den Hexameter hast du ja erklärt bekommen (ich habe dir die betonten Silben fett markiert und das Versmaß unter jeden Vers geschrieben.

/ = betont lang; u = unbetont kurz; _ unbetont lang; x = anceps (Endsilbe); | = Trennstrich zwischen den einzelnen Daktylen (/ uu) bzw. Spondäen (/ _ )

Sunt-qu◡ o-cu-lis te-ne-brae per tan-tum lu-men o-bor-tae,

/ u u | / u u | / _ | / _ | / u u | / x

Et iam ma-llet e-quos num-quam te-ti-gi-sse Pa-ter-nos,

/ _ | / u u | / _ | / u u | / u u | / x

Iam co-gno-sse ge-nus pi-get et va-lu-i-sse ro-gan-do,

/ _ | / u u | / u u | / u u | / u u | / x

Iam Me-ro-pis di-ci cu-pi-ens i-ta fer-tur, ut ac-ta

/ _ | / u u | / u u | / u u | / u u | / x

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Du schreibst zwar @zephyr711 aber ich hatte dir ja eine wortwörtliche Übersetzung geliefert MIT ERKLÄRUNGEN!!

und wenn du schreibst: Was die Ellipse angeht weiß ich es leider wirklich nicht...

-> dann lies dir meine Übersetzung durch, da habe ich auch rein geschrieben, welches Wort "fehlt" - was also die Ellipse ist.

Und zu deiner Anapher-Frage: strenggenommen liegt eine Anapher nur vor, bei gleichen Worten am Anfang eines Satzes bzw. Satzteils - aber ich würde trotzdem das 1. "iam" auch dazu zählen, obwohl das "et" davor steht. Man sollte nicht päpstlicher als der Papst sein.

Und zu deiner Übersetzung des letzten Satzes:

das kannst du absolut so schreiben - schön wäre es nur, wenn du das "ita" noch mit übersetzt hättest - ich schreibe dir mal 2 Alternativen (1x deinen mit dem fehlenden "ita" und 1x noch eine Version, weil du anscheinend Wert auf dass-Sätze beim AcI legst)

a) jetzt so berichtet man, dass er sich wünscht Sohn des Merops genannt zu werden

b) jetzt so berichtet man, dass er sich wünscht, dass er Sohn des Merps genannt wird.

--> Und wenn du dir diesen Satz ansiehst, müsstest du auch die Ellipse erkennen (ich schreibe es dir nochmals: ausgelassen ist "filium")

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Und (-que) durch (per) so viel (tantum) Licht (lumen) entstand (= obortae sunt) Dunkelheit (tenebrae) in den Augen (oculis; besser: wurde es dunkel vor den/seinen Augen).

Und (Et) bereits (iam) wollte er lieber (mallet; 3. Ps. Sg. Konj. Imperfekt von malle = lieber wollen; davon AcI abhängig!!), dass er die väterlichen (paternos) Pferde (aquos) niemals (numquam) berührt hätte (tetigisse; du musst „hätte“ wegen der Möglichkeitsform und dem „Wunsch“ schreiben und weil es ein Infinitiv Perfekt im AcI ist),

schon (iam) bereut er (piget; hiervon AcI abhängig), dass er seine Abstammung (genus) erfahren hat (cognosse; = Infinitiv Perfekt = Teil des AcI’s, der vorzeitig übersetzt wird) und (et) durch sein Bitten (rogando = Gerundium) Erfolg gehabt hat (valuisse = Infinitiv Perfekt; gehört auch noch zum AcI; wird auch vorzeitig übersetzt; d.h. entweder cognosse und valuisse -> beide mit Perfekt oder beide mit Präteritum!!),

jetzt (iam) so (ita) berichtet man /wird berichtet (fertur; davon AcI abhängig), dass er sich wünscht/begierig ist (cupiens; hiervon erneut AcI abhängig) Sohn (hier liegt eine Elipse vor, da „filium“ weggelassen wurde) des Merops (Meropis) genannt zu werden (dici; = Infinitiv Präsens Passiv; Teil des AcI’s).

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Eh du die Übersetzungen von Minafy und candosu abgibst, schreibe ich sie dir, obwohl der Text wirklich leicht ist und du ihn selbst hinbekommen müsstest!!!

1.      Einst raubte Pluto Proserpina, die Tochter der Ceres, und brachte sie schnell ins Reich der Toten.

2.      Proserpina rief laut ihre Mutter Ceres, aber umsonst.

3.      Jupiter, der König der Unsterblichen, sah, dass die Liebe Plutos zu dem schönen Mädchen groß war.

[hier ist ein AcI abhängig von „videbat“, wobei „amorem“ = Subjekts-Akkusativ und „esse“ = Infinitiv ist ergänzt durch „magnam“; „puellae pulchrae“ steht im Genitiv -> hier ein Genitivus obiectivus, abhängig von „amorem“ = Liebe zu jemandem]

4.      Daher dachte er bei sich: „Was soll ich machen? Die unglückliche Ceres hat sich in eine Höhle zurückgezogen.

5.      So wird sie die Tochter nicht finden, so werden die Äcker den Menschen nicht genug Getreide geben / für die Menschen nicht genug Getreide bringen/tragen. Ceres wird verlangen, Proserpina zu sehen – und

6.      Pluto wird verlangen, mit Proserpina zu leben…“

7.      Schließlich entschied Jupiter weise: …

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Ich stimme Miraculix84 komplett zu!

Deine Übersetzung - auch wenn sie vom Lehrer stammt - kann nur als Orientierung dienen.

Die Interpretation muss sich auf den LATEINISCHEN Text beziehen. Daher auch

von Miraculix84 die wiederholte Aufforderung, dass du dir diesen Text anschauen sollst. Wenn du das nämlich gemacht hättest, hättest du die auffälligen Stilmittel erkannt, die Seneca hier verwendet. Dass es hier um "Gewalt" geht, das erkennt man ja bereits bei dieser schlechten Übersetzung. Aber wie (mit welchen Stilmitteln - sprachlich usw.) Seneca dieses Thema umsetzt, das musst DU!!! sauber herausarbeiten.

Und dann erkennst du anhand dessen auch, worauf Seneca Wert legt und welches seine Intention und seine Meinung zu diesem Thema ist.

Normalerweise helfe ich ab und zu bei Stilmitteln und Interpretationen. Aber bei diesem Text sind die Stilmittel so einfach zu finden, dass du sie alleine findest!!

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In deiner Begleitgrammatik ist es doch gut erklärt!

--> s. b) endet ein Adjektiv in der Grundform (d.h. im Singular mask.) auf -er, wird der

Superlativ mit -errimus, -a, -um gebildet und nach der o- bzw. a-Deklination dekliniert.

Beispiel: flos pulcher (= die schöne Blume; flos, -oris m.) --> flos pulcherrimus

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Dein Beispiel 1)

"virgini pulchrae" --> pulchrae sagt dir zunächst nicht eindeutig den Kasus und Numerus, es könnte Genitiv Sg. femininum, Dativ Sg. femininum und Nominativ Pl. femininum sein. Daher musst du dir --> "virgini" anschauen und dann siehst du, dass

virgo, virginis, vigini, viginem, vigine (Sg.)

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virgines, viginum, viginibus, vigines, virginibus (Pl.)

vigini = Dat. Sg. fem. ist --> und dann muss der Superlativ fem. Sg. auch in den Dativ gesetzt werden!! (also pulcherrima -> pulcherrimae)

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d.h. virgini pulchrae (= der hübschen Jungfrau) --> virgini pulcherrimae

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2) nave celeri --> [nave = Abl. Sg. fem. von navis, -is f.] und [celeri = Abl. Sg. f. von celer, celeris, celere; d.h. die Grundform endet wieder auf -er und der Superlativ wird wie bei 1) gebildet]

nave celeri --> nave celerrima

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3) verba grata --> [verba = Nom. oder Akk. Pl. neutr.] und [grata = Nom. oder Akk. Pl. von gratus, -a, -um; d.h. die Grundform endet auf -us (s. a) Begleitgrammatik) und der Superlativ wird gebildet, indem -issimus, -a, -um anstelle der Endungen -us, -a, -um angehängt wird]

verba grata --> verba gratissima

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4) agrorum latorum --> [agrorum = Gen. Pl. m. von ager, -i m.] und [latorum = Gen. Pl. m. von latus, -a, um; d.h. der Superlativ wird wie bei 3) gebildet]

agrorum latorum --> agrorum latissimorum

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5) regis crudelis --> [regis = Gen. Sg. m. von rex, regis m.] und [crudelis = Gen. Sg. m. von crudelis, crudelis, crudele; d.h. s. b) Begleitgrammatik: die Grundform endet auf -(l)is, und der Superlativ wird mit -(l)issimus, -a, -um gebildet]

regis crudelis --> regis crudelissimi

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6) puellis prudentibus --> [puellis = Dat. oder Abl. Pl. m. oder f.] und [prudentibus = Dat. oder Abl. Pl. m. oder f.; von prudens, -tis d.h. s. a) Begleitgrammatik; aus prudens -> wird prudentissimus, -a, -um ]

puellis prudentibus --> puellis prudentissimis

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7) facinus atrox --> [facinus = Nom. oder Akk. n. Sg.] und [atrox = Nom. oder. Akk. n. von atrox, -cis --> d.h. der Superlativ wird gebildet wie bei 6), indem an die Genitiv-Endung -simus, -a, -um gehängt wird = atrocis-simus, -a, -um

facinus atrox --> facinus atrocissimum

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8) homines laeti --> [homines = Nom. Pl. m.] und [laeti = Nom. Pl. m. von laetus, -a, -um; d.h. Superlativ-Bildung wie bei 3) und 4)]

homines laeti --> homines laetissimi

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Übung D:

Ein Erdbeben hat die Wörter durcheinander gebracht! Stelle Pronomina und Beziehungswörter wieder richtig zusammen und übersetze.

[NUN SIEHST DU DARUNTER MEHRERE WÖRTER - UND ZWAR NOMEN (in verschiedenen Fällen und z.T. auch im Plural) DIESE MUSST DU "HERAUSFINDEN" UND IHR GESCHLECHT, IHREN FALL UND IHREN NUMERUS (ob sie im Sg. oder im Pl. stehen) BESTIMMEN]

-> DANN ERGÄNZE IN KNG-KONGRUENZ DIE PASSENDEN PRONOMINA!]

Pronomina =

idem

isdem

eadem

idem

earundem

eadem

eundem

eiusdem

eandem

eosdem

Nomen =

1) dominos (= Akk. Pl. m.) -> daher muss auch ein Pronomen im Akk. Pl. m. dazu ergänzt werden; von den obigen passt nur "eosdem" = dominos eosdem = Ü: dieselben Herren

2) epistulae = Genitiv Sg., Dativ Sg. + Nominativ Pl. von epistula, -ae f.

dazu würde passen: eiusdem, eidem + eaedem --> aber nur "eiusdem" kommt oben vor --> also muss es Genitiv Sg. f. sein = epistulae eiusdem = Ü: desselben Briefs

3) arx = Nom. Sg. f.

dazu passt --> eadem --> arx eadem = Ü: dieselbe Burg

4) lectus = Nom. Sg. m.

dazu passt --> idem --> lectus idem = Ü: dasselbe Bett

5) naturam = Akk. Sg. f.

dazu passt --> eandam --> naturam eandam = Ü: dieselbe Natur

6) tectum = Nom. Sg. n. + Akk. Sg. n.

dazu passt --> idem + idem (denn Nom. n = Akk. n) --> tectum idem = Ü: das Dach

7) manibus = Dat. Pl. f. oder Abl. Pl. f.

dazu passt --> i(i)sdem oder i(i)sdem --> manibus isdem = Ü1: denselben Händen, Ü2: von denselben Händen

8) epistularum = Gen. Pl. f.

dazu passt --> earundem --> epistularum earundem = Ü: derselben Briefe

9) dolorem = Akk. Sg. m.

dazu passt --> eundem --> dolorem eundem = Ü: denselben Schmerz

10) silva = Nom. Sg. f. oder Abl. Sg. f.

dazu passt --> eadem oder eadem --> silva eadem = Ü1: derselbe Wald, Ü2: aus demselben Wald (Ablativ)

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ich habe es dir jetzt mal sehr ausführlich gemacht, ich hoffe, es nützt etwas, damit du es verstehst.

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Du schreibst es doch selbst: "Ich kann es nicht."

Was kannst du dagegen tun? Lernen.

Es gibt aber auch Schülerinnen (ich gehe davon aus, dass du weiblich bist, weil du schreibst, "mit Freundinnen..."), bei denen ist Hopfen und Malz verloren. Dies ist dann der Fall, wenn einerseits wie bei dir anscheinend die Lust fehlt, diese Sprache zu erlernen, und wenn zu viele Lücken da sind, die nicht mehr geschlossen werden können. Da hilft dann nur entweder eine intensive Nachhilfe, wenn man auf die Note angewiesen ist wegen der Versetzung oder aber man muss extrem gut in den anderen Fächern sein, um diese Note auszugleichen. Falls beide Wege für dich keine Option sind, gehörst du nicht aufs Gymnasium.

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ihr habt doch ein Schulbuch und idR. gibt es zu jedem Schulbuch eine passende Begleitgrammatik.

Da hast du dann auch deine "nice" Wiederholungsübersicht! Es lohnt sich manchmal, auch dort hinein zu schauen.

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Amittit merito proprium qui alienum adpetit.

 Canis, per fluvium carnem cum ferret, natans

 lympharum in speculo vidit simulacrum suum,

 aliamque praedam ab altero ferri putans

 eripere voluit; verum decepta aviditas

 et quem tenebat ore dimisit cibum,

 nec quem petebat adeo potuit tangere.

Ich habe dir die Lösungen fett/kursiv (Antithese; dazu musst du es übersetzen) und fett markiert (Parallelismus; das siehst du am ähnlichen Satzbau; aber nicht so wie du es uns hier rein kopiert hast!)

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In (In) den Lagern (castris) der Sklaven (servorum) waren einige (quidam) frei (carebant) von Hoffnung (spe) /hatten einige keine Hoffnung

Daher (Itaque) ermahnte (monuit) Spartakus (Spartacus) selbst (ipse), dessen (cuius) Mut (virtus) groß (magna) war (erat), die Männer (viros) mit diesen (his) Worten (verbis):

„Einst (Olim) bebauten (colebamus) wir (nos) alle (cuncti) als Sklaven (servi) die Äcker (agros) grausamer (crudelium) Herren (dominorum).

Aber (Sed) wir konnten (potuimus) fliehen (fugere).

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Was ist denn ein Reflexivpronomen? Selbst Google sagt: "rückbezügliches Fürwort" und das ist es auch!!! Ein Fürwort, das sich auf etwas bezieht!!!

Und du sollst herausfinden, auf welche der beiden Wörter, die unter den Sätzen stehen, sich das jeweilig fettgedruckte Reflexivpronomen vom Sinn her bezieht.

d.h. auf was bezieht sich sinngemäß "sibi" in Satz 1 - auf Ulixes oder Sirenes?

Dazu bleibt dir nichts anderes übrig, als den Satz zu übersetzen und dann zu entscheiden!!!

1) Ulixes Sirenes sibi periculum parare audivit.

Odysseus hörte, dass die Sirenen gegen ihn eine Gefahr vorbereiteten.

--> Jetzt weißt du, worauf sich "sibi" bezieht --> nämlich auf "Ulixes". Dass wir es im Deutschen nicht unbedingt mit dem Dativ übersetzen, ändert aber nichts am Ergebnis, denn im Lateinischen steht "parare" + Dativ.

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Und so musst du auch die anderen Sätze lösen. Zuerst übersetzen, dann rausfinden, zu wem gehört das fettgedruckte Wort VOM SINN her--> NICHT unbedingt von der GRAMMATIK her. Siehe Satz 2) da denkst du sofort, "suas" muss sich doch auf "aures" beziehen---> aber nicht als Reflexivpronomen. Da zählt der logische / sinnmäßige Bezug. Und dazu muss übersetzt werden. Hier musst du dich nämlich fragen: WEM gehören die Ohren? Zu WEM gehört "suas" sinngemäß"?

und dann weißt du auch die Lösung.

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Ich habe diese ins Exil verbannt, die meinen Vater ermordet haben, nachdem ich mich durch gesetzmäßigen gerichtlichen Verfolgungen an deren Untat gerächt hatte

--> soweit kannst du es lassen, und auch als "ultus" als PC übersetzen, dann aber VORZEITIG -> und daher das Plusquamperfekt.

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und als sie später die Republik mit Krieg überzogen [besser: Krieg gegen den Staat entfesselten], habe ich sie zweimal in der Schlacht besiegt.

Du siehst, ich habe deine Übersetzung beim 2. Teil nur etwas umgestellt, dann wird der Sinn klarer.

Das PPA bezieht s. auf rei publicae in KNG-Kongruenz und der Genitiv ergibt sich durch "bellum + Gen." = Krieg gegen"

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Da ich glaube, dass es weniger die Tabelle der einzelnen Formen von is, ea, id ist, die dir Schwierigkeiten macht, denn diese findest du überall - sondern eher der Sinn der Sätze, der sich dir nicht erschließt. Und daher weißt du auch nicht, was du dort einsetzen musst.

Ich will versuchen, dir an Satz 1 und 2, die sehr einfach sind, dir zu helfen, damit du bei den schwereren verstehst, wie du vorgehen musst.

wissen musst du zunächst, dass "is, ea, id" unterschiedlich übersetzt werden!!

1) als Demonstrativpronomen

a) mit einem Beziehungswort in KNG = "dieser, diese, dieses"

b) in Verbindung mit einem Relativpronomen = "der(jenige), der / die(jenige), die/ das(jenige), das"

2) als Possessivpronomen im Genitiv ohne Beziehungswort in KNG.

= eius = "sein/ ihr"

eorum / earum /eorum = "ihr"

3) Personalpronomen

in allen Kasus außer Nominativ, bezieht sich auf bereits Genanntes, hat aber kein Beziehungswort in KNG

= "ihn, ihr, es..." usw.

Satz 1) Multa de .... viro scimus.

Du kannst es bereits ohne die "Lücke" übersetzen = Viel (Multa) wissen wir (scimus) über (de) den (viro).

Willst du nun ein Demonstrativpronomen "diesen Mann" ergänzen, dann musst du nach 1a) vorgehen; d.h. es muss zu seinem Beziehungswort in KNG- Kongruenz stehen --> also sieh dir "viro" an => Abl. Sg. mask. => musst du auch "is" = mask. in den Abl. Sg. setzen = "eo" = Multa de eo viro scimus.

Ü: Viel wissen wir über diesen Mann

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Satz 2) Terentia ... saepe laudat.

Ü1: Terentia ..... lobt oft.

Hier musst du nach Punkt 3) vorgehen. Es bezieht sich auf etwas Genanntes (nämlich den Mann/ihn) und die Frage ist, WEN? lobt Terentia. Daher muss "is" in den Akk. Sg. gesetzt werden =>

Terentia eum saepe laudat. = Terentia lobt ihn oft.

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Satz 3) Nam Tiro semper ....., quae Terentia imperat, bene facere studere.

Hier findest du eine Anwendung nach 1b) ein Demonstrativpronomen in Kombination mit einem Relativpronomen (quae)

dies ist insofern etwas knifflig, da du zuerst rausbekommen musst, dass "quae" = Pl. von "quod" [also neutrum] ist. Ob Nom. Pl. oder Akk. Pl. ist im Prinzip. egal, weil sie identisch sind. Daher musst du nun auch nicht "is", m. sondern "id", n. auswählen.

Und du musst (nach 1b) vorgehend) in KNG-Kongruenz "id" in den Plural setzen -> auch hier sind Nom. und Akk. Pl. egal = "ea"

= Nam Tiro semper ea, quae Terentia imperat, bene facere studet.

Ü: Denn Tiro versucht immer das, was Terentia befiehlt, gut zu erledigen.

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Satz 4) gleiches Schema wie in Satz 3) aber beachte, es muss nur KNG-Kongruenz zu dem Relativpronomen hinsichtlich Numerus und Genus beachtet werden. Der Kasus wird durch das übergeordnete Verb bestimmt.

Et familiam et .... , qui aedes intrant, bene curat.

--> "qui" = Relativpronomen im mask. und Plural (Nominativ)

==> muss "is", m. in den Plural gesetzt werden, aber in welchen Fall???

==> der ergibt sich durch "bene curat". Davon ist ein --> Akk. abhängig = "eos"

Et familiam et eos, qui aedes intrant, bene curat.

Ü: Sowohl für die Familie als auch für diejenigen, die das Haus betreten, sorgt er gut.

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Rest versuche bitte allein.

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hier geht es darum, dass 2 Satzteile durch "non solum...sed (etiam)" miteinander verknüpft sind

"non solum...sed (etiam)" = nicht allein ... sondern (auch)

Satz 1) dazu musst du wissen, dass "Iovi" die Dativ-Form von Iovis, -is = Jupiter ist

und dann kannst du eigentlich fast Wort für Wort übersetzen:

Nicht (non) allein (solum) Europa (Europa), sondern (sed) viele (multae) Jungfrauen (virgines) gefielen (placebant) durch ihren hübschen (pulchro) Körper (corpore) [dem] Jupiter (Iovi).

Satz 2) Die Griechen (Graeci) verloren (amiserunt) durch diesen (eo) Krieg (bello) nicht (non) allein (solum) viele (multos) Soldaten (milites), sondern (sed) auch (etiam) eine Flotte (classem) von hundert (centum) Schiffen (navium).

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du musst "ne...quidem" nachschlagen, dann siehst du, dass es

"nicht...einmal" heißt.

Kurz (Brevi) aber (autem) nachdem der Tod (Mors; Mors, -Mortis f. der Tod als Person) vom (a) Gott (deo) Mars (Marte) befreit worden war (liberata; abl. abs., der temporal mit nachdem und vorzeitig übersetzt wird), führte er (deduxit) Sisyphus (Sisyphum; ist Akk-Objekt) endlich (tandem) in (in) den Tartarus/die Unterwelt (Tartarum).

Aber (Sed) jener (ille) verzweifelte (desperavit) nicht einmal (ne quidem) bei (apud) den Bewohnern der Untwerwelt (inferos) an (de) seiner Rettung/seinem Heil (salute) .

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diese Metamorphose zu bestimmen, wird schwer, denn es treffen viele auf deine Beschreibung zu.

Sinnvoller als zu tippen, ob es dieser oder jener Text ist, wäre

  • sieh dir die verschiedenen Stilmittel an, damit du sie auch mit Sicherheit erkennst. Denn ihr habt mit Sicherheit nicht nur Hyperbata sondern auch Alliterationen, Anaphern, Chiasmus, Parallelismus, Metaphern usw. durchgenommen.
  • sieh dir an, wie man richtig skandiert (d.h. erkenne, wo kommen Verschleifungen hin!!) denn ich gehe auch davon aus, dass ihr bereits den Hexameter durchgenommen habt. Und dann ist eine beliebte Frage in der Arbeit: skandiere diese beiden Verse (z.B. die ersten, die letzten beiden oder mit Versangaben)
  • schau dir die typischen Vokabeln an, die ihr bis jetzt (besonders in der letzten Metamorphose bei Pyramus und Thisbe) gelernt habt.
  • lies dir nochmals alles durch, was ihr bislang zum Thema "Metamorphose" gelernt habt - ganz allgemein, dass das ganze Buch eine einzige Metamorphose ist, dass Verwandlungen von Mensch zu Tier, zu Pflanze, zu Stein usw. vorkommen. Dass immer die Frage gestellt werden kann:

Wer / Was ---> wird durch WEN / WAS --> in WEN / WAS verwandelt-->und WARUM?

Überlege, welche Verwandlung bei Pyramus und Thisbe vorkam? (helle Früchte des Maulbeerbaums verfärben sich --> durch Pyramus Blut --> dunkel)

von daher gehe ich davon aus, dass es eine Farbänderung sein wird, die vielleicht drankommt - da kann zum einen die Farbänderung des weißen zum schwarzen Raben drankommen- oder die der hellhäutigen zu den dunkelhäutigen Menschen (in der Phaeton-Metamorphose, wo er die Erde mit dem Sonnenwagen in Brand steckt).

wenn du aber bereits gelernt hast, dass es sich bei diesem Farbwechsel um einen sogenannten Aition handelt = eine Ursprungssage, also ein Text, der die Herkunft von Namen, Ritualen, geographischen Gegebenheiten usw. erklären will,

dann kämen auch andere Metamorphosen in Frage wie:

Philemon und Baucis – die Entstehung der Baumgruppen Linde und Eiche

Niobe – die Entstehung der tränenden Felsen unterhalb des Bergs Sipylis

Die Lykischen Bauern – das Entstehen des Frösche-Quakens

Pan und Syrinx – die Entstehung der Rohrflöte

Narziss und Echo - die Entstehung der Narzisse und des Echos

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du siehst, nach der passenden Metamorphose zu suchen ist zwecklos, lerne und übe nochmals alles - besonders das Übersetzen!

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Frangul. cortex conc.

du musst wissen, dass die lateinischen Bezeichnungen folgendermaßen gebildet werden: cortex = die Rinde; pulvis = das Pulver; flores = die Blüten; radix = die Wurzel usw.

d.h. der Teil der verwendeten Arznei (die Rinde, das Pulver, die Blüten, die Wurzel usw.) stehen im Nominativ

--> und das, woraus die Rinde, das Pulver, die Blüten, die Wurzel usw. bestehen, wird in den --> lateinischen Genitiv gesetzt

= cortex Frangulae (denn die Faulbaumrinde kommt von Frangula --> und daher heißt der Genitiv Frangulae)

conc = ist die Abkürzung für "zerkleinert" und muss an "cortex" im Geschlecht (m. Sg.) angepasst werden. --> concisus

daher -->

Frangul. cortex conc. = Frangulae cortex concisus

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Liquiriti. pulv. comp

dein 2. Beispiel:

hier musst du zunächst erkennen, dass es sich um

pulv. = pulvis handelt

--> dann muss der Genitiv gebildet werden --> aber nicht wie du geschrieben hast Liquiritii (denn es kommt von Süßholzwurzel = Liquiritia und die endet auf -a, du hast also wieder ein weibliches Nomen und der Genitiv endet auf -ae

= pulvis Liquiritiae

--> und zum Schluss musst du erneut "comp." = "zusammengesetzt" = "compositus, -a, -um" im Geschlecht an "pulvis" (m. Sg.) angleichen =

Liquiriti. pulv. comp = Liquiritiae pulvis compositus

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Sorry, ich verstehe euch nicht!

Da bietet man euch sinnvolle Hilfe an und dann gebt ihr euch mit der fertigen Lösung einer Schulkameradin zufrieden. Auf der einen Seite wird ständig gejammert:

Meine Lehrerin erklärt uns gar nichts - wir verstehen das nicht!

Und dann, wenn man versucht, euch zu helfen, dann macht ihr es euch einfach und schreibt einfach ab.

So funktioniert Latein aber nicht!

Spätestens bei der nächsten Arbeit kommt das böse Erwachen. Ich verstehe allmählich alle gefrusteten Lateinlehrer, die es mittlerweile aufgegeben haben, euch etwas erklären zu wollen.

Als Ausrede höre ich immer: ich war immer super in Latein. Das ist nur ausnahmsweise jetzt so. Ich hab so viel zu tun. Letztendlich ist das eure Entscheidung. Ich war monatelang überhaupt nicht bei GF aktiv. Und wie sich jetzt zeigt - wohl auch zu Recht. Ich kann meine Zeit auch sinnvoller verbringen.

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