Gegeben ist pKs(Essigsäure). Dann ist pKB(Acetation) = 14 - pKs(Essigsäure) = 9,25.

Man kann dann den pOH-Wert berechnen nach

pOH = 0,5 * [pKB(Acetation) - lg c(Acetation)]

c(Acetationen) kannst Du aus den gegebenen Stücken berechnen.

Dann ist pH = 14 - pOH

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Dein erster Satz stimmt so nicht. Darf ich Dir nur zwei Bedingungern angeben, damit man ein verschiedenes molares Volumen M eines Gases hat:

a) Normzustand nach DIN 1343 und Standardzustand nach IUPAC. Man spricht in diesem Fall vom STP-Zustand (standard temperature and pressure). Dabei sind T = 273,15 K = 0°C und p = 1013 hPa. Das molare Volumen der Gase beträgt bei diesen Bedingunen V = 22,4 L/mol.

b) SATP-Zustand (standard ambient temperature and pressure). Dabei sind T = 298,15 K = 25,00 °C und p = 1000 hPa. Das molare Volumen der Gase beträgt bei diesen Bedingungen V = 24,5 L/mol.

Dieser Zustand entspricht eher den Laborbedingungen, denn bei 0°C arbeitet es sich schlechter. Es wäre realitätsnaher, wenn man bei Gasrechnungen als molares Volumen V = 24,5 L/mol angeben würde.

n(Gas) =1 mol enthält immer die gleiche Anzahl an Teilchen (Atome bei Edelgasen bzw. Molekülen). Die unterschiedliche Beweglichkeit dieser Teilchen führt dazu, dass das molare Volumen eines Gases bei bestimmten Bedingungen T und p) eine Konstante ist.

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Ja!

Die Konzentration c einer Lösung gibt man aber üblicherweise in der Einheit mol/L an.

Natürlich kann man aber umrechnen, so wie Du es getan hast.

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m und n lassen sich durch die Beziehung n = m/M ineinader umrechnen. Es muss natürlich die molare Masse M gegeben sein.

Achte auf die Einheiten:

Die universelle Gaskonstnte R ist

R = 8,314 J/(mol*K) oder R = 83,14 hPa*L/(mol*K)

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Zunächst einmal zu der von Dir beschriebenen galvanischen Zelle:

"dabei löst sich die zinkelektrode auf und die kupferelektrode wächst"

Wie kommt denn dieses Wachstum zustande? Indem die Zinkelektrode Elektronen, wie Du sagst, an das Kupfer abgibt?

Im zweiten Teil sprichst Du das fehlende "Teil" an, das Du in der galvanischen Zelle unterschlagen hast: Die Kupfersulfatlösung.

Das unedlere Zink (wissenschaftlich: kleineres Normalpotenzial als Cu) wird oxidiert und gibt dabei Elektronen ab. Die Kupferionen (wissenschaftlich: Cu hat ein größeres Normalpotenzial als Zn) werden durch Aufnahme dieser Elektronen reduziert, und es bildet sich Kupfer, das die Nadel nach und nach überzieht.

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"Das molare Gasvolumen beträgt 22,4 Liter pro Mol."

Wenn euch dieses Gasvolumen für diese Aufgabe so vorgegeben wurde, dann ist diese Zahl garantiert falsch.

Warum eigentlich?

Grundsätzlich ist aber Dein Rechengang richtig.

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Wenn man organische Verbindungen stark erhitzt, dann verkohlen sehr viele von ihnen (= Hinweis auf gebundenen C), andere verbrennen mit gelber Flamme (glühende Rußteilchen, also C, ergeben die Farbe), oder verbrennen gar mit rußender Flamme (Ruß = C).

Leitet man die gasförmigen Verbrennungsprodukte in eine klare Lösung von Bariumhydroxid, so erhält man einen weißen Niederschlag, der sich leicht in verdünnter Salzsäure löst (Nachweis des Oxidationsprodukts Kohlenstoffdioxid)

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Das Thema "Reaktionsgleichungen" ist ein sehr komplexes, weil vielseitiges, Thema. Ich möchte deshalb nur auf das von Dir gegebene Beispiel eingehen.

Die Reaktionsgleichung in Worten heißt

Wasserstoff + Chlor --> Chlorwasserstoff

Die Gase Wasserstoff und Chlor kommen nicht als H und Cl sondern als H₂ und Cl₂ vor (das konnte man experimentell beweisen).

Chlorwasserstoff hat die Formel HCl (diese Formel wurde euch sicher erklärt).

Also heißt die Gleichung zunächst H₂ + Cl₂ --> HCl

Die Gleichung ist aber, was die Koeffizienten (ihr sagt "Multiplikatoren") anbetrifft noch falsch.

Damit die Gleichung stimmt darfst Du nun auf keinen Fall die Indices "2" bei H₂ und Cl₂ streichen, denn es liegen H₂ und Cl₂ als Stoffe vor, die miteinander reagieren.

Natürlich darfst Du auch nicht H₂Cl₂ schreiben, denn Chlorwasserstoff hat die Formel HCl. Kurz gesagt: Du darfst die Formeln nicht mehr verändern.

Die Koeffizienten - sie sind in meiner Schreibweise oben noch alle 1 - müssen nun so verändert werden, dass die Gesamtzahlen der gebundenen Atome auf der linken Seite (Eduktseite) gleich der auf der rechten (Produktseite) sind, also

H₂ + Cl₂ --> 2 HCl

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a) Was meinst Du mit "wie"? Meinst Du mit den Augen, einer Lupe, oder mit was sonst?

b) Was bedeutet "usw"? Darunter kann man sich alles vorstellen, wie z.B. die Schülerzahl, oder die Zahl der Ferientage.

Also bitte eine klare Formulierung Deiner Frage.

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Wenn Du allgemein ein Referat über Essigsäurebakterien halten sollst, dann gebe bei google

essigäurebakterien

ein, und Du bekommst zahlreiche weiterführende Tipps zu diesem Thema, die wiederum zu weiteren Links führen.

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Das Chlorophyll in den Blättern wird im Herbst abgebaut (exothermer Prozess). Dadurch kommen andere Farbpigmente wie Carotinoide und Xantophylle zum Vorschein, die das Gelb der Blätter bewirken. Zusätzlich werden aber Anthocyane aufgebaut (endothermer Prozess), welche die Rotfärbung der Blätter hervorrufen.

Welcher Prozess energetisch nun überwiegt, das ist Deine Wette. Man kann sicher diese Synthese- und Abbauwege bezüglich des Energieumsatzes berechnen, aber mir sind keine Ergebnisse dazu bekannt.

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Der pH der Lösung von Essigsäure wird nach der folgenden Formel berechnet:

pH = 0,5 · [pKs(Essigsäure) – lg c(Essigsäure)]

Wenn Du diese Gleichung herleiten musst, dann stelle dazu noch die Frage.

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Wenn Du sicher bist, dass Du die Gäser, in denen sich Eisen(III)-chlorid und Kaliumchlorid befinden, identifiziert hast, dann kannst Du wie folgt weitermachen:

Nehme einen an einen Glasstab angeschmolzenen Platindraht, tauche diesen in eine der beiden restlichen Lösungen und halte ihn dann in die Flamme eines Brenners. Wenn Du durch ein Cobaltglas die Flamme betrachtest und diese eine violette Farbe hat, dann sind Kaliumionen vorhanden.

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  1. Unter einer Protolyse versteht man den Übergang von Protonen von einer Substanz auf eine andere.
  2. NaOH, KOH und Ca(OH)2 sind keine Basen im Sinne von Brönsted, sondern es sind die Metallydroxide. In diesen ist aber das Hydroxidion (OH⁻), eine Base, enthalten.
  3. Das Hydroxidion ist einerseits eine sehr starke Base (kann ein Proton aufnehmen) und andererseits ist es die schwächste Säure im Sinne von Brönsted (kann ein Proton abgeben). Eine Protolysegleichung mit dieser Base sieht wie folgt aus:

OH⁻ + H₂O --> H₃O⁺ + O²⁻

Ich nehme aber an, dass es Dir gar nicht um eine Protolyse geht, sondern um die Dissoziation der von Dir gegebenen Verbindungen in Wasser (siehe dazu die Antwort von Zwergbiber50).

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