Frage von MartinH1996,

Hat Mose die 5 Bücher Mose geschrieben?

Hat Mose die 5 Bücher Mose geschrieben? Wenn ja, wo hat er die ganze Information her und wo hat er schreiben gelernt? Auf was hat er das alles geschrieben und vor allem womit und wo wurde das so lange aufbewahrt?

Antwort von Iwanttobelieve,
11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hi!

Die Wissenschaftler gehen davon aus, daß die 5 Bücher Mose von verschiedenen Autoren geschrieben wurden...

Bis ins 19. Jahrhundert hinein glaubten fast alle Christen und Juden, dass jedes Wort dieser fünf Bücher Wort für Wort von Moses stammt. Aber schon während der Aufklärung hatten kritische Leser auf gewisse Ungereimtheiten im Text hingewiesen. Ein besonders augenfälliges Beispiel: Das erste Kapitel des Buches Genesis beschreibt die sieben Tage der Schöpfung. Auch das zweite Kapitel handelt von der Schöpfung. Nur: Die Geschichten stimmen nicht in allen Details überein! Das erste Kapitel z. B. lässt Gott die Pflanzen am dritten Tag erschaffen, im zweiten Kapitel dagegen hat die Erde zum Zeitpunkt der Erschaffung von Adam und Eva noch keine Vegetation.

Aufmerksamen Lesern ist ebenfalls aufgefallen, dass Gott in diesen heiligen Schriften bisweilen unterschiedliche Namen hat: »Elohim« und »Jahwe«. Der deutsche Alttestamentler Julius Wellhausen (1844–1918) sah darin einen Beweis, dass diese Texte von verschiedenen Autoren stammten, die zu verschiedenen Zeiten lebten. Letztendlich sei Moses also nicht Urheber des Werks gewesen. Die Endredaktion der diversen Quellen erfolgte, so Wellhausen, im 6. vorchristlichen Jahrhundert zur Zeit des babylonischen Exils. Dennoch räumte der Wissenschaftler ein, dass manche Stellen des Werks in der Tat wesentlich älter sein könnten.

Kommentar von Holger1002,

Das mit den verschiedenen Namen ist Quatsch. Elohim bedeutet schlicht "Götter" und deutet auf die Dreieinheit hin. "Jahwe" heißt "Ich-bin-der-ich ich-bin" und ist bereits eine Offenbarung dieses Gottes, wer er ist.

Der zweite Bericht will einfach nur die Entstehung des Menschen berichten, deshalb wird das andere nicht so exakt wiedergegeben.

Kommentar von HerrDeWorde,

Ich-bin-der-ich ich-bin" und ist bereits eine Offenbarung dieses Gottes, wer er ist.

Na, wenn das keine Offenbarung ist! Sollte ich vielleicht auch mal sagen.

Kommentar von Holger1002,

Du siehst dann an zwei DIngen: lies mal Joh 18, 6:

3 Als nun Judas die Schar der Soldaten mit sich genommen hatte und Knechte von den Hohenpriestern und Pharisäern, kommt er dahin mit Fackeln, Lampen und mit Waffen.

4 Da nun Jesus alles wusste, was ihm begegnen sollte, ging er hinaus und sprach zu ihnen: Wen sucht ihr?

5 Sie antworteten ihm: Jesus von Nazareth. Er spricht zu ihnen: Ich bin's! Judas aber, der ihn verriet, stand auch bei ihnen.

6 Als nun Jesus zu ihnen sagte: Ich bin's!, wichen sie zurück und fielen zu Boden.

Ich habe gelesen, daß dieses erste mal "ich bin" genau dieses "Ich-bin" aus dem AT ist - warum würden Häscher sonst zu Boden fallen, wenn sie ihren KErl gefunden haben? Nein, da wird ihnen klar, daß der hier "Gott" ist.

Und das zweite:

Die Kreuzesinschrift (INRI auf Lat) heißt auf hebräisch "JHWH" - also stand "Jahweh" über dem Kreuz. Deshalb waren die Juden doch so hinterher, daß sie das Schild abnehmen wollten. Und da nahm dann Pilates seine Rache - er ließ das Schild hängen mit dieser verhängnisvollen Überschrift, so daß jeder sehen konnte: hier hängt Gott.

Kommentar von paschogr,

wo hast denn diesen blödsinn her? inri soll jhwh geheissen haben??? die juden wollten das es abgenommen wird weil jesus als ihr könig bezeichnet wurde!! was bedeutet denn deiner meinung nach INRI`?? und was bedeutet JHWH??

Kommentar von Holger1002,

@ paschogr:

lies mal die Bibel:

19 Pilatus aber schrieb eine Überschrift und heftete sie an das Kreuz; und es stand geschrieben: »Jesus, der Nazarener, der König der Juden«.

20 Diese Überschrift nun lasen viele Juden; denn der Ort, wo Jesus gekreuzigt wurde, war nahe bei der Stadt, und es war in hebräischer, griechischer und lateinischer Sprache geschrieben.

** Iesus **Nazarenus Rex Iudaeorum

Die öffentliche Bekanntgabe der Schuld eines Hingerichteten entsprach damaligem römischem Brauch. Da die Römer jüdischen Vasallenherrschern das Tragen des Königstitels seit 4 v. Chr. verboten hatten und der Ausdruck „König der Juden“ im Neuen Testament nur im Munde von Nichtjuden auftaucht, gilt der Titel als historischer Anhaltspunkt für einen möglichen Messiasanspruch Jesu.[1]

21 Da sprachen die obersten Priester der Juden zu Pilatus: Schreibe nicht: Der König der Juden, sondern daß jener gesagt hat: Ich bin König der Juden!

22 Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben!

Kommentar von helmutwk,

lies mal die Bibel:

In der Bibel stehst nichts davon, dass die Kreuzesinschrift auf JHWH hindeutet. irgendjemand hat die griechischen Worte, deren lateinische Übersetzung du anführst, so ins Hebräische übersetzt und abgekürzt, dass JHWH rauskommt, nur ist die Abkürzungsmethode falsch (das Artikelpräfix ha^- und das Konjunktionspräfix wa- wird bei Abkürzungen nicht genommen, also muss es JNMJ heißen, falls die Übersetzung stimmt). Ich nehme an, das war der Ursprung von dem, was (nach dem stille-Post-Prinzip noch falscher geworden) bei dir angekommen ist.

Kommentar von DeutscherIdiot,

Du siehst dann an zwei DIngen

Zum ersten: Du beweist gerade die Bibel mit der Bibel.

Die Kreuzesinschrift (INRI auf Lat) heißt auf hebräisch "JHWH" - also stand "Jahweh" über dem Kreuz.

Wie bitte? Nur weil es heute auf dem Kreuz steht, muss es auf dem Originalkreuz gestanden haben? Diese Logik ist ziemlich verquert.

Elohim bedeutet schlicht "Götter" und deutet auf die Dreieinheit hin.

Die, obwohl es eigentlich drei Personen sind, nur ein Gott ist.

Kommentar von wildcarts,

Das mit den verschiedenen Namen ist Quatsch

Ist es nicht. JHWH war ein Wettergott (Baal) der Kanaanäer, der auch eine Gefährtin namens Aschera hatte. Er war kein Monotheistischer Gott!

EL war ein Vulkangott, der in der Gegend von Jerusalem verehrt wurde.

Elohim ist eine spätere Bezeichnung gewesen, die im Judentum entstand. es deutet in keiner Form auf eine Dreieinigkeit hin! DAS ist Quatsch. Denn die Trinität ist gänzlich unbiblisch und gehört nicht zum jüdischen Glauben.

Der zweite Bericht

Es handelt sich dabei um Geschichten und nicht um Berichte!

Als nun Jesus zu ihnen sagte: Ich bin's!, wichen sie zurück und fielen zu Boden

  1. Kannst du die Bibel nicht mit der Bibel beweisen, weil diese Geschichten nchweislich frei erfunden sind. Es gab keinen Jesus!
  2. Wenn ich dich Frage: "Bist du der Holger?" und du antwortest "Ich bins", muss ich dann auch annehmen das du und dein Vater eine Person sind? ;)

Die Kreuzesinschrift (INRI auf Lat) heißt auf hebräisch "JHWH" - also stand "Jahweh" über dem Kreuz. Deshalb waren die Juden doch so hinterher, daß sie das Schild abnehmen wollten. Und da nahm dann Pilates seine Rache - er ließ das Schild hängen mit dieser verhängnisvollen Überschrift, so daß jeder sehen konnte: hier hängt Gott.

Wo hast du diesen unsinn her? Mal abgesehen davon, dass diese Geschichte frei erfunden ist und kein Beweis ist, haben die Juden NIE daran geglaubt, dass Jesus = Gott wäre. Für sie gab es nur EINEN Gott und das war JHWH.

Die Bibel unterscheidet ganz klar zwischen Jesus und JHWH als zwei unterschiedilche Wesen!

Vater und Sohn sind eins. Nicht einig.

Sowohl Gott als auch jesus sind fiktive Personen. Oder kannst du das Gegenteil beweisen?

Wenn ich sage: "Meine Frau und ich sind eins" dann meine ich damit, das wir uns einig sind und wie eine Person handeln/entscheiden/denken. Es heißt nicht, dass wir eine Person sind,

Die Trinitätslehre ist rein römischer Herkunft! Sie basiert auf der Triade Jupiter, Juno, Minerva, die der Gründer des Christentums (Konstantin I.) erfand.

Den Rest kann man nicht kapieren, wenn man nicht Gott ist. Dafür ist unser Gehirn zu klein.

Also bist du Gott weil du es kapierst? Oder was willst du uns damit sagen?

Du hast dich damit selbst K.O. geschlagen! Denn erst sagst du uns wie man es verstehen soll, und dann, nachdem man dir gesagt hat das das falsch ist, behauptest du man könne es nicht verstehen?

Übrigens ist der Moslem-Gott auch nicht Dreieinig - und sie beten schließlich den selben Gott an oder nicht?

Kommentar von Holger1002,

Aber Allah hat keinen Sohn.

Jesus ist der Sohn vom Vater, und trotzdem ist er eins mit dem Vater. Ich versteh es nicht, aber ich lasse es so stehen.

Kommentar von WauWauVitalfit,

Die Trinitätslehre ist rein römischer Herkunft! Sie basiert auf der Triade Jupiter, Juno, Minerva, die der Gründer des Christentums (Konstantin I.) erfand.

Das ist ja grober Unfug. Jesus war kein Römer, lehrte aber die Trinität, die Schreiber des alten Testaments waren auch keine Römer, schrieben aber schon vom heiligen Geist und von Gott und das Gott jemanden senden wird bzw seinen Sohn senden wird. Die Vorraussagen stehen sehr klar darin: aus welchem Stamm er kommt, sein Leben sein wirken, wie er sterben wird und das er (Jesus) wieder auferstehen wird. Somit sind die Römer als Namengeber widerlegt. Die gabs auch noch nicht immer als das Alte Testament geschrieben wurde. Römer jagten ja Anfangs Christen und brachten Sie um. So stehts auch in den Geschichtsbüchern !!!

Kommentar von helmutwk,

Sowohl Gott als auch jesus sind fiktive Personen. Oder kannst du das Gegenteil beweisen?

Das ist genauso daneben wie: Sowohl Gott als auch jesus sind fiktive Personen. Oder kannst du das Gegenteil beweisen?

Wer so wie du mit ner rhetorischen Frage aus einem unentschieden Tatbestand eine Antwort auf die Frage folgert, die es zu entscheiden gilt, der argumentiert unlogisch.

Die Bibel unterscheidet ganz klar zwischen Jesus und JHWH als zwei unterschiedilche Wesen!

Nenne mir eine Bibelstelle, wo sie das tut.

JHWh finden wir im AT, Jesus im NT. Im NT wird das AT zitiert, darunter sind auch Verse, in den im Hebräischen JHWH steht. Manchmal wird dieser JHWH im NT auf den Vater gedeutet, manchmal auf Jesus. Außerdem kannst du dem AT entnehmen, dass JHWH nicht monolithisch ist (dazu muss ich nicht auf Elohim zurückgreifen, der formal Plural von Eloah ist). also könne sowohl Jesus wie der Vater (zwischen denen die Bibel klar unterscheidet) JHWH sein.

Die Trinitätslehre ist rein römischer Herkunft! Sie basiert auf der Triade Jupiter, Juno, Minerva

Da es in der Trintätslehre nicht um eine Triade von drei Göttern geht, sondern um drei Hypostasen eines Gottes, ist mindestens dieser Unterschied nicht römischen Ursprungs. Und damit die Trinitätslehre schon mal nicht rein römischen Ursprungs. Das Konzept der Hypostase, dass in der (Original-) Trinitätslehre vorkommt, ist schon mal griechischen Ursprungs ;) persona im Lateinischen eine etwas ungenaue Übersetzung, die durch die Gleichsetzung persona=Person noch mal weiter ungenau wird.

So was solltest du wissen, bevor du dich zum Ursprung der Trinitätslehre äußerst.

Übrigens ist der Moslem-Gott auch nicht Dreieinig - und sie beten schließlich den selben Gott an oder nicht?

Ich denke nicht, dass der Gott, der im Qor'an mehrfach bekräftigt, dass er die Hölle mit Menschen und Geistern (Dschinnen) füllen will, der gleiche Gott wie der, von dem es in der Bibel heißt, dass er alle Menschen retten will.

Aber für jemand, der gerade routiniert nie genau hinschaut und Triade (lat. tiras) mit Trinität (lat. trinitas) gleichsetzt, griechischen und römischen Ursprung nicht unterscheiden kann, und auch in so ziemlich jedem anderen längeren Beitrag auf GF, den ich von ihm gelesen habe, unsauber formuliert -. kurz, jemand, der nicht scharf denken kann (oder will?), für den dürften auch solche Unterschiede zwischen Gott im Qor'an und Bibel egal sein.

Also glaub ruhig weiter, dass die Trinitätslehre römischen Ursprung ist (und stell dir nie die Frage, wieso das Bekenntnis von Nicäa dann auf Griechisch verfasst wurde), dass das Christentum erst ca. 300 Jahre nach seiner Entstehung von den Römern erfunden wurde, dass Gott in Qor'an und Bibel das gleiche sind, kurz bau dir die Welt so, wie sie dir gefällt, im Bewusstsein, es besser zu wissen als alle anderen.

Kommentar von helmutwk,

Äh, was ist denn da passiert. Die Frage musste natürlich lauten:

Das ist genauso daneben wie: Sowohl Gott als auch Jesus sind reale Personen. Oder kannst du das Gegenteil beweisen?

Kommentar von JTKirk2000,

Das mit den verschiedenen Namen ist Quatsch. Elohim bedeutet schlicht "Götter" und deutet auf die Dreieinheit hin. "Jahwe" heißt "Ich-bin-der-ich ich-bin" und ist bereits eine Offenbarung dieses Gottes, wer er ist.

Eigentlich ist es kein Quatsch. Sowohl in Hinsicht auf die Wortwahl, als auch in Hinsicht auf die Bedeutung. Die Dreieinheit wird eigentlich bei vielen Menschen falsch interpretiert. Als Christus laut der Bibel sagte, dass er und der Vater eins seien. meinte er, dass sie einig sind. Wie sonst sollte es einen Sinn ergeben, dass der Vater Zeugnis vom Sohn gab, ja sogar der Heilige Geist in Gestalt einer Taube erschienen ist? Wenn sie eins wären, also ein Wesen, wäre die Bibel dahingehend eine glatte Lüge gewesen. Folglich ist die Erfindung (und mehr ist es auch nicht) der römisch-katholischen Kirche, dass der Vater, der Sohn und der Heilige Geist ein Wesen seien. Dreieinigkeit würde es noch wesentlich besser dahingehend treffen, dass die drei einig sind.

Es stimmt, dass Elohim die Mehrzahl von Eloah ist. Dafür gibt es mehrere Begründungen. Beispielsweise die Pluralis Majestatis (Siehe den entsprechenden Wikipediaartikel). Eine andere Erklärung wäre die Möglichkeit eines göttlichen Rates, bestehend aus den drei eigenständigen aber einigen Wesen. Wer JHWH ist, sagt Christus eindeutig in Johannes 8,58. Durch viele Übersetzungen wurde diese Aussage mehr oder weniger klar erhalten, aber die Reaktion der Gelehrten im Folgevers und die temporale Unsinnigkeit in dem was Christus sagte, legt nahe, dass er sagte, dass er derjenige bereits war, bevor Abraham wurde.

Kommentar von Holger1002,

Nein.

Vater und Sohn sind eins. Nicht einig.

Den Rest kann man nicht kapieren, wenn man nicht Gott ist. Dafür ist unser Gehirn zu klein.

Kommentar von Bloodyrainbow,

@Holger1002:

Elohim ist Gottesbezeichnung im At. Genauso wie Adonai nur im G´ttesdienst benutzt wird. Und Jahwe Wettergott und "du sollst keine anderen Götter neben mir haben" weist schon darauf hin, dass es solche gibt. Nur sollen diese nicht verehrt werden. Denn Ja:hwe wurde auch als Kriegsg´tt verehrt und sicherte sich so die Verbundenheit mit den Hebräern. In vielen, wenn nicht den meisten Büchern des ATwird die Existenz und Macht "anderer Götter" ganz klar anerkannt, aber JWH der der mächtigste Gott ist , ist auch auf seine Rivalen sehr eifersüchtig und verbietet seinem Volk, diese zu verehren.

Die Existenz aller anderen Götter, außer derjenigen J_HWH s, wird in der Bibel bei einigen der späteren Propheten erst zu einem sehr späten Zeitpunkt abgestritten.

Kommentar von JTKirk2000,

Vater und Sohn sind eins. Nicht einig.

Der Sohn sprach oft vom Vater, zum Vater und der Vater sprach mehrmals über den Sohn. Ferner sagte der Sohn, dass man im Namen des Sohnes zum Vater beten soll und dass der Heilige Geist Zeugnis vom Vater und vom Sohn gibt. Folglich sind sie einig, aber nicht ein einziges Wesen sondern drei.

Den Rest kann man nicht kapieren, wenn man nicht Gott ist. Dafür ist unser Gehirn zu klein.

Es ist sogar sehr einfach zu begreifen, wenn man mal das Neue Testament liest, ohne ständig die Erfindung der römisch-katholischen Kirche der Dreieinigkeit zu unterstellen. Das Schlimmste am Verständnis der Heiligen Schrift ist nicht, was in der Heiligen Schrift steht, sondern wie das, was darin steht, interpretiert wird.

Kommentar von earnest,

DH!

Kommentar von helmutwk,

Der Sohn sagte aber auch, dass wir In um etwas bitten sollen (also zu Ihm beten), dass Er mit der Herrlichkeit seines Vaters kommen wird (obwohl JHWH Seine Ehre keinem anderen geben wird), und so weiter.

Du zitierst gewissermaßen die halbe Bibel, mit der anderen Hälfte ließe sich beweisen, dass Vater und Sohn ein Wesen sind ;) Die Wahrheit liegt in der Mitte, die Trinitätslehre versucht, diese Mitte zu definieren.

Kommentar von JTKirk2000,

Wenn JHWH mit der Herrlichkeit des Vaters wiederkehren wird, würde das nicht eine Bestätigung dessen sein, was Christus laut Johannes 8,58 sagte? Ich meine schon.

Du zitierst gewissermaßen die halbe Bibel, mit der anderen Hälfte ließe sich beweisen, dass Vater und Sohn ein Wesen sind ;

Wo?

Die Wahrheit liegt in der Mitte, die Trinitätslehre versucht, diese Mitte zu definieren.

Die Wahrheit liegt darin, möglichst nicht zu interpretieren. Die Vergangenheit hat gelehrt, dass man sich, je mehr man interpretiert, umso mehr von der Botschaft des christlichen Evangeliums entfernt. Die Trinitätslehre ist ein Beispiel dafür. Wenn der Vater, der Sohn und der Heilige Geist ein Wesen wären, wäre dies, insbeondere an den Bibelstellen, wo der Vater vom Sohn Zeugnis gibt und sogar der Heilige Geist erscheint, der schlimmste Fall von Persönlichkeitsspaltung in der Geschichte der Menschheit.

Kommentar von helmutwk,

Wenn JHWH mit der Herrlichkeit des Vaters wiederkehren wird, würde das nicht eine Bestätigung dessen sein, was Christus laut Johannes 8,58 sagte?

Du hast wohl vergessen, dass auch JHWH als Vater bezeichnet wird, von 2.Ms 4,22 bis Mal 1,6.

Die Wahrheit liegt darin, möglichst nicht zu interpretieren.

Also einfach hinzunehmen, dass der Vater JHWH ist,, dass Jesus JHWH ist, dass es nur einen JHWH gibt, und dass Jesus nicht der Vater ist. Wenn du das ohne "Interpretation" hinbekommst - meinetwegen.

Kommentar von JTKirk2000,

In Exodus 4,22 steht, dass Israel der Erstgeborene von JHWH ist. Dahingehend kann also kein direkter Bezug zwischen dem Vater und dem Sohn, Jesus Christus hergestellt werden.

Wenn ich irgendwann ein Kind habe, bin ich auch Vater und ich bin auch der Sohn meines Vaters. Was sagt das schon in Bezug auf meine Beziehung zum himmlischen Vater aus?

Maleachi 1, 6 bestätigt eigentlich mehr das, was ich darüber schrieb, dass der Vater und der Sohn jeweils eigenständige Wesen sind, denn wieso sollte der Sohn den Vater ehren, wenn der Vater und der Sohn ein Wesen wären?

Also einfach hinzunehmen, dass der Vater JHWH ist,, dass Jesus JHWH ist, dass es nur einen JHWH gibt, und dass Jesus nicht der Vater ist. Wenn du das ohne "Interpretation" hinbekommst - meinetwegen.

Genau das ist ja eine Interpretation. Die Bibel beinhaltet klare Aussagen. Ich interpretiere nicht, sondern sehe was klar darin enthalten ist. Ein Beispiel, nämlich Maleachi macht ganz klar, wer hier was interpretiert und dadurch von der Wahrheit abwandelt. Johannes 8, 58 bestätigt dies ebenso wie die Stellen um die Taufe und die Verklärung Christi was die Aussage des Vaters zum Sohn angeht, und zumindest in Bezug auf die Ereignisse in Getsemani und am Kreuz, was die Aussage des Sohnes zum Vater betrifft.

Jesus ist nicht der Vater, das ist klar, aber Jesus hat klar gesagt, dass er "ich bin" ist, und was davon die Übersetzung ins Hebräische ist, dürftest Du selbst auch wissen.

Kommentar von helmutwk,

In Exodus 4,22 steht, dass Israel der Erstgeborene von JHWH ist.

Auch im NT ist der Vater nicht nur der Vater Jesu, sondern auch unser Vater. Wer von Gott geboren ist, hat Jesu als Bruder. Es ist der Vater Jesu, der JHWH, der Vater Israels, ist.

Maleachi 1, 6 bestätigt eigentlich mehr das, was ich darüber schrieb, dass der Vater und der Sohn jeweils eigenständige Wesen sind

Sie sind eigenständig und eins, je nach Bibelstelle.

Wie gesagt, die biblischen Aussagen sind:

  • der Vater ist JHWH
  • Jesu ist JHWH
  • es gibt nur einen JHWH
  • Jesus ist nicht der Vater

Erst wenn du alle vier unter einen Hut gebracht hast, kannst du sagen, dass das, was du erzählst, der Bibel entspricht.

oder von einer anderen Sichtweise betrachtet: ich stimme dir gewissermaßen in jedem Punkt zu, aber bemängel, dass du was an biblischen Aussagen auslässt. Und da hilft es nicht, wenn du immer wieder auf die Punkte hinweist, denen ich nie widersprochen habe.

Genau das ist ja eine Interpretation. Die Bibel beinhaltet klare Aussagen.

Einschließlich der, dass Jesus der wahre Gott ist (1.Jh 5,20), und der Vater der einzige wahre Gott (Jh 17,2). Da muss ich nix interpretieren, du kannst das selber nachlesen.

Ich interpretiere nicht

Doch sicher. Du hast z.B. in einem anderen Zusammenhang ne Interpretation angeführt, die du versucht hast, mit Hinweis auf den Kontext zu stützen. Auch in Jh 8,58 injterpretierst du, dass fängt schon damit an, dass du JHWH eine bestimmte Bedeutung unterlegst. Ich halte diese Interpretation für korrekt, aber es ist ne Interpretation.

Dass der Vater JHWH ist, kannst du z.B. in Lk 1,32 sehn, wo der Herr (=JHWH) Gott Vater genannt wird, mit Anspielung auf 2.Sam 7,13-14 (ein Ausspruch JHWHs!).

Kommentar von helmutwk,

Wenn sie eins wären, also ein Wesen, wäre die Bibel dahingehend eine glatte Lüge gewesen.

Mir scheint, du verstehst den Satz "sie sind eins" falsch.

Es gibt die Irrlehre des Modalismus, wonach Vater, Sohn und Geist nur verschiedene Erscheinungsformen eines Wesens sind. Die Trinitätslehre hat sich davon klar abgegrenzt. Du widerlegst hier den Modalismus, nicht die Trintätslehre.

Die biblische lehre ist da ezw3as anders, denke nur mal daran, dass der mensch das Bild Gottes ist, als Mann und Frau, steht so im ersten Kapitel der Bibel. heißt das, dass Gott ein sexuelles Wesen ist? Nein, aber Mann und Frau sind eins (steht im 2. Kapitel der Bibel). Das ist ja eine Grund, warum Scheidung in der Bibel (insbesondere im NT) so deutlich verurteilt wird: weil dadurch das Bild der Einheit Gottes zerstört wird.

Nur war das jetzt auch etwas einseitig, da könnte leicht die entgegengesetzte Irrlehre herausgelesen werden: dass es bei der Trinitätslehre um 3 verschiedene Wesen geht, so wie Mann und Frau verschiedene Wesen sind (jedenfalls sind sie das in unserer gefallenen Schöpfung). Aber du kannst Vater, Sohn und Geist nicht auseinanderdividieren, die drei wirken zusammen. Der Sohn kann nichts ohne den Vater tun, aber Er ist es, durch den die Welt geschaffen wurde, als Jesus den Heiligen Geist verspricht, da sagt Er unter anderem auch, dass damit Er selbst zu den Jüngern kommt, und so weiter. ich gehe davon aus, dass dir die entsprechenden Bibelstellen bekannt sind, auf die ich angespielt habe.

Die Trinitätslehre versucht, die Balance zwischen diesen verschiedenen biblischen Aussagen abzubilden.

Es stimmt, dass Elohim die Mehrzahl von Eloah ist. Dafür gibt es mehrere Begründungen. Beispielsweise die Pluralis Majestatis

Dumm nur, dass der im alten Orient nur bei Indoeuropäischen Völkern auftrat. Im AT findest du ihn nur im Mund persischer Könige. 1000 Jahre später kommt er im arabischen Qor'an vor, aber zur Zeit des ATs findet der sich sviw in keiner semitschen Sprache (oder kennt jemand ein eindeutiges Gegenbeisiel?)

Kommentar von JTKirk2000,

Du widerlegst hier den Modalismus, nicht die Trintätslehre.

Mir ist egal, wie es heißt, sofern nicht dieser Begirff aussagt, was klar in der Bibel steht. Wären der Vater und der Sohn ein Wesen, so hätte Christus weder zu Gott beten brauchen, noch hätte der Vater vom Sohn Zeugnis bei dessen Taufe und Verklärung geben können, ebenso wie es einen Sinn hätte, was Christus ebenfalls laut der Bibel lehrte, dass man im Namen des Sohnes zum Vater beten soll.

dass der mensch das Bild Gottes ist, als Mann und Frau

Er sprach auch von der Mehrzahl an dieser Stelle (Genesis 1, 26): "Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich."

Aber du kannst Vater, Sohn und Geist nicht auseinanderdividieren, die drei wirken zusammen. Der Sohn kann nichts ohne den Vater tun, aber Er ist es, durch den die Welt geschaffen wurde, als Jesus den Heiligen Geist verspricht, da sagt Er unter anderem auch, dass damit Er selbst zu den Jüngern kommt, und so weiter. ich gehe davon aus, dass dir die entsprechenden Bibelstellen bekannt sind, auf die ich angespielt habe.

Ich kann sie deshalb als drei voneinander unabhängige Wesen sehen, weil Christus selbst sagte, dass er nur das tun kann was er den Vater hat tun sehen. Wenn ich die Stelle wieder gefunden habe, werde ich sie als Quellnachweis anfügen, wenn Du darauf bestehst.

Dumm nur, dass der im alten Orient nur bei Indoeuropäischen Völkern auftrat.

Die Pluralis Majestatis ist ein Beispiel, welches ich angefügt habe, nicht aber das einzige Beispiel. Darin liegt ein Unterschied. Das andere Beispiel, dass es eben nicht nur ein Gott, sondern vielmehr ein göttlicher Rat ist wird meines Verständnisses nach ebenfalls in Genesis 1, 26 bestätigt. Ein Personalpronomen, dass absichtlich mehrfach in nur einem Satz verwendet wird, kann kein Zufall sein.

Kommentar von helmutwk,

Die Pluralis Majestatis ist ein Beispiel, welches ich angefügt habe

Na ja, weil der oft genannt wird von Leute, die zu europäisch denken, fand ich es schon angemessen, dem zu widersprechen.

weil Christus selbst sagte, dass er nur das tun kann was er den Vater hat tun sehen

Das war auch nur eins von zwei Beispielen, die ich genannt habe. Es gibt weitere, etwa dass Jesus vom Vater auferweckt wurde, nach anderen Bibelstellen aber von selbst auferstanden ist.

Das andere Beispiel, dass es eben nicht nur ein Gott, sondern vielmehr ein göttlicher Rat ist wird meines Verständnisses nach ebenfalls in Genesis 1, 26 bestätigt.

Wenn dui 1.Ms 1,26 ohne den Kontext der restlichen Bibel liest, kannst du das so sehen. Nur für meine Begriffe gehört zu einer seriösen Bibelauslegung auch dazu, dass sie sich bemüht, die Gesamtaussage der Bibel im Auge zu behalten.

Kommentar von JTKirk2000,

Wenn dui 1.Ms 1,26 ohne den Kontext der restlichen Bibel liest, kannst du das so sehen. Nur für meine Begriffe gehört zu einer seriösen Bibelauslegung auch dazu, dass sie sich bemüht, die Gesamtaussage der Bibel im Auge zu behalten.

Im Gegenteil. Auch die Aussagen der Evangelien von Matthäus, Markus und Lukas in Hinsicht auf die Taufe und die Verklärung Jesu machen deutlich, dass der Vater ein weiteres vom Sohn unabhängiges Wesen ist.

Es gibt weitere, etwa dass Jesus vom Vater auferweckt wurde, nach anderen Bibelstellen aber von selbst auferstanden ist.

Welche unterscheiden sich dahingehend?

Kommentar von helmutwk,

Welche unterscheiden sich dahingehend?

Auferweckt werden beispielsweise: Mt 17,9 Auferstehen beispielsweise: Mk 8,31

Vollständige Liste wär mir zu aufwändig

Kommentar von JTKirk2000,

Also in der Einheitsübersetzung steht in Matthäus 17,9: "Während sie den Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus: Erzählt niemanden von dem, was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist." Wie Du siehst steht da nichts von auferweckt wurde.

Kommentar von helmutwk,

Also in der Einheitsübersetzung steht in Matthäus 17,9

Im griechischen Original steht da ergerthe, das ist Passiv von egeiro, auferwecken. Ich hab allerdings auch ne KJV mit Strongs-Nummern, da wird für das Griechische der Aktiv von anistemi, auferstehen, angegeben, so steht das in vielen Handschriften. Du verstehst sicher, dass ich solche Details erst jetzt recherchiert habe, ich habe einfach in den griechischen Text ohne textkritische Anmerkungen geschaut.

Ne eindeutige Stelle für "von Gott auferweckt" dürfte Apg 3,15 sein.

Kommentar von JTKirk2000,

In Bezug auf die Apg 3, 15 sollte man ebenfalls den Kontext nicht außer Acht lassen. Hier spricht Petrus in der Öffentlichkeit auf dem Tempelplatz. Hätte er gesagt, dass Jesus auferstanden und nicht auferweckt worden wäre, hätte er sich vermutlich auch gleich einen Platz am Kreuz reserviert. Er sprach nur das aus, was offensichtlich war, nämlich das Jesus nach seinem Tod wieder unter den Lebenden wandelte.

In Vers 15 Fällt mir aber noch was anderes auf, was eine Verbindung zu Johannes 8, 58 bestärkt, denn in Apg 3, 15 wird behauptet, dass die Ankläger den Urheber des Lebens getötet haben. Da stellt sich die Frage, wer das wohl war. ;)

Kommentar von helmutwk,

In Bezug auf die Apg 3, 15 sollte man ebenfalls den Kontext nicht außer Acht lassen.

Hätte er gesagt, dass Jesus auferstanden und nicht auferweckt worden wäre, hätte er sich vermutlich auch gleich einen Platz am Kreuz reserviert.

Nö, inwiefern denn? Das Kreuz ist eine römische Hinrichtungsart, für die Römer war der Unterschied zwischen "Gott hat ihn auferweckt" oder "er ist auferstanden" unerheblich. Also wenn schon, dann hätte Petrus eine Steinigung riskiert ;) Die hat er aber auch so riskiert - siehe Apg 5,33.

Außerdem ist ja Apg 3,15 nicht die einzige Stelle, das war ein Beispiel. ein anderes Beispiel wäre3 1.Pt 1,21. Es gibt noch ein paar Dutzend andere.

Kommentar von earnest,

@helmutwk:
Der Begriff "Irrlehre" ist eine propagandistische Bezeichnung für all das, was einem (meist orthodoxen Gläubigen) nicht nach der Mütze ist.

Er gehört ins Mittelalter - dorthin, wo er herkommt.

Gruß, earnest

Kommentar von Wasserhut,

Der Begriff "Irrlehre" ist eine propagandistische Bezeichnung für all das, was einem (meist orthodoxen Gläubigen) nicht nach der Mütze ist

Nicht unbedingt. Eine "Irrlehre" ist dem Wortsinn nach ein gelehrter Irrtum. Wenn sich eine Lehre als falsch entlarven lässt, spricht nichts dagegen, sie entsprechend kenntlich zu machen. Die Trinitätslehre als biblisch zu verkaufen ist übrigens das Paradebeispiel einer Irrlehre.

Kommentar von earnest,

Ja, grundsätzlich hast Du natürlich völlig Recht, Wasserhut.
(Auch wenn ich hier lieber in einem etwas moderneren Kontext zum Beispiel von einem wissenschaftlichen Irrtum oder einer als falsch erwiesenen Theorie sprechen würde.)

Aber es ging hier speziell um religiöse "Irrlehren". Und mir ging es darum, diesen "religiösen Kampfbegriff" zu problematisieren. Er wird von den "wahren Gläubigen" gern verwendet, wie z.B. auch Begriffe wie "Ketzer" oder "Häretiker". Hier kommt es immer darauf an, wer die Deutungshoheit besitzt. Meist ist es "die Kirche".

Im Falle der Trinitätslehre wäre ich glücklicher mit einem Satz wie: eine auf dem Konzil von Nicäa 325 per Beschluß eingeführte Lehre, die sich durch die Bibel nicht belegen läßt (und wobei Gegner dieser Neuregelung verfolgt wurden).

Selbst hier wäre ich mit dem Begriff "Irrlehre" vorsichtig, denn das war genau der Begriff, den die Sieger von Nicäa für die Auffassung der unterlegenen Arianer benutzten - auch um damit deren Verfolgung zu rechtfertigen.

Gruß, earnest

Kommentar von helmutwk,

eine auf dem Konzil von Nicäa 325 per Beschluß eingeführte Lehre, die sich durch die Bibel nicht belegen läßt

Die Trinitätslehre ist eine Kombination von aussagen, die sich alle in der Bibel finden. Wenn du mit "nicht belegen" meinst, dass es keine Bibelstelle gibt, wo genau diese Kombination zu finden ist - dann hast du (formal) Recht. Nur alle wichtigen Aussagen lassen sich biblisch belegen.

Ich kenne (außer einem "lasst uns Nichts kombinieren, sondern die einzelnen Aussagen unverbunden lassen") keine Alternative zur Trinitätslehre, die sich nicht biblisch widerlegen ließe.

Kommentar von earnest,

Die Position der Arianer, lieber helmutwk, läßt sich - federleicht und ohne Verrenkungen der Hirnwindungen wie bei der Trinitätslehre - anhand der Bibel nachvollziehen.

So, daß sie auch ein denkender Mensch im 21. Jahrhundert nachvollziehen kann. Ohne Drei-Gleich-Eins-Höhere Mathematik.

Allerdings lagen physische Macht und Deutungshoheit bekanntlich nicht bei den Arianern. Mit den bekannten Folgen.

Kommentar von helmutwk,

Die Position der Arianer, lieber helmutwk, läßt sich - federleicht und ohne Verrenkungen der Hirnwindungen wie bei der Trinitätslehre - anhand der Bibel nachvollziehen.

Wenn du die halbe Bibel nimmt - ja. Nur 1.Jh 5,20, wo Jesus als der wahre Gott bezeichnet wird, widerlegt den Arianismus.

Ohne Drei-Gleich-Eins-Höhere Mathematik.

Nicht drei gleich eins. Ein Dreieick hat auch drei srei9ten und ist trotzdem nicht drei Dreiecke ;) Für das Beispiel brauche ich keine höhere Mathematik.

In der Bibel wird von Vater, Sohn und Geist gesagt, dass sie JHWH sind, die drei werden deutlich unterschieden, und es heißt auch, dass es nur einen JHWH gibt. Wer einen dieser Aussagen ablehnt, der hat die Bibel gegen sich.

Kommentar von earnest,

Du hast da anscheinend eine andere Bibel als ich.

Das macht aber nichts.
Mit einem Waffennarren sollte man nicht über Waffenverbote diskutieren, mit einem Freikirchler vielleicht auch nicht über die Bibel und deren Auslegung. Das läuft dann eher auf fruchtlose Diskussionen über Dreiecksgötter hinaus. Und auf das Jonglieren mit einander widersprechenden Bibelzitaten.

Wer "Vater, Sohn, und Heiliger Geist" nicht als drei getrennt voneinander aufgeführte und so auch zu verstehende Phänomene verstehen will, bitte sehr. Kein Problem. Das Problem entsteht erst, wenn diese, mit dem berühmten gesunden Menschenverstand nachvollziehbare Interpretation als "Irrlehre" gebrandmarkt wird - und deren Anhänger verfolgt werden. Wie geschehen.

Kommentar von helmutwk,

Du hast da anscheinend eine andere Bibel als ich.

Oder du hast nur die halbe Bibel gelesen. Oder du unterstellst mir Gedanken, die ich nicht vertrete, weil du die Trinitätslehre nicht verstanden hast.

Was steht denn in deiner Bibel in 1.Jh 5,20?

Wer "Vater, Sohn, und Heiliger Geist" nicht als drei getrennt voneinander aufgeführte und so auch zu verstehende Phänomene verstehen will

... der ist ein Antitrintarier Marke Modalist. Trinitarier sagen ja auch, dass der Vater nicht der Sohn und der Sohn nicht der Heilige Geist ist, und dass auch Vater und Geist zu unterschieden sind.

Das Problem entsteht erst, wenn diese, mit dem berühmten gesunden Menschenverstand nachvollziehbare Interpretation als "Irrlehre" gebrandmarkt wird

Nö, stimmt doch gar nicht. In Nicäa waren sich alle einig, dass der Vater nicht der Sohn ist. Das abzulehnen ist schon vor Nicäa als Irrlehre verurteilt wurde (siehe oben). Die Irrlehre der Arianer besteht darin, dass gesagt wird, dass Jesus ein Geschöpf ist, obwohl Er alles, was es erschaffen wurde, durch Ihn erschaffen wurde (z.B. in Kol 1,16 - hat Er sich selbst erschaffen?), dass Er einen Anfang hatte ("es gab eine Zeit, da der Sohn noch nicht war"), obwohl die Bibel sagt, dass Er keinen Anfang hat (Hbr 7,3), und dass verneint wird, dass Er JHWH ist, obwohl die griechische Übersetzung von "Jesus ist JHWH" (=Jesus ist der Herr) sehr oft im NT erscheint, und an mehreren Stellen, wo aus dem AT eine Stelle mit "JHWH" (=Herr) zitiert wird, und eindeutig mit diesem Herrn Jesus gemeint ist.

Dass Vater und Sohn nicht identisch sind, sondern unterschieden werden müssen, sagt auch die Trinitätslehre, die der goldene Mittelweg zwischen Modalismus und Tritheismus (Glaube an 3 Götter) ist.

Kommentar von helmutwk,

Er gehört ins Mittelalter - dorthin, wo er herkommt.

Nein, er kommt aus dem Altertum, du kannst ihn schon in der Bibel finden. Erzähl nix über Dinge, von denen du nichts verstehst.

Kommentar von earnest,

Er stammt, wie Du korrekt anmerkst, aus dem Altertum, gehört aber meiner Ansicht nach, bildlich gesprochen, ins deutlich intellektuell finsterere Mittelalter.

(Aber warum denn gleich so heftig, helmut?)

Kommentar von helmutwk,

Er stammt, wie Du korrekt anmerkst, aus dem Altertum, gehört aber meiner Ansicht nach, bildlich gesprochen, ins deutlich intellektuell finsterere Mittelalter.

Wenn du mit "Irrlehre" auch gleich Inquisition und so weiter verbindest, dann vielleicht. Nur wir Freikirchler waren Opfer der Inquisituion, wir haben die Religionsfreiheit gegen die etablierten Kirchen erkämpft, und nicht, um die gleich wieder abzuschaffen ;)

Aber warum denn gleich so heftig, helmut?

Weil ich gegen die Methode allergisch bin, Wahrheit nach dem Kalender festzustellen. Wenn wir anders denken als die Leute vor X Jahrhunderten, gibt es immer zwei Möglichkeiten, wer da Recht hat ...

Kommentar von earnest,

Aber deswegen mußt Du doch nicht gleich zu derart persönlichen Anwürfen greifen, helmut.

Kommentar von helmutwk,

Aber deswegen mußt Du doch nicht gleich zu derart persönlichen Anwürfen greifen

Ich hab nur festgestellt, dass du was sachlich Falsches gesagt hast, und daraus geschlossen, dass du nicht weißt, worüber du redest.

Kommentar von helmutwk,

Sorry, Doppelklick :)

Kommentar von helmutwk,

Der deutsche Alttestamentler Julius Wellhausen (1844–1918) sah darin einen Beweis, dass diese Texte von verschiedenen Autoren stammten, die zu verschiedenen Zeiten lebten.

... und ab ca. 1975 wurde durch computerunterstützte Untersuchengen klar, dass diese Theorie falsch ist. Heute glaubt kaum ein Fachmensch noch an J, E oder D ("Jahwist" "Elohist" und "Deuteronimist") als Autor, unterschieden werden nur noch P ("Priesterschrift") und nicht-P. Auch da ist nicht sicher, ob die Argumente für verschiedene Autoren wirklich stichhaltig sind.

Antwort von kdd1945,
8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wer schrieb die „5 Bücher Mose“?

Der so genannte Pentateuch, die ersten fünf Bücher der Bibel, werden von jeher Moses zugeschrieben. Möglicherweise entnahm er einige Informationen aus früheren historischen Quellen, hauptsächlich erhielt er sie durch Gottes Inspiration.

Die Priester Israels (4Mo 5:23) und prominente Persönlichkeiten wie Moses (2Mo 24:4), Josua (Jos 24:26), Samuel (1Sa 10:25), David (2Sa 11:14, 15) und Jehu (2Kö 10:1, 6) konnten lesen und schreiben und — abgesehen von einigen Ausnahmen — auch das gewöhnliche Volk. (Vgl. Ri 8:14; Jes 10:19; 29:12.)

Die meisten Schriften, auch die Bücher der Bibel, bestanden höchstwahrscheinlich aus mit Tinte beschriebenem Papyrus oder Pergament, aber diese blieben wegen der feuchten Bodenverhältnisse in Palästina nicht lange erhalten. Die Botschaft der Bibel überdauerte jedoch all die Jahrhunderte, weil sie immer wieder sorgfältig abgeschrieben wurde.

Aus keiner einzigen Schriftstelle geht hervor, daß Moses den gesamten Pentateuch schrieb, doch gibt es, im ganzen Text verstreut, deutliche Aussagen, die erkennen lassen, daß Moses der Schreiber war (2Mo 17:14; 24:4; 34:27; 4Mo 33:2; 5Mo 31:9, 19, 22, 24-26). Außerdem gibt es viele Abschnitte, die Moses direkt zugeschrieben werden, angefangen von seinem ersten aufgezeichneten Gespräch (2Mo 2:13, 14) bis zu seinem letzten Segen für das Volk (5Mo 33:1-29), einschließlich einiger seiner längeren Reden (5Mo 1:1; 5:1; 27:1; 29:2; 31:1) und bemerkenswerten Lieder (2Mo 15:1-19; 5Mo 31:30 bis 32:43). Von 27 Kapiteln des 3. Buches Mose zeigen 20 Kapitel in ihren einleitenden Versen, daß das, was folgt, die Worte Jehovas sind, die er zu Moses sprach, so daß dieser wiederum das Volk darüber unterrichten konnte. Das gleiche trifft auf mehr als 50 Stellen im 4. Buch Mose zu. Mit Ausnahme der letzten Verse des 5. Buches Mose geht aus dem Pentateuch selbst hervor, daß Moses wirklich der Schreiber war. Viele andere Texte in der Bibel bestätigen, daß Moses den Pentateuch aufzeichnete (Jos 1:7; Ri 3:4; 2Kö 18:6; Mal 4:4). Männer wie David (1Kö 2:1-3), Daniel (9:11), Esra (6:18), Nehemia (8:1), Jesus (Mar 12:26; Luk 16:29; Joh 7:19), Lukas (24:27) und Johannes (1:17) sagen, daß dieses Werk das Werk Mose war. Noch eindeutiger sind die Worte Jesu, der bestätigte, daß Moses der Schreiber war (Mar 10:3-5; Joh 5:46, 47).

Zusammengestellt aus dem Bibellexikon der Zeugen Jehovas "Einsichten über die heilige Schrift".

Kommentar von kdd1945,

Viele Kritiker sind jedoch der Meinung, Moses habe mit der Niederschrift des Pentateuchs überhaupt nichts zu tun gehabt. Spinoza, ein Philosoph des 17. Jahrhunderts, schrieb: „Aus alledem erhellt klarer wie die Mittagsonne, dass die fünf Bücher Mosis nicht von Diesem . . . geschrieben worden sind“.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts machte der deutsche Gelehrte Julius Wellhausen die so genannte Quellentheorie populär, wonach die Bücher Mose eine Verschmelzung der Werke mehrerer Autoren oder Autorengruppen seien. Gemäß Wellhausen habe einer der Autoren durchweg Gottes Eigennamen, Jehova, gebraucht (er wird deshalb J genannt). Ein anderer Autor (E) nannte Gott „Elohim“. Ein dritter (P) soll das priesterliche Gesetz im dritten Buch Mose verfasst haben und wieder ein anderer (D) das fünfte Buch Mose. Obwohl diese Theorie über Jahrzehnte von Gelehrten vertreten wurde, erklärt Joseph Blenkinsopp in seinem Buch The Pentateuch, Wellhausens Hypothese stecke „in der Krise“.

John Laux schreibt in seinem Buch Introduction to the Bible: „Die Quellentheorie fußt auf Behauptungen, die entweder willkürlich oder absolut falsch sind. . . . Wäre die Quellentheorie im strengen Sinn wahr, dann wären die Israeliten auf eine plumpe Täuschung hereingefallen, als sie sich die schwere Last des Gesetzes aufbürden ließen. Das wäre der größte Schwindel in der ganzen Weltgeschichte gewesen.“

Auch Stilunterschiede werden herangezogen, um nachzuweisen, dass der Pentateuch von mehreren Autoren geschrieben wurde. K. A. Kitchen schreibt jedoch in seinem Buch Alter Orient und Altes Testament: „Die stilistischen Kriterien und der angenommene Modus der Komposition sind illusorisch.“ Weiter erklärt er: „Größere Stilabweichungen kommen in alten Texten, deren literarische Einheit über jeden Zweifel erhaben ist, . . . allgemein vor“.

Das Argument, die verschiedenen Namen und Titel für Gott seien ein Beweis für mehrere Autoren, ist besonders schwach. Man braucht nur eine kurze Passage des ersten Buches Mose zu betrachten, wo Gott als „der Höchste“ bezeichnet wird, als derjenige, „der Himmel und Erde hervorgebracht hat“, als „Souveräner Herr Jehova“, „Gott des Sehens“, „Gott, der Allmächtige“, „Gott“, ‘wahrer Gott’ und „Richter der ganzen Erde“ (1. Mose 14:18, 19; 15:2; 16:13; 17:1, 3, 18; 18:25). War hier an jeder Stelle ein anderer Autor am Werk? Und wie steht es mit 1. Mose 28:13, wo sowohl „Elohim“ (Gott) als auch „Jehova“ vorkommt. Haben an diesem einen Vers zwei Schreiber gearbeitet?

Zusammengestellt aus dem Bibellexikon der Zeugen Jehovas "Einsichten über die heilige Schrift".

Antwort von tiergartennbg,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Natürlich war es Moses

Kommentar von wildcarts,

Natürlich ist das Unfug, denn Moses hat nie gelebt!

Kommentar von MartinH1996,

doch

Kommentar von PeVau,

Diesen Unsinn glaubt noch nicht einmal der Papst.

Kommentar von MartinH1996,

doch

Kommentar von earnest,

"Doch" ist ein überzeugendes Argument. Besonders in der Wiederholung.

Kommentar von Wasserhut,

Diesen Unsinn glaubt noch nicht einmal der Papst.

Gut das zu wissen. Was der Papst (nicht) glaubt, ist schließlich ein für diesen Sachverhalt äußerst bedeutsames Faktum (Vorsicht, Sarkasmus).

Kommentar von MartinH1996,

dann ist super :D

Antwort von firstflash,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die fünf Bücher Mose wurden von Moses selbst geschrieben. Und zwar in der Wildnis bzw. den Ebenen Moabs. Während der Jahrhunderte wurden sie mehrfach abgeschrieben. Moses ist eien hystorische Gestalt und noch heute feiern die Juden die von ihm aus gutem Grund eingesetzten Feste, z. B. das Passah (pesach) als Erinnerung an den Auszug aus Ägypten.

Kommentar von earnest,

Kannst Du Deine Behauptungen belegen?

Kommentar von Abundumzu,

Hallo firstflash

kurz, klar und richtiig! DH!!

Vielleicht überzeugt es ja den hier zweifelnden Christen etwas leichter, wenn er erfährt (was er eigentlich wissen sollte), dass Moses Dreiundsiebzig Mal in den christlich griechischen Schriften (im Neuen Testament) erwähnt, zitiert oder auf ihn Bezug genommen wird.

Wenn man die indirekten Bezugnahmen noch hinzuzieht - wie beispielsweise Matthäus 19:4 - kommt man auf über einhundert.

Hier ein paar Beispiele:

  • Jesus: „. . .habt ihr nicht in dem Buch Mose, in dem Bericht über den Dornbusch, gelesen. . .“ (Markus 12:26)

  • Jesus: „. . .daß sich alles, was im Gesetz Mose und in den PROPHETEN und Psalmen über mich geschrieben steht, erfüllen muß.. . .“ (Lukas 24:44)

  • Petrus: „. . .daß von allen Dingen, von denen ihr durch das Gesetz Mose nicht schuldlos gesprochen werden konntet,. . .“ (Apostelgeschichte 13:39)

  • Lukas über Paulus „. . .Und er erklärte ihnen die Sache, indem er von dem Königreich Gottes gründlich Zeugnis ablegte und sie sowohl anhand des Gesetzes Mose als auch der PROPHETEN von morgens bis abends in bezug auf Jesus zu überzeugen suchte.“ (Apostelgeschichte 28:23)

  • Paulus „. . .Denn im Gesetz Mose steht geschrieben: . . .“ (1. Korinther 9:9)

  • Paulus: „. . .Jemand, der das Gesetz Mose mißachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei [Personen] hin.“ (Hebräer 10:28)

  • Jesus veranlasst Johannes zu folgenden Worten: „. . .Und sie singen das Lied Mose, des Sklaven Gottes, . . .“ (Offenbarung 15:3)



Kommentar von earnest,

Kurz, klar und unbewiesen, Abundumzu.

Das sind "Beweise", mittels derer mit der Bibel die Autorenschaft bewiesen werden soll. Ein klassischer Zirkelschluß: Die Bibel ist Gottes Wort. Gott irrt nicht. Daher ist alles, was in der Bibel steht, wörtlich wahr.

Wenn doch Deine Zitate wenigstens in sich schlüssig wären ...
Wenn hier 7x der Name Moses erwähnt wird, dann heißt das doch lange nicht, daß die 5 Bücher Mose von ihm geschrieben worden sind.

Aus den Zitaten geht lediglich hervor, daß im NT auf Moses Bezug genommen wird.

Kommentar von mollimops,

earnst, in der Tat beweisen die Schriftstellen des Zeugen Jehova abundumzu in nichts, dass Mose der Autor der sog. 5 Bücher Mose ist. Aber ein ZJ weiß vermutlich auch als einziger, auf welches Material und mit welchem Stift Mose geschrieben hat. Wollen sie das Geheimnis nicht lüften? Nun gut: Mose bekam den Auftrag: "Rede zu dem Volk", nur einige Male bekam er den Auftrag: "Schreibe". Die verbalen Redenm ( auch Psalm 90)( sind in späterer Zeit von mindestens zwei SChreibschulen aufgeschrieben und zusammengefasst worden. So nur konnte auch vom Tod M;ose berichtet werden. So auch wurde auch über Mose geschrieben: ("Der HERR sprach zu Mose..... und nicht: "Der HERRsprach zu mir:....) So entstanden die zwei verschiedenen Schöpfungsberichte, einmal mit "elohim" und "jahwe"). Unbestreitba<r ist Mose ein großer Volksführer und Prophet, und deshalb immer wieder die Berufung auf das "Gesetz des Mose".
Richtigerweise reden kath. Christen dann ja auch nicht von den "5 Büchern Mose", sondern von "Genesis, Exdodus.....".

Kommentar von Bloodyrainbow,

Aber ein ZJ weiß vermutlich auch als einziger, auf welches Material und mit welchem Stift Mose geschrieben hat.

(achtung Ironie!) Klar, die wissen ja auch wann "ständig" die Welt untergeht. Warum dann auch, obwohl sie bis dato eine falsche Namensübersetzung nutzen (Jehova) auch nicht dass wissen....Sorry, aber das ist Blödsinn.

Kommentar von firstflash,

abundumzu, diese deine genannten Beweise überzeugen jeden, der die Bibel als das sieht, was sie ist, die Heilige Schrift, das geoffenbarte Wort Jehovas. Wir sind Jehova sehr dankbar und haben große Wertschätzung für diesen Schatz.

Daß Moses gelebt hat, beweist auch die Existenz der jüdischen Religion, die sehr viele Elemente aus Mose Leben und Wirken beinhaltet. Das alles könnte sich niemand ausdenken, und die Wunder Jehovas, wie die Befreiung der Israeliten aus der ägyptischen Sklaverei zu leugnen, wäre ein unerhörtes Verbrechen der Untreue diesem wunderbaren, wahrhaftigen Gott Jehova gegenüber.

Antwort von Bloodyrainbow,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Das Pentateuch ist Ergebnis von langen mündlichen/ schriftl. (9.6.Jh v.Chr.) Pozesses der Überlieferung, wobei die Forschung von versch. Hauptquellen (jah_wistischen und elohistischen Geschichtswerk und der Priesterschrift) und versch. Stufen der Textredaktion ausgeht.
Du musst die mündl.von der schriftl. Tora auch trennen. Denn die Überlieferung des mündl. war Mose.

Antwort von joergbauer,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Kommentar von earnest,

In diesem Link wird die Bibel mit der Bibel "bewiesen". Moses hat also die 5 Bücher geschrieben, weil die Bibel sagt, daß Moses die 5 Bücher geschrieben hat.

Kommentar von joergbauer,

Da kann man z.B. in einem Bibellexikon mal nachsehen oder sich über die Entstehung der Bibel erkundigen wo das alles historisch erklärt wird. Das würde hier wohl den Rahmen sprengen.

http://www.die-bibel.de/bibelwissen/entstehung-der-bibel/

Kommentar von earnest,

In Deinem Link steht aber auch nicht, daß die 5 Bücher Mose von Moses geschrieben worden sind.

Kommentar von joergbauer,

Ja, ich habe nicht alles gelesen. Stimmt aber dennoch. Warum nicht? Aber wie und wann und aus welchen Quellen etc., das kann man eben auch (bei ernsthaftem Interesse) an anderen Stellen recherchieren.

Kommentar von earnest,

Das ist doch klassisches Zurückrudern, joergbauer. Eine nicht bewiesene Behauptung mit anderen unklaren Hinweisen unterfüttern.

Kommentar von joergbauer,

Ich bin kein Theologe oder biblischer Archäologe (die wissen aber auch nicht alles) und wenn ich mich in meiner Argumentation einmal unklar ausdrücke, unlogisch oder verkehrt liegen sollte, dann habe ich auch kein Problem das zu sagen oder zurück zu rudern. In dem Fall hier sehe ich das aber nicht so dramatisch, denn wie die 5 Mosebücher entstanden sind, kann man ja wirklich in den angegebenen Quellen nachlesen. Ob man das so glaubt ist eine andere Sache. Aber selbst wenn es 100%ig bewiesen wäre, daß Mose der Autor war, würde das etwas an deiner Einstellung zu Gott, Bibel und Evangelium ändern...? LG.

Kommentar von earnest,

Zu letzterer Frage: Ja. (Aber das ist eine rein theoretische Frage.)

Man kann in den angegebenen Quellen (welchen eigentlich genau?) möglicherweise nachlesen, was Leute behaupten, wie die Werke entstanden sein sollen.
Man kann aber dort nicht nachlesen, wie sie entstanden sind.

LG
e.

Kommentar von joergbauer,

Das kann man auch nicht von der Annahme, daß es eine Evolution aus Zufall gab und der Mensch tierischen Ursprungs ist. Es war ja keiner dabei. Dennoch glaubt man es so - auch ohne absolute Gewissheit. Man geht davon aus...das kann man auch von Gottes Existenz und Gott ist erfahrbar, wenn auch nicht zuerst durch den Verstand und die menschliche Dreidimensionalität. Gott ist zu groß als daß man ihn "denken" kann. Durch den Glauben aber erfahren, das geht. LG..:-))

Kommentar von earnest,

Der Unterschied ist, daß man die Evolution nicht glauben muß.
Aber das Faß wurde hier schon 999x aufgemacht und hin-und hergerollt ...

Kommentar von joergbauer,

Ja, es gibt eben nichts mehr zu rollen und bei Evolution kann eben immer nur Evolution herauskommen, egal wie sehr man das Faß auch bewegt, bewundert und putzt. Aber beim Glauben und der Beschäftgigung mit der Bibel, kann sehr viel mehr herauskommen - ganz individuell und überraschend. Da lohnt es sich den Kopf, und die Neugier und den Glauben hineinzustecken und das Faß auszuleuchten...was für Alternativen gibt es denn, wenn man nicht an die Evolution glauben muss (will)? Weder Gott noch Evolution? Wie das und warum?

Kommentar von earnest,

Na, dann steck mal Deinen Kopf ins Faß.
:-)
LG
e.

Kommentar von joergbauer,

Ich lese, bete, denke, forsche und beobachte jeden Tag...;-))

Antwort von joergbauer,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Nach alter Überlieferung wurde nicht nur das 1. Buch Mose, sondern das ganze Pentateuch (von griech. pente "fünf" und teuchos "Behälter für Buchrollen" abgeleitete Bezeichnung für die fünf Bücher Mose) von Mose selbst geschrieben. Bei den Geschehnissen des 2. bis 5. Buches war Mose Augenzeuge und zum Teil sogar Hauptperson. Bei der Abfassung des 1. Buches konnte er sich außer auf direkte Offenbarungen Gottes (z.B. bei dem Bericht über die Erschaffung der Welt in 1. Mose 1–2) möglicherweise auch auf Dokumente aus der Patriarchenzeit stützen (z.B. die Geschlechtsregister, vgl. 1. Mose 5; 10–11; 36). Unter der Leitung des Heiligen Geistes schrieb Mose alles nieder. Da er ein Prophet war, treffen auch auf ihn die Worte in 2. Petrus 1,21 zu: "Heilige Männer Gottes redeten, getrieben vom Heiligen Geiste".

Mose lebte in der Zeit von ca. 1500-1400 v. Chr. Zu dieser Zeit gab es in Ägypten die hochentwickelte Hieroglyphenschrift, deren Anfänge bereits seit dem 3. Jahrtausend v. Chr. belegt sind. Auch die sumerische Bilderschrift und die assyrisch-babylonische Keilschrift reichen ebenfalls soweit zurück.

Die akkadisch-sumerischen und assyrisch-babylonischen "Schöpfungs- und Sintflutmythen" (z.B. das Gilgamesch-Epos) sind immer wieder mit den entsprechenden Berichten der Bibel verglichen worden und werden vielfach als deren Vorlage bezeichnet. Aber diese meschlichen, von allerlei Göttergestalten erfüllten Dichtungen stehen in einem großen Gegensatz zu den einfachen, klaren Worten der Heiligen Schrift. Sie zeigen jedoch, dass sich bei diesen heidnischen Völkern eine schwache Erinnerung an die Anfänge der Welt erhalten hatte, die sie in ihrer Phantasie und unter dem Einfluss ihres Götzendienstes in der bis heute erhaltenen Form niederschrieben. So ist auch die Schlangenverehrung, die in vielen Götzenkulten in der ganzen Welt verbreitet war und zum Teil noch ist, ein Beweis dafür, wie es dem Satan gelungen ist, die Menschen von der Verehrung des einen wahren Gottes abzubringen und hinter sich herzuziehen (vgl. 1. Mo 3,1; Off 12,9).

Die Überlieferung, dass Mose der Verfasser der fünf nach ihm benannten Bücher ist, findet ihren Ursprung in dem Wort Gottes selbst. Der Name "Gesetz" bezeichnet nicht nur die Gebote, die Mose am Sinai von Gott empfung. Schon im AT bezieht er sicht häufig auf alle fünf Bücher Mose, die Thora, d.h. den ersten Teil des AT (vgl. Jos 1,7; 8,31; Ri 3,4; 1. Kön 2,3; 2. Chr 23,18; Esra 3,2; Neh 8,1; Dan 9,11; Mal 3,22).

In den Evangelien bestätigt der Herr Jesus die Verfasserschaft des Mose in Lukas 24,27.44 und Johannes 5,46–47. Auch Paulus, der so viel vom Gesetz spricht, nennt es öfter das "Gesetz Moses" (Röm 10,5; 1. Kor 9,9; Heb 10,28).

Dass in dem Ausdruck "Gesetz" oder "Gesetz Moses" tatsächlich auch das 1. Buch Mose eingeschlossen ist, wird an folgenden zwei Stellen des NT deutlich: 1. Korinther 14,34 kann sich nur auf die göttliche Ordnung in 1. Mose 2,18ff und 3,16 beziehen, da im Gesetz vom Sinai ein ausdrückliches Gebot der Unterwürfigkeit der Frau fehlt; und in Galater 4,21ff führt Paulus die Geschichte Ismaels und Isaaks (1. Mo 16 und 21) an. In beiden Fällen ist vom Gesetz die Rede.

Die Bücher Mose 1 selbst enthalten darüber hinaus auch direkte Hinweise dafür, dass Mose diese Bücher selbst geschrieben hat: 2. Mose 24,4; 34,27 und 5. Mose 31,9. 24 (Gesetz); 4. Mose 33,2 (Züge Israels), 2. Mose 17, 14 und 5. Mose 31,19 (Lieder).

Manche behaupten, dass die 5 Bücher Mose später entstanden sein sollen und daher nicht von ihm selbst geschrieben worden seien. Als Grundlage dafür wird die Tatsache angeführt, dass es keine alten Funde gibt. Aber wie alt sind denn die Funde des Gilgamesch-Epos, das um 2600 v.Chr. entstanden sein soll? Meines Wissens stammen sie aus dem 1. Jahrtausend v.Chr., und trotzdem wird das hohe Alter der Abfassung beibehalten.

Manchmal wird die Frage gestellt, wer der Verfasser von 5. Mose 34 sei, wo Moses Tod und Begräbnis beschrieben werden. Wahrscheinlich war es Josua, der Freund und Nachfolger Moses (5. Mo 34,9), der unter der Leitung und Inspiration des Heiligen Geistes dem ganzen Werk seines Vorgängers diesen kurzen Anhang hinzufügte.

Arend Remmers

Entnommen aus: Das Alte Testament im Überblick, S. 26-27; 50

Kommentar von earnest,

Ja, hier wird einmal mehr die Bibel mit der Bibel "bewiesen".

Der erste Absatz beispielsweise steckt voller unbewiesener - und, wie ich vermute, unbeweisbarer - Behauptungen..

Kommentar von joergbauer,

Warum vermutest du nicht einfach daß es Gott gibt? Was hält dich ab? Der Verstand, die Logik, die Beweise? Was wurde nicht schon alles überliefert, was man auch nicht explizit beweisen kann (z.B. daß der Mensch früher mal ein Tier gewesen sein soll) und doch nimmt es jeder als bare Münze an. Warum so kritisch beim Thema Gott und so unkritisch bei anderen Dingen des Lebens?

Kommentar von earnest,

Netter Versuch, joerg!

Antwort von Matzko,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Nein, Mose selbst hat die fünf Bücher nicht geschrieben, davon ist auszugehen. Man nimmt sogar an, dass es unterschiedliche Verfasser waren, die diese Bücher geschrieben haben. Allerdings ist das bis heute nicht eindeutig erforscht und bewiesen. Ebenso wenig, wie die genaue Zeit als diese Bücher entstanden. Das gesamte Alte Testament setzt sich aus Schriften von ganz unterschiedlichem Entstehen und aus unterschiedlichen Zeiten zusammen.

Antwort von Wasserhut,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo!

Die Schreibkunst war schon zur Zeit der Patriarchen weit verbreitet. Moses wuchs am ägyptischen Hof auf und lernte dort auch das Schreiben. Da Moses den Großteil des im Pentateuch beschriebenen Geschichtsverlaufs selbst miterlebt hat, ist es denkbar, dass er zumindest Teile davon eigenhändig geschrieben hat. Anders sieht es mit der Genesis aus. Die dort enthaltenen Kolophonformeln (Dies ist der Stammbaum von...) spielen nicht nur bezüglich Inhalt, sondern auch bezüglich der Texturheberschaft eine viel wichtigere Rolle als ihnen lange zugestanden wurde. Demnach wurden Moses die Genesisberichte nicht mündlich, sondern geschrieben auf einer Serie aus Tontäfelchen überliefert. Die Archäologen und Assyrologen Percy & Donald Wiseman haben anhand besagter Formeln die "tablet theory" formuliert, die schlüssig die Wurzeln der Bibel freilegt. Die wichtigsten Werke der beiden sind "Zwischen Nil und Euphrat - Historische Erläuterungen zur Bibel" und "Die Entstehung der Genesis - Das 1. Buch der Bibel im Licht archäologischer Forschung".

Und damit du auch in Sachen Bibelinhalt nicht im Regen stehst, hier weitere wertvolle Lesetipps für dich. Teilweise kannst du sie auch online lesen.

http://www.gutefrage.net/tipp/buchtipps-zur-bibel

Antwort von abraxa,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

ja hat er, den moses war ein alter schreiberling. heute macht er nur noch musik, und bietet tanzstunden an ;)

Kommentar von MartinH1996,

der war schwach

Antwort von DeutscherIdiot,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Mose hat die fünf Bücher Mose nicht geschrieben; es handelt sich wohl um ältere Überlieferungen, die im Laufe der Zeit verschriftlichtlicht wurden.

Alles andere ist Blödsinn, zumal zu bezweifeln ist, dass Mose je existiert hat.

Antwort von tinimini,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die Bibelwissenschaft sagt, dass die Bücher des Pentateuch, also die Fünf Bücher des Mose, eine Zusammenstellung von verschiedenen Sagen und von verschiedenen Autoren sind.

Kommentar von tinimini,

Mit jeder großen Gestalt wird das früher oder später geschehen.

Antwort von Holger1002,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Mose war bis zu seinem 40. Lebensjahr am Hof des Pharao und wurde dort "in aller Weisheit der Ägypter" unterrichtet. Falls Du Dich an Deinen Mathe-Unterricht erinnerst, weißt Du, was die Ägypter alles "schon" wußten (denke allein an den Bau der Pyramiden! aber auch Schrift war höchst notwendig in solch einem komplexen Staatsgebilde).

Ferner war Mose 40 Tage (und Nächte) auf dem Berg, wo Gott ihm die 10 Gebote gab - und dort wurde er auch von Gott beauftragt, was er schreiben und wie er das Heiligtum in der Wüste bauen sollte. Die Ägypter schrieben auf Papyrus oder malten an die Wände oder gruben Zeichen in Stein, und ab etwa 300 n.Chr. schrieb man auf Pergament (Leder).

Ansonsten waren die Leute damals nicht so gehirnverblödet wie wir, sondern ans Auswendiglernen gewöhnt...

Das alte Testament stand 200 v. Chr. bereits fest, als Ptolemäus (ein griechischer Pharao) in Auftrag gab, eine griechische Übersetzung des AT zu schreiben.

Kommentar von Quest1999,

Wer sagt das es die Ägypter waren die Pyramiden bauten??;)

Kommentar von Holger1002,

Mir ist es egal, wer sie baute, aber wer auch immer das war, er mußte jede Menge an Geometrie wissen - nur mal so als Beispiel. Wir heutigen Menschen denken ja immer, "die damals" waren blöd...

Kommentar von MartinH1996,

jetzt verstehe ich du verbindest mathematik mit dem bau der pyramiden gut

Kommentar von Holger1002,

ja, und mit der Landvermessung! Sie war überhaupt Grundlage für ein Gemeinwesen! Und für den Bau der Bewässerungsgräben auch... Hast Du DIr mal Gedanken gemacht, warum gerade an den großen Strömen (Nil, Huangho, Indus, Euphrat und Tigris) die ersten Hochkulturen entstanden sind? Und wie sie das hingekriegt haben? Ohne Geometrie und Astronomie in höchstem Maße unmöglich!

Kommentar von MartinH1996,

ja des habe ich mich schon gefragt aber des habe ich teilweise in geschichte und teilweise in erdkunde gelernt aber in mathe leider nicht

Kommentar von JTKirk2000,

Wer sagt das es die Ägypter waren die Pyramiden bauten??;)

Natürlich waren es die Ägypter. Zunächst bauten sie diese Mastabas, aus dem Aufbau mehrerer entstand die Stufenpyramide, im ersten Versuch, eine echte Pyramide zu bauen, bei welcher aber die Belastbarkeit des Bodens noch nicht hinreichend bekannt war und vernachlässigt wurde, entstand die Knickpyramide. Später verwendete man einen flacheren Winkel, um diesen unschönen Knick vermeiden zu können. Eine ähnliche Erkenntnisentwicklung zeigt sich auch im Bau von Dämmen und Kanälen. Folglich haben die Ägypter dies gebaut und sie waren Werk ihrer eigenen Kreativität und bisherigen Erfahrungen.

Kommentar von DeutscherIdiot,

Wer sagt das es die Ägypter waren die Pyramiden bauten??;)

Jeder seriöse Wissenschaftler.

Kommentar von MartinH1996,

ok danke erstmal aber in meiner gesamten schullaufzeit habe ich noch nie im matheunterricht etwas über die ägypter gelernt, wie kommst du überhaput darauf ok in geschichte schon aber doch nicht in mathe vllt höchstens etwas über pythagoras aber der feudel war kein ägypter

Kommentar von Holger1002,

Geometrie? Wir haben sowas noch gelernt - da siehst Du mal, wie rapide es abwärts geht mit der Schulbildung...

Nach jedem Nilhochwasser mutße das Land neu vermessen werden!

Weiteres hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Mathematik_im_Alten_%C3%84gypten

Kommentar von Holger1002,

Astronomie? Wie willst Du sonst die Zeit des Hochwassers berechnen?

Kommentar von MartinH1996,

manche menschen denken das den ägyptern ausserirdische geholfen haben um die pyramiden zu bauen, da sie denken das die menschen zur damaligen zeit keine hilfmittel besaßen um solch ein werk zu vollenden aber ich denke dass die ägypter des allein geschafft haben, mit den sklaven usw.

Kommentar von Holger1002,

Auf jeden Fall! Das Gehirn des Menschen ist sehr viel aufnahmefähiger als wir denken.

Außerirdische kannst du getrost vergessen, denn es steht eindeutig in der Bibel, daß Gott die Erde bevölkerte. Die Sterne haben nur einen Zweck: zu leuchten und damit die Zeit anzugeben.

http://www.bibleserver.com/text/SLT/1.Mose1 14-19

Kommentar von HerrDeWorde,

was die Ägypter alles "schon" wußten (denke allein an den Bau der Pyramiden ...

Na, wenn das keine mathematische Meisterleistung ist:

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:GD-EG-Saqqara004.JPG

Kommentar von wildcarts,

Mose war bis zu seinem 40. Lebensjahr am Hof des Pharao u

Bitte dazuschreiben, dass du eine Inhaltsangabe der Bibelgeschichte machen wolltest. Denn sonst könnten unwissende annehmen, dass du von realen Ereignissen erzählst, was natürlich quatsch ist.

Die Bibel enthält keinerlei reale Ereignisse!

Das AT stand 200 u.Z. fest (nicht v.Chr. da dieses Zeitrechnung nicht genau ist und auf einem Mythos basiert). Das Jahr 200 v.Chr. könnte nämlich das Jahr 208,207,206,205,204 u.Z. sein, wenn man nach dem Geburtsdatum der biblischen Jesusfigur geht. Denn das ist nicht klar definiert und widersrpüchilch. Denn es werden in der Bibel mehrere Ereignisse beschrieben, die nicht in ein Jahr fallen....

Die Moses Geschichte ist auch nicht in ein Menschenleben zu packen, da die Ereignisse, die als Rahmen dienten oder als Hinweise angegeben wurden, strecken sich über 500 Jahre!

Die Bibel wurde erst 530 v.u.Z. begonnen, während die Geschichte Mose ca 400 Jahre vorher spielt.

Kommentar von Holger1002,

Da hat man erst Funde gefunden, mußt Du sagen.

Macht aber doch nichts, von Homer und Tukydides und Caesar usw gibt es ein Bruchteil der Funde, noch viel weiter weg vom Ursprung - das scheint aber niemanden zu stören bei er Überlegung, ob sie "wahr" sind....

Nur wenn es um den lebendigen Gott geht, dann ist auf einmal das Geschrei groß - das zeigt doch einfdeutig, daß hier ein geisltliches Problem dahintersteckt, daß man Gott einfach nicht haben will.

Mit der Zeitrechnung hast Du recht. Christi Geburt fällt in das Jahr 6-7 "v.Chr.". Ich benutze vuZ nur nicht gerne, weil man da oft in die ZJ-Ecke geschoben wird.

Kommentar von HerrDeWorde,

das scheint aber niemanden zu stören bei er Überlegung, ob sie "wahr" sind....

Scheint. Dir scheint es so, mir nicht. Man ist da ziemlich kritisch, skeptisch und somit wissenschaftlich.

Kommentar von MartinH1996,

Trotzdem kann man es nie 100% wissen alles mögliche kann passiert sein, vllt erscheint es für unser Gehirn unlogisch aber alles kann passiert sein und mann sich nie 100% sicher sein.

Antwort von helmutwk,
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Hat Mose die 5 Bücher Mose geschrieben?

Es gibt Stellen in den 5 Büchern Mose, die nicht von Mose stammen können. beispielsweise in 1.Ms 36,31, wo von der Zeit die Rede, bevor ein König von Israel regierte. Vermutlich ist da an davis gedacht, der auch über Edom herrschte - aber selbst wenn es um das Regieren in Israel geht und beispielsweise der Abimelech von Richter 9 gemeint ist, war das lange nach dem Tod vonm Mose (der wird übrigens auch in 5.Ms 34 geschildert).

Klare Antwort: Nein, Mose hat die 5 Bücher nicht geschrieben. Ob der teile davon geschrieben hat (das 5.Buch besteht fast ausschließlich aus Reden von Mose ...), ist weniger klar.

Antwort von chrisbyrd,
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Mose, bis auf das Kapitel 34, wo Moses Tod und Begräbnis beschrieben werden. Dieses Kapitel stammt wahrscheinlich von Josua.

Ausführliche Erklärung dazu: http://www.bibelkommentare.de/index.php?page=qa&answer_id=636

Antwort von viktorel,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Diese Informationen wurden von Geschlecht zu Geschlecht durch mündliche Überlieferung weitergegeben.

Später wurden sie auf Pergament niedergeschrieben und gerollt aufbewahrt...

Antwort von DasSchnabeltier,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Nein, denn am Ende vom 5. Mose stirbt Mose. Ich denke nicht, dass er die Geschichte seinens Todes selbst protokolliert hat.

Kommentar von Teddylein,

Die letzten Verse von 5. Mose wurden nach Moses’ Tod hinzugefügt, wahrscheinlich von Josua oder von Eleasar, dem Hohenpriester.

Kommentar von DasSchnabeltier,

Danke, so genau wusste ich das nicht... :)

Antwort von wildcarts,
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Nein, Moses konnte diese Bücher nicht schreiben, weil er ein Mythos ist.

Diese Schriften haben verschiedene Quellen.

Begonnen wurden sie von einer Gruppe Baalspriester in Babylon, die den kanaanäischen Wettergott (Baal) JHWH verehrten. Sie nutzten dazu alte Schriften der Sumerer, Babylonier und Kanaanäer. Daraus bastelten sie sich eine fiktive Geschichte eines fiktiven Volkes (Israel). Zweck dazu war, sich Kanaan anzueignen, indem sie den dortigen Bewohnern suggerierten, sie seien alle Brüder. Daraus etnwickelte sich dann das Judentum.

Im Laufe der Zeit wurde diese Schrift dann mehrfach geändert und ergänzt. Ganz genau kann man nicht sagen, wie oft und von wem.

Klar ist: Moses ist nur eine erfundene Person!

Antwort von omikron,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Nein.

Aber interessant, mit welchen Themen sich manche frühmorgens um 1 Uhr beschäftigen...

Kommentar von MartinH1996,

Ich finde es amüsant.

Antwort von Boss9,

Juden und Christen sag(t)en bis vor kurzem: 1.-4. Buch Mose hat Moses geschrieben, das 5. Buch Josua

Einige Wissenschaftler sagen: Mehrere Menschen haben diese Bücher geschrieben.

Antwort von Kaen010,

Nö. Das Neue Testament wurde ja auch nicht von Markus Johannes und den anderen verfasst. Das wurde auch erst ein paar Jahrhunderte später geschrieben.

Es wurde solange weitergesagt und irgendwann hat es jemand aufgeschrieben

Kommentar von Raubkatze45,

Das stimmt nicht ! Das Neue Testament wurde von den 4 Evangelisten verfasst und dies nicht einige Jahrhunderte später, sondern 50 - 70 nach Christus.

Kommentar von tinimini,

Zwischen etwa 50 und 65 entstehen die Paulusbriefe, die ältesten erhaltenen Schriften des Evangeliums.

um 65 n.Chr. Entstehung der Petrus - Briefe.

um 70 n.Chr. Entstehung des Markus-Evangeliums

80 - 90 n.Chr. Die Evangelien von Lukas und Matthäus so wie die Apostelgeschichte entstehen 90 n.Chr. Die Rabbiner Jochanan ben Zakkai, Gamalliel II. und Sjimonsetzen das Sanhedrin neu ein und verbannen die Judenchristen aus den Synagogen.

um 90 n.Chr. Der Hebräerbrief entsteht.

90 - 100 n.Chr. Entstehung des Johannes-Evangeliums, der Briefe und Apokalypse des Johannes sowie des Jakobus-Briefes.

175 n.Chr. Der Ausdruck "Altes Testament" erstmals bezeugt.

um 200 n.Chr. Tertullian schreibt die erste systematische Kampfschrift gegen die Juden von christlicher Seite ("Adversus Judäeos").
Nachfolgend entwickelt sich eine ganze Reihe antijüdischer Schriften von Kirchenvätern. Der Kanon der christlichen Bibel steht weitgehend fest.

201 n.Chr. In Syrien wird die erste christliche Kirche gebaut.
Kommentar von helmutwk,

Zwischen etwa 50 und 65 entstehen die Paulusbriefe, die ältesten erhaltenen Schriften des Evangeliums.

Der Galaterbrief ist vermutlich kurz vor dem sog. Apostelkonzil geschrieben worden, das auf 48 n.Chr. datiert werden kann.

um 70 n.Chr. Entstehung des Markus-Evangeliums

Andere datieren das auf 50-60.

80 - 90 n.Chr. Die Evangelien von Lukas und Matthäus so wie die Apostelgeschichte entstehen 90 n.Chr.

Andere datieren Matthäus um 70 und Lk-Ev und Apg auf 80-90. Manche datieren auch die Apg auch kurz nach 60, weil ihr Bericht ca. 60 endet.

Und noch ein paar Daten:

Um 150 veröffentlicht Markion seine Kanon, der aus dem Lukas-ev und 10 Paulusbriefen besteht. Die meisten Christen stellen sich gegen ihn (die Minderheit bildet dann die Kirche der Markioniten), die halten an der Sammlung der 4 Evangelien fest und daran, dass die Apg heilige Schrift ist (der von dir erwähnte Tertullian, der u.a. auch gegen die Markioniten schrieb, wies darauf hin, dass die Apg erst den Zusammenhang zwischen Evangelien und Paulusbriefen herstellt!), und dass es noch weitere Bücher gibt, die zum NT-Kanon dazugehören - welche, das war zunächst noch z.T. umstritten, erst im 4.Jh. waren sie sich alle einig.

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