Frage von jadore91, 65

Wie kann man einem Hund abgewöhnen, immer wegzulaufen?

Wir haben seit 10 Monaten einen jungen Hund bei uns auf dem Hof. Ein Schäferhund / Labrador Mischling, mir irgendwas kleinerem noch dabei. Er war / ist immer noch sehr anhänglich und Menschenfreundlich. Wir wohnen sehr abseits und haben unser Haus und Garten nicht umzäunt, der Hund kann selbst ins Haus oder raus bzw. Ist meistens bei uns in Garten / Werkstatt oder im Wald dabei. Zudem fahren wir täglich mit ihm mit dem Fahrrad wohin. In den letzten Wochen hat er sich angewöhnt, bei fremden Fahrradfahrern, die bei uns Zuhause vorbeikommen, mitzulaufen. Er nähert sich ihnen nicht so nah als uns aber nutzt die Chance seinem Lieblingshobby nach zu gehen und rennt mit. Wenn wir das merken, rufen wir ihn und er folgt und kommt zurück. Wenn es aber keiner merkt, bleiben die Radfahrer seltenst mal stehen und der Hund läuft Kilometer weit mit, gerade Richtung Strasse dann nicht so witzig. Neuerdings läuft er auch selbst die Feldwege Richtung Hauptstrasse entlang... Wenn sich das nicht ändert (war seit Generationen noch nie bei einem unserer Hunde bzw. Der Nachbarshunde) müssen wir ihn weggeben. Das könnte ich nur schwer. Was also kann man tun? Wir geben uns natürlich nun extra Mühe, ihn zu beschäftigen, gehen noch länger mit noch mehr spielen spazieren aber es scheint nur schlimmer zu werden. Dem sei hinzugefügt dass er mittlerweile schon sehr viele Kommandos kann, er hat alles spielend gelernt weil wir ihn fordern wollten.

Weiß jemand einen Rat? IN eine Hundeschule fahren mag ich ungern - er hasst Autofahren.

Expertenantwort
von Einafets2808, Community-Experte für Hund, 28

Was du tun kannst? Hund erziehen und euer Grundstück einzeunen. 

Je mehr Erfolge er hat um so schlechter ist das aus ihm raus zu bekommen. 

Zumal ich euer Verhalten sehr egoistisch und Vorallem gefährlich finde. 

Der Hund rennt Kilometer weit nach 😱😱😱 das ist eine Gefahr für den Hund und Vorallem auch für andere. Stell dir mal vor der rennt Richtung Hauptstraße und verursacht einen Autounfall. 

Oder er rennt einem nicht Hunde freundlichen Fahrrad Fahrer hinterher? Ein Schäfer/Labbi mix ist ja nun keine Fusshupe sondern eine Mischung die sicherlich 30 kg auf die wage bringt und einen Widerriss von 60 cm hat. 

Stelle dir mal vor der hat jemand Angst und fällt vom Fahrrad? Bricht sich etwas. Finde euer Verhalten grob fahrlässig und das zeugt nicht von verantwortungsvoller Hundehaltung. Passiert was und ich bin mir ziemlich sicher wird auch keine Hundehalterhaftplicht dafür aufkommen, da ihr den Hund nicht beaufsichtigt habt. 

Erzieht den Hund und macht euer Grundstück Hunde sicher. 

Auch die Ausrede in eine Hundeschule wollt ihr nicht, weil der Hund Angst vorm Auto fahren hat, widerspricht sich total. 

Aber es ist dir Wurscht wenn der Hund Fahrrad Fahrern Kilometer weit nach rennt? Oder sogar in Richtung einer befahrenen Hauptstrasse läuft. 

Wenn man Mobil ist und einen Hund hat, kann man den Hund prima positiv an das Auto fahren gewöhnen. Zumal auch mal ein Notfall mit dem Hund sein kann, wo man schnell zum Tierarzt muss. Oder aber man möchte mit der Familie incl. dem Hund mal in den Urlaub fahren.

Nebenbei auch Hundeschulen kommen nach Hause in Form von sogenannten "mobilen Hundetrainern" 

Also fix Umdenken , und nicht nach Ratschlägen im Internet suchen. Hunderziehung und Grundstück einzeunen . Oder gibt das arme Kerlchen ab. 

Antwort
von Liberty66, 9

Das klingt für mich danach, als ob sich Euer Hund zuhause langweilt. Das heißt, Ihr müsstet an Eurer Bindung arbeiten und "spannender" für Euren Hund werden. Ein Hund, der eine gute Bindung zu seiner Familie hat, kommt gar nicht erst auf die Idee, woanders mitzulaufen, sondern sucht und achtet immer auf "seine" Menschen.

Wichtig hierfür ist es, dass Spiele und Training immer von Euch ausgehen und der Hund für gutes Verhalten belohnt und gelobt wird. Beendet wird das Training, bevor der Hund keine Lust mehr hat, nicht, wenn der Hund aufhört.

Außerdem sollte Euer Hund einen festen Platz im Haus haben, auf den er geschickt wird, wenn er nicht "dran" ist und nicht alleine auf dem Grundstück herum laufen können. In den Garten sollte man ihn nur dann mitnehmen, wenn man selbst dort ist. Entweder macht man dann dort auch Training mit ihm, oder schickt ihn wiederum da auf einen festen Platz, wo er wartet. Wichtig sind für den Aufbau einer guten Bindung vor allem gemeinsame Aktivitäten, Konsequenz in der Erziehung und klare Regeln.

Antwort
von LukaUndShiba, 29

Wenn er Autofahren hasst dann holt euch einen Trainer nachhause der euch auch bei dem Problem hilft.

Zudem seid ihr dazu verpflichtet euer Grundstück so abzusichern das der Hund nicht runter kommt. Also kauft euch einen Zaun und dann besorgt euch einen hundetrainer der euch mal all eure Fehler zeigt. 

Antwort
von SusanneV, 9

Was heißt der Hund hasst autofahren? Er wird es halt nicht kennen. Setzt ihn , natürlich gesichert, auf den Rücksitz und einer von Euch setzt sich mit dazu . Spätestens wenn er merkt, dass es in eine Hundeschule geht, dann macht ihm das Autofahren nicht mehr viel aus, weil er ja dahin gebracht wird , wo es spannend für ihn ist. Arbeitet mit Eurem Hund, damit er abrufbar ist und zäunt das Grundstück ein. So wie es jetzt läuft ist der Hund eine Gefahr für sich und andere und daran seid ihr als Halter schuld.Wenn mein Hund die Möglichkeit dazu hätte, würde er sich auch selbständig machen und mal schauen wo was interessanteres geboten ist. Wenn ihr dazu nicht in der Lange seid, müsst ihr euch von dem Hund trennen.

Antwort
von xttenere, 15

wenn Ihr keine Hundeschule besuchen könnt, weil euer Hund nicht gerne Auto fährt...dann holt Euch schnellsten einen Trainer ins Haus.

ausserdem solltet Ihr Euer Grundstück einzäunen, damit der Hund keine Radfahrer mehr verfolgen kann....denn, sollte mal einer dieser Radfahrer stürzen durch den Hund...z.B weil er erschrick... seit ihr haftbar, und es könnten gewaltige Kosten auf euch zukommen.

Euer Hund ist jetzt 10 Monate alt...ich vermute, dass es ein Rüde ist. Da Rüden läufige  Hündinnen über mehrere Km ausmachen können, wird er sich ziemlich sicher demnächst mal auf den Weg zu einer machen...dabei könnte er andere Menschen gefährden, oder auch angefahren werden

Also Grundstück einzäunen...oder für den Hund einen guten Platzsuchen....eine andere Alternative habt Ihr nicht.

Antwort
von MaschaTheDog, 38

Ihr wollt den Hund abgeben weil er seinem Instikt folgt und jagt? Das ist das selbe wie du dein Kind abgibst weil es Dreck in den Mund nimmt!

Das ist eigentlich normales Verhalten,welches Hunde mit Jagdtrieb eben haben.

Euch ist euer Hund also nicht das Geld wert den Hof einfach einzuzäunen? 

Du musst schon wissen dass der Hund nicht in 1 Woche damit aufhört ,das muss geübt werden,lange!

Bleibt halt draußen beim Hund,wenn ein Radfahrer kommt,soll der sitzen,danach wird er belohnt. Auch könnt ihr jemanden Bitten mit dem Rad öfter vorbei zu fahren (evtl mit Spielzeug) und dem Hund das Spielzeug in die andere Richtung zu schmeißen,damit das Jagen auf das Spielzeug umgelenkt wird.

Kommentar von xttenere ,

manchmal ist es im Interesse des Hundes besser, diesen an einen guten Platz abzugeben.

Kommentar von MaschaTheDog ,

Oder so,wenn man schon wegen jeder Kleinigkeit den Hund abgeben möchte.Hunde sind schließlich Lebewesen,keine Maschinen.

Antwort
von dogmama, 34

Weiß jemand einen Rat?

Grundstück hundesicher einzäunen. Zudem sollte der Hund zumind. abrufbar sein. 

Eine Hundeschule würde sich dafür anbieten, und man bekommt auch noch viele andere Tipps nebenbei.

Antwort
von NormalesMaedche, 21

Nicht mehr unbeaufsichtigt rauslassen.
Nur noch mit schleppleine und wenn ihr da seid, dann ohne.

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