Wie wärs mit 1,13 Vulpes et Corvus

vielleicht lässt euer Lehrer die ersten 2 Zeilen weg und lässt euch die Moral selbst formulieren. Ohne diese beiden Zeilen hat die Fabel ca. 60 Wörter. Sie ist einfach zu übersetzen, enthält zwar einige wenige Hyperbata, aber sowohl Moral (Anfang) und Schluss sind schwer(er) zu übersetzen. Auch deine Vorgabe mit den doppelten Vokabeln passt.

Selbst wenn diese Fabel nicht drankommt, kannst du sie prima zum Üben benutzen.

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Die Feinde (hostes) jedoch/aber (vero), die alle (omnibus) Untiefen/seichten Stellen (vadis) kannten (notis) [abl. abs. hier als Relativsatz übersetzt] [ergänze:] , und

 

 sobald (ubi) sie vom/von der (ex) Ufer/Küste (litore) aus irgendwelche/einige (aliquos) einzelne (singulares) von (ex) Bord (navi) gehende (egredientes) [wörtlich: das Schiff verlassende] [ergänze:] Römer erblickt hatten (conspexerant),

 

griffen sie (adoriebantur) die Behinderten/schwer Bepackten/nicht Kampfbereiten (impeditos) im Galopp/mit raschen Pferden (equis incitatis) an;

 

viele (plures) umstellten (circumsistebant) wenige (paucos), andere (alii) schleuderten (coniecebant) Speere (tela) von (ab) der ungedeckten/offenen (aperto) Flanke/Seite (latere) in (in) alle (universos).

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In Buch 4, der 1. Metamorphose (Die Töchter des Minyas) erzählen sich diese Töchter beim Spinnen Geschichten und feiern nicht wie befohlen den Gottesdienst, um Bacchus zu dienen.

So entsteht die Überleitung zur 2. Metamorphose (Pyramus und Thisbe), denn eine von ihnen erzählt nach einiger Überlegung diese noch wenig bekannte (V53)Geschichte (V55-166). Das Ende dieser Metamorphose ist gleichzeitig die Überleitung zur nächsten:

'Die Erzählerin war zu Ende, und nach kurzer Zeit begann, Leukonoe zu sprechen - die Schwestern schwiegen: ... '

Zunächst wird von Venus erzählt, deren Liebschaft mit Mars der Sonnengott entdeckt. Als Rache dafür verflucht die Göttin den Sonnengott, dass er durch seine Liebe zu Leukothoe leiden soll (3. Metamorphose).

Falls du etwas interpretieren willst, auch hier kommt es zu einer Metamorphose/Verwandlung in eine Pflanze und eine Farbe spielt eine Rolle (V266-269) "Ihre Glieder blieben am Boden haften, einen Teil ihrer Hülle verwandelte Leichenblässe in fahles Kraut, ein Teil blieb rot, und eine veilchenähnliche Blüte bedeckt ihr Gesicht;"

und die Liebenden sind im Tode vereint (V269,270) "Obwohl sie durch eine Wurzel gehalten wird, wendet sie sich ihrem Sol zu und bewahrt selbst als Verwandelte* die Liebe." 

*mutata = kann auch mit: "obwohl sie verwandelt wurde" übersetzt werden.

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Zu deiner Übersetzung:

da im ACI der Infiniv Perfekt (Passiv) vorkommt, musst du den NS mit "dass"

vorzeitig

zum HS übersetzen, der im Präsens steht.

D.h.: a) idealerweise mit dem deutschen Präteritum / Vergangenheitsform (Konjunktiv ist nicht nötig)

Die Kinder sagen, dass sie ... begrüßt wurden.

Oder b) mit dem Perfekt

Die Kinder sagen, dass sie ... begrüßt worden sind.

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Oder wie wäre es mit

Niobe?

Hier ist es wieder Latona, die jemanden verflucht. Der Grund ist ebenfalls Ignoranz/Zurückweisung bzw. Eitelkeit gegenüber ihrer Familie (ihren Zwillingen Apollo und Diana). Niobe, eitel und stolz auf ihre 14 Kinder, verbietet dem Volk, Latona zu verehren, die nur zwei Kinder hat. Darauf verflucht die Göttin Niobe, die Rache/den Fluch führt aber die Göttin nicht selbst aus, sondern die Zwillinge. Diese erschießen alle Kinder Niobes - auch die Jüngste, um deren Leben die Königin fleht. Ihr Mann tötet sich aus Trauer mit dem Schwert und Niobe erstarrt und versteinert. Trotzdem weinend. Ein Wirbelsturm trägt sie in ihre Heimat Phrygien auf eine Bergspitze, wo sie noch heute als Marmorbild zu sehen ist, das Tränen vergießt.

Der Fluch ist 2geteilt: alle Kinder, deren sie sich brüstete werden ihr genommen. Und zwar durch Latonas eigene Zwillinge.

Außerdem kommt es zur Verwandlung/Metamorphose, die dem Volk umso mehr den Zorn der Göttin zeigt, sodass diese wieder eifrig verehrt wird.

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Also, ich muss Stoahauer zustimmen. Schau dir lieber die Stilmittel an, damit du die Interpretation hinbekommst.

Die Stichworte Natur und Wasser treffen auf recht viele Metamorphosen zu, ebenso kommt es zu den Metamorphosen/Verwandlungen oft durch Bestrafung/Fluch oder Belohnung/Erlösung.

z.B. Actaeon, der Diana verbotenerweise im Wald beim Bad in einer Quelle beobachtet, wird von ihr in einen Hirsch verwandelt und dann von seinen eigenen Jagdhunden getötet.

Oder: die Nymphe Echo wird von Juno wegen ihrer Geschwätzigkeit verflucht und kann nur die letzten Worte eines anderen wiederholen. Sie verliebt sich in Narziss, der sich in sein eigenes Spiegelbild verliebt. Er weist die stotternde Echo zurück, die sich immer tiefer in den Wald und die Berge zurückzieht. Sie schwindet dahin und nichts bleibt mehr von ihr als ihre Stimme, ihr Echo. Narziss aber ist so verliebt in sein Spiegelbild und betrachtet es so lange, bis er sich im Tod in eine Blume (Narzisse) verwandelt.

Oder: Latona, die Mutter der Zwillinge Diana und Apollo, verwünscht die lykischen Bauern zu Fröschen, weil diese ihr den Zugang zum Wasser verwehren, als sie Durst hat und keine Milch um ihre Kinder zu säugen.

Aber das ist nur ein kleiner Ausschnitt an Beispielen

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Parallelismus: "qui inter se contenderent" und "ut si nautae certarent"

Anapher: "qui inter se contenderent" und "quis eorum potissimum gubernaret".



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Übe Carmen 43 (hier wird die Freundin des Formianus mit Lesbia höhnisch verglichen) ebenso in Carmen 18 (gleiches Thema, aber eine Steigerung enthalten),

und Carmen 8 (Miser Catulle... dieses Gedicht passt auch gekürzt in den Themenkreis)

Viel Glück

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CAV kann aber auch die Abkürzung für croup associated Virus sein

oder es handelt sich um eine individuell vom Arzt gewählte Abkürzung wie: Chronische Allgemeinveränderung - es gibt auch noch andere Bedeutungen für diese Abkürzung!!!

das V. a. heißt jedenfalls "Verdacht auf"

mit anderen Worten, bei Fragen zur Diagnose: immer den Arzt fragen und nicht wild spekulieren und schon gar nicht Doktor Google oder hier fragen!!!

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Bekannt und mit all deinen Merkmalen (der Infinitiv "Passiv" stammt hier allerdings 2x von Deponentien und ist in Wirklichkeit ein Infinitiv Aktiv, auch wenn er die Passiv-Endung -i hat) mit ungefähr der gewünschten Länge hat

1,03 Graculus Superbus et Pavo

oder

1,26 Vulpes et Ciconia (ca. 70 Wörter)

hier findest du ebenfalls einen "si-Satz", 1x "pati als Deponens im Infinitiv", 2x Infinitiv Perfekt (vielleicht hast du ja das gemeint) invitasse und posuisse

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Ich kapiere es nicht, dass ihr immer hier nach den Lösungen fragt.

Davon lernt ihr es auch nicht.

Fragt euren Lehrer, dass er es euch noch einmal erklärt.

Aber da das anscheinend niemand macht, hier die kleine Nachhilfestunde, denn die Lösung allein nützt ja nichts, die verstehst du ja doch nicht, denn sonst würde dir die Aufgabe nicht so "unlogisch" vorkommen.

Da ich davon ausgehe, dass ihr diese Aufgabe bereits in der Schule besprochen habt und hier bereits auch die richtigen Lösungen mehrfach aufgezeigt wurden, nun nochmals ganz einfach erklärt:

die 3 Paare

3 : 2 und 3/5 : 2/5 und 60% : 40%

haben alle das gleiche Mischungsverhältnis, nämlich 3:2

Es kommt bei den %- und Bruch-Mischungen zwar immer 100% bzw. 1 Ganzes heraus, wenn man die beiden Verhältnisse addiert. Wichtig ist aber, dass du auf das Verhältnis der Zahlen zueinander achtest, die miteinander gemischt und addiert 1 Ganzes (5/5) ergeben: 3/5 + 2/5 = 5/5 = 1 ----> und 3/5 : 2/5 wie 3:2

und ebenso verhält es sich bei der Mischung 60% : 40%, die zusammen als Mischung 100% ergeben. Aber du willst ja wissen, wie ist das Verhältnis der beiden Teile zueinander. Und vielleicht siehst du es besser wenn man es etwas anders schreibt.

 60% : 40% = (3*20%) : (2*20%) = 3 : 2

_________________________________

1 : 9 1/10 : 9/10  10% : 90%

3 : 7 ≙ 3/10 : 7/10 ≙ 30% : 70%

4 : 1 ≙ 4/5 : 1/5 ≙ 80% : 20% weil (4*20%) : (1*20%) 

3 : 2 ≙ 3/5 : 2/5 ≙ 60% : 40% weil (3*20%) : (2*20%) 

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irreführend ist, dass die Tabelle mit (1) und nicht (4) beginnt - aber damit ist der erstgenannte Satz gemeint - also genauso, wie es alle dir bereits erklärt haben.

Du schreibst in die Tabelle unter (1) das Wort, das in die 1. Lücke passt - hier "dass"

und in die Reihe darunter die Erklärung als Abkürzung, worum es sich bei diesem "dass" handelt, um einen Artikel (A), um ein Demonstrativpronomen (D), ein Relativpronomen (R) oder um eine Konjunktion (K ). A, D und R schreiben sich nur mit einem "s", während die K mit "ss" geschrieben wird. Also ganz einfach ---> in die 2. Reihe (K)

in die 2. Lücke "dass" + K darunter; 3. Lücke "das" + A bzw. D darunter usw.

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Aber (sed) zwischen (inter) Mensch (hominem) und (et) Tier (beluam) besteht dieser (hoc) große (maxime) Unterschied (interest), dass (quod) dieses (haec; gemeint ist das Tier) nur (tantum), [insofern] wie (quantum) es durch [erg.:] sein Gefühl (sensu) berührt wird (movetur), sich (se) an (ad) das (id; dieses „id“ hat nichts mit deinem „sentiens“ zu tun!!!!) allein (solum) anpasst (accomodat), was (quod) [erg.:] da ist (adest) und was (quodque) vorhanden (praesens) ist (est), während es sehr (admodum) wenig (paulum) Vergangenes (praeteritum) oder (aut) Zukünftiges (futurum) fühlt (sentiens;)

Dieser PPA bezieht sich auf „haec“ oder „belua“, jedenfalls auf „das Tier“, das im Lateinischen fem. ist. Theoretisch vom Kasus ginge auch der grammatische Bezug zu „id“ aber nicht der inhaltliche. Ich weiß nicht, ob ihr die Partizipien in den PC’s bis jetzt nur wortwörtlich oder als Relativsätze übersetzt habt, aber das passt hier NICHT. Da man PC’s auch konzessiv, kausal, usw. übersetzen kann, passt diese Übersetzung besser, um den Gegensatz zu dem, was Tiere (nach Cicero) berührt (die Gegenwart) und nicht berührt (Vergangenheit und Zukunft) besser herauszustellen.

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zuerst berechne anhand der molaren Masse von Ethanol [46,07 g/mol], wie viel Mol Ethanol überhaupt vorliegen [=0,5427≈0,5] , die zu COreagieren. Dann kannst du die Mol CO2 berechnen, indem du die ausgerechneten Mol Ethanol über einen simplen Dreisatz mit den entstehenden Mol COins Verhältnis setzt - entsprechend ihres Verhältnisses aus der Reaktionsgleichung: C2H6O : COwie 1 zu 2; d.h. aus 0,5 Mol C2H6O entsteht 1 Mol = 22,4 l CO2.

Das ist alles jetzt sehr vereinfacht ohne Temperatur und Druck zu beachten und die Werte stark gerundet.

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Ziemlich ungewöhnlich, dass dieser Brief als Klassenarbeit genommen werden soll und nicht einer der Briefe, z.B. 10,96 der Brief, den Plinius an den Kaiser Trajan schreibt, wie mit den Christen umzugehen ist oder 10,97 Trajans Antwort an Plinius darauf.

Oder 6,16, in dem Plinius an Tacitus über den Vesuvausbruch und das Schicksal seines Onkels schreibt oder

6,20, in dem Plinius Tacitus über seine persönlichen Erlebnisse während des Vesuvausbruchs berichtet.

Aber selbst wenn "dein Tipp" drankommt, du musst doch in der Lage sein, Verben zu finden, besonders wenn sie im Infinitiv stehen und die Übersetzung vorliegt. Auch Verben im Partizip Perfekt bzw. Partizip Präsens solltest du erkennen, die Bestandteile von PPP bzw. PPA sind. Falls nicht, solltest du das dringend üben!!

Aber ich bin mir fast sicher, dass dieser Text nicht als Arbeit drankam.

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Ich stimme Zephyr711 voll und ganz zu:

allerdings den Tipp kann ich dir geben, wenn ich deine Angaben lese:

  1. schau dir die grammatischen Formen von "hic, haec, hoc" an --> besonders die Besonderheiten im Genitiv und Dativ, aber auch, dass

"hoc" = Ablativ Sg. von "hic" [= maskulinum], aber auch Nominativ Sg., Akkusativ Sg. und Ablativ Sg. von "hoc" [=neutrum]

2.Schau dir die verschiedenen Genitiv-Arten an und wie man sie übersetzt, z.B.

timor hostium = die Angst der Feinde [= Genitivus subiectivus]

oder

timor hostium = die Angst vor den Feinden [= Genitivus obiectivus]

ein anderes Beispiel hierfür: studium litterarum = die Bemühung mit den Wissenschaften

Der Genitivus partitivus bezeichnet die Gesamtheit eines bestimmten Teils. Er steht oft bei Maß- und Mengenangaben (numerus, pars) und bei bestimmten Pronomina (nemo, quis).

quis nostrum? (wer von uns?)

multum operae (viel Mühe)

________________________________________

zum Üben habe ich einen Text für dich gefunden:

III,4] Cui quamquam gratia referri tanta non potest, quanta debetur, habenda tamen est tanta, quantam maximam animi nostri capere possunt. Quis enim est tam ignarus rerum, tam nihil de re publica cogitans, qui hoc non intellegat, si M. Antonius a Brundisio cum iis copiis, quas se habiturum putabat, Romam, ut minabatur, venire potuisset, nullum genus eum crudelitatis praeteriturum fuisse? quippe qui in hospitis tectis Brundisi fortissimos viros optimosque civis iugulari iusserit; quorum ante pedes eius morientium sanguine os uxoris respersum esse constabat. Hac ille crudelitate imbutus, cum multo bonis omnibus veniret iratior, quam illis fuerat, quos trucidarat, cui tandem nostrum aut cui omnino bono pepercisset?

In diesem Text findest du verschiedene Formen von hic, haec, hoc

dann Gen. partitivus ([cui] nostrum), Genit. obiect. ignarus rerum

den Irrealis: si.... potuisses

und

cui tandem .... pepercisset?

verschiedene Infinitive sind reichlich vorhanden.

Selbst wenn dieser Text nicht dran kommt, ist er gut zum Üben.

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Definiere die ANZAHL mal etwas genauer: sollen das die Anzahl (gefahrener) km sein

oder die Anzahl Autos, die unterwegs sind oder Anzahl Sonnenstunden und hat es daher mit km/h nichts zu tun, dann ist:

1a) ist Anzahl = 15 XXX + 38 XXX +.... = 320 XXX, dann gibt es durchschnittlich

dann ist die Durchschnittsgeschwindigkeit = Summe der Geschwindigkeiten : Anzahl der addierten Summanden (NICHT die 320, sondern 7) = 336 km/h : 7 = 48 km/h

1b) 15 mal wird mit 33 km/h gefahren; 38 mal mit 38 km/h usw.

--> hier muss die Durchschnittsgeschwindigkeit folgendermaßen berechnet werden:

[ (15 * 33km/h) + (38 * 38km/h) + (64 * 43km/h) ...... ] / 320 = Durchschittsgeschwindigkeit in km/h für 1 Auto 

Aber auch da kommt 48 km/h raus!!!

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a) Zu Autor: --> fang lieber mit dem Autor Caesar an

oder du musst anstatt "Autor:" "Quelle:" oder "Autor und Quelle:" schreiben, denn das beschreibst du hier (zu Autor: schreibe wenigstens mit einigen Worten, wer Caesar war!!)

b) zu Textsorte .... Du schreibst: "handelt es sich um einen Bericht aus seinem Buch"

so hat man den Eindruck, dass im "Buch" auch noch Erzählungen usw. vorkommen. Besser: Beschreibe, von was der Bericht handelt --> also:

"handelt es sich um einen Bericht über ..."

c) Thema: wie wär's ganz einfach mit:

In "De....." berichtet C. über seine Tätigkeiten in Gallien (in der 3. Person ---> das hattest du bei Text"sorte" nicht erwähnt) in den Jahren ... - ... v. Chr., wobei er pro Buch jeweils über die Ereignisse eines Jahres berichtet.

d) bei Intention: hier hast du schlechtes Deutsch verwendet:

Ohne am Inhalt etwas zu ändern, heißt es:

"Caesar verfolgte mit seinem Bericht zusammenfassend die Absicht, sich selbst als großen Kriegshelden und Feldherrn aufzubauen. Wenn er alle als Feiglinge beschreibt und schreibt, dass alle Angst haben, dann erscheint er als einziger furchtlos."

Ich sehe bei "Intention" allerdings eine komplett andere Erklärung!!!

 Einerseits legt er Bericht ab, aber er rechtfertigt auch so den "bellum iustum" durch die scheinbar sachlichen Berichte "=commentarii" , um seine Widersacher in Rom zu beruhigen und seine (militärische) Macht zu stärken.

d) Historischer Kontext: Schreib doch nicht immer "die Quelle"!!!

Möglich wäre: Caesar schrieb sein Werk "De Bello Gallico" ...

oder

Caesars "De Bello Gallico" entstand ... 

na was ist denn historisch damals passiert? Ich sage nur "Triumvirat" und "Amt als Prokonsul" usw. "Auch du mein Sohn Brutus!"

_______

So, viel Spaß noch....

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Mein Tipp: zu deinen 4 "Begriffen": lies mal etwas genauer in deiner Ausgabe. Ich habe keine Ahnung aus welchem Verlag ihr "die Catilinarische Verschwörung" lest, aber bei allen "Schülerausaben" steht entweder in der Einleitung oder im Anhang ein kurzer Abriss der "Geschichte Roms" - oder zumindest das, was ihr davon wissen solltet.

Falls das bei dir nicht so ist: in der Ausgabe aus dem Vandenhoeck & Ruprecht Verlag kannst du auf die Leseprobe klicken:

https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/schule-und-unterricht/latein/lektueren/classica/1097/sallust-coniuratio-catilinae

Klicke auf „Leseprobe“ -

und auf S. 12/13 erscheint ein Zeitabriss der Geschichte Roms

In der Leseprobe auf S. 8 findest du die Hinweise auf deine Kompetenzen, die du haben musst für die Interpretation:

a) die Entwicklung Roms (sowohl historisch als auch ökonomisch/wirtschaftlich) seit den Punischen Kriegen wiederzugeben,

b) die Catilinarische Verschwörung unter dem Aspekt der römischen Werte „virtus, labor und gloria“ interpretieren zu können,

c) den entsprechenden Text aufgrund des geschichtlichen Dekadenzmodells und dem Aspekt der „vitia“(= Laster) [hierzu gehören „avaritia“ und „ambitio = übertriebener Ehrgeiz“] interpretieren zu können

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