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Gebrauchtwagen gekauft - kann ich vom Kaufvertrag zurücktreten?

Hallo zusammen,

wir haben vor 8 Wochen beim Händler einen 3er BMW Baujahr 2007 mit 106000 km gekauft. Das Auto war optisch einwandfrei, der Händler - ein netter Herr mit angrenzender KFZ-Meisterwerkstatt vertrauenswürdig.

Nachdem wir das Auto zwei Wochen später abholen konnten, da noch TÜV erneuert wurde und zwei neue Reifen drauf gemacht wurden, ging die Odyssee los.

Schon nach 3 Tagen leuchtete morgens erst die Öllampe - was im Prinzip nicht weiter schlimm gewesen wäre, wenn das Auto nicht frisch vom Ölwechsel etc. gekommen wäre. Abends auf dem Rückweg leuchtete die Motorlampe. ALARM!

Wir haben den Händler umgehend davon in Kenntnis gesetzt und er war damit einverstanden, dass wir es bei einem BMW Händler ums Eck überprüfen lassen sollten. (Man fährt ja nicht großartig durch die Gegend, wenn einem der Motor um die Ohren fliegen könnte) Seine damalige Aussage hierzu war schon: "Fahren Sie mal weitere 1000 km, das könnte daran liegen, dass der Vorbesitzer eventuell kein gutes Öl benutzt hat". Also selbst mich als Frau hat das stutzig gemacht.

Wie dem auch sei, der Kostenvoranschlag von BMW war über 1200 € - irgendein Sensor für die Ölleuchte und die Exzenterwelle musste ausgetauscht werden.

Da der BMW Mensch meinte, wir können dennoch mit dem Auto fahren, haben wir den Händler darüber in Kenntnis gesetzt und er hat einer Abholung und Reparatur zugestimmt. Wieder 2 Wochen später war unser Auto dann wieder "in Ordnung" - dachten wir. Schon auf dem Rückweg qualmte er dann aus dem Auspuff. Wir wieder zurück, wieder repariert. Da wir dem Verkäufer allerdings mitgeteilt haben, dass wir den Wagen nochmals nach Reparatur von einer BMW Fachwerkstatt überprüfen lassen würden, dem er auch zugestimmt hatte, taten wir dieses. Dabei stellte sich heraus, dass die Steuerkette anscheinend nicht so war, wie sie sein sollte. Sie war wohl locker und nach den Erläuterungen zufolge, führt sowas zum Motorschaden, wenn sie springt/reißt etc.

Wir wieder angerufen und ihm gesagt, dass wir einen gravierenden Mangel haben. Hierzu ist zu sagen, dass wir uns nicht sicher waren, was wir machen sollten: das Auto reparieren lassen, weil dann ja alles, was teuer ist, repariert wurde oder die Karre wieder auf den Hof stellen. Wir haben erst gesagt wir lassen es reparieren, dann wir wollen vom Kauf zurück treten. Anfangs kam noch vom Händler die Aussage, dass er das Auto lieber wieder bei sich hätte.

Er hat die Sache wohl an einen Anwalt gegeben, uns nochmal ein Abholtermin genannt, den wir aufgrund von Berufstätigkeit nicht einhalten konnten (12:00-16:00) - unser Angebot ab 17 Uhr oder am WE. Jetzt schrieb er, dass wir auf sein Kulanzangebot nicht eingegangen wären - was ja nicht stimmt. Wir haben es nur nicht eingesehen noch einen Tag Urlaub zu nehmen, da wir wegen des ganzen Hick Hacks bereits 3 Tage Urlaub genommen haben. Auf Anrufe reagiert er gar nicht mehr.

Es scheint, als wolle er es gerichtlich klären - sind wir denn als Käufer im Recht zurückzutreten?

Gebrauchtwagen Recht Kaufrecht Gewährleistungsrecht Mangel ruecktritt-kaufvertrag Rücktritt vom Kaufvertrag Auto und Motorrad
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Vertragsrücktritt bei einem Boxspringbett?

Hallo, hat jemand Erfahrungen bez. Rücktritt vom Kaufvertrag eines Bettes?

Ich habe mir letztes Jahr ein Boxspringbett gekauft. Der Bettkasten war durchgebrochen. Da habe ich dann einen neuen bekommen. Bett aufgestellt, aber die Bettkästen quietschten schon alleine vom nachts drehen. Wieder reklamiert und nochmal einen neuen Bettkasten bekommen. Die Matratzen rutschten seit Anfang an auseinander, so dass in der Mitte ein Loch entstand. Der topper hat auch noch nie richtig gepasst. Er steht am fußende ca. 10 cm ab. Ich habe dann 1 neue Matratze bekommen. Es gab keine Besserung. Ich hab das alles nochmal reklamiert. Dann war der Verkaufsleiter und ein Schreiner vor Ort zum besichtigen. Es sei alles in ordnung^^ dafür gab es einen neuen Überzug, der beide Matratzen zusammen halten soll. Das ganze ging 1 Nacht gut. Nach einer Weile hab ich also wieder reklamiert. Verkäufer meinte, dass ich eine Liebesbrücke kaufen solle, er würde mir den Preis ausbezahlen. So hab ich das auch gemacht. Schon in der ersten Nacht mit dieser Brücke, lag diese wieder in dem Loch. Nach einem Viertel Jahr merkte man, dass beide Matratzen unterschiedlich hoch sind. Sprich die Rechte ist höher wie die Linke. Zu zweit kann man überhaupt nicht mehr in dem Bett schlafen, da man in der Nacht zusammen in diesem Loch liegt. Man muss sich quer ins Bett legen, damit man einigermaßen schlafen kann. Also hab ich es wieder reklamiert. Jetzt hab ich die Möglichkeit, dass ich 1 neue Matratze bekomme (ich brauch aber 2 Stück für mein bett). Ich würde gerne vom Kaufvertrag zurück treten. Leider wurde dieses verneint, da es ein Hygieneartikel sei. Kann man das so stehen lassen? Aussage des Verkäufers ist, dass ich mir eine komplette Matratze kaufen solle, dann können diese auch nicht mehr auseinander rutschen. Man beachte, dass dieses Bett bereits 1.000€ gekostet hat und ich soll nun tatsächlich nochmal 800€ für eine neue Matratze ausgeben.

Von den Nackenverspannungen, Kopfschmerzen und Unwohlsein möchte kein Mensch was wissen. Aber ich sollte mich gerne melden, wenn ich eine neue Matratze kaufen möchte.

Ich hab es einfach so satt, dass immer nur einzelne Teile ausgetauscht werden. Und es gab keinerlei Besserung. Wobei, das quietschen hat sich tatsächlich gemindert.

Was habe ich denn für Möglichkeiten? Das Bett ist nicht mal 1 Jahr alt. Ich habe alle Mängel per e-Mail mit Bildern an den Verkäufer geschickt. Bin sogar eine Ebene weiter hoch gegangen, aber da kommt auch nichts raus.

Würde mich über eine Antwort freuen.

Lg Juttii

Boxspringbett Hygieneartikel ruecktritt-kaufvertrag
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Wie kann ich mein Recht auf Rücktritt vom Kaufvertrag durchsetzen?

Hallo, Ich habe vor etwas mehr als 6 Monaten eine Maus für den PC gekauft. Die erste die ankam, war defekt, wurde vom Verkäufer (gewerblich) aber anstandslos umgetauscht, er hat auch die Rücksendekosten übernommen. Jetzt war die Maus aber schon wieder kaputt, der Kleber lief überall unter den angeklebten Teilen raus und sie hat sich auch dauernd disconnected(kabelmaus). Daraufhin habe ich den VK angeschrieben, der weigerte sich jedoch beharrlich, die Rücksendekosten zu übernehmen. Daraufhin schrieb ich eBay an, und um dort zu schlichten, übernahmen die das Porto. Nach 2 Wochen war die Maus immer noch in Reperatur und man sagte mir, dass das wohl bis zu 8(!!!) Wochen dauern könnte! Daraufhin habe ich dem VK eine Frist von einer weiteren Woche (mit genauem Datum) gegeben um mir eine reparierte oder umgetauscht er Maus zu schicken, sonst würde ich vom Kaufvertrag zurücktreten Die E-Mail wurde beantwortet, sie haben sie also definitiv bekommen. Aber natürlich kam keine Maus. Also schickte ich denen eine E-Mail in der ich meinen Rücktritt verkündete. Es kam jedoch nur ein nein zurück, die Frist hätte mit denen abgestimmt werden müssen. Auf eine weitere böse E-Mail, dass das nicht stimmt mit einem beweislink von einem Anwalt kam nur zurück, dass die Zeit nicht genug wäre und jetzt eine angemessene Frist liefe, ich würde meine Maus in spätestens 8 Wochen bekommen. Das kann doch nicht sein? Ich weiß, dass ich nach Fristsetzung ohne Ergebnis zurücktreten kann. Der VK ignoriert das aber. eBay/paypal kann keinen Fall mehr öffnen, da es schon zu lange her ist.

Kann ich jetzt noch irgendwie mein Recht ohne Anwalt durchsetzen? Weil bei so einem kleinen Betrag lohnt ein Anwalt wohl eher nicht...

Kaufvertrag Reparatur käuferrecht reparaturdauer ruecktritt-kaufvertrag
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Aufwandsentschädigung bei Rücktritt vom mündlichen Auto-Kaufvertrag?

Hallo an Alle,

ich mache mir Gedanken um folgende Geschichte und hoffe, dass ich viele Anregungen bekomme: Ich habe mein Auto via Internet zum Verkauf für 6300€ angeboten. Es meldete sich ein Händler, dessen Firma ich im Netz Nirgends finden kann. Er schlug mir 5500€ vor. Ich verneinte. Am nächsten Tag rief ich zurück+hatte eine Frau am Telefon, der ich sagte, daß ich den Wagen für 5700€ abgebe.Der "Händler" meldete sich am selben Tag zurück und sagte, dass er den Wagen für 5700€ nehme. Dann verlangte er nach meiner email-Adresse und schickte mir einen vorbereiteten Vertrag zu.Diesen schickte ich nicht direkt zurück.Am nächsten Vormittag meldete sich eine Privatperson und bot mir für das KFZ 6100€. Ich rief den Händler an, um ihn zu fragen, wie wir verbleiben könnten, wenn nun der 2. Kunde das KFZ für 6100€ nehme.Der Herr wurde sehr böse und wollte überhaupt nicht vom "mündlichen" Kaufvertrag" zurücktreten.Er erwarte 10% Entschädigung des ausgehandelten Verkaufpreises. Letztendlich rang er mir eine "Aufwandsentschädigung" von 200€ ab, wenn der 2. Kunde den Wagen kaufen würde. Er habe bereits Geld geholt und für den nächsten Tag Leute bestellt, die das KFZ bei mir abholen sollten. (was nicht vereinbart war) Ich fühlte mich sehr unter Druck gesetzt und habe mündlich zugesagt. Das Auto habe ich nun für 6100€ verkauft. Hat der Händler wirklich Anspruch auf die 200€? Vielen Dank

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