Philosophen hören sich immer selbst gerne reden ;)

Ich weiß nicht ob es bei Philosophie sowas wie richtig oder falsch gibt, es ist am Ende nur ein Austausch von Meinungen die zwar begründet sind, aber auch immer durch Gegenargumente diskutierbar bleiben.

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Das Hauptargument ist nicht "nur" das dort früher Juden lebten, sondern weil es laut dem Tanach (hebräische Bibel) das Gelobte Land ist, welches nach Gottes Willen den Juden gehören soll...

Ansonsten lebte überall mal irgendwer... die Germanen haben die Kelten aus Europa vertrieben, die Osmanen haben die Europäer aus Kleinasien/Balkan vertrieben... und heute vertreiben eben die Israeliten die Palästinenser... Zeiten ändern sich ;)

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Dass einige da deren Frauen zwingen, Kopftuch zu tragen, ist das laut deren Auffassung SCHUTZ fuer die Frau und auch Männlichkeit Eifersucht.

Du beantwortest es schon selbst.

Männer bestimmen also für Frauen, wie sie sich zu kleiden haben, wie sie sich zu verhalten haben und alles nur damit sie den Männern nicht im Weg stehen (wegen Eifersucht, Notgeilheit, etc...). Oder warum tragen Männer kein Kopftuch, damit die Frauen nicht eifersüchtig werden? Wahrscheinlich weil Frauen keinen Stellenwert in der Gesellschaft haben und was sie denken keinen interessiert? Es sind ja nur Frauen ;)

In Deutschland gibt es hingegen Leute, die offensichtlich die farbigen Menschen als weniger Wert wahrnehmen.

Deutschland hat das jetzt nicht unbedingt als Erste erfunden... das stammt viel eher aus dem Kolonialismus, als sich die Europäer als (technisch/zivilisiert) überlegen gesehen haben, gegenüber den "Naturstämmen" aus bspw. Afrika, oder Nomaden-Stämmen aus dem Orient.

Auch viele behandeln einen sehr gut, wenn man eine attraktive deutsche junge Studentin ist. Man nimmt sie als mehr Wert ab.

Na klar ;) "Wer f* will muss freundlich sein", sagt man doch auch ;)

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Wie soll die Klimawende erreicht werden?

Hallo allerseits? Vielleicht habe ich etwas nicht mitgekriegt, denn: Wie soll die Klimawende erreicht werden? Zwei Fragen dazu: einmal technisch und einmal ich nenns mal wirtschaftlich?

Also technisch: Sollen etwa alle Autos zu Elektroautos mit grünem Strom werden? Sollen Erneuerbare Energien statt Kohle- und Atomkraftwerke genutzt werden? Aber was ist mit Fabriken oder sowas oder Fleischproduktion (hier nochmal die Frage: Es war das Methan von den Kühen oder welche Treibhausgase waren in der Fleischproduktion nochmal das Problem?) Und eventuelle sonstige Technische Grundlagen. (Vielleicht noch: warum wird nicht auf Wasserstoff gesetzt, sondern nur auf Strom?).

Und Wirtschaftlich (falls das der richtige Begriff ist): Wo fängt die Klimawende an(bzw. geht weiter). Bei der Politik oder beim einzelnen Bürger. Als Beispiel könnte jeder einzelne zb. darauf achten, dass man für den eigenen Haushalt Ökostrom bezieht. Ich fänd ich es schade, wenn manche zu faul dazu wären. Und wieso hört man so wenig über private Solaranlagen? Vielleicht hat nicht jeder ein Dach oder Balkon. Und wenn doch: Es soll sich wohl lohnen... zumindest etwas sag ich mal so. Trotzdem kommt es mir zu selten vor, dass es genutzt wird.

Und noch eine Frage zu Plastikverpackungen: Wieso werden so viele im Supermarkt genutzt und nicht verboten werden??? Ok es ist hygienisch/ personell vielleicht aufwendig wenn jeder eine Dosen mitbringt und da Lebensmittel eingefüllt werden. Aber ständig diese Plastikschalen mit Plastiktüten um Obst??? Im Bioladen gibt es Papiertüten. Warum gibts die nicht in anderen Läden? Manchmal sind die Sachen einfach verpackt. Ich hab es irgendwie so gelernt, dass ich manche Sachen nicht so in den Wagen legen würde, wegen Viren oder Schmutz, aber es würd mir erstmal komisch vorkommen an der Kasse einen Haufen einzelner Früchte auf dem Fließband liegen zu haben... Irgendwie ist das glaub ich eine gesellschaftliche Sache.

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Sollen etwa alle Autos zu Elektroautos mit grünem Strom werden? Sollen Erneuerbare Energien statt Kohle- und Atomkraftwerke genutzt werden?

Es geht erstmal darum die CO₂-Emissionen stark zu reduzieren und zwar global. Das Problem: CO₂ steigt in die Atmosphäre und setzt sich dort fest, es verflüchtigt sich nicht. Es kommt zu einer Wechselwirkung mit der Wärmestrahlung der Sonne und dadurch entsteht ein Treibhauseffekt. Ein natürlicher Treibhauseffekt ist für das Leben auf der Erde sogar lebensnotwendig, hierbei werden durch biogene Prozesse Emissionen freigesetzt, wie Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Methan, etc. Diese werden aber auch wieder gebunden (z. B. in Bäumen), so kommt es zu einem zyklischen Gleichgewicht, welches bereits seit Millionen von Jahren funktioniert.

Seit erst ein paar hundert Jahren funkt allerdings der Mensch dazwischen und setzt in großen Mengen zusätzliche CO₂-Emissionen frei, durch Verbrennung oder Abbau von Ressourcen, KFZ-Verkehr, Fabriken, etc. Das beeinträchtigt dieses Gleichgewicht auf unnatürlicher Weise und verstärkt den Treibhauseffekt exponentiell bzw. verhindert den zyklischen Bindung der freigesetzten Emissionen.

Das ist alles bereits seit mind. der 60iger/70iger-Jahren bekannt und wurde auf die lange Bank verschoben... jetzt müssen Veränderungen plötzlich schnell mit der Brechstange umgesetzt werden (wie der Umstieg auf alternative Energien oder Elektromobilität).

Wo fängt die Klimawende an(bzw. geht weiter). Bei der Politik oder beim einzelnen Bürger.

Beides bedingt sich gegenseitig. Die Bürger müssen die Anforderung an ihre Politiker stellen, entsprechende Maßnahmen umzusetzen und die Politiker müssen Regelungen finden, an die sich die Bürger halten müssen und es gesellschaftlich übernommen wird. Beispiel: Pfandflaschen-Automaten. Als die eingeführt wurden, war das eine große Umstellung für viele Bürger und hat für Ärger und Unverständnis gesorgt. Mittlerweile sind die selbstverständlich geworden und haben tatsächlich einen positiv Effekt auf die Umweltverschmutzung gehabt.

Aber Umweltverschmutzung/-vermüllung hat erstmal nichts mit dem Klimawandel zutun... höchstens die Erzeugung der Materialien.

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Man sollte diese Situation nicht als Querschnitt der britischen Gesellschaft wahrnehmen... aber die EM wurde in großen Teilen in England ausgetragen und als "Gastgeber" haben die Briten sich hier wirklich von der schlechtesten Seite gezeigt... zumindest hat es ja was zu heißen, dass so ein Verhalten überhaupt im größeren Stil möglich war, im Land der "Gentlemen"...

Spielerisch gab es ja auch einige "taktische Schwalben", vor allem von Sterling, aber das gehört ja mittlerweile zum Fußball dazu und zeigt sich nicht nur bei England.

Es ist halt eine Genugtuung, dass dieses asoziale Verhalten nicht noch mit einem Pokal-Sieg gekrönt wurde und es heißt ja auch: "wie man in den Wald ruft, so schallt es auch zurück" ;)

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Gendern sollte freiwillig sein. (Jeder/Jede*r wie er/ens will)

Sprache ist ja kein in Stein gemeißeltes Naturgesetz, sondern nur das Ergebnis von soziokulturellen Entscheidungen einer Gemeinschaft... das Argument "es heißt "X", weil es schon immer so hieß", gilt also nicht. Sprache hat sich im Verlaufe der Geschichte immer gewandelt.

Es ist also absolut legitim sowas auch bewusst zu steuern und das Ziel des "Genderns" ist erstmal nur Inklusion und die Abkehr von einem "selbstverständlich" patriarchalischen Weltbild. Frauen sind eben nicht nur Beifahrer einer von Männern dominierten Gesellschaft, sondern sollen auch direkt angesprochen und abgeholt werden.

Schwierig wird es für mich persönlich dann, wenn auch alle sozialen Konstrukte zwischen Mann und Frau inkludiert werden sollen... natürlich gibt es solche Menschen und sie haben auch ein Recht darauf, am gesellschaftlichen Leben zu partizipieren, aber trotzdem stellen sie in jeder Hinsicht eine biologische/psychologische Ausnahme dar. Sie sind Teil der Gesellschaft, aber ob man ihnen gerade sprachlich eine besondere Bühne bieten muss, ist für mich fraglich.

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Das was du beschreibst wäre eher "Nationalismus" (nicht zu verwechseln mit Patriotismus), denn Menschen einer bestimmten Nationalität haben ja nicht zwangsläufig die selbe Rasse oder Volkszugehörigkeit, etc...

Allerdings hängen Rassismus, Nationalismus, Kolonialismus, usw. häufig zusammen, wenn man bspw. sagen würde "Farbige gehören nicht zur deutschen Nationalität", dann ist das Rassismus.

Rassismus ergibt sich häufig aus der veralteten Rassentheorie, als man Menschen aufgrund ihrer äußeren Merkmale in Gruppe unterteilen wollte. Das war lange bevor man molekulargenetisch und mikrobiologisch beweisen konnte, dass es sowas beim "Homo Sapiens" nicht gibt.

Trotzdem gibt es augenscheinliche Unterschiede der Ethnien, welche ungefähre Rückschlüsse auf ihre Herkunft ziehen lassen. Da viele Menschen keine eigenen Erfahrungen mit bestimmten Regionen der Welt, Kulturen und Ethnien gemacht haben, reimen sie sich Vorurteile und stereotype Bilder zusammen, was auch der Simplifizierung dient = Verallgemeinerungen.

Hierbei findet gleichzeitig eine Entmenschlichung statt, denn statt sich Namen zu merken, oder darauf hinzuweise welche individuellen Charaktereigenschaften, Ziele, Träume, Fähigkeiten oder Interessen eine Person ausmachen, werden alle unter einem Sammelbegriff vereinheitlicht.

Man kann wohl sagen, dass zuerst der Grundgedanke der Verallgemeinerung und die Suche nach Mustern im Typus bestimmter Gruppen erst zur Rassentheorie geführt hat.

Das wiederum liegt an der natürlichen Veranlagung des Menschen. Wir sind soziale Lebewesen und wurden ursprünglich in kleinen Sippen/Gruppen sozialisiert. Dabei waren gruppenfremde Menschen prinzipiell eine Gefahr/Bedrohung. Das "Wir-Gefühl" ist eine menschliche und ursprünglich überlebenswichtige Neigung und damit gibt es automatisch "Fremde", die verallgemeinert werden: https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/warum-fuer-europaeer-alle-asiaten-so-aehnlich-aussehen/

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Alles was wir uns heute unter der "Hölle" vorstellen, stammt gar nicht aus der Bibel, sondern aus späteren Werken, maßgeblich bspw. aus dem Buch "Divina Commedia" (Göttliche Komödie) von Dante Alighieri aus dem Jahr ca. 1300. Das ist eher Popkultur ;)

Der gefallen Engel "Lucifer" ist eher eine katholische Interpretation, wobei es eher wahrscheinlich nur um den Untergang des Königreichs Babylon ging.

Wobei "Lucifer" = Lichtbringer, auch eine Adaption aus der griechischen Mythologie sein könnte, gleichgesetzt mit Prometheus (der den Menschen das Feuer brachte) welcher auch vom Himmel (Olymp) verbannt wurde und wegen seiner Taten schlimmes Unheil (Büchse der Pandora) unter die Menschen brachte.

Das Judentum, als Grundlage für den christlichen Glauben, kennt jedenfalls nichts von "Höllenqualen" oder ähnlichem.

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Die Cosa Nostra aus Sizilien, als ältestes Beispiel für solche organisiert, kriminelle Strukturen, sind im Grunde ganz natürlich entstanden aus bereits bestehenden, staatlichen Systemen welche Korruption und Vetternwirtschaft begünstigt haben. Eigentlich kommen sie direkt aus dem Feudalismus und basieren auf Gutsverwalter bzw. Pächter von Ackerland. Sie bekamen das Land von aristokratischen Eigentümern (vglb. Staat) und verpachteten es häufig weiter an Bauern, welche das Land bestellten. Gleichzeitig sorgten sie auch für die Sicherheit auf den Ländereien und übernahmen zum Teil auch sowas wie Polizeiarbeit. Sie wurden mit der Zeit immer mächtiger und einflussreicher und existierte lange Zeit in einer Art Koexistenz mit den späteren Staatsformen und Gemeinden.

Clan-Familien, wie sie aktuell in Deutschland als Phänomen auftauchen, sind dagegen eher aus der Not heraus entstanden. Um ca. 1990 herum gab es in DE unter der Kohl-Regierung bereits schon mal eine Flüchtlingszulauf von ca. 1 Mio. Menschen aus Iran, Irak und Syrien in Folge des Golf-Kriegs. Den Leuten wurde Asyl gewährt, aber da sie nur einen geduldeten Aufenthalt hatten, wurde vielen Menschen von vornherein der Zugang zum Arbeitsmarkt jahrelang verweigert. Einige von diesen Menschen wollte aber in Deutschland bleiben oder haben hier Familien gegründet. Wenn man Geld verdienen möchte ohne Arbeitserlaubnis, bewegt man sich fast automatisch im nicht legalen Bereich (Schwarzarbeit, etc.). Zudem sind große Familien ein normales, gesellschaftliches Resultat in Ländern ohne große Stabilität oder Wohlfahrt (so war es in Deutschland früher auch mal). Es ist aber einem bestimmten Punkt einfach naheliegend, wenn man sich beruflich bereits in legalen Grauzonen bewegt, dann auch am ehesten Verwandte mit ins Boot zu holen, da die sich entweder in der selben Situation befinden für die es scheinbar schon Lösungen gibt und man denen noch am ehesten trauen kann. Saddam Hussein machte auch nichts anderes ;) Er hatte seinen obersten Geheimdienst nur mit engen Verwandten besetzt, welchen er vertrauen konnte...

Rockerbanden sind erstmal nur Vereine von Menschen mit gleichen Interessen, z. B. Motorrad fahren oder Rockmusik hören... ;) Die Hells Angels werden dabei nach typisch amerikanischen Hierarchien untergliedert. Es gibt den President, den Vice-President, Sergeants, Captains, Member und Prospect (+Support und Hangaround). Diese militärische Ordnung sorgt - genau wie beim echten Militär - für ein Wirgefühl ohne Fragen zu stellen. Befehl und Ausführung. Dabei stehen die internen Werte häufig über anderen Gesetzen und das wird auch gezielt für kriminelle Aktivitäten genutzt. Wozu hat man eine Armee, wenn man damit keinen Krieg führt? ;)

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Masturbation nennt man auch "Onanie". Das geht laut Bibel auf die Geschichte von Onan zurück.

Im Judentum gab es den "Levirat"-Brauch, bzw. die Pflicht zur Schwagerehe. Der Bruder von Onan war verheiratet und starb, bevor er Kinder kriegen konnte. Also war Onan, sein jüngerer Bruder dazu verpflichtet, die Witwe seines Bruders zur Frau zu nehmen und zu schwängern. Das wollte er aber nicht und benutzt beim Koitus stattdessen seine Hand, was Gott nicht gefallen hat und er ihn dafür tötete (5. Buch Mose).

Der Katholizismus interpretierte diese Bibelstelle später so, dass die Verschwendung des Samens die Strafe Gottes bringen würde. Aber es ging nur darum, dass Onan seine Blutlinie nicht fortführen wollte.

Laut Katholizismus gibt es auch 7 Todsünden:

  1. Stolz
  2. Habsucht
  3. Neid
  4. Zorn
  5. Wollust
  6. Maßlosigkeit
  7. Trägheit

Das sind alles menschliche Eigenschaften denen man laut Kirche keinen Raum zur Entfaltung bieten soll, weil sie einen zu einem schlechten Menschen machen können.

Pornografie begünstigt natürlich die Wollust.

Ein Leitmotiv der meisten Religionen ist hierbei die "Abnabelung" des Menschen von der Natur. Man soll seine animalischen Triebe und Instinkte kognitiv kontrollieren. Im Grunde dreht sich bei der Geschichte von "Adam und Eva" alles genau darum, wie der Mensch vom "Baum der Weisheit" isst und nicht mehr im Einklang mit der Natur lebt, sondern die Natur beherrscht.

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Martin hat ein Masterstudium in Journalismus und als Lehrer am College gearbeitet. Tolkien hat Sprachwissenschaften studiert und war Professor an der Oxford University.

Beide sind also akademisch gebildet und verstehen etwas von Grammatik und Literatur. Trotzdem sind beides Fantasy-Bücher welche der Unterhaltung dienen, allerdings beide aus unterschiedlichen Motivationen.

Tolkien wurde natürlich stark durch seine Erfahrungen im 1. WK geprägt. Mittelerde war sehr wahrscheinlich eine Form von Eskapismus. Im HdR gibt es eindeutig "Gut" gegen "Böse", sehr viel Heimweh während man sich weit weg mit schrecklichen Dingen befassen muss.

Martin ist hier viel moderner. Es geht mehr um Realismus der menschlichen Natur, wo es kein eindeutig "Gut" gegen "Böse" gibt, sondern viele Grauschattierungen, individuelle Motive und Beweggründe. Also das Gegenteil von Eskapismus, auch wenn es immer noch ein Fantasy-Setting ist.

Ich schätze auch mal das die Welt von Tolkien durchaus reichhaltiger ist, da er viel mehr Jahre daran gearbeitet hat - im Grunde ein Lebenswerk.

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dass man die israelis aus ihrem Land Vertreiben sollte(also dahin wo sie herkommen)

Aber genau das haben die Israelis doch gemacht... sie sind wieder in das Land zurückgekehrt, wo sie mal hergekommen waren... sie haben es halt den Palästinensern dafür weggenommen... aber die hatten dieses Land vorher auch mal anderen weggenommen... also was solls :D

Antisemitismus allgemein hat viele Gründe. Zum einen haben die Juden als erste von dem "einen Gott" gesprochen, an den auch die Christen und Moslems glauben. Dieser eine Gott musste demnach ja viel stärker sein, als die vielen, einzelnen Götter der Römer, Griechen, Ägypter und anderen, damalige Völker. Diese eine, allmächtige Gott nannte aber die Juden sein auserwähltes Volk und würde alle anderen Völker vernichten, die sich den Juden in den Weg stellen (steht so im Alten Testament/Tanach). Das hat die anderen Völker natürlich eifersüchtig gemacht.

Die Christen hatten etwas gegen Juden, weil sie Jesus nicht als den Messias anerkannt haben. Also hat man ihnen seit dem Mittelalter verboten, einen Handwerksberuf zu erlernen und so sind einige Juden zwangsläufig Kaufleute geworden. Ein paar haben dadurch viel Reichtum erlangt und als später das Bankwesen aufkam, haben viele Menschen bei ihnen Kredite aufgenommen und Schulden gehabt. So kam auch lange nach dem Mittelalter noch eine Form der Abneigung gegen die jüdische Elite auf.

Heute werden aber auch besonders die Moslems gehasst, weil sie unschuldige Menschen ermorden für ihren Dschihad und in der Welt Anschläge verbreiten. Vllt. sind Moslems ja die neuen Juden unserer Zeit? ;)

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Dein theoretisches Gedankenspiel beweist, dass es keine globalen Verschwörungen geben kann.

Die NASA hat nicht das Monopol auf Himmelsbeobachtungen und selbst wenn, ist auch die NASA von internationaler Arbeit abhängig, da Teleskope bzw. Observatorien an verschiedenen Standorten der Erde zusammenarbeiten müssen für ihre Ergebnisse.

Es wäre utopisch das mehrere hundert, oder tausend Menschen alle gemeinsame Interessen hätten und keiner etwas durchsickern lassen würde.

Gäbe es aber gelenkte, globale Verschwörungen welche durch irgendeine Elite gesteuert werden, wären wohl massive Aktienverkäufe der erste Indikator für das Ende der Welt :D

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Die Wahrscheinlichkeit dafür ist natürlich sehr hoch.

Es gibt +100 Mrd. Sterne in unserer Galaxie und +100 Mrd. Galaxien im sichtbaren Universum. Heute wissen wir, das die meisten Sterne auch eigene Planetensystem haben. Es gibt also unglaublich viele Möglichkeiten.

Wir Menschen sind zumindest der Beweis dafür, dass es möglich ist.

Allerdings haben auch mehrere Umstände gleichzeitig im Zusammenspiel dafür gesorgt, dass es möglich war. Die Erde hat den perfekten Abstand zur Sonne, die Sonne ist nicht zu groß, das Mond-Erde-Verhältnis, die stabile Erdachse, Jupiter als "Staubsauger" in unserem System, usw. usf.

Das alles hat dazu geführt, dass es neben den habitablen Bedingungen auch Stabilität auf der Erde gibt, damit nicht nur Leben entsteht, sondern sich auch entwickeln kann.

Dann haben natürlich auch besondere Umstände dazu geführt, dass sich über Millionen Jahre das Gehirn des Menschen weiterentwickelt hat, statt andere, körperliche Attribute auszubilden zum Vorteil in der Natur.

Davon abgesehen hat das Universum ein Alter und einen Entwicklungsprozess. Zu Beginn hab es bspw. nur leichte Elemente wie Wasserstoff und Helium. Er später haben sich schwerere Elemente durch Kernfusion in Sternen gebildet, welche erstmal im Universum verteilt werden mussten. Es ist also fraglich, ob es anderswo im Universum möglich wäre, dass sich schon "sehr viel früher" fortschrittlicheres Leben entwickeln konnte, oder ob wir Menschen bereits zu den Pionieren gehören.

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Hängt vom Buch ab...

Baerbock vermarktet dieses Buch nicht dank ihrer hohen Schreibkunst und bewirbt sich damit auch nicht auf den Literatur-Nobelpreis...

Sie nutzt nur die aktuelle Popularität ihrer Person um damit Geld zu machen.

Hätte sie ernsthafte Erwartungen auf das Kanzleramt, würde sie das Buch nicht ausgerechnet jetzt veröffentlichen...

Glaubst du Dieter Bohlen oder Bushido haben ihre Biografien selbst geschrieben??? Also bitte.... :D

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Ist es Rassismus wenn...?

...Menschen einen ausländischen Nachnamen sehen und sich gar nicht erst die Mühe geben ihn auszusprechen?

Ich rede NICHT davon wenn Leute Schwierigkeiten damit haben einen Namen auszusprechen (oder es gar nicht können!) oder ums Buchstabieren bitten. Ich habe sehr viel Geduld und es ist total verständlich wenn man da Schwierigkeiten mit hat. ich kann z.B auch nicht jeden ausländischen Namen aussprechen und bin es total gewöhnt fragen zu stellen wie man das ausspricht etc. Das ist nicht das Problem!

Aber Beispiel zu dem was ich meine : Ich bekomme oft Antworten auf mails wo ich mit "Frau Dings" "Frau Dingens" oder "Frau ***" angesprochen werde auch gerne "Frau Bimbam" oder "Alalalabambam" (Dabei steht mein Name ja in der Mail und sogar meiner Mailadresse!) . Meine Favoriten : Frau Papadopoulos. Weil ja alle Griechen Papadopoulos heißen und Frau Antipasti. (So haben mich auch freunde oft genannt was mich sehr verletzt hat). Bei Vornamen das selbe. ich habe eine Indische Freundin, da wird der name oft gesehen und sie heißt mal eben "Dingsda" oder "Duda".Eins der krassesten Erlebnisse : Ich wollte mal einen Termin machen und habe der Frau meinen Namen genannt. Sie meinte nur "Ist mir zu schwierig, haben sie einen freund? Ist er deutscher? Dann bitte seinen Nachnamen"

Oft z.B bei Ämtern werde ich sobald mein name gesehen wird sehr langsam und übertrieben deutlich und simplifiziert angesprochen. Das ändert sich auch nicht wenn ich erkläre dass ich in Deutschland geboren und aufgewachsen bin.

Das finde ich Respektlos. und ihr?

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Es ist nicht zwangsläufig rassistisch, aber durchaus sehr respektlos.

Vor allem die Ansprache in den Mails ist mehr als unnötig... mag sein das es die meisten nicht wirklich böse oder abwertend meinen, sondern es nur spaßig sehen. Aber in der Summe ist es für dich verständlicherweise frustrierend und denunzierend.

Es gibt nicht umsonst das Sprichwort: "der Bauer frisst nur was er kennt" ;) Manche Leute können einfach nichts mit dem anfangen, was außerhalb von ihrem Mikrokosmos liegt und machen da auch einfach dicht.

Was die Behandlung bei Ämtern angeht muss man evtl. auch berücksichtigen, dass die (je nach Amt) u. U. auch schon öfters am Tag mit Menschen zutun haben, die kaum deutsch sprechen. Das führt dann schnell zu einer Form selektiver Wahrnehmung.

Früher wurden ausländische Namen in Deutschland bei der Einbürgerung sogar oftmals automatisch "eingedeutscht" bzw. simplifiziert.

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