Hätte ich in dieser Situation den Spruch "du vergleichst Äpfel mit Birnen" sagen können?

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6 Antworten

Ich denke so ganz allgemein, dass man als Außenstehender nicht wirklich beurteilen kann, ob deine Direktorin Recht oder Unrecht hat mit ihrer Einschätzung zu deiner Person, denn

niemand kennt dich, deine Auffassungsgabe bzw. deine ev. auch (nicht) vorhandene Faulheit.

So gesehen , kann man nicht beurteilen, ob der Vergleich mit dem doppelt gelesenen Buch bei dir greift. Was deine Direktorin gesagt hat,

  • stimmt, wenn ein uninteressierter Leser ein Buch mit der selben Gleichgültigkeit / mit dem gleichen Dessinteresse wieder und wieder (eher unaufmerksam) liest.
  • stimmt nicht, wenn der Leser beim 2. Lesevorgang anders an die Materie herangeht als beim ersten Mal.

Den Spruch , dass man Äpfel mit Birnen vergleicht findet Anwendung, wenn
man Dinge zur Berurteilung gegenüberstellt, die rein gar nicht dazu
geeignet sind, miteinander verglichen zu werden.

Will sagen, es liegt an dir, ob du den Apfel-Birne-Spruch als (un)angemessen betrachtest in deinem Fall.

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Man vergleicht "Äpfel mit Birnen", wenn zur Untermauerung einer These Beispiele herangezogen werden, die mit dem eigentlichen Thema überhaupt nichts zu tun haben.

Ein Beispiel ist es, Schulbücher mit Romanen zu vergleichen. Das passt nicht. Einen Roman liest man zwei Mal und weiß wie es endet. Schulstoff, den man zwei Mal lernt, hat man viel besser im Kopf und kann ihn viel besser anwenden, als wenn man ihn nur einmal gelernt hat. Da hilft es auch, in drei Mal durchzugehen.

Merkst du, dass das nichts miteinander zu tun hat?

Also ja, du hättest in diesem Fall ruhig sagen können, dass deine Direktorin da gerade "Äpfel mit Birnen vergleicht".

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Ja, Du hättest den Vergleich benutzen können. Du hättest aber auch sagen können: "Beim Ansehen eines Filmes greifen doch ganz andere Wahrnehmungsmechanismen als beim Adaptieren eines Lehrstoffes".

Dann hätte sie vielleicht über Deine gestelzte Ausdrucksweise gestaunt, aber ob sie gelernt hätte, sich ein bisschen klarer auszudrücken und nicht so konfus rumzureden, ist natürlich fraglich.

Ob Schüler, Lehrer, Ärzte, Juristen, Straßenkehrer, Köche, Politiker, Kitesurfer oder welche Gruppe Du auch wählst, es gibt immer einen gewissen Prozentsatz an Individuen in der jeweiligen Gruppe, die den Anforderungen ihres Berufes, ihres Hobbies oder ihrer Aufgabenstellung nur teilweise gerecht werden.

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Der Spruch bezieht sich darauf wenn zwei Dinge miteinander verglichen werden, welche man nicht miteinander vergleichen kann.

Die Direktorin hat offensichtlich keine Ahnung vom Unterrichten.

Erstens weil Lernen an sich das Wiederholen von Lerninhalten ist und je öfter man diese wiederholt, desto mehr merkt man sich.

Und Zweitens weil ein Wiederholen der Klasse die Chance ermöglicht in den Fächern in denen du nicht gut warst, neue Lehrer zu bekommen, welche dir den Stoff anders erklären und sich vielleicht besser auf dich einstellen können.

Richte der Direktorin von mir aus sie möge ihren Job zum Wohle der Schüler an ihrer Schule an den Nagel hängen.

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Kommentar von BetterKraulSaul
25.08.2016, 15:29

Bin schon lange nicht mehr an der Schule

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Kommentar von Dahika
25.08.2016, 15:57

Es ist nachgewiesen, dass das Wiederholen einer Klasse oft nichts bringt. Wenn es nämlich an Motivation mangelt oder an seelischen Problemen, dann wird der Schüler/in vom Wiederholen einer Klasse kaum profitieren. Das Versagen in einem oder zwei Fächern hat ja längst nicht immer was mit reinen Verständnisproblemen zu tun.

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Meiner Meinung nach kann man ihn dort nicht anwenden... Wenn man ein Buch zum 2. mal ließt ist es langweilig weil alles gleich ist... Bei der Wiederholung einer Jahrgangsstufe ist das eig. dasselbe.

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Kommentar von sozialtusi
25.08.2016, 18:10

Du hast auch noch kein Buch zwei mal gelesen, wa? ;)

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Aus deiner Sicht hättest du es sagen können. Es wäre aber nicht besonders höflich gewesen.

Ich nehme an, sie rechnet nicht damit, dass - wenn du das Schuljahr wiederholst - du nächstes Jahr besser sein könntest als jetzt.

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