Hatte gestern eine Schale mit Wasser in Backofen stehen (Brotbacken), aber das Wasser hat nicht gekocht ist nur verdampft. Warum??

Im Backofen wird das Wasser rundum erhitzt und verdampft, d.h. es wird zu gasförmigem Wasserdampf.
Auf einer Herdplatte kommt die Hitze von unten. Hier wird das Wasser am Boden des Topfes erhitzt und verdampft, während es weiter oben noch kühler ist. Der am Boden des Topfes entstehende Dampf sammelt sich in Blasen, die nach oben steigen.
Würde man einen Metalltopf nicht auf einer Herdplatte sondern durch irgendeine Vorrichtung rundum von der Seite erhitzen, dann würde das Wasser z.B. nicht vom Boden aus sondern von den Seitenwänden aus sprudeln.

Das Wasser vedampft und verliert dadurch soviel Wärme dass die reste des Wassers nicht Siedepunkt erreicht.
Franticek am 10. Mai 2009 14:05 Welches Wasser verdampft und welches ist der Rest, der den Siedepunkt nicht erreicht? Verdampft dieser Rest nicht?
Diese Erklärung hier hat zwar die meisten DH's bis jetzt, das macht sie aber deshalb auch noch nicht richtiger.
es verdunstet von der oberfläche bevor es zum sprudeln kommt
Franticek am 10. Mai 2009 14:08 Diese Antwort hat zwar noch keine DH's, kommt der Sache aber schon näher als die erste. Das Wasser wird gleichmäßig erhitzt und verdampft dann von der Oberfläche weg. Im Topf wird es am Boden erhitzt (und ist darüber noch kühler), verdampft daher also erst mal am Boden. Der Dampf steigt dann in Blasen nach oben.
Genau so,DH
LG Sikas
Danke. Als Chemiker sollte man das ja auch wissen.
Chemiker hin oder her - nicht jeder kann gut (!) erklären - DH - lieber Gruss - Noona