Ich gehe in folgender Reiheinfolge vor:

  1. Zuerst probiere ich die trockene Tapete abzulösen. Bei vielen (alten) Schichten klebt die Schicht zwischen Tapeten und Gips nämlich oft nicht mehr gut, so dass sich die Tapeten teilweise wie ein Brett runterreissen lassen.
  2. Wenn das gar nicht oder unvollkommen funzt, benütze ich selbstverständlich die Stachelwalze und zwar mehrfach überschneidend, so dass möglichst viele Löcher entstehen.
  3. Dann benutze ich entweder einen Dampfablöser (falls vorhanden) oder streiche die Flächen mehrfach mit einem Tapetenablöser ein und kontrolliere anschliessend, ob die Feuchtigkeit bis zur letzten Schicht durchgedrungen bzw. mindestens die Spuren der Stachelwalze bis auf den Gips hinunter durchgedrungen sind. Falls nicht Stachelwalzenübung wiederholen. Allerdings gibt es Fälle, wo die Stachelwalze nicht vollständig durchgedrungen ist und die Spuren somit auf dem Gips sichtbar sind. Wenn die Wiederholung zu wenig wirkt (habe schon 12 und mehr Tapetenschichten angetroffen) muss im Extremfall in mehr als einer Schicht mühsam mit dem Spachtel fleckenweise abgetragen werden. Wichtig ist mir dabei, dass sich die Tapete am obersten Rand gut ablösen lässt; wenn nämlich der Ablöser nicht bis auf die Trennschicht auf dem Gips durchdringt, so kann ich am oberen Rand einen Teil der Tapete stehen lassen und den Tapetenablöser dort hineingiessen, damit die letzte Schicht sukzessive benetzt und damit ablösbar wird. Muss sukzessive gemacht werden und dauert lange.
  4. Sehr oft trifft man auf Tapeten, die nicht dem idealen Zustand entsprechen und man muss austesten welche Methode am besten geht. Und - es braucht v.a. bei alten Häusern viel Geduld!

Viel Erfolg!

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Da spinnt wahrscheinlich irgend etwas an der Elektronik. Könnte sein, das dort Wasser eingedrungen ist und zeitweise falsche Kontakte schafft. Es könnte auch eine Defekte Lötstelle sein.

Habe beides schon gehabt; im einen Fall half Nachlöten aller Lötstellen in der Elektronik, im andern abdichten eines Elektronikteils.

Das Problem ist, dass die meisten Mechatroniker nur verstehen, was der Computer anzeigt. Dieser zeigte z.B. in einem Fall eine defekte Drosselklappe an. Nach deren Ersatz (in Deutschland 200 Euro, in der Schweiz 800 Franken!!) wurde dieser Defekt immer noch angezeigt, weil ein defekter Draht die Ursache war. In einem anderen Fall brachte nur das unselektierte Nachlöten aller Lötstellen in der Motorsteuerung eine Lösung, nach der zuvor die verschiedensten Werkstätten und auch Autoelektriker der alten Schule während 4 Jahren gesucht hatten...

Die derzeitige Lösung solcher Probleme findet man nur, wenn man intensiv nach kompetenten Werkstätten sucht und dann zufällig darauf stösst.

Deshalb; Viel Glück!

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Aufgrund des Bildes nehme ich an, dass Du den Boden für einen Rasen gar nicht richtig vorbereitet hast (sieht aus wie glattgerechter Bauschutt und nicht wie der erforderliche Mutterboden). Und auch die für eine Keimung erforderliche Feuchte des Bodens fehlt.

Also google mal unter Rasen anlegen und befolge die dort vorgeschlagenen Massnahmen für die Neuanlage eines Rasens.

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Stahlfelgen

Stahlfelgen reichen völlig aus und sind nicht so empfindlich wie Alu- oder Magnesiumfelgen.

Alufelgen haben eher etwas mit Imagepflege als mit Nutzen zu tun.

Habe auf dem Golf Stahlfelgen, auf dem Porsche Alufelgen und bin mit beidem zufrieden.

Wieso redest Du von "bald" rostigen Stahlfelgen? Dann müsstest Du doch auch von "bald" zerkratzten Alufelgen reden. Ist doch so eigentlich eine unerwünschte Suggestivfrage.

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Sieht nicht nach einer teuren Tür aus. Vielleicht fährst Du am billigsten und sichersten, wenn Du eine neue Tür in einem Baumarkt kaufst. Und in Zukunft mehr Sorge zu Deiner Tür trägst..

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Also; ein Wheelie wird dadurch eingeleitet, dass man am Lenker zieht und Gas gibt. Dadurch bewirkt man, dass das Vorderrad abhebt. Der Vorgang wird durch das Gas geregelt. Die Vorderradbremse wird mit dem Bremshebel betätigt und hat somit keine Funktion, sobald dieses Rad abhebt.

Das Rad kommt wieder runter, wenn ich Gas wegnehme und nicht wenn ich mit der Vorderradbremse bremse.

Die Hinterradbremse spielt beim Wheelie keine Rolle. Sie wird ja auch nicht mit der Hand an einem Bremshebel betätigt, sondern mit dem Fusspedal.

Also kannst Du Deine Finger dazu brauchen nur den Lenker zu umfassen.

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Über den Zweck der verschiedenen Roller muss Dich der Verkäufer im Baumarkt oder im Fachgeschäft informieren. Im allgemeinen muss ein Roller in bezug auf die zu verarbeitende Farbe verwendet werden.

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Nebst dem Trockner und dem Wäsche hängen gibt es auch noch den Lufttrockner, der der Luft im Trocknungsraum die Feuchtigkeit entzieht. Natürlich gibt es auch noch beim Wäscheaufhängen den Unterschied zwischen drinnen und draussen aufhängen.

Zufälligerweise habe ich alle diese Möglichkeiten zur Verfügung, allerdings an zwei verschiedenen Wohnorten.

Wenn es immer geht hänge ich die Wäsche draussen auf, was wahrscheinlich die umweltfreundlichste Methode, aber sicher wetterabhängig ist.

Bei schlechtem Wetter hänge ich die Wäsche im Trocknungsraum drinnen auf, ohne Zuschaltung des Lufttrockners, den ich nur zuschalte, wenn aus irgendwelchen Gründen Eile geboten ist. Z.B. wenn eine andere Person den Trocknungsraum benutzen will. In der Wohnung hänge ich sehr selten die Wäsche auf, weil mich solches stört,

Den Tumbler nutze ich nach Möglichkeit nicht. Eine Ausnahme ist dabei das Trocknen von Wäsche mit Hundehaaren, die ein Tumbler meist sehr gut "absaugt".

Ob und wann ich die eine oder andere Methode verwende hängt bei mir von folgenden Kriterien ab:

  • Umweltfreundlichkeit / Energieverbrauch
  • Verfügbarkeit
  • Zeitliche Anforderungen
  • Technische Vorteile im Einzelfall

Erfahrungsgemäss kann man deshalb nicht generell sagen welches die beste Methode ist, sondern muss sich an den momentanen Gegebenheiten orientieren.

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Ist ein bekanntes Problem bei Audi - such Dir die Kommentare im Internet zusammen. Wird dort meist als sehr teuer (ab 8000 Euro) geschildert.

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Ich vermute, dass Du einen Briggs & Stratton Motor hast. Die meisten Antworten beziehen sich wohl darauf...

Wenn Du zuviel Öl eingefüllt hast, so muss dieses raus, was mit Kippen des Motors funktionieren kann. Besser wäre es das Öl über die Ölablassschraube vollständig zu entleeren. Wenn er nämlich mit zu geringem Ölstand länger lief, so hat sich wahrscheinlich ziemlich viel Dreck im Kurbelgehäuse angesammelt, welcher raus müsste. Eine Gebrauchsanweisung dazu findest Du im Internet. Aufpassen, weil Du dabei die Klinge bewegen musst und der Motor - v.a. wegen Deinen Fingern - dann nicht anspringen darf. Also vorher Zündkerzenstecker abziehen und am besten die Kerze gleich rausschrauben. Dann vorgegebenes Öl in der richtigen Menge einfüllen (Daten dazu lassen sich im Netz finden).

Dann die Zündkerze anschauen; ist sie nass, gut reinigen. Ist sie verkokt - ersetzen. Dann kontrollieren ob die Zündkerze auch einen Funken abgibt; am Zündkerzenstecker einstecken, das Gewinde an die Masse halten (z.B. Kühlrippe des Zylinders) und den Motor am Zugseil durchdrehen. Ist kein Zündfunke sichtbar, Kabel kontrollieren. Manchmal springt der Funke vom Kabel auf die Masse, dann musst Du das Kabel und wahrscheinlich den Stecker ersetzen. Der Zündfunke ist übrigens nur sichtbar, wenn der Mäher im Schatten steht.

Dann kannst Du die Kerze mal einsetzen und normale Startversuche auf Betonboden o.ä. machen. Tut er dann noch nicht, so musst Du den Luftfilter abschrauben und schauen ob man im Vergaser auch wirklich einen Benzinstrahl sieht, wenn man auf den Einspritzknopf drückt. Tut es das nicht, so ist entweder der Einspritzknopf undicht, oder die Benzinleitung ist irgendwo verstopft. Dann kannst Du ein wenig Benzin in den Vergaser schütten und nochmals ein paar Startversuche machen. Springt er dann nicht einmal kurz an, so hast Du wohl ein grösseres Problem, welches von einem Mechaniker gelöst werden sollte. Springt er kurz an, so kannst Du noch kontrollieren wo die Benzinleitung evtl. unterbrochen oder verstopft ist. Kann bereits im Tank der Fall sein, weil dort Dreck die Leitung verstopft. Dann Tank leeren und reinigen und auch kontrollieren, ob evtl. die Membrane an der Benzinpumpe ein Loch hat. Diese Membrane müsste dann ersetzt werden. Ist ein nicht zu seltener Defekt.

Nützt das alles nichts, so hilft wohl nur noch der Mechaniker...

Kolbenfresser wäre unter den geschilderten Bedingungen zwar möglich. Ich habe einen solchen aber noch nie erlebt.

Viel Erfolg...

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Zum Rückschnitt von Ästen, die die Grundstückgrenze überragen, zu de Pflanzabständen zur Grenze und zu evtl. nötigen Fällbedingungen wurde schon genug gesagt. Dazu muss man sich unter allen Umständen bei den Gemeinden und den übergeordneten Behörden durchfragen, weil die Bedingungen schon auf lokaler Ebene zu unterschiedlich sind.

Wie und ob man Wurzeln entfernt ist eine andere Frage; ich würde die Bäume und Sträucher möglichst tief runterschneiden und in die entstehenden Baumstümpfe einfach Löcher bohren. Den Rest erledigt dann "die Natur".

Geht einem dieses zu wenig schnell , so kann man die Löcher mit einem Garlon/Wassergemisch gemäss Gebrauchsanweisung füllen.

Wenn's gar pressiert, so kann man eine Baumstrunk oder -Stumpen-fräse mieten und die Wurzeln nach Bedarf wegfräsen. Achtung: Diese Dinger sind gefährlich, weil sie auch Gliedmassen o.ä. fräsen können.

Wurzeln, die ins Nachbargrundstück ragen, würde ich an Ort und Stelle verrotten lassen, falls der Nachbar nicht ausdrücklich eine Behinderung dadurch beansprucht.

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Solche Stellen treten auch auf, wenn beim Bau eines Hauses Abfälle unter der Rasenfläche "entsorgt" wurden. Dabei kann solcher Bauschutt nach Jahrzehnten und aus einer grösseren Tiefe (z.B. 1 m) noch wirken.

Zur Abklärung empfiehlt es sich an den schadhaften Stellen möglichst tiefe Sondierungen in Form von Vierecken in spatenbreite auszustechen, was einem gleichzeitig erlaubt die Erde mit Proben an "gesunden" Stellen zu vergleichen. Auch über evtl. flächenmässig auftretende Schadinsekten geben solche Proben Auskunft.

Es ist auch möglich, dass der Boden an diesen Stellen eine ungünstige Zusammensetzung aufweist und deshalb ersetzt oder mit Kompost oder zugekaufter Erde verbessert werden sollte.

Eines der Bilder lässt vermuten, dass der vorhandene Boden für einen Rasen nicht besonders geeignet ist, was sich an einigen Stellen vermehrt bemerkbar macht.

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Kannst Du uns angeben, was denn auf dem Deo steht, oder uns ein Bild von den Stellen senden, die Du an Deinem Körper mit dem Deo besprühst, damit wir verstehen was hier auf den Fliesen Flecken geben soll?

Bei uns gibt ein Deo nur Flecken auf den Fliesen, wenn auf der Dose Signalfarbe oder ähnliches steht.

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Da schraubt man alle Bänder ab. Dort wo die Schrauben abgerissen sind, bohrt man mit einem Topfbohrer (weiss nicht mehr genau wie die heissen) so aus, dass die runden Holzplättchen, die man im Baumarkt für diesen Zweck kaufen kann, bündig mit der Oberfläche der Kastenwand einleimen kann.

Nach dem Trocknen des Leims kann man neue Bänder an der gleichen Stelle anschrauben.

Das hält im allgemeinen besser als die Verschraubungen in der Spanplatte.

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Ich sehe eigentlich kein Problem damit. Cornflakes bestehen ja zur Hauptsache aus Getreide und Zucker und solches kann man mit Mass auf den Kompost "entsorgen".

Natürlich müsstest Du die Cornflakes möglichst gut mit dem übrigen Kompost mischen.

Meine Frage ist allerdings die, wieso Du Cornflakes entsorgen willst anstatt sie zu essen.

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Wenn alles nichts hilft, kannst Du meinen Trick versuchen; am Abend mit dem Staubsauger (Rohr am Flugloch) anfliegende Wespen ansaugen. Braucht ziemlich Geduld. Ist aber wirksam!

Nach dieser - in Deutschland scheinbar verbotenen - Prozedur, kann man das ganze Wespennest nachts samt Inhalt relativ risikolos wegsaugen.

Ist mir allerdings unklar, wieso Wespen in Deutschland geschützt sein sollen und in der Schweiz nicht. Meine Nachfrage nach dem entsprechenden Gesetzesartikel blieb bisher unbeantwortet. Vielleicht ist das einfach nur die Mär von den geschützten deutschen Wespen...

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Falls es auf der Terrasse nass wird und im Winter gefrieren kann, so liegt es häufig daran, dass der Kleber mit einem Kamm aufgebracht wurde. Dann dringt nämlich meist Wasser ein, welches sich in den Rillen des Klebers ansammelt. Im Winter gefriert dann dieses Wasser und das Eis sprengt dann die Fliesen weg und zwar häufig unbeschädigt.

Da bleibt Dir nichts anderes übrig als die losen Platten zu entfernen, den Kleber wegzuspitzen und die Platten neu - ohne Hohlräume darunter - zu verlegen. Es braucht aber einiges Geschick, damit man nicht sieht, dass es sich um eine Reparaturstelle handelt.

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Könnte vielleicht auch ein Baum oder ein Gebüsch sein, welches bei Wind an der Fassade kratzt. Habe ich selbst erlebt.

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"altes" Eternit darf nicht mit dem Hochdruckreiniger gereinigt werden, weil dabei die schädlichen Fasern freigesetzt und gleich in einem grösseren Umfeld verteilt werden. Empfohlen wird oft Wasser, Seife und Bürste. Bin dagegen aber auch ziemlich misstrauisch und würde mich so gut wie möglich gegen herumfliegende Fasern schützen.

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