Als Katholik Konfirmation machen?

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7 Antworten

Eine Konfirmation gibt es nur in der Evangelischen Kirche, in der katholischen gigt es analog dazu die Firmung. Interessanterweise unterscheiden sich beide Begriffe nur im Deutschen, während im Englischen beides confirmation heißt. Es ist auch im Grunde ein ähnlicher Vorgang, denn mit der Kofirmation und der Firmung wird man jeweils als religionsmündig anerkannt und bekräftigt und besiegelt damit seine Taufe und die Zugehörigkeit zur Kirche der Erwachsenen. Und natürlich gibt es zu beidem einen ganzen Haufen Geld, aber das nur am Rande ;-)

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Hey

Bei den Protestanten ist es die Konformation und bei den Katholiken dir Firmung.

Lg

Yamato

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Da hast du wohl was falsch verstanden. Hat sie nicht eher ihre FIRMUNG gemacht?

Denn um Fimung bzw Konfirmation machen zu können muss an schon dieser Kirche angehören. Schließlich bestätigt man damit seinen Glauben.

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Das ist nicht möglich bzw. es ist unmöglich, dass die Schwester deiner Freundin Kommunion und Konfirmation gemacht hat. Sie kann höchstens die Firmung meinen. Das ist ein katholisches Sakrament zur Stärkung des Glaubens durch den Hl. Geist und nicht identisch mit der ev. Konfirmation.

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Bei den deutschen Protestanten schließe ich allerdings nichts aus.

Die katholische Taufe wird (wie auch umgekehrt) unstrittigerweise anerkannt. Ob eine formelle Konversion vor staatlichen Behörden verlangt wird: Eigentlich ja, Aber ausschließen will ich nicht, daß man lokal da mal Ausnahmen macht und auch andersgläubige Christen konfirmiert, die darum bitten.

(In Staaten ohne staatliches Kirchensteuersystem ist die Konversion ja auch informeller.)

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ad 1 - das hat nichts damit zu tun, welchen Religionsunterricht jemand besucht.

ad 2 - Konfirmation wird in protestantischen, lutheranischen, reformierten, calvinistischen und einigen anderen Gemeinden durchgeführt. Aus Sicht der katholischen Kirche handelt es sich um kein Sakrament.

ad 3 - man sollte die Sakramente dort empfangen, wo man sich der Gemeinde zugehörig fühlt und die Botschaft für sich als Glaubenswahrheit akzeptiert. Ist man Mitglied der katholischen Gemeinde, so sollte man die Sakramente empfangen:

1 (katholische) Taufe,

2 (katholische) Erstkommunion (ca. 3. Klasse 8-10 Jahre),

3 (katholische) Firmung (ca. 14-16 Jahre)

Die Reihenfolge ist verbindlich. Man kann nicht 3 vor 2 empfangen.

Nach der Taufe kann man jederzeit das

Sakrament der Versöhnung (Beichtsakrament)

empfangen.

Nach der Firmung kann man (ggf) noch das

- Ehesakrament

- Priesterweihe

- Krankensalbung / Sterbesakrament

Das Sakrament ist ein lebendiges Zeichen Jesu, das man sich auf dem Heilsweg des christlichen Glaubens befindet und mit der Gemeinschaft der Heiligen (Glaubensbrüder) und der heiligen katholischen Kirche
in die ewige Freude des Reich Gottes eingehen kann.

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Kommentar von Bodesurry
06.11.2016, 13:19

Bei den reformatorischen Freikirchen kommt statt der Taufe eine Segnung des Kindes. Erst als Erwachsener folgt dann die (Erwachsenen)-Taufe. 

Ich bin bei keiner Freikirche, aber finde den Weg richtig. Als Kind ist es nur schwer möglich, aus eigenem freien Willen zu erkennen, ob man in die Fußstapfen/in die Nachfolge von Jesus  und in ein Ja zum christlichen Glauben eintreten möchte. 

Zu oft müssen Kinder und Jugendliche aus traditionellen Gründen Ja zum Glauben sagen, obwohl sie innerlich noch gar nicht so weit sind. 

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Kommentar von Firmian
07.11.2016, 07:21

Das stimmt so nicht.

Es ist sicher allgemein üblich, die Erstkommunion vor der Firmung zu machen - und wer aus Desinteresse keine Erstkommunion mitgemacht hat, wird sich wahrscheinlich auch nicht firmen lassen, aber die Erstkommunion ist keine Voraussetzung für die Firmung.

Bei der Erwachsenentaufe ist's sogar umgekehrt üblicher: Firmspendung gleich zusammen mit der Taufe (bei Erwachsenentaufen darf jeder Priester die Firmung spenden!), daraufhin die erste Eucharistie.

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Konfirmation gibt es nur, wenn jemand evangelisch getauft ist und den Konfirmationsunterricht durchlaufen hat.

Das katholische Gegenstück heißt Firmung.

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