coniunx iuvare legere maritus libellus notus orbis placere queri requirere und versus

Du findest die Vokabeln meiner Meinung nach bei Martial – aber verteilt auf 2 Epigramme. Vielleicht wird ja auch nur der Teil genommen, der nicht von mir eingeklammert wurde. Viel Glück.

 Martial: Liber 1,1

Hic est quem legis ille, quem requiris,

toto notus in orbe Martialis

argutis epigrammaton libellis:

[cui, lector studiose, quod dedisti

viventi decus atque sentienti,              

rari post cineres habent poetae]

 Liber 1, 35

Versus scribere me parum severos

nec quos praelegat in schola magister,

Corneli, quereris: sed hi libelli,

tamquam coniugibus suis mariti,

non possunt sine mentula placere.  

            

[Quid si me iubeas thalassionem

verbis dicere non thalassionis?

quis Floralia vestit et stolatum

permittit meretricibus pudorem?]

 Lex haec carminibus data est iocosis,              

ne possint, nisi pruriant, iuvare.

[Quare deposita severitate

parcas lusibus et iocis rogamus,

nec castrare velis meos libellos:

Gallo turpis est nihil Priapo.]

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relicta bezieht sich auf --> mea familia!! und "Italia" ist Ortsangabe

Nachdem meine (mea) Familie (familia) in Italien (Italia) zurückgelassen wurde (relicta), habe ich [ergänze:] sie /fand ich (inveni) sie in (in) Syrien (Syria).   

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1) wörtlich = heißt: du sollst das PPA als Partizip übersetzen

aber eigentlich steht bei deinem Satz 1) "modal" (Art und Weise; Man fragt: Wie? Und beginnt mit "Indem..."

2) temporal = heißt: zeitlich; Frage: Wann? Man beginnt den Satz mit: Während...

aber eigentlich steht bei deinem Satz 2) "kausal" (Grund / Möglichkeit); Frage: Warum? Man beginnt mit: "Weil..."

3) konzessiv = heißt: einräumend; Frage: "Welchem Umstand zum Trotz?"; Man beginnt mit: "Obwohl..."

aber eigentlich steht in deinem Satz 3) "kausal" --> s. Erklärung Satz 2)

4) kausal = s. Erklärung Satz 2)

aber bei deinem Satz 4) steht (kausal, temporal) --> beide habe ich dir bereits in Satz 2) erklärt.

5) modal = s. Erklärung Satz 1)

aber bei dir steht bei Satz 5) konzessiv (s. Erklärung Satz 3)

1. Magistri multa docentes cives delectant.

(modal) Indem die Lehrer viel erklären/beibringen, erfreuen/beeindrucken sie die Bürger.

(wörtlich) Die viel erklärenden Lehrer erfreuen die Bürger.

2. Magistri nova docentes a civibus laudatur. (kausal)

(kausal) Weil die Lehrer Neues lehren, werden sie von den Bürgern gelobt.

(temporal) Während die Lehrer Neues lehren, werden sie von den Bürgern gelobt.

3. Discipuli libenter studentes a magistro laudantur. (kausal)

(kausal) Weil die Schüler gerne üben, werden sie vom Lehrer gelobt.

(konzessiv) Obwohl die Schüler gerne üben, werden sie vom Lehrer gelobt.

KONZESSIVE SINNRICHTUNG MACHT DOCH GAR KEINEN SINN!!!

Sätze 1-3 enthalten PPA; Sätze 4+5 aber PPP (assiv) - -> hier wird nicht gleichzeitig, sondern vorzeitig übersetzt = Temporalsätze beginnen nicht mit „während“ sondern mit „nachdem/als“!!!

4. Liberi e periculo servati amicis gratiam habuerunt. (kausal, temporal)

(kausal/temporal) Weil / Nachdem / Als die Kinder aus der Gefahr gerettet worden waren, dankten sie den Freunden.

5. Liberi verbis patris moniti non paruerunt. (konzessiv)

(konzessiv) Obwohl die Kinder durch die Worte des Vaters ermahnt worden waren, gehorchten sie nicht.

(modal) Dadurch dass die Kinder durch die Worte des Waters ermahnt worden waren, gehorchten sie nicht.

MODAL MACHT HIER ÜBERHAUPT KEINEN SINN!!

 

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Diese (Hi) Zusammenschlüsse (coetus) von Menschen (hominum; korrekt: Genitiv: der Menschen) bestimmten (constituerunt) zunächst (primum) ein Gebiet (sedem) an einem sicheren (certo) Ort (loco), um (causa) [dort] zu wohnen (domiciliorum; wörtl: wegen/aus dem Grund der/ihrer Wohnsitze).

Ich würde den 2. Satz so übersetzen, da es darum geht, wo wird ein Staat gegründet - wo lässt sich ein Volk nieder. Aber es ist reine Geschmackssache!!

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das "e" bei deerant wird ebenfalls weggelassen, sonst kommst du mit dem Hexameter nicht hin:

óm-ni-a | pón-tus e-|ránt, (e)-|ránt quo-que | -to-ra | pón-to

/ v v | / v v |  _ _ | / v v | / v v | / x

Óc-cu-pat | híc cól- | lém, cúm- |  se-det | ál-ter a- | dún-ca

/ v v | _ _ | _ _ | / v v | / v v | / x

wie Miraculix bereits richtig erklärt hat, werden die Endsilben unbetont lang ausgesprochen, was korrekterweise so gekennzeichnet wird: ⊻ oder besser anstatt des "⊻" ein "ᴗ"

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Den Stoff, den ihr im Moment lest (z.B. Ovid Metamorphosen oder keine Ahnung: irgendetwas von Cicero) immer perfekt nachbereiten und die Aufgaben dazu machen.

1) Falls keine Aufgaben dazu aufgegeben werden, die für diesen Autor typischen Vokabeln aus dem Text rausschreiben und lernen. Wichtig sind dabei die Vokabeln, die an der Seite oder als Hilfe angegeben sind - und natürlich die, die du nachschlagen musstest.

 2) Wichtige Stilmittel lernen - zuerst ganz allgemein; also was ist ein Hyperbaton, was eine Alliteration, was ein Chiasmus usw. Mach dir eine Liste - am besten alphabetisch, schreibe dazu deine eigene Definition und ein Beispiel: z.B. Alliteration = Wiederholung des Anfangslauts bei mehreren (benachbarten) Wörtern (veni, vidi, vici)

3) Lerne die Metrik!!! Besonders den Hexameter - der ist unerlässlich bei Ovid und bei Vergil --> aber welche Form des Versmaßes ihr lest, siehst du ja selbst.

4) Wenn du gut mitarbeiten willst, musst du nicht nur gut nacharbeiten, sondern auch versuchen, den Text, der in der nächsten Stunde dran kommt, vorzubereiten - d.h. versuchen, zu übersetzen.

Das hört sich nach viel Arbeit an - ist es auch. Aber wenn du dich zunächst auf deine Aufgaben konzentrierst, dass du dich melden kannst und (wenn Zeit ist) eventuell die nächsten Textabschnitte versuchst, zu übersetzen, damit du auch bei neuen Texten mitreden kannst, hilft das schon. Außerdem ist das eine gute Übung für die Arbeiten.

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zu "princeps" gibt es 2 Möglichkeiten:

als Nomen wird es konsonantisch dekliniert: princeps, principis, m.

als Adjektiv nach der i-Deklination!!

Übrigens, dein Argument: 1-endige Adjektive würden IMMER konsonantisch dekliniert, stimmt nicht!!

siehe: felix, felix, felix (ein 1-endiges Adjektiv), felicis (das ebenfalls nach der i-Deklination dekliniert wird!!!)

Vielmehr werden Adjektive (wenn sie nicht nach der o- oder a-Deklination dekliniert werden --> also auf -us oder -a oder -um enden; z.B. bonus, -a,-um oder magnus, -a, -um) immer nach der i-Deklination dekliniert.

Ein 2-endiges: fortis, fortis, forte (Gentiv: fortis)

Ein 3-endiges: acer, acris, acre (Genitiv: acris)

Also, sowohl 1-, 2-, und 3-endige Adjektive [deren Genitiv Singular auf -is endet], die nicht nach der o- bzw. a-Deklination dekliniert werden, dekliniert man nach der

----> i-Deklination

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Zusätzlich zu indiachinacooks Antworten ist auch noch die Übersetzung als

--> 1) Relativsatz möglich: Dädalus, der durch die Luft fliegt, ermahnt seinen Sohn!

Cave: Es muss in beiden Satzteilen mit Präsens übersetzt werden!!!

Denn es steht "monet" im Hauptsatz!!

Und dann muss das Partizip Präsens Aktiv immer --> gleichzeitig (also auch durch das Präsens) übersetzt werden  

d.h. indiachinacooks Antworten hießen richtig:

2) beigeordneter Hauptsatz: Dädalus fliegt durch die Luft und ermahnt seinen Sohn.

3) Partizipialausdruck: Beim Fliegen/Auf seinem Flug durch die Luft ermahnt Dädalus seinen Sohn.

4) Als Partizip: Fliegend durch die Luft ermahnt Dädalus seinen Sohn.

5) Als konjunktionaler Nebensatz, eingeleitet durch: " Während / Als/ Weil / Indem / Dadurch dass / Obwohl.."

--> Hier passen (am besten):

Während.../Indem.../Als Dädalus durch die Luft fliegt, ermahnt er seinen Sohn.

___________________________________________________________________

Sätze 1-4 stehen im Präsens, daher sollte das PPA nach dem von mir für den ersten Satz beschriebenen Schema übersetzt werden. Welche Übersetzung die "eleganteste" ist, ist oft Geschmackssache.

Die folgenden Sätze stehen entweder im Perfekt oder Imperfekt. D.h. auch das PPA muss in der gleichen Zeitform übersetzt werden!!

Theoretisch hat man auch wenn hier das Verb des Hauptsatzes in einer anderen Zeit steht, die Möglichkeiten 1) bis 5) der Übersetzung für das PPA

Aber einige Möglichkeiten passen besser als andere!!

Satz 5.1) Dädalus und Ikarus, die durch die Luft flogen, wollten fliehen. 

5.2) D. und I. flogen durch die Luft und wollten fliehen.

5.3) Durch den Flug durch die Luft wollten D. und I. fliehen.

5.4) Fliegend durch die Luft wollten Dädalus und Ikarus fliehen.

5.5) "Während / Als/ Weil / Indem / Dadurch dass / Obwohl.."

Hier passt (am besten): Indem.../Dadurch dass Dädalus und Ikarus durch die Luft flogen, wollten sie fliehen.

________________________________________

Satz 6) Im Prinzip wie Satz 5

bei 6.5 passt am besten: Weil er dem Vater nicht gehorchte, fiel Ikarus ins Meer.

und

Satz 7.5) passt am besten: Obwohl der Sohn um Hilfe bat, konnte der Vater (ihm) nicht helfen.

oder: 7.4) Der Vater konnte dem um Hilfe bittenden Sohn nicht helfen.

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Ich gebe dir ein gutes Beispiel - und das auch noch bei einer Fabel:

Und zwar bei der Phaedrus-Fabel:

Canis per fluvium carnem ferens

(1) Amittit merito proprium qui alienum adpetit.

(2)  Canis, per fluvium carnem cum ferret, natans

(3) lympharum in speculo vidit simulacrum suum,

(4) aliamque praedam ab altero ferri putans

(5) eripere voluit; verum decepta aviditas

(6) et quem tenebat ore dimisit cibum,

(7) nec quem petebat adeo potuit tangere.

Und zwar in Vers (4):

Der Hund, der Fleisch durch den Fluss trägt / Der durch den Fluss Fleisch-tragende Hund (ferens = PPA als PC = einmal beigeordnet als Relativsatz und 1x als Partizip übersetzt)

 (1) Es verliert aus gutem Grund (ergänze:) der sein (wörtl.: das) Eigentum, der Fremdes anstrebt.

(2) Als ein Hund (ergänze:) ein Stück Fleisch durch einen Fluss trug,

(3) sah er schwimmend im Spiegel der Wellen sein Spiegelbild,

(4) und weil er glaubte (putans: PPA hier kausal übersetzt), dass von dem anderen eine andere Beute getragen würde,

(5) wollte er (ergänze:) diese entreißen; freilich täuschte ihn die Gier,

(6) und die Speise, die er hielt, verlor er aus dem Maul

(7) und diejenige, die er anstrebte, konnte er so nicht berühren.

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Zuerst musst du wissen, dass Partizipialkonstruktionen aus Partizipien bestehen:

also entweder beinhalten sie

  • a) ein Partizip Präsens Aktiv oder ein
  • b) Partizip Perfekt Passiv, z.T auch ein
  • Partizip Futur

im Fall a) wird das PPA immer AKTIVISCH und gleichzeitig (obwohl es ein Partizip Präsens ist, musst du es in der gleichen Zeit wie da Verb des Hauptsatzes übersetzen). Beispiel: Vers 2) und 3)

Canis natans vidit...

Du hast mehrere Möglichkeiten diese Partizipialkonstruktion zu übersetzen:

1) als Partizip (klingt oft schlecht --> geht hier aber gut) Der Hund sah schwimmend...

2) als beigeordneter Hauptsatz: der Hund schwamm und sah...

3) als präpositionaler Ausdruck: beim Schwimmen sah der Hund...

4) als Relativsatz: der Hund, der schwamm, sah...

5) als konjunktionalen Nebensatz eingeleitet durch:

Während / Als/ Weil / Indem / Dadurch dass / Obwohl...

5a) temporal: Während der Hund schwamm, sah er...

5b) kausal: Weil der Hund schwamm, sah er...

5c) konzessiv: (macht hier keinen Sinn!!) Obwohl der Hund schwamm, sah er..

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Ein schönes Beispiel für eine kausale Übersetzung ist in Vers (4): "putans" = "weil er glaubte"

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Schreib deinen Vorschlag hier rein, dann kann er korrigiert werden.

Nur soviel: ich vermute, du hast beim Text-Reinkopieren einen Fehler gemacht:

Ich denke, es sollte heißen: "Ibi Telemachus villam avunculi petit."

Und von mir einige Hilfen:

in deinem kleinem Text geht es um den Richtungs-Akkusativ!!

Gut erkennbar, wenn das Wörtchen "in" davor steht und danach direkt ein Nomen im Akkusativ folgt, dann fragt man nach diesem Substantiv "WOHIN?" Aber es gibt auch einige Verben, die mit nachfolgendem Akkusativ eine besondere Übersetzung haben.

1) in deinem 1. Satz steht: veniunt (=sie kommen --> Frage "Wohin"?) vesperi (= Zeitangabe = abends) Megaram (nach Megara), in oppidum (in die Stadt) Graeciae (Genitiv--> Frage: Wessen Stadt?)

Da das Prädikat (Verb) (= veniunt) im Plural steht, musst du das Subjekt des Satzes auch im Plural suchen --> und das sind hier:

"Valerius et Telemachus"

wobei, Telemachus noch näher beschrieben wird:

amicus Valerii (so umgestellt ist es vielleicht besser zu erkennen)

2) Im Satz 2) wird "petere + Akk." mit "streben nach, etw./jdn. aufsuchen" übersetzt

"Ibi" kann zwar zeitlich mit "dann" übersetzt werden, besser passt aber die räumliche Übersetzung "dort" --> Nimmst du "Da", schlägst du 2 Fliegen mit einer Klappe! ---> Passen würde sowohl die zeitliche (wegen "abends") und die räumliche (wegen "nach Megara.....") <<< Ich würde "dort" nehmen!!

Dort sucht Telemachus "villam avunculi" auf. (ODER: Wohin strebt er? so kannst du die Richtung erkennen.)

3) Valerius autem devertit (Hilfe: devertere = absteigen, einkehren) in cauponam (=Kneipe/Wirtshaus)

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also Alliterationen sind doch immer zu finden!!!

Vers 2: dixit debes

Vers 9: vetat votoque + tuo tua

Vers 10: cupit conubia

Vers 11: sperat suaque

Vers 12: adolentur aristis

die anderen Stilmittel finde bitte selbst

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Hallo,

du hast mehrere Fehler in deinem Satz:

a) zuerst einmal handelt es sich bei "Ulixe ante Troiam pugnante" um einen abl. abs. = während Odysseus vor Troja kämpfte (hier wird der abl. abs. mit "während" und nicht mit "nachdem" übersetzt, weil ein PPA im Ablativ vorkommt.

b) das Verb "venerant" zeigt dir, dass NICHT Odysseus (1 Person), SONDERN "nam multi viri in domum eius" = denn viele Männer waren zu dessen Heim/Haus gekommen

c) beim NS mit "ut" ist nicht Penelope die Handelnde --> auch hier steht das Verb wieder in der 3. Person Plural; es bezieht sich erneut auf "multi viri" und Penelope ist Objekt

= um Penelope, dessen Gattin, zu heiraten und die Herrschaft über Ithaka zu erlangen.

Lösung:

Denn (nam) während Odysseus (Ulixe) vor (ante) Troja (Troiam) kämpfte (pugnante), waren viele (multi) Männer (viri) zu (in) dessen (eius) Heim/Haus (domum) gekommen (venerant), um (ut) Penelope (Penelopam), dessen (eius) Gattin (coniugem), zu heiraten (in matrimonium ducerent) und (-que) die Herrschaft (imperium) über Ithaka (Ithacae) zu erlangen (acciperent).

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Ich habe die Frage jetzt erst gelesen, stimme Volens und MCX in allen Punkten zu. Was mir aber spontan dazu einfällt, ich vermute, dass bei deinem Grammatiktest entweder ein Lückentest oder ein Zuordnungstest dabei ist.

Ich hätte dir daher gestern geraten, zumindest die "Überschriften" zu lernen - also den lateinischen Ausdruck und seine deutsche Erklärung - zusammen mit 1 bis 2 Beispielen (natürlich lateinischen). Dann hättest du dir eine Art "Vokabelliste" von 19 Wortarten machen müssen - am besten jede Art auf 1 Karte. Vorne drauf den lateinischen Namen - auf die Rückseite den deutschen Namen mit den Beispielen (oder von mir aus auch rumgedreht) - zur Vereinfachung je 1 deutsches Beispiel.

Dann noch je 1 Karteikarte für: (in Klammern stehen die Antworten, die auf die Rückseite gehören)

a) "die veränderlichen Wortarten (Verb + Nomen)",

b) "Was zählt alles im Lateinischen zur Wortart der Nomen (Partizip, Substantiv, Eigenname, Adjektiv, Pronomen + Artikel)", 

c) "Welche Arten von Pronomen gibt es? Nenne je 1 Beispiel (c1) Personal-, c2) Possessiv-, c3) Demonstrativ- und c4) Relativpronomen)"

d) "die Arten von unveränderliche Wortarten (Präposition, Adverb, Konjunktion/Subjunktion, Interjektion, Negation + Partikel)" 

also insgesamt 23 Karteikarten - also nicht allzu viel Stoff

Auch wenn es für diesen Test nicht mehr geklappt hat, (und falls du den Stoff bis jetzt noch nicht beherrschst), kannst du trotzdem diese "Lernhilfen" verwenden und solltest den Stoff schnellstens nachholen!!!

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Vielleicht schaust du dir mal die Antworten an, die genau auf die gleiche Frage gegeben wurden. Nur waren dort noch Vokabeln mit angegeben gewesen. Aber die Antworten helfen dir trotzdem, denn auch hier sollte die Fabel 54 Wörter enthalten.

Es war "Vulpis et Caper" ab Vers 3: "Cum...

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wie wäre es mit dieser:

Canis per Fluvium Carnem Ferens

Amittit merito proprium qui alienum adpetit.

Canis, per fluvium carnem cum ferret, natans

lympharum in speculo vidit simulacrum suum,

aliamque praedam ab altero ferri putans

eripere voluit; verum decepta aviditas

et quem tenebat ore dimisit cibum,

nec quem petebat adeo potuit tangere.

Es fehlen zwar einige, die z.B.: bei "Lupus et Gruis" vorkommen (wie improbus, incolumnis, vincere, pericul(os)um). Dafür fehlen in dieser Fabel die anderen, die in der Fabel: "Der Fleisch durch den Fluss tragende Hund/Der Hund, der Fleisch durch den Fluss trägt" vorkommt.

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also ich muss gestehen, ich bin heute mit meinem Latein am Ende. Nicht dass ich es nicht versucht hätte:

deine Vokabeln sind in sofern schon hilfreich, weil man sieht, dass ihr sie deshalb lernen sollt, um die Unterschiede zu erkennen + Verwechslungen zu vermeiden, wenn sie drankommen (also z.B. sors, sortis und soror, sororis)

es gibt eine Vokabel, die in der angegeben Kombination nur 1x vorkommt = "res gestae" in (15,747). Da dies aber eine Finte sein kann wegen der gleichzeitig angegeben Vokabel "res", würde ich mich darauf nicht verlassen.

Ähnliches gilt für "repente" was nur in Buch 4 (402+586) vorkommt. Das könnte auf die Verwandlung des Cadmus und seine Frau in Schlangen deuten - wäre mir aber zu vage, denn viele andere Vokabeln fehlen.

Ich bin dann anders dran gegangen und habe mir die Vokabeln rausgesucht, die auf jeden Fall in irgendeiner Form drankommen: (die Zahl vor dem Komma bezeichnet das Buch, die danach den/die Verse/e)

studere, studium kommen vor in: 1,199+694; 3,413+589; 4,294; 5,267+393+578+674; 6,12+60; 7,746; 8,377+865; 9,426; 12,213; 14,634

sponte mea (sua) 1,417; 2,128; 3,699+700; 5,591; 7,541; 8,680; 9,447(tua); 15,555

spoliare 3,81; 4,641; 6,199; 7,156; 8,86; 9,113; 11,514; 12,143+246+440; 13,114; 14,71; 15,213

somnus 1,224+685+714; 2,735+779; 3,608; 4,784; 5,658; 6,489; 7,155-215-255-330-635-642-650, 8,84+823(24), 9,mehrfach; 10,368; 11,mehrfach; 12,579; 13,216+676; 14,424; 15,653+664

____________________________________________

du siehst, alle Vokabeln unterzubringen, ist nicht leicht. Wenn du annimmst, dass Schlaf (somnus) vorkommt hast du eventuell folgende Alternative:

Pan + die Nymphe Syrinx (Buch 1; Verwandlungszauber der Syrynx in Schilfrohr mit Hilfe ihrer Schwestern zum Schutze ihrer Jungfräulichkeit vor Pan - Ähnlichkeit mit Daphne und Apoll); hier kommen neben somnus noch einige Vokabeln wie soror, studium - aber keine der "re-**-Vokabel" vor.

In Jupiter und Io (die Metamorphose davor, ebenfalls eine Verwandlungs-Metamorphose - hier aber zum Schutz vor der eifersüchtigen Gattin) kommen zwar die "re-** Vokabeln" vor, aber "somnus" erst ganz am Ende, sozusagen als Überleitung zur nächsten Geschichte.

Falls "somnus" nicht vorkommt, käme die Geschichte von Phaeton in Frage:

in Buch 2 findest du diese Metamorphose, wo viele deiner gesuchten Vokabeln vorkommen. Ich habe dir deine Vokabeln mit Angabe des Verses nochmals hier reingeschrieben. Ich denke, dass hier die meisten deiner Vokabeln vorkommen. Ansonsten schreibe mir nochmals, welche Metamorphose/n ihr zuletzt gelesen habt. Denn oft kommt eine dran, deren Inhalt interpretativ vergleichbar ist.

In Buch 2 (Phaeton):

regio (203), regius (297-regia), regnum

religio, relinquere (165, 186, 187, 315), reliquus

remanere, remittere (185, 191, 200),

repellere (96, 157), repente

reperire (334), repetere (125), reprehendere

requirere (336)

reri --

res (31, 89, 259, 300), res gestae

solvere (282 als resolvere)

somnus --

soror (14), sors (56, 241, 290)

spargere (190+264+328),

spatium (26+168+197+207)

species, spes, spectare (149), sperare

spiritus, spoliare --

sponte mea (sua) (128)

stare (28, 29, 147 (adstare), 150, 169 (obstare)), statuere, statim

studere, studium ---

____________________________

nur die jeweilige Vokabel mit Klammer kommt vor. Ich habe sie dir aber so geordnet wegen ihrer Ähnlichkeit.

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Schreib doch wenigstens deine Vokabeln hier rein (auch wenn es 20 oder 30 sind). Soviel Zeit musst du schon investieren, du erwartest ja auch von uns, dass wir dir Tipps geben, die dir eventuell bei deiner Arbeit helfen. Ansonsten gibt das hier ein lustiges Rätselraten. Wir kennen nicht "dein" Wörterbuch.

Mein Tipp ins Blaue: Orpheus und Eurydike

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z.B.: Dädalus und Ikarus Buch 8,223 - 235 (hier gibt es eine Steigerung: altius; Imperativ + Vokativ findest du in den (3) (Aus-)Rufen des Dädalus: "Icare"; "ille" und "ab illo" kommen ebenfalls vor)

Es ist eine der leichteren Metamorphosen.

Aber im Prinzip, wenn Imperativ + Vokativ vorhanden sein sollen, müssen immer (Aus-)Rufe vorhanden sein. Ille, illa, illud sind keine hervorstechenden Merkmale. Diese Worte kommen fast in jedem Text in einer ihrer Formen vor.

Falls mir noch ein anderer Text einfällt, ergänze ich ihn dir.

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Es heißt: puellae!!

Ecce, rogant tenerae, sibi praecepta ,puellae!

Schau (=Ecce), die zarten (tenerae) jungen Frauen/Mädchen (=puellae) fragen (= rogant) nach Unterricht / Lehren / Unterweisungen (=praecepta) für sich (=sibi).

Lusus habet finem:

Das Spiel (= lusus) ist zu Ende (= habet finem).    

Ut quondam iuvenes, ita nunc, mea turba, puellae inscribant spoliis ‚Naso magister erat.’

Wie (=Ut) einst (quondam) die jungen Männer (=iuvenes), mein (=mea) Volk (=turba; wörtlich: Menge), so (=ita) schreiben (=inscribant) nun (=nunc) Mädchen (=puellae) auf die Beute(n) (=spoliis) ‚Es war (=erat) Naso (=Naso), der Lehrer (=magister)‘.

                                                                                                                    .

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