Frage von htebrhc, 143

Warum ist mein Welpe so extrem verfressen?

Hallo, wir haben einen 4.5 Monate alten Golden Doodle Welpen Zuhause. Er ist seit dem ersten Tag extrem (!) verfressen. Er wird gebarft und bekommt wirklich mehr als genug und zwischendurch immer mal Schweineöhrchen und Leckerchen zum trainieren. Nun ist es so, dass er wenn es ums Essen geht wirklich teils böswillig und extrem stur wird. Mittlerweile wartet er zwar auf sein Kommando, bis er an den Napf geht wenn ich dabei bin und ihn ansehe, aber sobald ich mich nur wegdrehe fällt er darüber her, ohne auf das Kommando zu warten. Der Napf ist dann in 2 Sekunden leer (ohne zu übertreiben). Unser Sohn (knapp 2 Jahre) kann mit nichts essbarem mehr rum laufen, es wird ihm sofort vom Hund entrissen. Wenn wir zb von draußen reinkommen, rennt der Hund sofort wie gestochen zum Hochstuhl und sucht sich jeden Krümel. Auch wenn mein Sohn im Hochstuhl sitzt, springt er hoch und entreißt ihm das Essen. Wir haben noch einen sehr gut erzogenen Hund, wir sind eigentlich sehr gut darin Hunde zu erziehen, aber bei ihm sind wir mit dem Latein am Ende. Wir haben alle möglichen Konsequenzen und Strafen ausprobiert, es nützt nichts. Ihn interessiert nur, wie er an Essen kommt und das schränkt unseren Alltag extrem ein.

Ich hoffe es gibt jemanden, der das nachvollziehen kann und vielleicht nützliche Tipps parat hat. Dafür im Voraus schonmal vielen Dank!!

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 80

Golden Retriever (und der Golden Goodle ist ja quasi ein Goldi-Mix) sind häufig sehr, sehr verfressen. Das ist normal, muß lediglich in die richtigen Bahnen gelenkt werden.

Die Situation mit dem Kind erscheint mir jedoch recht kritisch, und aus der Ferne mag ich das nicht beurteilen. Ich würde Euch in dem Falle wirklich dazu raten, Euch einen guten, gewaltfrei arbeitenden Hundetrainer zu suchen, der sich die Situation bei Euch im Hause einmal anschaut und mit Euch einen Trainingsplan erarbeitet, damit hier keine schlimmen Situationen entstehen. Impulskontrolle heißt hier das "Zauberwort".

Eurer Hund ist jung und kommt erst noch in die Pubertät. Wenn es jetzt schon Probleme gibt, werden die zukünftig nicht besser.

Auf jeden Fall muß der Trieb des Hundes kontrollierbar werden. Auf das Kommando beim Füttern zu warten, ist schon ein kleiner Schritt. Daran solltet Ihr auf jeden Fall weiter arbeiten.

Kommentar von derHundefreund ,

Ich habe meine Gedanken zu dieser Frage in deinem Beitrag gefunden :-D

Antwort
von Prettylilthing, 46

Wenn vom Tierarzt ausgeschlossen wurde, dass es mit einer Krankheit zu tun haben könnte würde ich euch zu einem Hundetrainer raten.

Ich weiss nicht was ihr alles probiert habt du hast es als 'Konsequenzen & Strafe' bezeichnet. Bei meinem Welpen half es immer besser ihn zu loben/belohnen wenn er etwas richtig gemacht hat anstatt ihn zu schimpfen wenn er etwas falsch gemacht hat. Sicherlich kommt das ab und an auch mal vor aber nicht überwiegend.

Ich kann mir (wenn es nichts gesundheitlichen ist) auch nicht vorstellen das es mit Hunger zu tun hat. Meiner würde auch immer fressen wenn ich ihn lassen würde aber das er am Tisch nichts verloren hat, hat er ziemlich schnell kapiert.

I hoffe ihr löst das Problem :)

Antwort
von uwe4830, 18

Hi,

du schreibst wenn du von dem Napf weggehst schlingt er es rein, ja du löst hier den Urinstinkt aus. Er wird es kurz oder lang verteidigen. 

Bei deinem Hund verknüpft sich vollgendes: Du gibst ihm Futter und gehst weg. Dein Hund denkt du willst es nicht mehr, nun kommst du zurück und er knurrt, weil er denkt es gehört ihm. Lösung bleibe beim Fressen bei ihm, und nimm es ihm auch zwischendurch mal weg.

Was euren Sohn anbetrifft hat euer Hund bereits gelernt, dass dieser ja gerne mal was fallen lässt, also hat er Erfolg gehabt. 

Es gibt eine ganz einfache Lösung: Besorge dir die kleinsten Mausefallen, die zu bekommen sind, lege diese auf den Hochstuhl Tisch usw. Wenn er diese berührt schnappt die Falle zu, sie wird euren Hund nur erschrecken, denn wenn diese zu fällt, rotiert diese und gibt ein Geräusch von sich, das in ihm eine negativ Erfahrung auslöst.

Sollte er euer Kind bedrängen darfst du ihn auch gerne Maßregeln mit einem Stoß in die Seite, hierbei darf er auch mal quieken.

Gruß uwe4830

Antwort
von melinaschneid, 84

Wie viel bekommt der Hund den? So extremer Hunger ist ungewöhnlich. Wann wurde den das letzte mal entwurmt?

Kommentar von htebrhc ,

Danke für die Antwort. Er bekommt mittlerweile um die 400 Gramm am Tag und es reicht ihm scheinbar immernoch nicht. Er ist nicht zu dick und nicht zu dünn. Entwurmt wurde er zuletzt mit ca. 2.5 Monaten. Soll ich es nochmal wiederholen?

Kommentar von friesennarr ,

Wie schwer ist der Hund? Aber wenn ich von einem erwachsenen Retrievergewicht von 30 Kg ausgehe und ein Pudelgewicht von 22, dann hat dein 4,5 Monate alter Hund mindestens 10 -12 kg.

Das wiederrum würde bedeuten, das er 600 bis 720 g Futter am Tag braucht - deine 400 g wären dann viel viel zu wenig.

Kommentar von MalinoisDogBlog ,

Das hat nix mit Hunger zu tun..
Du ist ja auch nicht zum Mittagessen Süßigkeiten.
Sondern nur so zwischen Durch und goldenretriever Labradore unsw. sind eben extrem Verfressen!

Kommentar von htebrhc ,

Ich bin mit 2 Golden Retrievern aufgewachsen und glaube unterscheiden zu können, dass sein Verhalten total krankhaft/zwanghaft ist... Wäre er einfach nur verfressen, könnte man super mit ihm trainieren und er wäre super händelbar.. Ist er aber überhaupt nicht

Kommentar von MalinoisDogBlog ,

1. Es ist ein Golden doodle
2. ich kenne eine Züchterin die im gleichen dorf wohnt Golden Retriever Gezüchtete hat und sie hatte das oft mit Welpen das die sehr Verfressen waren.
Meist liegt es an den Vorfahren.
Es muss nicht sein das sie Verfressen sind aber das ist oftmals so.

Kommentar von melinaschneid ,

400g barf hat meine 4 kg Katze ist Wachstum locker am Tag gefressen. Wachsen braucht jede Menge Energie. In meinem Augen bekommt der Hund viel zu wenig zu fressen.

Antwort
von SusanneV, 63

Lasst sein Blut untersuchen, vielleicht hat er eine Mangelerscheinung.

Antwort
von Unsinkable2, 39

Warum ist mein Welpe so extrem verfressen?

... weil Golden Retriever im Allgemeinen super-verfressen sind. Und in deinem Golden Doodle steckt ein solcher Fresssack drin.

Anders ausgedrückt: Du scheinst halt einfach eine "Niete" gezogen zu haben, wenn er "noch verfressener als üblich" zu sein scheint.

Mittlerweile wartet er zwar auf sein Kommando, bis er an den Napf geht wenn ich dabei bin und ihn ansehe, aber sobald ich mich nur wegdrehe fällt er darüber her, ohne auf das Kommando zu warten.

Besorge dir sogenannte "Trainings Discs" (oder bastle dir einen möglichst laut klappernden Schlüsselbund). Die hast du immer griffbereit in der Tasche.

Wenn dein Hund unerwünschten Fresstrieb zeigt, wirfst du das klappernde Ding NEBEN den Hund. Die Entfernung musst du testen, im Regelfall reicht aber 1 - 1,50 Meter daneben locker aus.

Das Geräusch erschreckt/irritiert ihn und er unterbricht im Regelfall seinen aktuellen Impuls. (Macht er das nicht, klappert's zu leise. Dann musst du "nachrüsten".) Dann rufst du ihn ab und belohnst ihn (erst immer mit Leckerlie, später seltener, dafür aber mit warmen Worten).

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WICHTIG: Nicht "den Hund treffen", sondern ein möglichst unangenehmes und erschreckendes Klappergeräusch erzeugen ist das Ziel. Du kannst es also auch gegen den Schrank hinter dem Hund werfen. 

AUCH WICHTIG: Immer eine Verhaltensalternative anbieten. Also direkt nach dem Werfen sofort(!) abrufen und fürs Kommen belohnen. 

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So ausgerüstet kannst du auch "mit Weggucken" trainieren und ggf. über die Schulter werfen. (Ein kleiner Spiegel hilft dir, "Augen im Hinterkopf" zu haben. Der passt auch in die Tasche. Im Schminkkoffer deiner Frau wirst du fündig.)

Irgendwann ist dein Hund dann ziemlich sicher: "Ich weiß nicht, wie der das macht, aber er kann mich auch von hinten sehen. Ich muss mir andere Tricks ausdenken, um an das tolle Futter zu kommen." Das heilt zwar nix, du wirst es also nie wirklich "abtrainieren" können; aber es hilft dir, wenigstens den Anschein von Kontrolle über sein Fressverhalten zu gewinnen. ;)

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Wenn wir zb von draußen reinkommen, rennt der Hund sofort wie gestochen zum Hochstuhl und sucht sich jeden Krümel.

Dann führe doch einfach eine neue Regel ein: Der Hund wird nicht abgeleint (oder vor der Haustür angeleint). Erst im Haus und erst, wenn er absolut ruhiges Verhalten zeigt, wird die Leine gelöst. Das kostet dich 5 bis maximal 15 Minuten zusätzlich, verhindert aber die "Losrenn-Routine", die du beschreibst, ziemlich wirksam.

Tipp: Lenke ihn anfangs mit Leckerlie ab, die er sich mit Arbeit (Sitz, Platz, Such, etc.) im Hausflur/Wohnzimmer/sonstwo im Haus einzeln verdienen muss. Nach ein paar Trainingsdurchläufen wird er schnell begriffen haben, dass "Losrennen zum Hochstuhl" keine Option mehr ist. 

Tipp 2: Du kannst auch vor dem Losgehen zum Spaziergang ein paar Leckerlies an verschiedenen Stellen im Haus verstecken, die er beim Heimkommen suchen muss. Wenn du das jedes Mal machst, wird er bald vom Hochstuhl abgelenkt sein und begeistert das Haus durchsuchen.

Auch wenn mein Sohn im Hochstuhl sitzt, springt er hoch und entreißt ihm das Essen.

Hier musst du wirklich 100%-ig konsequent sein und NULL Toleranz zeigen! Er darf KEIN EINZIGES MAL mehr damit durchkommen. Den Grund hat Bernie74 schon genannt: Heute ist das vielleicht noch lustig; doch schon bald kann es ziemlich unangenehm werden. (Auch, wenn diese Rassen jetzt nicht wirklich zu Futteraggression neigen.)

Sorge dafür, dass der Hund NIEMALS unbeaufsichtigt anwesend ist. Das heißt: Gehst du aus dem Zimmer, kommt der Hund IMMER mit. 

Und unterbinde die Ansätze, am Hochstuhl hochspringen zu wollen, möglichst frühzeitig. (Einmal zu oft ist besser, als einmal zu wenig.) Je früher du es schaffst, desto stressfreier ist es für euch beide. Beobachte ihn genau! Du wirst die Anzeichen, also das "Nachdenken über den besten Zeitpunkt", schon bald deutlich feststellen können. Unterbreche ihn schon in diesem "Gedanken"!

Da hier das Loben eine extrem schwierige Zeitpunkt-AUfgabe ist, die du in der Mehrzahl der Fälle verkacken wirst: Verzichte aufs Loben für den Gehorsam. Knurre ihn an (oder wirf die Discs), wenn er "Spring-Zeichen" zeigt. Unterbricht er, ignoriere ihn wieder. Falsches Lob - also Lob an falscher Stelle - irritiert ihn nur im besten Fall; im schlimmsten Fall bestärkst du falsches Verhalten, wenn der Zeitpunkt richtig daneben lag. 

Ziel ist, dass er lernt, dass der Hochstuhl eine Tabu-Zone ist, die allein euch - aber NIEMALS, auch nicht "leer", dem Hund - gehört oder von ihm wie auch immer benutzt werden darf. Also wird JEDER ANSATZ, dem zu widersprechen, unterbunden.

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Abgesehen von den Feinheiten: Der Hund gehört zum Essen aus dem Zimmer geschafft, wenn er einen derart großen Fresstrieb hat. Dauerhaft. Nach dem Essen darf er sich wieder dazugesellen. Das ist vielleicht "unmenschlich"; aber das Tier leidet sehr viel mehr, wenn es erst mal lernt, dass Betteln oder Stibitzen auch cool (und erfolgreich) sein kann. Denn das "Abtrainieren" von Unarten dauert i.d.R. sehr viel länger und kostet alle Parteien sehr viel mehr Nerven, als wenn er für ein paar Minuten nicht im Rudel abhängen darf...

Kommentar von melinaschneid ,

Bevor man solche Tipps gibt sollte man vielleicht die Hintergründe erfragen. Der Hund bekommt im Wachstum 400g barf. Viel zu wenig. Das hat meine 4 kg Katze im Wachstum locker weg gefuttert. Sprich der Hund hat wirklich Hunger. Den Hund zu "bestrafen" wenn er aus Hunger so gierig ist wäre also komplett unangebracht.

Kommentar von derHundefreund ,

Vermutlich habt ihr beide Recht. Wenn der Hund wirklich Hunger hat (wieviel Nahrung so ein Doodle Pudel braucht, weiß ich nicht), kann man ihn nicht dafür bestrafen - das ist richtig. Aber dieses Verhalten ist auch bei Hunger nicht angebracht und zu unterbinden.

Natürlich sollte er die Nahrung bekommen, die er benötigt, aber dem Kind das Essen aus der Hand zu klauen, geht entschieden zu weit. Wenn das Tier lernt, damit durchzukommen, wird er das immer häufiger mit der Zeit ausnutzen ("Mit denen kann ichs ja machen").

Es werden andere neue Probleme hinzukommen und der Hund wird den Besitzern überhaupt keinen Spaß mehr machen. Meiner Meinung nach, hat der Hund die Halter "erzogen" und festgestellt, welches Verhalten er an den Tag legen muss, um Futter ergattern zu können.

Er bekommt etwas, nur damit er "Ruhe" gibt ("Ist ja schon gut, hier hast du was"). Wenn der Fragesteller schreibt, dass der Hund "mehr als genug" bekommt, geht man erst einmal davon aus, dass dieser sich auch über sein Tier informiert hat und das so stimmt!

Kommentar von Berni74 ,

Der Hund ist 4,5 Monate alt - das ist ein Welpe, der einfach probiert. Das löst man nicht mit Starkzwang, und nichts anders sind Discs, Schlüsselbund oder Klapperdosen.

Kommentar von Unsinkable2 ,

Bevor man solche Tipps gibt sollte man vielleicht die Hintergründe erfragen.

Du meinst also, ich solle davon ausgehen, dass htebrhc lügt, wenn er sagt: "Er wird gebarft und bekommt wirklich mehr als genug und zwischendurch immer mal Schweineöhrchen und Leckerchen zum trainieren."?

Nun, dann muss ich mich wohl einreihen

Würde ich hier Fragen stellen und müsste die Futtermenge erwähnen, wäre deine Reaktion also mit: "Alter, ruf isch Tierschutz! Hund iss' verhungert, ey!", zu erwarten?!

Meine Hunde bekamen und bekommen NIEMALS mehr als 1/3 ihrer Ration ohne Arbeit geschenkt. Den Rest - manchmal sogar alles - müssen sie sich erst verdienen. Jeden Tag aufs Neue.´

Und wenn du mich fragen würdest, wie viel Gramm meine Rabauken am Tag exakt inhalieren, würdest du von mir ein ratloses Schulterzucken ernten: 

Ich füttere nach Begutachtung, Gefühl und Gutdünken. Wenn ich befinde, dass heute hart gearbeitet wurde, gibt's mehr; an einem Faulenzertag weniger. Und sehe ich Speckansätze, werden fiese FdH-Diäten eingeschoben. 

Alles frei nach Schnauze (also nach ihrer UND meiner).

Für mich ist einzig entscheidend, dass der Hund "gut aussieht". Mich interessieren Futtertabellen und "pro-Kilo-mal-Alter-plus-Aktivität-gleich-Gramm-oder-so-Tabellen" nicht die Bohne. Die gab es vor 40 Jahren nicht; und ich brauche sie bis heute nicht. Denn meine Hunde sind keine "Plüschtier-Hunde-von-der-Stange", deren Kalorienbedarf sich auch nur im Mindesten von "wissenschaftlich belegten Internet-Tabellen" beeindrucken lässt. 

Und, ob du es jetzt glaubst oder nicht, mir ist weder jemals ein Hund vom Fleisch oder bei der Arbeit vor Hunger in Ohnmacht gefallen, noch sah auch nur einer von ihnen jemals so aus, wie manche der Fettwalzen, die mir immer wieder begegnen...

Und dabei kommt es zweifellos auch mal vor, dass ich mich verschätze und der Hunger sie auf blöde Gedanken kommen können ließe, doch - und hier schließt sich der Kreis - es gibt Grenzen, die ich als absolut - wirklich AB. SO. LUT. - tabu betrachte.

In diesem Sinne gilt, was derHundefreund bereits sagte: Selbst wenn der Hund vom Fleisch fällt und vor Hunger nicht schlafen kann: Es gibt KEINEN - wirklich NICHT DEN GERINGSTEN - akzeptablen Grund, kleinen Kindern das Essen aus der Hand oder dem Mund zu stehlen. 

Und ergänzend sei gesagt: Du bekommst einen Goldie NIEMALS in den Zustand "Satt! Kein Bock mehr auf Futter! Pack mir den Rest ein!". Alles, was er kennt, ist "Wie Futter? Guck doch! Mein Napf ist leer. Du hast mir noch nix gegeben! Ehrlich jetzt!" (Zweifellos: Nur im Regelfall, denn gerüchteweise soll es auch Ausnahmen geben.) Und im Doodle steckt nicht nur genug Goldie, um aus ihm einen Namensvetter zu machen...

Kommentar von Berni74 ,


Selbst wenn der Hund vom Fleisch fällt und vor Hunger nicht schlafen
kann: Es gibt KEINEN - wirklich NICHT DEN GERINGSTEN - akzeptablen
Grund, kleinen Kindern das Essen aus der Hand oder dem Mund zu stehlen

Doch, denn dann würde er klauen, um zu überleben. Und wer diesen Trieb bei seinem Hund unterdrücken möchte, sollte besser keinen Hund haben.

Wir Menschen haben die Verantwortung für unsere Hunde, dazu gehört, daß sie gar nicht in eine Situation kommen, wo sie vor Hunger nicht schlafen können. Wenn doch, hat der Hundehalter kläglich versagt.


Kommentar von derHundefreund ,

Da gebe ich dir Recht Franzi, wenn der Hund in solch eine Notsituation kommen würde, dass er ums Überleben "kämpfen" muss. Aber dass ist hier wohl kaum der Fall.

Kommentar von Berni74 ,

Ich finde es sehr bedenklich, einen 4,5 Monate alten Hund mit Trainingsdiscs, Schlüsselbund oder Klapperdosen "therapieren" zu wollen.

Liebe htebrhc - wenn Du nicht ein Leben lang einen schreckhaften und unsicheren Hund an Deiner Seite haben möchtest, vergißt Du den Tipp von Unsinkable2 ganz schnell wieder!

Kommentar von derHundefreund ,

Ich bin auch kein Fan von Klapperdosen oder ähnlichem, aber man muss dieses Verhalten des Hundes unterbinden. Selbst wenn es daran liegt, dass er Hunger hat (was ich nach der Aussage vom Fragesteller nicht annehme), darf er sich nicht so verhalten - Wölfe sind auch nie komplett satt und "klauen" nicht das Futter eines Rudelmitglieds!

Das Hunger den Hund dazu zwingt, zu diesen "Mitteln" zu greifen, halte ich für absurd! Er wird wohl kaum ums Überleben kämpfen.

Selbst wenn er ihn satt bekommen würde, wird das Tier dieses Verhalten dadurch nicht ablegen. Für den Hund kann es nie mehr als genug geben und da er mittlerweile weiß, dass er damit mehr oder weniger erfolgreich ist, wird er ohne erzieherische Maßnahmen damit jetzt nicht mehr aufhören.

Daher muss man mit viel Geduld und der richtigen Erziehung dem Hund hier Einhalt gebieten. Am besten wäre es, eine professionelle  Hundeschule aufzusuchen und, mit Hilfe dieser, an dem Problem zu arbeiten.

Kommentar von Berni74 ,

Klapperdosen können eine nachhaltige Wirkung auf den Hund haben und vor allem bei einem Welpen kann man nicht absehen, was man damit anrichtet. Hat man Pech, bekommt man einen hochgradig verunsicherten, angstaggressiven Hund!

Natürlich darf sich der Hund nicht so verhalten. Aber gerade in dem Alter steht einem trainingstechnisch doch noch alles offen! Starkzwang kann und darf hier keine Lösung sein.

Daher schrieb ich, daß die Fragesteller sich unbedingt an einen guten, gewaltfrei arbeitenden Hundetrainer wenden sollen, der sich die Situation vor Ort anschaut.

Kommentar von derHundefreund ,

Das sollte auch kein Gegenargument sein, ich wollte dies nur noch ergänzen. Ich stimme dir voll und ganz zu ;-)

Kommentar von Berni74 ,

Am besten wäre es, eine professionelle  Hundeschule aufzusuchen und, mit Hilfe dieser, an dem Problem zu arbeiten.

Da gebe ich Dir absolut recht...

Kommentar von spikecoco ,

bei einem jungen hund schon zu meinen mit  Hilfsmitteln wie Discs zu arbeiten, ist einfach nur Schmarn.

Antwort
von Viki039, 85

es ist normal das junge Hunde verfressen sind aber anscheinend muss es bei ihm sehr extrem sein wie ist es wenn du im einfach öfter kleinere portionen gibst dass er nicht auf einmal gleich so viel hunger hat

Kommentar von htebrhc ,

Ja das weiß ich natürlich. Ich gebe habe Ihm die Portionen schon aufgeteilt in 3-6 Mahlzeiten aber es nützt leider nichts.. Und zwischendurch bekommt er ja auch oft was zum kauen.

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 32

Gib mir mal ein Beispiel für einen Tag Futter.

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