Natürlich muss auch ein Notarzt Medizin studiert haben. Der für die Tätigkeit des Notarztes notwendige Fachkundenachweis Notfallmedizin ist jedoch die einzige Zusatzbezeichnung, für die ein Arzt keine Facharztausbildung absolviert haben muss. Die meisten Ärzte machen das "so nebenbei" während ihrer Assistenzarztzeit. Anders, als in anderen Staaten gibt es in Deutschland aber noch keinen Fahcarzt für Notfallmedizin (ist aber in Planung).

...zur Antwort

Er darf sich nicht nur weigern, er muss sich sogar weigern!

In den meisten Fällen benötigt ein Arbeitnehmer eine AU-Bescheinigung erst ab dem vierten Kalendertag. Es genügt also, am vierten Krankheitstag den Arzt zu konsultieren. Der Arzt darf die AU-Bescheinigung zwar erst ab diesem Tag ausstellen, die drei vorangegangen Kalendertage gelten dann aufgrund §5 des Entgeltfortzahlungsgesetzes als entschuldigt gefehlt. 

Die Ausstellung einer rückwirkenden AU-Bescheinigung ist nur in bestimmten Ausnahmefällen möglich. Z.B., wenn sich der Patient zur Behandlung zunächst ins Krankenhaus begeben oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst konsultiert hätte und darüber einen ärztlichen Behandlungsbericht vorlegt. Weiterhin wäre die Ausstellung eines rückwirkenden Attests möglich, wenn der Patient glaubhaft machen kann, dass es ihm unmöglich war, in den letzten Tagen einen Arzt zu konsultieren. Diese Ausnahme ist in Deutschland jedoch äußerst unwahrscheinlich, da es mit dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116117) seit Jahren eine ärztliche Versorgung rund um die Uhr gibt.

In deinem Fall ist die rückwirkende Ausstellung einer AU-Bescheinigung am Montag also so oder so nicht möglich und würde ärztlichem Berufsrecht widersprechen.

...zur Antwort

Deiner Frage liegt offenbar ein Missverständnis zugrunde. Bei Heilpraktikerschulen handelt es sich nicht um Universitäten oder Hochschulen, sondern um private Firmen. Die Ausbildung zum Heilpraktiker hat auch nicht im Entferntesten etwas mit einer Hochschulausbildung zu tun, auch wenn die HP-Schulen ihre Ausbildung gerne hochtrabend als "Studium" bezeichnen. Bei der HP-Ausbildung handelt es sich noch nicht einmal um eine anerkannte Berufsausbildung. Heilpraktikerschulen werden also auch weiterhin "Studiengebühren" erheben - und zwar nicht zu knapp.

Die Studiengebühren der öffentlichen Universitäten und Hochschulen wurden übrigens schon vor Jahren abgeschafft. Weiter bestehen bleibt aber der Semesterbeitrag.

...zur Antwort

Richtig. Abgesehen davon, dass die Verabreichung von Hyaluronsäureinjektionen die Kompetenz eines Heilpraktikers deutlich überschreitet, obwohl diese es tatsächlich dürfen, würde das Durchführen der Methode auf Messen etc. den Tatbestand der Ausübung der Heilkunde im Umherziehen erfüllen, was in Deutschland grundsätzlich verboten ist.

...zur Antwort

Ich habe mit einer günstigen Ibanez Westerngitarre (ca. 160 €) begonnen. Ich wusste damals nicht, ob mir Gitarrespielen auf Dauer Spaß macht und wollte daher nicht viel Geld ausgeben. Zum anfänglichen Üben und zur Orientierung war die Ibanez absolut in Ordnung. Nach einiger Zeit, mit zunehmenden Können und steigenden Ansprüchen an den Klang bin ich allerdings auf eine hochwertigere Gitarre umgestiegen.

Für den Anfang machst du aber mit der Anschaffung einer preiswerten Ibanez ganz sicher keinen Fehler.

...zur Antwort
Nein (Bitte Begründen)

Wir brauchen keine dritte legale Droge. Anstatt einer Legalisierung von Cannabis, mit der ohnehin nicht zu rechnen ist, sollte die nahezu freie Verfügbarkeit von Alkohol und Nikotin eingeschränkt werden. Vor allen Dingen muss Personen unter 18 Jahren der Zugang zu beiden Drogen gänzlich unmöglich gemacht werden.

...zur Antwort
ich brauche dringend eine Entschuldigung von meinem artzt

Wer sagt das?

Ob du eine "Entschuldigung" aus medizinischen Gründen benötigst, entscheidet alleine der behandelnde Arzt. Wenn dein Arzt Urlaub hat, benennt er auf seinem Anrufbeantworter oder per Aushang an der Praxistür einen Vertretungsarzt, den du aufsuchen solltest, wenn du krank bist und dich behandeln lassen musst.

...zur Antwort

Eine "Heilpraktikerin, beschränkt auf Psychotherapie" wird ebenso wenig als Angestellte gesucht, wie andere Heilpraktiker. Die einzige Möglichkeit, nach einer solchen Ausbildung, die keine Berufsausbildung darstellt und keinem Berufsbild entspricht, Geld zu verdienen, ist in der eigenen Praxis. Allerdings werden die Behandlungen durch Psych-HPs noch nicht einmal von den privaten Krankenversicherungen erstattet, was dazu führt, dass es mittlerweile gefühlt mehr Psych-HPs gibt, als potenzielle Patienten. Das Geld machen die vielen HP-Schulen aber nicht die Heilpraktiker, schon gar nicht die Psych-HP.

Fazit: Spar dir das Geld für den Fernlehrgang.

...zur Antwort

Laut §12 SGB V müssen die gesetzlichen Krankenkassen Kosten für Leistungen übernehmen, wenn diese wirtschaftlich, ausreichend, notwendig und zweckmäßig sind. Bei der Kryokonservierung von Spermien scheitert die Kostenübernahme zumindest an der medizinischen Notwendigkeit.

Da dies die geltende Gesetzeslage in Deutschland ist, kannst du leider gar nichts gegen die berechtigte Ablehnung der Kostenübernahme tun.

...zur Antwort

Du solltest gar nicht erst versuchen, die Narben vor dem Arzt zu verstecken, denn er wird es sowieso merken. Junge Mädchen, die krampfhaft versuchen, ihre Unterarme bedeckt zu halten, fallen jedem halbwegs erfahrenen Arzt sofort auf. Besser wäre es, das Thema Ritzen ganz offensiv mit dem Arzt zu besprechen und auch mit deiner Mutter darüber zu reden. Die meisten jungen Menschen, die sich ritzen benötigen Hilfe, welche dir durch den Arzt und die Familie zuteil werden kann.

...zur Antwort

Nach zehn Jahren darf eine Patientenakte gelöscht oder vernichtet werden, vorher nicht. Das ist gesetzlich so verankert und darüber darf sich ein Arzt auch nicht auf Forderung des Patienten hinwegsetzen.

Mir scheint jedoch, du verwechselst einen Hausarzt mit einem Supermarkt für Wunschüberweisungen oder -behandlungen. Die Entscheidung, ob du eine Überweisung zum CT bekommst, liegt keinesfalls bei dir. Eine solche Überweisung muss nämlich immer medizinisch begründbar sein.
Es ist wohl eher so, dass zehn Hausärzte keinen medizinischen Grund sahen, dich nur aufgrund deines Wunsches einer Belastung durch ionisierende Strahlen auszusetzen, dem elften war es aber scheinbar egal.

...zur Antwort

Es gibt ein paar Grundsätze bei Impfungen. Ein Grundsatz lautet: Eine nicht dokumentierte Impfung ist eine nicht durchgeführte Impfung. Wenn du also keinen Impfpass hast und auch sonst keine Möglichkeit siehst, deine Impfungen nachzuweisen, muss der Arzt davon ausgehen, dass du nicht geimpft wurdest. Im Erwachsenenalter werden somit aktuell empfohlen: 3 x Tetanus-Diphtherie-Keuchhusten-Polio-Impfung nach vorgegebenem Impfschema und 1 x Mumps-Masern-Röteln-Impfung. Andere Impfungen, wie z.B. die FSME-Impfung sind optional.
Wichtig zu wissen ist in diesem Zusammenhang, dass keiner der in Deutschland zugelassenen Kombinationsimpfstoffe gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten und Polio auch für die Grundimmunisierung des Erwachsenen zugelassen ist, obwohl die Wirksamkeit praktisch unumstritten ist (außer gegen Keuchhusten).

Ein anderer Grundsatz lautet: Jede Impfung zählt. Auch wenn die letzten (dokumentierten) Impfungen sehr lange zurückliegen, muss mit der Grundimmunisierung niemals neu begonnen werden, bzw. muss diese nie wiederholt werden. Hier genügt immer die Auffrischung nach den Empfehlungen der STIKO.

In deinem Fall wäre es sinnvoll, mit deinem früheren Arzt telefonisch oder per Email kontakt aufzunehmen um nach den dokumentierten Impfungen zu fragen.

...zur Antwort

Die Weigerung der PKV ist für mich nicht nachvollziehbar, denn ein Privatrezept ist an keine äußere Form gebunden. Es darf also jede Farbe oder Format haben, muss aber inhaltlich korrekt sein (Kennzeichnung "Rp."; Daten des Patienten; Bezeichnung, Menge und Darreichungsform des Medikaments, Arztstempel, Unterschrift ...)

Bevor du dich aber nun mit deiner PKV (Name beginnt wahrscheinlich mit "A"?) anfängst zu streiten, geh einfach zu deinem Arzt und bitte ihn um eine erneute Ausstellung des Rezepts auf einem genehmen Vordruck.

...zur Antwort

Ob dich der Arzt ohne ECard behandelt, liegt alleine in seinem Ermessen. Grundsätzlich bist du als gesetzlich versicherter Patient nämlich verpflichtet, vor der Behandlung einen gültigen Behandlungsausweis vorzulegen.

Die meisten Ärzte werden die Behandlung - auch eines unbekannten Patienten - bei vergessener ECard wohl nicht verweigern, sondern vorerst eine private Behandlungsvereinbarung treffen, die nach einer zeitnahen (!) Vorlage der ECard storniert und in einen GKV-Behandlungsvertrag umgewandelt wird.

Das Hauptproblem dürfte sein, dass ohne ECard keine AU-Bescheinigung, keine Kassenrezepte und keine Überweisungen ausgestellt werden können.

...zur Antwort

Das kann man nicht pauschal beantworten. Grundsätzlich erhält der Kassenarzt eine Quartalspauschale für jeden Kassenpatienten. Wie hoch diese Pauschale ist, hängt in erster Linie von der Fachgruppe, also der Facharztzugehörigkeit ab. Für die Behandlung von chronisch Kranken erhalten manche Arztgruppen einen Zuschlag. Auch manche Einzelleistungen werden extra vergütet.

Ein Beispiel: ein Hausarzt erhält für die Behandlung eines nicht chronisch kranken Erwachsenen zwischen 18 und 54 Jahren pro Quartal ein Honorar von 30,66€, wobei es eben keine Rolle spielt, wie oft er den Patienten im Quartal behandelt. Darin enthalten sind die üblichen Untersuchungen, Beratungen, Blutentnahmen und EKG. Für einen "Chroniker", der in mindestens drei der letzten vier Quartal behandelt wurde gibt es einen Zuschlag von 13,85€, beim zweiten Kontakt nochmal 4,26€. Zusätzlich darf der Hausarzt bei der Hälfte seiner Patienten eine "Gespächsziffer" ansetzten, wenn er ein krankheitsorientiertes Gespräch von mindestens zehn Minuten Dauer durchgeführt hat. Diese bringt ihm nochmals 9,59€.

...zur Antwort

Das Strafverfahren würde wahrscheinlich bei Ersttätern wegen Geringfügigkeit eingestellt, allerdings würde eine Meldung an die Führerscheinstelle gemacht, die mit über eine MPU entscheidet.

...zur Antwort

Um die Sperrfrist zu vermeiden, benötigt die BAA eine ärztliche Bescheinigung, dass du deine Arbeitsstelle aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musst, bzw. der Arzt zur Kündigung geraten hat. Entweder schreibt dir der Arzt das Attest frei formuliert aus oder du erhältst bei einem Beratungsgespräch beim BAA ein standardisiertes Formular, das dein Arzt ausfüllt. Ich empfehle dir die zweite Variante, da dann die BAA auch die Kosten für das Attest übernimmt. Als Download gibt es das Formular m. W. nicht. Du solltest jedoch keinesfalls kündigen, bevor die BAA die medizinischen Gründe anerkannt hat.

...zur Antwort