Katzen sind leider Weltmeister darin, Verbände loszuwerden. In so einem Fall hilft meist nur ein Halskragen oder ein spezieller Body vom Tierarzt, damit dein Kater nicht mehr an die Naht kommt.
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Katzen sind leider Weltmeister darin, Verbände loszuwerden. In so einem Fall hilft meist nur ein Halskragen oder ein spezieller Body vom Tierarzt, damit dein Kater nicht mehr an die Naht kommt.
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Am Anfang können Hunde auf Babygeräusche oder neues Spielzeug ziemlich verunsichert reagieren, weil sie diese Töne nicht kennen. Wichtig ist, dem Hund Zeit zu lassen und ihn nicht zu überfordern. Man könnte die Geräusche nach und nach in einer ruhigen Situation einspielen oder das Spielzeug in seiner Nähe benutzen, während er etwas Positives erlebt, zum Beispiel Leckerlis oder Streicheleinheiten. So verknüpft er die neuen Eindrücke mit etwas Schönem. Mit Geduld und Ruhe merkt der Hund schnell, dass all das ganz normal ist und zu seinem Alltag dazugehört.
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Ich finde Zwerghamster total faszinierend, weil sie trotz ihrer Größe so viel Charakter haben – auch wenn sie leider nicht sehr alt werden und man oft schneller Abschied nehmen muss, als man möchte.
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Viele kleine Hunde bellen besonders viel hinter Türen oder Zäunen, weil sie den „unsichtbaren“ Schutz im Rücken haben. Sie hören Schritte oder Stimmen, wissen aber nicht genau, wer da kommt. Das sorgt für Unsicherheit – und Bellen ist dann ihre Art, Abstand zu schaffen und Alarm zu geben.
Sobald die Tür aufgeht und sie den Menschen sehen können, fällt dieser „mysteriöse Faktor“ weg. Viele sind dann direkt ruhiger, weil sie die Situation besser einschätzen können. Es hat also nichts damit zu tun, dass kleine Hunde wissen, dass sie kleiner sind, sondern eher mit Unsicherheit, Revierverhalten und der Tatsache, dass sie hinter einer Barriere einfach mutiger wirken.
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Zu deiner ersten Frage: Katzen in dem Alter haben oft noch jede Menge Energie. Es ist völlig okay, wenn du mehrere kurze Spieleinheiten über den Tag verteilst. Viele Katzen spielen lieber 5–10 Minuten intensiv und legen sich dann wieder hin, statt eine halbe Stunde am Stück durchzuhalten. Du kannst also ruhig eher kürzer, aber dafür öfter mit ihnen spielen. In der Natur jagen sie auch immer nur kurz und nicht stundenlang. Das kann man evtl. vergleichen.
Zu dem Kratzen am Morgen: Das ist bei vielen jungen Katzen so eine Phase. Sie sind früh wach und wollen Action, während du schlafen willst. Dass du nach dem Füttern die Tür zumachst, ist absolut in Ordnung. Katzen gewöhnen sich daran, dass dein Zimmer dann morgens tabu ist, solange du deine Tür nicht immer wieder öffnest und schließt. Wichtig ist nur, dass sie draußen genug Beschäftigung haben (Kratzbaum, Spielzeug, vielleicht Fummelbrett). Wenn sie zu zweit sind, können sie sich ja auch gut miteinander beschäftigen.
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Das Verhalten ist bei vielen Hunden ganz normal und kein Grund zur Sorge. Sie versteht nicht wirklich, was eine Umarmung oder ein Kuss bedeutet, sondern sieht nur, dass da „etwas passiert“ und will unbedingt mitmischen. Manche Hunde drängen sich dann einfach dazwischen, weil sie neugierig sind oder die Aufmerksamkeit gerne für sich haben. Andere reagieren so, weil sie ihre Bezugsperson ein Stück weit „bewachen“, ohne dabei böse Absichten zu haben.
Solange deine Hündin dabei freundlich bleibt, also nicht knurrt oder jemanden wegschubst, ist das völlig okay. Viele Hunde wollen einfach immer dabei sein, wenn ihre Menschen miteinander interagieren. Du kannst ihr nach und nach beibringen, dass sie in solchen Momenten kurz warten oder auf ihren Platz gehen soll, wenn es dich stört.
Unnormal ist das Verhalten auf keinen Fall – es ist einfach eine typische Hundereaktion auf Situationen, die sie noch nicht richtig einschätzen kann.
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Am Anfang ist es völlig normal, dass man sich Gedanken macht. Viele gewöhnen Katzen Schritt für Schritt an draußen, erst kurze Runden am Tag und später längere, wenn sie den Weg nach Hause kennen. Wichtig ist, dass sie kastriert und gechipt sind, damit sie sicher wiedergefunden werden können. Über Nacht draußen zu bleiben muss nicht sofort sein, das kann man nach und nach aufbauen. Ganz ohne Risiko ist Freigang nie, aber die meisten Katzen entwickeln schnell eine feste Routine und finden zuverlässig zurück.
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Das klingt nach einem typischen Mix aus Langeweile und Aufmerksamkeitssuche. Dein Kater hat gelernt, dass du reagierst, sobald er Krach macht – selbst Runterheben ist für ihn schon spannend. Füttere ihn abends noch mal, gib ihm eine Alternative wie ein großes Spielzeug oder einen Snackball und versuch so konsequent wie möglich, nicht mehr auf das Verhalten einzugehen. Mit Geduld kann er sich umgewöhnen. Sein Bruder macht es nicht, weil Katzen sehr unterschiedliche Charaktere haben.
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In deinem 112-Liter-Becken passt ein größerer Neonschwarm sehr gut – 5 Tiere mehr machen den Schwarm lebendiger und schaden der Besatzdichte nicht. Beim zusätzlichen Fadenfisch-Weibchen wäre ich vorsichtig: In so einem Becken kann es schnell Stress geben, da das Männchen sehr revierbildend ist. Ein festes Paar ist meist harmonischer.
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Wenn du dir Mäuse holen möchtest, solltest du beim Gehege wirklich genau hinschauen. Viele Holzgehege, die man im Handel findet, sehen zwar hübsch aus, sind aber für Mäuse oft ungeeignet. Das liegt vor allem daran, dass Mäuse richtige Nager sind und sich durch Holz schnell durchnagen können – das bedeutet Ausbruchgefahr. Außerdem lässt sich Holz schwer reinigen, es saugt Urin auf und beginnt schnell unangenehm zu riechen.
Für Mäuse eignen sich am besten Terrarien oder Glasgehege mit Gitterabdeckung, weil sie gut zu reinigen sind, keinen Geruch aufnehmen und sich mit viel Einstreu befüllen lassen. Wichtig ist, dass das Gehege groß genug ist – empfohlen werden mindestens 100 × 50 cm Grundfläche, größer ist immer besser. So haben die Tiere genug Platz zum Buddeln, Klettern und Toben.
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In ein 300-Liter-Aquarium passt deine Liste so leider nicht komplett. Mandarinfische sind sehr schwierig, weil sie sehr viele Kleinstlebewesen brauchen und in dieser Beckengröße schnell verhungern. Auch Pseudanthias squamipinnis werden zu groß und brauchen deutlich mehr Schwimmraum, mindestens 500 bis 600 Liter. Die anderen Arten wie Clownfische, Zwergkaiser, Chromis, Grundeln und ein Lippfisch können in 300 Litern gehalten werden, allerdings nur in angepasster Anzahl, sonst wird es zu viel.
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Das Terrarium mit 80x35x40 cm ist zu klein für einen Hamster, auch nur für ein paar Monate. Mindestmaß für eine gute Haltung sind 100x50 cm Grundfläche, besser noch größer. Hamster brauchen viel Platz zum Buddeln, Rennen und Erkunden, sonst werden sie schnell unruhig oder gestresst.
Wenn du dir den Hamster wirklich holen möchtest, warte lieber noch ein wenig, bis du einen passenden Käfig oder ein Terrarium hast. Dann startest du gleich richtig und ersparst dem Tier Stress. So habt ihr beide länger Freude miteinander.
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Da dein Kater freigänger ist, hat er draußen meist genug Sozialkontakte – viele einzelkater sind so glücklicher als mit einem mitbewohner. Eine zweite Katze kann funktionieren, birgt aber auch Stress, gerade wenn er sein Revier schon gewohnt ist. Falls du es probierst, sollte die neue Katze vom Alter und Charakter passen und langsam eingewöhnt werden. Oft ist es aber besser, ihm mehr beschäftigung zuhause zu bieten, statt zwanghaft einen Partner zu holen.
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in lautloses Fauchen ist eine Art stille Warnung. Viele Katzen nutzen die Geste, ohne Ton dazuzugeben, weil schon die Bewegung des Mauls und die Körperspannung als Signal ausreichen. Damit zeigen sie, dass ihnen die Situation zu nah oder zu viel wird, ohne gleich aggressiv zu werden.
In deinem Fall war die Katze neugierig genug, sitzen zu bleiben und dich zu beobachten. Ruhiges Blinzeln und ein entspannter Schwanz deuten auf Interesse hin. Gleichzeitig haben die ausgefahrenen Krallen und das lautlose Fauchen klar signalisiert: „Stopp, ich möchte keine Berührung.“ Das wirkt für uns widersprüchlich, ist für Katzen aber normal – sie können offen wirken und dennoch körperliche Distanz einfordern.
Ob sie gestreichelt werden wollte? Eher nicht in diesem Moment. Viele Katzen zeigen deutlich, wenn sie Berührung wünschen, indem sie von sich aus Kontakt aufnehmen, zum Beispiel durch Kopfstupsen. Da das hier nicht passiert ist, war dein Instinkt richtig, sie danach in Ruhe zu lassen.
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Das klingt so, als wäre das Problem gar nicht unbedingt das Futter, sondern eher die Situation drumherum. Wenn sie vom Napf nicht frisst, aber von deiner Hand oder im Bett, zeigt das: Sie fühlt sich an manchen Plätzen einfach sicherer.
Dass die andere Katze den Kratzbaum blockiert und sogar faucht, passt dazu. Wahrscheinlich gibt es da gerade ein bisschen Stress zwischen den beiden. Auch wenn sie sich von klein auf kennen, sowas kann sich mit der Zeit entwickeln.
Am besten richtest du mehrere Futterstellen ein, am besten so, dass sie sich beim Fressen nicht direkt sehen. Auch sonst hilft es, Dinge doppelt anzubieten – also mehrere Kratzmöglichkeiten, Rückzugsorte usw., damit keine von beiden das Gefühl hat, „alles gehört der anderen“.
Dass sie bei dir auf der Hand frisst, zeigt nur, dass sie sich in deiner Nähe sicher fühlt. Versuch ihr also einen festen, ruhigen Platz zu geben, wo sie in Ruhe futtern kann, ohne dass die andere Katze sie stört.
Kurz gesagt: Das Futter ist nicht das Problem – sie braucht einfach mehr Sicherheit beim Essen.
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Hallo Mona,
dein Lio hat sich stark auf Hühnchen fixiert – das passiert oft, wenn Katzen in der Kittenzeit wenig Abwechslung hatten. Auf Dauer reicht Hühnchen allein aber nicht, da wichtige Nährstoffe fehlen.
Versuch’s mit langsamer Umstellung: winzige Mengen hochwertiges Nassfutter
ins Hühnchen mischen, Futter leicht erwärmen und ggf. mit etwas Thunfischwasser oder Katzenmilch „vertrauter“ machen. Wichtig: konsequent bleiben, sonst wartet er einfach auf Hühnchen.
Wenn er gar nicht frisst oder abnimmt → bitte Tierarzt prüfen lassen.
Hey, ich kann gut verstehen, dass dich das Thema gerade nervt. Torf, Erlenzapfen oder Eichenlaub bringen zwar ein bisschen was, aber wenn dein Leitungswasser von Natur aus ziemlich hart ist, wirst du damit keine großen Veränderungen erreichen. Auch chemische Enthärter aus dem Handel sind eher eine kurzfristige Lösung und oft nicht wirklich gut für die Tiere.
Die gängigste Methode unter Aquarianern ist tatsächlich das Untermischen von destilliertem oder Osmosewasser. Damit kannst du deine Wasserwerte gezielt runterbringen und beim Wasserwechsel nach und nach stabil halten. Eine Osmoseanlage ist dafür die komfortabelste Lösung, lohnt sich aber eigentlich nur, wenn du wirklich Fische pflegen willst, die unbedingt weiches Wasser brauchen. Für ein normales Gesellschaftsaquarium reicht es meistens völlig aus, das Wasser so zu nehmen, wie es ist – die meisten Zierfische aus dem Handel sind an mittelhartes Leitungswasser gewöhnt und kommen damit problemlos klar.
Wenn du also nicht gerade empfindliche Weichwasserfische einsetzen möchtest, würde ich mir den Stress mit großen Enthärtungsaktionen gar nicht machen. Lieber stabile Werte im Bereich deines Leitungswassers, als ständig herumzudoktern – damit fährst du und deine Fische in der Regel am besten.
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Hey, das Verhalten deines Katers ist in eurer Situation leider gar nicht so selten. Mit dem Einzug des Welpen hat sich für ihn sein ganzes Revier verändert und viele Katzen reagieren auf so eine Veränderung mit Stress. Markieren ist dann ihre Art, Sicherheit und Besitzansprüche deutlich zu machen. Auch wenn es auf den ersten Blick so wirkte, als ob sie den Hund akzeptieren, bedeutet ein Welpe jede Menge Trubel und Unsicherheit für eine Katze.
Dass dein Kater nicht kastriert ist, spielt dabei sicher auch eine Rolle. Gerade unkastrierte Kater neigen viel stärker zum Markieren, sodass eine Kastration in vielen Fällen das Problem deutlich reduziert oder sogar ganz verschwinden lässt. Parallel ist es wichtig, dass er weiterhin Rückzugsorte hat, wo der Hund nicht hin kann und er einfach seine Ruhe hat. Auch wenn ihr schon mit Enzymreiniger arbeitet, dauert es oft ein bisschen, bis das Verhalten nachlässt, weil die Katze erstmal Sicherheit gewinnen muss.
Ich würde euch raten, Geduld zu haben, dem Kater die nötigen Ruheplätze zu lassen und die Kastration ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Mit der Zeit pendelt sich das in vielen Fällen wieder ein.
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Ja, Baby und Hund können sehr gut zusammenpassen – viele Familien machen damit tolle Erfahrungen. Wichtig ist aber, dass ihr euch im Vorfeld ein paar Dinge bewusst macht:
Wenn ihr das alles berücksichtigt und von Anfang an eine gute Basis legt, kann eine wunderbare Freundschaft entstehen.
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