Beagle Erfahrungen?

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8 Antworten

Diese Infos habe ich mal aus Deinem Kommentar zu Maschas Antwort gezogen:

  1. - Jagdtrieb ist unerwünscht.
  2. - Mittelgroß (Also kein 2 Meter Monster ;) )
  3. - Bewachen ist egal.
  4. - Lang- oder Kurzhaar wäre schön.
  5. - Wir möchten einen Hund, da wir schon immer ein Haustier wollten, und so auch Verantwortung übernehmen können. Des Weiteren ist ein Hund einfach ein tolles Familienmitglied :)
  6. - Wir würden keine Hundesportarten betreiben.
  7. - Er sollte aktiv sein (sodass er kein Marathonlauf braucht, um ausgelastet und fröhlich zu sein).
  8. - Die ganze Familie ist einverstanden.
  9. - Wir würden ihn im Sommer "kaufen", sodass er 3 Monate lang nie alleine ist.
    Wenn die Schule/Arbeit wieder anfängt, wäre er von Montag bis Freitag von 8-13 Uhr alleine. Danach ist immer jemand bei ihm.
  10. - Wir hätten uns gedacht, dass wir einmal am Morgen, Mittags, Nachmittags und am späten Abend mit ihm fix hinausgehen.
    Falls es nötig ist, natürlich öfters.
  11. - Das jüngste Kind ist 14 Jahre alt.


Jetzt würde ich nach dem Ausschlussverfahren vorgehen:

Ein Jagdhund fällt schon mal aus (1). Ob ein Jagdhund u.U. einen geringen Jagdtrieb entwickeln wird, ist beim Junghund nicht sicher feststellbar.
Ebenso würde ich Euch von einem Hütehund wie einem Border-Collie abraten, denn Ihr wollt keinen Hundesport machen (6). Gerade Hütehunde brauchen aber ständig Nahrung für ihr Gehirn, sonst leiden sie.
Er soll kein Kilometerfresser sein (7), damit fallen auch alle Windhunde, Windspiele und Hetzhunde (Beagle) flach. Also auch kein Podenco(mix), kein Greyhound(mix), egal wie toll ich diese Hunde finde...

Im Gegenzug ist Euch die Fellänge relativ schnuppe, und ein Wachtrieb in Maßen ist auch ok.
Euch scheint es hauptsächlich auf einen fröhlichen, familienverträglichen Charakter anzukommen.

Wie auch andere, würde ich Euch von einem Welpen abraten, denn auch wenn Ihr Euch den Hund in den Sommerferien holt, ist die Eingewöhnungszeit zu kurz, bis er die 5 Std täglich alleine zubringen muss.
Außerdem, wie auch schon geschrieben wurde, werfen Hunde ja nicht nach dem Kalender... Ein Welpe wird also schon wegen der Verfügbarkeit schwierig.

Bietet sich als nächstes ein Junghund an. Die letzten Winterwelpen sind jetzt ungefähr sechs Monate alt, so ein Tier passt sich bei entsprechender Unterstützung und Anleitung recht schnell in Eure Abläufe ein, zumal Ihr ihm die Ankunft in der Familie erleichtern wollt und es ein "Wunschhund" ist.

Die nächste Altersstufe ist jetzt etwa ein Jahr alt und kurz vor der Geschlechtsreife, das kann ein kritisches Alter sein, weil gerade Rüden dann gern mal schauen, wer denn jetzt der Chef ist...

Und so weiter, immer in Halbjahressprüngen... grob gesagt.
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Zur Rasse:
Auch, wenn sie nicht so meins sind, komme ich spontan auf den Mittelschnauzer. Als Rattler ist er zwar manchmal stur, aber die eierlegende Wollmilchsau gibt es nun mal leider nicht.
Alternativ vielleicht einen hochläufigen Terrier wie den Parson-Russell oder den Manchester. Auch die sind aber häufig echte Dickköpfe...
Mit den gemeinsamen Faktoren "einjährig", "Rüde" UND einer dieser Rassen tut Ihr Euch also u.U. keinen großen Gefallen!

Ansonsten hast Du ja ein sehr aussagekräftiges Profil erarbeitet, mit dem kannst Du Dich sowohl in einer Hundeschule oder in einem guten Tierheim beraten lassen.
Keine Angst, ich halte Dich/Euch für ein solches Gespräch gut vorbereitet.
Denn da schlagen echt ganz andere Vögel auf, Interessenten wie Ihr seid für Experten eine positive Abwechslung, ein echter Lichtblick.

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Kommentar von Pudelcolada
16.05.2016, 15:52

PS zu Punkt 10:

Das irritiert mich ein wenig, denn auch 4 Hunderunden täglich sind zu wenig, wenn sie nur "fix" i.S.v. "schnell mal eben" erfolgen.

Allerdings kann "fix" ja auch "verlässlich" bedeuten, ohne jeden Bezug zur Zeitdauer der Runde.

Was Du also mit "fix" gemeint hast, kann ich nicht beurteilen.
Eins aber ist klar: Eine der Runden sollte mind 1,5 bis 2,5 Std dauern und dem Hund Erlebnisse und soziale Kontakte ermöglichen.

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Was möchtest Du denn wissen?

Ganz grundsätzlich: Beagle sind charmante Clowns, aber sehr eigensinnig, bellfreudig und verfressen. Sie müssen als Jagd- und Laufhunde rassegerecht ausgelastet werden, brauchen Konsequenz (nicht Härte!) und regelmäßiges Training, damit sie trotz Jagdtrieb auch ohne Leine laufen können.

Warum soll es denn ausgerechnet ein Beagle sein? Wie sehen Deine Lebensumstände aus, was erwartest Du von einem Hund?

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Kommentar von DerMikeZ
15.05.2016, 23:32

Es muss kein Beagle sein, war nur eine Idee. Da wir nun allerdings gehört haben, dass er nicht der beste Anfängerhund ist, sind wir uns von der Hunderasse Beagle eher abgewandt.

Wir möchten einen Hund, der sich bewegt (aber keinen Marathon laufen muss um ausgelastet zu sein), "freundlich" ist, auch alleine sein kann (wenn wir arbeiten/in der Schule sind), sich etwas beibringen lässt und allgemein anfängerfreundlich ist.

Wir leben in einer Wohnung in einer Stadt (keine Großstadt) und können innerhalb von 5 Minuten bei einer Wiese und einem Fluss sein (Promenade).

Hättest du Vorschläge?

Vielen Dank,
Mike

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Kommentar von DerMikeZ
16.05.2016, 00:10

Vielen Dank für die Antwort. Wir möchten eher einen Hund, der sich ans Leben anpasst. Der Hund wäre täglich von 8-13 Uhr alleine, danach ist die ganze Zeit mindestens eine Person bei ihm.
Wir würden den Hund in den Sommerferien "kaufen", sodass er nie alleine ist.

Hättest Tipps, welche Hunde deiner Meinung nach gut passen würden?

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Wie wäre es wenn du dir mal einige Rassen anschaust und eventuell auf einem Hundeplatz beim Welpenspiel zuguckst?

Ich bin aus Überzeugung gegen gesundheitlich potentiell schwierige Rassen wie französische Bulldogge und Mops und extreme Zwerge und deren Mixe. "Tierschutzhunde" die mit wenig bis kein Menschenbezug aufwuchsen, können große Verhaltensprobleme mitbringen und sind was für Leute, die abschätzen können was sie sich damit für eine Aufgabe stellen, und die mögliche Probleme vorher erkennen, also weniger für Anfänger in der Hundehaltung.

Selber halte ich Jagdhunde, die mein Hobby teilen. Und von meinen Hunden, glatthaarige Foxterrier, gibt es "Schönheitslinien", wo kein Jagdtrieb übermäßig vorhanden ist, wie also bei jedem Hund zu erwarten. Die sind gesund, klein, agil, pfiffig.

Aber jeder wird dir von seiner bevorzugten Rasse die Vorteile schildern! Das hilft euch nicht wirklich! Wichtig ist es aus meiner Sicht, die Elterntiere anzuschauen (Charakterzüge und vor allem Wesensfestigkeit sind hoch erblich), einen Welpen aus einer Zucht zu nehmen wo schon die Aufzucht euren Lebensbedingungen ähnelt, dann ist er darauf gut vorbereitet (wächst er im Stall auf und kommt ins Wohnzimmer bei euch muss er sich mehr umgewöhnen als wenn er im Haus aufgewachsen ist).

Keine Rasse hat eine Garantie, dass euer Welpe unproblematisch ist. Sucht euch am besten schon vorher ein gutes Welpenspiel, damit ihr bei Fragen Berater habt. Jemand, der den Hund kennt und sieht kann besser beraten als jemand über Internet.

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Selber hatte ich noch nie einen Beagle, sondern habe mich nur häufig mit Beagle-Haltern unterhalten.
Die hatten oft mächtig viel Zeit, weil ihr kommandoresistenter Hetzhund mal wieder irgendwohin verschwunden war und auf keine Pfeife der Welt hörte.

Nun ja, wahrscheinlich hörten diese Modelle ganz besonders schlecht, aber soweit ich weiß, ist Beagle-Erziehung ein sehr mühsames Geschäft.
So einen starken Jagdtrieb muss man erst mal in den Griff kriegen...

Außerdem sind sie anscheinend wahre Fressmaschinen ohne eigene Fressbremse. Wenn sie dürften, wie sie wollen, würden sie wahrscheinlich platzen, so jedenfalls äußerten sich alle, mit denen ich über diese Hunderasse gesprochen habe.

Und Beagle haben dieses total nervige, heulend langgezogene Bellen an sich.
Sie bellen gerne und häufig. Und laut, sehr laut.

Ansonsten sind sie wohl echt verträglich, ich kenne nur sehr freundliche und aufgeschlossene Beagle.

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einen Beagle "kaufen"

bei konsequenter Erziehung sind Beagle sehr gute Familienhunde. 

Der Halter sollte auf jeden Fall genug Zeit für Hundesport haben und auch Interesse daran haben, den Hund zu fördern und auszulasten. Reines spazieren/gassi gehen reicht einem Beagle nicht!

schau Dir mal dieses sehr schöne Video an wie aktiv und lernfähig ein Beagle sein kann:

Allerdings solltet Ihr auch aufpassen woher Euer Beagle kommt. Da der Beagle vor ein paar Jahren noch schwer in Mode war und die unseriösen Anbieter auch dieser Rasse noch sehr aktiv sind, ist Vorsicht geboten. 

Unter 1000 Euro ist diese Rasse aus seriöser Zucht nicht zu bekommen! Billigangebote unbedingt meiden!

Beim BCD/VDH seid Ihr aber auf der sicheren Seite einen gesunden und rassetypischen Hund zu bekommen. 

Oder die Tierheime mal abklappen, dort sind auch Rassehunde zu haben und nicht selten sind auch Beagle dabei.

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Wäre schön wenn du alle Fragen beantwortest :

Jagdtrieb erwünscht/unerwünscht?

Groß,mittel,klein oder egal?

Soll/darf bewachen?

Langhaar,kurzhaar,rauhaar usw. oder egal?

Warun wollt ihr einen Hund?

Was für Hundesportarten würdet ihr mit dem Hund betreiben?

Soll der Hund aktiv oder sehr aktiv sein*?

Ist die ganze Familie damit einverstanden?

Wie lange und oft wäre der Hund alleine?

Wie lange würdet ihr mit dem Hund Spazieren gehen? (Pro Spaziergang oder pro Tag)

Was sind die jüngsten Kinder im Haus?(falls es welche gibt)

Würde sich jeder am Hund beteiligen? Nicht nur paar mal,sondern 15 Jahre lang?

Wenn du die ganzen Fragen beantwortest könnte ich dir eine Rasse nennen :)

* alle Hunde sind aktiv bis sehr aktiv,wenig aktive Hunde gibt es nicht wirklich :)

Wegen dem alleine lassen : das sollte in ganz kleinen Schritten antrainiert werden,kein Hund kann automatisch paar Stunden alleine bleiben.

Und Anfängerhunde gibt es nicht, wenn man einen guten Hundetrainer und eine gute Energie hat,kann man sich eigentlich jeden Hund anschaffen solange man dem Hund gerecht wird :)

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Kommentar von MaschaTheDog
16.05.2016, 10:33

Habe jetzt nichts zum Beagle geschrieben,da du ja unter einem Kommentar geschrieben hast,dass ihr den Beagle nicht mehr wirklich wollt :)

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Kommentar von DerMikeZ
16.05.2016, 12:39

- Jagdtrieb ist unerwünscht.
- Mittelgroß (Also kein 2 Meter Monster ;) )
- Bewachen ist egal.
- Lang- oder Kurzhaar wäre schön.
- Wir möchten einen Hund, da wir schon immer ein Haustier wollten, und so auch Verantwortung übernehmen können. Des Weiteren ist ein Hund einfach ein tolles Familienmitglied :)
- Wir würden keine Hundesportarten betreiben.
- Er sollte aktiv sein (sodass er kein Marathonlauf braucht, um ausgelastet und fröhlich zu sein).
- Die ganze Familie ist einverstanden.
- Wir würden ihn im Sommer "kaufen", sodass er 3 Monate lang nie alleine ist.
Wenn die Schule/Arbeit wieder anfängt, wäre er von Montag bis Freitag von 8-13 Uhr alleine. Danach ist immer jemand bei ihm.
- Wir hätten uns gedacht, dass wir einmal am Morgen, Mittags, Nachmittags und am späten Abend mit ihm fix hinausgehen. Falls es nötig ist, natürlich öfters.
- Das jüngste Kind ist 14 Jahre alt.

Ich hoffe du kannst mit den Informationen etwas anfangen.

Vielen Dank,
Mike

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Kommentar von DerMikeZ
16.05.2016, 13:03

Welche Rasse würdest du mit den Voraussetzungen empfehlen?

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Hallo,

hatte zwar selbst keinen Beagle, habe aber einige kennengelernt.

Beagle sind Jagdhunde, Fährtensucher und daher nehmen sie auch gerne Spuren auf und verfolgen diese. Das heißt der Jagdinstinkt ist bei dieser Rasse schon ausgeprägt.

Beagle sind eher eigensinnige Hunde und nicht so leicht zu erziehen. Siie brauchen auch viel Bewegung, meiner Meinung nach sind sie für eine Wohnung nicht wirklich gut geeignet.

Sie sehen sehr nett aus und haben eine gute Größe, aber ich würde sie nicht für Anfänger empfehlen.

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Kommentar von Pudelcolada
15.05.2016, 22:18

Ja gut, aber wo soll er denn sonst leben, wenn in keiner Wohnung?
Ob Wohnung oder eigenes Haus, macht das einen Unterschied für einen Hund?
Also, damit meine ich, dass die eigenen Wohnbedingungen doch in keinem Zusammenhang mit dem Bewegungsangebot stehen.
Oder verstehe ich Dich gerade falsch?

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Beagle haben einen extremen bewegungsdrang und brauchen quasi ständig beschäftigung. Wenn ihr ned wollt, dass er eure wohnung ruiniert. 

Wohnungshund ist der beagle mal eher nicht

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Kommentar von Pudelcolada
15.05.2016, 22:03

Wieso?
Wenn der Hund ausgelastet ist, dann ist die Wohnungsgröße m.M.n. egal.
Meiner nutzt die Wohnung eher als Laufweg zwischen Napf und seinen Hundebetten, ab und zu schaut er mal aus dem Fenster, wenn er von draußen besondere Geräusche hört.

Von daher würden meinem Hund auch 5m² gemeinsamer Wohnraum ausreichen...

Aber ok, er ist kein Beagle, vielleicht sind die zuhause anders...

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