
Bei einem normalen Bootstauchgang ist genug Platz und genug Abstand zum Wasser, dass man mit einem beherzten Schritt geradeaus ins Wasser springt.
Dieses "hintenrüber" hast Du vermutlich bei Schlauchbooten gesehen - so bekommt man am besten Abstand zum Boot, ohne das Gleichgewicht zu verlieren oder das Boot zu gefährden (bzw. sich selbst).
Damit sie ihren Kollegen nochmal in die Augen sehen können, falls es das letzte Mal war...
Ganz genau! siehe mein Kommentar =P

also, wenn ich als Taucher rückwärts von Bord gehe, dann lasse ich mich eher fallen. Auf diese Art fängt die Pressluftflasche die Wucht des Aufpralls ab.
.
Wenn ich mit den Füßen zuerst hinein springe, dann RÜCKWÄRTS - also mit dem Gesicht zum Boot. >>> der Grund: nach dem Eintauchen ins Wasser, wenn die Luftblasen weg sind, sehe ich relativ schnell meine Lage und kann mich am Boot orientieren...
viele liebe Grüße, Jörn

Ist wohl angenehmer mit dem veränderten Schwerpunkt durch die Sauerstoffflasche
Flonk am 4. April 2009 23:20 ja, sprechen sie weiter
Clowneumel am 22. Juli 2009 22:16 Hallo Felix, auch wenn in Zeitungen oft bei Tauchern von Sauerstoffflaschen geschrieben wird, das ist Unsinn. Wir Taucher tauchen mit ganz normaler, nur eben zusammengepreßter Umgebungsluft, die beim Komprimieren etwas getrocknet und gereinigt wird. Es ist in unserer Atemluft nur ca. 21% Sauerstoff drin. Reinen Saucherstoff (100%) unter Wasser zu atmen, ist nur gefahrlos bis in Tiefen von 6 m zu benutzen und auch viel zu teuer, den zu besorgen. Viele Grüße Klaus

weil sie sonst mit dem kopf gegen die bordwand schlagen würden

och gute frage..vllt weil die dann net überkopf eintauchen unt runtergezogne werden

Weils so aus dem Boot einfacher ist ausm Sitzen heraus. Ne andere Erklärung wüßte ich nicht, weil manche es auch anders machen. Kann man also auch anders machen

wegen der Taucherbrille und dem Schwimmflossen.

Weil es einfacher ist, wenn es keine Plattform gibt, von der man runterhüpfen könnte.
Ich kenn einen Taucher, der macht dass nicht. Glaube dass ist nur ein Hollywood gerücht-oder nicht alle Taucher machen dass... sondern nur die, die cool seien wollen Außerdem wollen sie wenn sie von ner Klippe ins Meer springen mit dem Kopf zuerst aufkommen falls doch Ebbe ist =P
Die Rolle Rückwerts duerfte aus der Zeit vor des kommerziellen Tauchtourismus stammen. Die ersten Boote hatten noch keine Einstiegsplattformen über welche ein Kretschsprung durchzuführen ist. Man setze sich an den Bootsrand und rollte Rückwerts ab.
Heutzutage wird die Rolle Rückwärts von vielen Personen bevorzugt da die Wucht des aufpralls durch die Tauchflasche abgefangen wird und somit kommen keine Kräfte auf Maske oder Lungenautomat wirken. Weitere Vorteile liegen im geringern Tiefgang beim Einsprung so das bei Felsigem Landeinstieg mit geringer Wassertiefe auch ein Sprung möglich ist.
Die noch erweiterte Variante zur Rolle Rückwärts ist die Rolle vorwärts welche einen Sprung aus größerer Höhe ermöglicht z.B. Felsvorsprung. Die Rolle vorwärts gibt bessere Stabilität beim Sprung und verhindert von größerer Höhe das überkippen so dass man mit dem Kopf im Wasser aufkommt. Die Rolle vorwärts sollte jedoch von geringen Höhen gut geübt werden und wird sehr selten eingesetzt.
MFG KOA
DH, gut beschrieben, Kompliment ! Siehe auch meine Ergänzung weiter unten - liebe Grüße, Jörn