ängste, phobien und traumata verarbeitet der hund genauso wie ein mensch: sich dem verursacher stellen und lernen, dass es gar nicht so schlimm ist. beim hund sucht man sich am besten das, was ihm am meisten spass macht und interessiert - möglichst mehr als das, was ihm angst macht. das kann ein lieblingsspiel(zeug) sein, bei den meisten ist es aber ein jackpot-leckerchen. und es braucht unendlich viel geduld. zunächst sollte der hund nicht rausgelockt werden, sondern völlig selbstverständlich und ohne aufhebens mit ihm rausgehen bei schönem wetter. am besten erstmal wohin, wo er sich sonst ausgesprochen wohl fühlt. wenn er dann versucht, der ihm unangenehmen situation zu entkommen, ihn auf das spiel bzw. lecker aufmerksam machen. nicht enttäuscht sein, wenn er die ersten 50 mal nicht reagiert. dann am besten sich ganz locker und ohne mit ihm zu reden sich seitwärts oder mit dem rücken zu ihm hinsetzen und gelangweilt in der gegend rumkucken. egal, was der hund macht, ihn einfach nur an der leine in der situation halten. herzhaft gähnen oder über sich die lippen lecken ist hilfreich. vielleicht packt man ja auch einen schokoriegel aus und verspeist ihn genüsslich. sollte hund dann aufmerksam werden, sofort wieder spiel oder leckerchen anbieten und loben, loben, loben - la-ola-wellen bis der arzt kommt ;). solange der hund nicht reagiert oder sogar gestresst wirkt (z. b. stark hecheln), nichts mit gewalt wollen, sondern nach ein paar minuten abbrechen und kommentarlos heimgehen. es kann sein, dass man das prozedere monatelang mindestens täglich durchführen muss. aber wenn ihr das durchhaltet wird der hund euch belohnen, indem er seine angst überwindet und glücklich wird.
Herzlichen Dank! Ich werde es weiterleiten.
vielen dank! ich würde mich freuen, über den fortgang der geschichte zu lesen!
klar, man hat ja sosnt nix zu tun