Kennt Ihr Unterschiede und Parallelen bei der Schöpfungsgeschichte und der Urknalltheorie?

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7 Antworten

Was hat denn bitte die Urknalltheorie mit der Evolutionstheorie zu tun? Die Evolutionstheorie bezieht sich nur auf die Entwicklung des Lebens auf der Erde, aber nicht darauf, was vor dem Beginn der Entwicklung des Lebens auf der Erde mit dem Universum geschah.

Der Urknall beschreibt den Beginn von Raum, Zeit, Materie und Energie innerhalb des uns bekannten Universums. Das bedeutet aber nicht, dass deshalb ein Widerspruch zur Schöpfungslehre existieren muss, sondern nur, dass die Inspiration zur Schöpfungslehre offenbar von jemandem niedergeschrieben wurde, der offenbar einem geozentrischen Weltbild folgte.

Vergleicht man die Entwicklung des Lebens auf der Erde und die Evolutionstheorie, denn nur darauf bezieht sich die Evolutionstheorie, so wird deutlich, dass in beiden zuerst die Pflanzen, dann die Tiere im Wasser, später die von Land und Luft und schließlich der Mensch entsprechend ein Teil der Entwicklung des Lebens auf der Erde wurden. Der Unterschied zwischen der Evolutionstheorie und der Schöpfungslehre liegt in den vermuteten Zeiträumen. Dieser Unterschied liegt aber allein in der Vermutung der Beschreibung der Zeiträume im Schöpfungsbericht, weil viele irrtümlich glauben, dass es sich bei den Schöpfungstagen um irdische Tage handelt. 

Vielmehr ist doch interessant, dass die Sonne dem Schöpfungsbericht nach erst am vierten Tag erschaffen worden sein soll. Dann stellt sich die Frage, was zuvor einen Tag zu einem solchen erhellt haben soll, wenn nicht die Sonne? Die logische Alternative ist, dass es sich nicht um irdische Tage gehandelt haben kann. Wenn es sich also nicht um irdische Tage gehandelt haben kann, weil in den ersten Tagen die Sonne noch gar nicht da gewesen sein soll, kann es sich nur um himmlische bzw. göttliche Tage handeln, die, wie ebenfalls in der Bibel steht, für den Menschen 1000 Jahren entsprechen können, wobei zudem zu bedenken sei, dass in der Bibel 1000 Jahre einer unermesslich langen Zeit entspricht, also naturwissenschaftlich betrachtet durchaus Millionen oder sogar mehreren Milliarden Jahren entsprechen kann. 

Laut Genesis 2 sagte Gott zu Adam, dass Adam sterben würde, sobald er von der Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse essen würde. Interessant ist hier das Wort sobald, denn der Genesis Kapitel 5 nach lebte Adam danach immerhin noch 930 Jahre. Wenn nun sobald, was man mit sofort gleichsetzen kann, nach irdischer Zeit schon 930 Jahren entspricht, was entspricht dann erst einem ganzen himmlischen bzw. göttlichen Tag in irdischer Zeit?

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Kommentar von 666Phoenix
24.02.2016, 10:57

JTKirk, lies bitte richtig. Der FS hat nicht nach der Evo gefragt!

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Das Christentum hat keine Theorie oder Lehre, WIE die Welt oder die Evolution entstanden ist.

In der Bibel gibt es zwei Schöpfungsgeschichten. Die eine Geschichte
erzählt, dass Gott die Welt geschaffen hat. Die andere Geschichte
erzählt, dass Gott die Menschen geschaffen hat.

Wie genau Gott das nun angestellt hat, will die Bibel mit diesen Geschichten gar nicht sagen.

Der christliche Glaube steht nicht im Widerspruch zu den naturwissenschaftlichen Lehren.

Glaube und Vernunft sind keine Gegensätze. Alles, was wissenschaftlich
erforscht wurde, findet in einem gesunden Glauben auch seinen Platz.

Die verschiedenen Evolutionstheorien, die es bis heute gibt, sind keine
Gefahr für den Glauben. Ein Christ kann guten Gewissens
Naturwissenschaften in der Schule lernen oder später dort weiter
forschen.

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Unterschiede sind der Urheber und der Zweck.

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Der wichtigste Unterschied: Das eine ist gestützt von Daten und Fakten, nämlich die Urknalltheorie. Dazu gehören die Rotverschiebung, die messbare Hintergrundstrahlung des Universums und die Tatsache dass wir mit unseren Teleskopen bis an den Anfang des Universums sehen können...und wissen und beobachten können wie Galaxien und Planetensysteme entstehen. 

Der Schöpfungsmythos ist reine Wunschvorstellung. Es ist ein Märchen, welches mit der Realität nicht das geringste zu tun hat. 

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Der Unterschied ist, die Schöpfungsgeschichte ist ein uralter Mythos, während die Urknalltheorie eine auf Fakten beruhende wissenschaftliche Theorie ist.

Die Bibel und die Wissenschaft wiedersprechen sich in praktisch allem, da die Bibel in praktisch allem falsch liegt. Die Erde ist nicht vor dem Rest des Universums entstanden. Der Mond ist kein kleines Licht im Himmel und alles was existiert ist nicht von einem magischen Djini aus dem nichts gepufft worden.

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Kommentar von Feuersturm5415
24.02.2016, 16:16

Wenn du versuchst, die Urknalltheorie zu wiederlegen, schaffst du es. ich kenne einen Mann, der MIT FAKTEN die Urknallstheorie wiederlegen konnte. Und wieso sollte die Bibel in allem falsch liegen? Kannst du es beweisen?

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Die Schöpfungsgeschichte in der Bibel sagt, WER die Welt erschaffen hat, und sie sagt, dass die Welt nicht auf einen Schlag erschaffen wurde, sondern Stück für Stück schön der Reihe nach.

Die Urknalltheorie sagt, WIE die Welt erschaffen wurde, nämlich Stück für Stück schön der Reihe nach. Wer sie erschaffen hat, ist dabei uninteressant.

Beide beantworten also unterschiedliche Fragen zur Schöpfung und haben doch auch Parallelen.

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Warum sollte sich der Urknall und das Christentum widersprechen? Es gibt sogar die Meinung, dass der Urknall ein Eingreifen von Gott vorraussetzt.
Du kannst dich ja mal mit der katholischen Meinung zum Thema Urknall und Evolution beschäftigen (falls es die denn gab).

Als ich mich über den Urknall informiert habe, habe ich festgestellt, dass der Mensch, der heute als Begründer der Möglichkeit gilt, dass es den Urknall gab, Priester war.

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Kommentar von Ryuuk
23.02.2016, 21:52

Es gibt sogar die Meinung, dass der Urknall ein Eingreifen von Gott vorraussetzt.

Jedes Phänomen des Universums, das wir kennen, braucht keine Magie aus um zu funktionieren. Warum sollte der Urknall also Magie benötigen?

Du kannst dich ja mal mit der katholischen Meinung zum Thema Urknall und Evolution beschäftigen (falls es die denn gab).

Es gab den Urknall, und es gibt Evolution. Beides wurde wissenschaftlich bewiesen.

Nicht das die irgendetwas miteinander zu tun haben. Astrophysik und Biologie sind unterschiedliche Zweige der Wissenschaft auch wenn Kreationisten die gerne in den selben Topf werfen.

Als ich mich über den Urknall informiert habe, habe ich festgestellt, dass der Mensch, der heute als Begründer der Möglichkeit gilt, dass es den Urknall gab, Priester war.

Und? Das er Priester war, heißt doch nichts. Georg Mendel war Mönch und er seine Werke legten den Grundstein der Genetik.

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Kommentar von Hooks
24.02.2016, 22:16

Es widerspricht sich deshalb, weil Urknall und Evolution auf Zufall basieren,  Gott aber immer zielgerichtet handelt. Der Zufall ist übrigens so minimal, daß er bereits als nicht mehr wahr bezeichnet wird.

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