Ist es gerechtfertigt, dass ich mich ungerecht behandelt fühle?

Hey:)

vorab möchte ich sagen, dass mir klar ist, dass mein „Problem“ ein Luxusproblem ist. Trotzdem kann man ja nicht beeinflussen, wann man sich schlecht fühlt und ich fühle mich grade schlecht.

Also ich (w,20) wurde schon mein ganzes Leben lang von meinen Eltern finanziell unterstützt. Mit 14 habe ich 30€ Taschengeld bekommen und mit 18/19 ca. 60€, auch jetzt im Studium unterstützen mich meine Eltern wo sie können. Ich weiß, dass das absolut nicht selbstverständlich ist und es mehr Geld ist, als viele andere bekommen. Jetzt hat meine Schwester (14) mir erzählt, dass sie nun 80€!!! pro Monat bekommen wird. Der Grund dafür sei, dass sie mit dem Geld auch Bus, Essen in der Stadt mit Freunden und Klamotten kaufen soll. Allerdings musste ich das mit meinem Taschengeld auch, hab das aber immer einfach so gemacht und meine Eltern nicht ständig um extra Geld dafür angebettelt (im Gegensatz zu meiner Schwester). Ich finde auch, dass 80€ nur für Bus, Essen gehen und Klamotten unnötig viel ist.

Mir ist schon klar, dass neidisch sein nix bringt und auf der einen Seite kann ich verstehen, dass meine Schwester sich freut, aber auf der anderen Seite fühle ich mich einfach ungerecht behandelt, wenn sie einfach so 50€ mehr bekommt. Vor allem weil ich immer dankbar war und nie nach mehr gefragt hat und ich hab das Gefühl, sie bekommt nur mehr, weil sie immer rummeckert und mehr will.

Ist es gerechtfertigt, dass ich neidisch bin oder sollte ich einfach damit klar kommen, dass die jüngeren oft „verwöhnter“ sind?

Danke im Voraus!

Schule, Familie, Freundschaft, Geschwister, Liebe und Beziehung, Neid, Taschengeld
7 Antworten
Mein Freund ist vielleicht transgender, wie kann ich ihm helfen?

Hey!
Bitte nur Menschen antworten, die bei dem Thema tolerant sind, bitte keine herablassenden Kommentare, danke :)
Ich (w, 18) bin in einer Beziehung mit jemandem (16), der biologisch als junge geboren wurde, aber sich wahrscheinlich als Mädchen identifiziert. Bevor sich jemand beschwert, ich werde trotzdem männliche Pronomen benutzen, nicht weil ich ihn nicht akzeptiere, sondern weil er das so will und erst am Anfang seines inneren Outings steht. Er ist generell sehr feminin von seiner Art und seinem Auftreten und sagt schon immer zum Spaß Sachen wie „ich bin so sein süßes Mädchen“. Weil ich einfach das Gefühl hatte, dass er transgender sein könnte, hab ich ihn einfach drauf angesprochen. Er ist sehr schüchtern und kann schwer über Gefühle etc reden und hat nur mit den Schultern gezuckt. Später am Tag als er zu Hause war, hat er mir geschrieben dass er es evtl doch ist, schon seit er 9 ist sich „anders“ fühlt, aber sich erst feminin kleiden, schminken etc. will, wenn er von der Schule geht, weil seine Klasse ein bisschen intolerant ist. Ich habe ihm natürlich gesagt, dass ich ihn akzeptiere wie er ist und immer unterstütze (mir ist das Geschlecht meines Partners sowieso egal). Meine Frage ist jetzt, wie ich ihm noch mehr zeigen kann, dass es ok ist, wie er ist? Ich weiß, dass er es noch unterdrückt wenn es so ist, da er generell sehr schlecht in Selbstreflexion ist. Soll ich einfach öfter mit ihm drüber reden? Mich mal mit ihm zusammen schminken? Und wie ist das mit der Geschlechtsangleichung? Ich hab mal gelesen, dass man bestimmte Dinge nicht ändern kann zB die Stimme. Stimmt das? Wie genau läuft so eine Angleichung ab, zu welchem Arzt muss man da? Ich möchte ihm die Zeit geben, die er braucht, aber ihm auch das Gefühl geben, dass er sich akzeptieren kann und sollte.
Danke im Voraus :)

Freundschaft, Beziehung, Feminin, Gender, Geschlecht, Identität, Liebe und Beziehung, Toleranz, Transgender, Transsexuell, Unterstützung, Akzeptanz, LGBT, pansexuell, trans
5 Antworten
Lesbisch aber plötzlich in Jungen verliebt?

Hey:) Ich (w, 18) bin eigentlich lesbisch, da war ich mir schon immer sicher. Ich war bisher nur in Mädchen verliebt, fand nur Mädchen attraktiver und hab mich bei Jungs eher unwohl gefühlt. Jetzt habe ich mich mit einem Jungen von meiner Schule angefreundet, den ich echt total sympathisch finde. Er ist nett, hat die gleichen Interessen wie ich und wir können über alles reden. Wir wollen uns bald privat treffen und irgendwie bin ich total aufgeregt und muss oft an ihn denken. Er ist der erste Junge bei dem ich so fühle und auch wenn es jetzt dumm klingt, aber ich will das nicht. Es gibt ein anderes Mädchen in meinem Jahrgang die mal als lesbisch geoutet war und jetzt mit einem Jungen zusammen ist und sie war schon das Gesprächsthema im Jahrgang. Wenn das bei mir jetzt auch so wäre, würde doch keiner mehr lesbische Mädchen ernst nehmen und denken es ist nur eine Phase. Vor allem weil ich oft Witze mache, wie gay ich doch bin. Außerdem ist der Junge bald erst 16 und somit 2 1/2 Jahre jünger als ich. Das wäre ja kein Problem für mich, aber das würde mich ja noch mehr zum Gesprächsthema Nummer 1 machen. Ich weiß, mir sollte sowas eigentlich egal sein, aber... oh man ich weiß echt nicht wie ich mich fühlen soll :( hat irgendjemand Tipps oder Ratschläge für mich wie ich mit der Situation umgehen soll? Soll ich ihn vergessen oder abwarten was passiert? Ich bin echt verwirrt.
Viel dank im voraus,
Lea

Junge, Sexualität, bisexuell, lesbisch, verliebt, verwirrt, LGBT, pansexuell
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