Korrektur:

Satz 1) ich weiß nicht, woher du "die von allen Bürgern gelobt worden waren" nimmst?

Ich übersetze nur:

Anchises, der Vater des Aeneas, und Kaiser Augustus vermehrten den Ruhm der Römer.

Satz 2+3) Korrektur: NICHT: "in Troja" sondern "Troja" ist Akkusativ-Objekt. Außerdem hast du nicht erkannt, dass "ille...hic" mit "jener...dieser" übersetzt wird, entsprechend der Übersetzung "hic...ille" = "der eine...der andere". Dann musst du beim 3. Satz in der gleichen Zeit übersetzen wie in Satz 2 und nichts dazudichten ("gut ... gebaut"?????) Wo steht das?

Jener/der eine verteidigte Troja, die Stadt aus alter Zeit/die alte Stadt, vor den Feinden. Der andere statte / schmückte Rom, unsere Stadt, mit Tempeln aus.

Satz 4+5) Korrektur: parare wird hier NICHT mit "s. vorbereiten", sondern -> jemandem (und derjenige steht im Dativ: hier-> posteris) etwas (und das steht im Akk.: hier-> novam patriam) bereiten (im Sinne von: besorgen) übersetzt; außerdem hast du wieder in Anlehnung an Satz 2+3 (s. ille...hic) die entsprechenden Genitive (illius...huius). "nepos" kann zwar auch Enkel heißen, heißt aber meist "Neffe", zumal Germanicus der Neffe von Augustus ist - und "Neffe" steht sogar als Erklärung in Klammern.

Aeneas, der Sohn des einen, bereitete/besorgte den Nachkommen eine neue Heimat. Germanicus, der Neffe des anderen, verteidigte die römische Heimat vor den Feinden.

Satz 6+7) Korrektur: "Illi" ist Dativ -> und wird wieder mit "Jenem/dem einen" übersetzt, weil du wieder die Gegenüberstellung "illi...huic" hast, wobei "huic" auch im Dativ steht und mit "dem anderen" übersetzt wird. Außerdem heißt "civitas" = Bürgerschaft

Jenem/Dem einen versprach die Göttin Venus ein Königreich. Dem anderen dankte die römische Bürgerschaft wegen/für Wohlergehen und Frieden.

Satz 7+8) Korrektur: erneut die Gegenüberstellung "illum...hunc" = "jenen/den einen...den anderen". Dann hast du nicht erkannt, dass hier ein AcI vorliegt, der abhängig ist vom Verb "putabant" im HS "homines putabant"; der AcI selbst besteht aus: omnes deos (= alle Götter) amare (liebten) hunc (diesen/den anderen)

Jenen/den einen liebte die Göttin Venus. Den anderen liebten alle Götter, glaubten die Menschen.

letzter Satz) Korrektur: du dichtest dir einfach etwas dazu!!!!

poaetae antiqui = Subjekt des Satzes, weil im NOMINATIV Plural!!!! "confirmant" = Prädikat (wird mit "erklären/bestätigen" übersetzt); "haec omnia" = Akk. Pl. n. (wird mit "dies alles" übersetzt.

Die alten Dichter bestätigen dies alles.

...zur Antwort

Da ich dir bereits mehrfach geholfen habe, zu diesen Fragen nur Tipps, wie du sie beantworten musst.

a) inwiefern hat es heute noch Bedeutung? Dann frag dich, ob das Thema, das das Epigramm behandelt (was ich neu-deutsch mit "Prokrastination" bezeichnet habe bzw. durch das alte Sprichwort umschrieben habe) heute noch gilt. Mit anderen Worten: gibt es auch heute noch Menschen, die nach dem gleichen Motto wie Postumus in den Tag hinein leben?

b) sollte das Epigramm in der Schule gelesen werden? Wenn du erkennst, dass es Menschen gibt, die genauso wie Postumus "in den Tag hinein leben" und am liebsten alles auf morgen verschieben, dann wirst du auch sehen, dass dies natürlich auch Kinder und Jugendliche betrifft. Das Negativbeispiel von Postumus kann gerade Schüler|innen zeigen, dass es nichts hilft, alles bis auf den letzten Drücker zu verschieben oder wie jetzt während des Distanzunterrichts bis mittags zu schlafen und dann erst mit den Arbeitsaufträgen anzufangen. Die Arbeit bleibt, auch wenn man sie vor sich herschiebt - im Gegenteil, meist türmt sie sich zu einem riesigen Berg auf, der dann unüberwindlich scheint.

So ungefähr solltest du an die Beantwortung rangehen

...zur Antwort

Ich muss dich trotzdem nochmals fragen, nach welchem Schema du skandiert hast, ich sehe da keine Regelmäßigkeit

vielleicht erkenne ich auch nicht richtig, wo du deine Hebungen (Betonungen) und wo deine Senkungen eingezeichnet hast.

Vielleicht schreibst du mir mal das Versmaß dazu, das du verwendet hast und skandiere die ersten beiden Verse (Zeilen) nochmal hier deutlich (auf dem Foto ist es schlecht zu erkennen)

...zur Antwort

die Verse, die im Hexameter skandiert werden heißen:

et color et facies et, dum loquor, omnia? cur non

= ét co-lor | ét  fa-ci-|-és et | dúm  lo- quor | óm-ni-a | cúr non 

[- vv | - vv | - - | - vv | - vv | - x]

me quoque caelestes, in eandem vertitis anguem?'

= mé quo-que | cáe-les-|-tés in e-|-án-dem ver-|-tí-tis an-|-gú-em?'

[- vv | - - | - vv | - vv | - vv | - x]

Du siehst, der eine Vers endet auf "cur non" und beginnt nicht damit!!

Ich habe dir das Versmaß darunter geschrieben - zusätzlich die betonten Silben/Vokale mit Accent und fett markiert.

Erklärung der verwendeten Symbole:

Betonte Länge = " - "

"2 unbetonte Kürzen = "vv"

eine betonte und eine unbetonte Länge = " - - "

die Schlusssilbe endet anceps = "x"

die Unterteilung der 6 Versabschnitte wird durch " | " gekennzeichnet

...zur Antwort

hier sind einige Fehler:

da du es anscheinend immer noch nicht verstanden hast, die beiden Adjektive, die in Klammern stehen, gehören NICHT zu den Adjektiven, die auf -us, -a, -um enden, d.h. sie werden nach der i-Deklination dekliniert.

acer, acris, acri, acrem, acri (im Singular m.)

acris, acris, acri, acrem, acri (im Singular f.)

acre, acris, acri, acre, acri (im Singular n.)

acres, acrium, acribus, acres, acribus (im Pl. m. + f.)

acria, acrium, acribus, acria, acribus (im Pl. n.)

__________________________________________

celer, celeris, celeri, celerem, celeri (im Singular m.)

celeris, celeris, celeri, celerem, celeri (im Singular f.)

celere, celeris, celeri, celere, celeri (im Singular n.)

celeres, celerium, celeribus, celeres, celeribus (im Pl. m. + f. )

celeria, celerium, celeribus, celeria, celeribus (im Pl. n.)

1) gladium = NUR Akk. Sg. m., denn es gehört zur "regelmäßigen" o-Deklination und deine Antwort GEN. Pl. ist komplett falsch => musst du hier auch nur den Akk. Sg. m. von "acer" ergänzen (s.o.) = acrem

2) fuga könnte zwar Nom. Sg. sein, aber der Querstrich über dem "a" zeigt dir bereits an, dass es s. nur um den Abl. Sg. f. handeln kann (denn wäre es Nom. Sg. f. hätte "celeris" mit zur Auswahl stehen müssen) --> du hast nun den Abl. Sg. f. erkannt, aber nicht die zugehörige Form von "celer, celeris, celere" im Abl. Sg. f.

dafür schau oben nach und die Antwort ist "celeri" (deine Lösung war richtig)

3) hier hast du wieder einen Oberhammer eingebaut!!! auxilium wird nach der o-Deklination dekliniert und dort wird der Gen. Pl mit "-orum" gebildet

auxilium, auxilii, auxilio, auxilium, auxilio (Singular)

auxilia, auxilioum, auxiliis, auxilia, auxiliis (Plural)

Die ersten beiden Möglichkeiten hast du erkannt = Nom. + Akk. Sg. neutr. (denn sie sind beide gleich) und nun suche die passende Form von "celer, celeris, celere". Dafür schau dir oben meine Tabelle an: Lösung = celere (deine Lösung war richtig)

4) ist richtig es fehlt nur Gen. Pl. m.

5) Hinweis: steht ein "in" davor, folgt der Ablativ!!!! und cibis kommt von cibus, -i m.

daher sind deine Dativ-Lösungen und deine femininum-Lösungen alle falsch!!

richtig ist nur: (in cibis) = Abl. Pl. m.

Nun musst du das entsprechende Adjektiv suchen = acribus (deine Lösung ist richtig gewesen - nur die Kasus- und Geschlechtsbestimmung war falsch. Dass trotzdem die richtige Form beim Adjektiv rauskommt, liegt daran, dass Abl. Pl = Dat. Pl. bei allen 3 Geschlechtern.

6) war richtig

7) FALSCH ingenii stammt von ingenium, -i n. --> wird wieder nach der o-Deklination dekliniert (s. auxilium oben) und ist NCHT DATIV sondern Gen. Sg. n.

acris hast du komischerweise RICHTIG ergänzt

...zur Antwort

(1) Cras te victurum, cras dicis, Postume, semper.

(2) Dic mihi: Cras istud, Postume, quando venit?

(3) Quam longe cras istud? Ubi est? Aut unde petendum?

(4) Numquid apud Parthos Armeniosque latet?

(5) Iam cras istud habet Priami vel Nestoris annos.

(6) Cras istud quanti, dic mihi, possit emi?

(7) Cras vives? Hodie iam vivere, Postume, serum est:

(8) !Ille sapit quisquis, Postume, vixit heri.

_______________________________

Ich habe dir den lateinischen Text nochmals reinkopiert.

Aufgabe 1) Interpretiere das Epigramm

1.1) Was möchte Martial ausdrücken?

1.2) Wie tut er dies?

1.3) Inwiefern ist dies Ausdruck der Literaturgattung "Satire"?

ganz allgemein zu Punkt1) ich würde zunächst eine Gliederung versuchen

(1) Aussage von Postumus, die die Zusammenfassung seiner Lebensauffassung ist.

(2) - (7) ironische Fragen, die sich an Postumus, die s. auf (1) beziehen

(7) - (8) Antwort und Kommentar auf (1) - (7).

1.1) Interpretation: Wie in (1) erkennbar, ist hier das Lebensmotto (die Prokrastination/der Müßiggang) von Postumus beschrieben, wohingegen der Titel des Epigramms "Das Leben lässt sich nicht verschieben" sich auf den Kommentar am Schluss bezieht.

1.2) Wie tut er dies? (Mit welchen [stilistischen Mitteln] drückt er dies aus?

hier kannst du u.a. die Stilmittel nennen (Anaphern = "cras" wird ständig wirderholt) und die (ironischen) rhetorischen Fragen oder die zur ironischen Übertreibung eingesetzten Metaphern)

1.3) zu Satire: ironisch überspitzter Kommentar an Personen oder an Ereignissen

hier ist allein die Verwendung des Wortes "Postumus" satirisch, denn es bedeutet "Nachkömmling" - und wenn man dies wortwörtlich nimmt - bedeutet es: "kommt er nicht heute, kommt er morgen" - also später/danach - was seiner Einstellung entspricht.

[PS: es gibt auch ein altes Sprichwort, das diese Einstellung widerspiegelt: "Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute."]

außerdem passen die ironischen rhetorischen Fragen und die zur ironischen Übertreibung eingesetzten Metaphern zur Satire.

Durch all diese Mittel wird der Lebensstil Postumus' satirisch kritisch unter die Lupe genommen und ihm zum Schluss ein Ratschlag gegeben, der aber bereits wiederum ironischerweise zeigt, dass er Postumus nichts [mehr] nützt.

...zur Antwort

Das ist nicht dein Ernst. Du wirst wohl niemanden finden, der dir dies alles übersetzt;

aber ein kleiner TIPP: PFA wird mit Hilfe von "wollen" übersetzt.

Und noch eine Anmerkung: ich helfe hier nicht, weil ich "Latein-begeistert" bin, sondern weil ich mir vorstellen kann, dass einige Schüler|innen während des Homeschoolings Probleme haben, sich den entsprechenden Stoff selbstverantwortlich anzueignen.

Allerdings, wenn ich das Gefühl (wie hier) habe, dass jemand dreist diese Plattform ausnutzt, um sich seine Hausaufgaben machen zu lassen (andere müssen auch Präsentationen vorbereiten und haben noch dazu diese Übersetzung auf), dann reicht mein Mitleid nicht aus, um zu helfen.

Außerdem ist es schon etwas dreist, "kann das irgendein Lateinbegeisterter für mich tun" quasi - "welcher Lateiner ist so doof und macht mir mal..." zu schreiben.

Aber vielleicht hast du Glück und es erbarmt sich jemand

...zur Antwort

Ich fange mal an, deine begonnene Übersetzung zu korrigieren:

Nachdem die Griechen [vor] den Sirenen entkommen sind, führten sie ihren Weg fort.

Korrektur: ["vor"] ist überflüssig, anstatt "sind" -> "waren" (Begündung: nach postquam steht immer das Perfekt, das aber je nach Zeitbezug zum Hauptsatz auch [wie hier] mit dem Plusquamperfekt übersetzt werden muss); besser: setzten sie ihren Weg fort.

Denn sie wollen endlich nach Hause zurückkehren, weil sie ihre Frauen und Kinder ...

Korrektur: ...vermissten (desiderantes).

Wenn du deine Übersetzung weiter versuchst, korrigiere ich...

...zur Antwort

lies dir bitte mal deine andere Frage durch, dort habe ich diese Frage eigentlich mit beantwortet.

Die satzwertige Konstruktion PC = participium coniunctum =

 

besteht aus einem an sein Beziehungswort gebundenes Partizip.

und das kann auch ein PPP (= Partizip Perfekt Passiv) sein, dann wird diese satzwertige Konstruktion vorzeitig zum HS übersetzt

oder ein PPA (= Partizip Präsens Aktiv), das dann aktivisch und gleichzeitig zum HS übersetzt wird

oder ein PFA (Partizip Futur Aktiv), das nachzeitig übersetzt wird.

...zur Antwort

"die Zeitverhältnisse eines PC = Participium coniunctums"

damit meinst du bestimmt, in welcher Zeit - in Bezug zum Hauptsatz - wird diese satzwertige Konstruktion übersetzt.

da du hier nach einem PC mit PPP fragst, ist die Antwort leicht.

Immer vorzeitig im Verhältnis zum Hauptsatz. Das liegt einfach am PPP.

Denn es ist ein Partizip Perfekt Passiv und wird

--> vorzeitig und passivisch übersetzt (je nachdem, welche Form der Übersetzung wählst, z.B. als Relativsatz, als Kausalsatz, als Temporalsatz usw.)

Beispiel:

Filii a matre invitati venerunt. (der HS steht im Perfekt und wird mit Präteritum übersetzt ==> das PC muss vorzeitig mit dem Plusquamperfekt übersetzt werden)

z.B.:

Als / Weil / Obwohl / Nachdem…

 

die Söhne von der Mutter eingeladen worden waren, kamen sie.

...zur Antwort

Besser wäre es, du würdest alles nicht „Linksbündig ausgerichtet“, sondern im „Blocksatz“ schreiben

Das ist das Format, wo alle Striche gleichlang sind. Außerdem hast du einige Rechtschreibfehler und auch deine Formulierungen sind nicht immer logisch. Beispiel:

Dass die Jugendlichen sich heutzutage einen Spaß daraus machen, ihre Schriftsprache verpestet aussehen zu lassen ist zwar „lustig“ ---------

Und nun schreibst du weiter

Leider gibt es trotzdem Menschen, die ……

Nach „zwar“ müsste eigentlich ein „aber“ kommen und nicht ein Satz mit „Leider… (Ich verstehe den Zusammenhand zwischen den beiden Sätzen sowieso nicht)

Genauso unlogisch ist das „trotzdem“

Ich habe dir die beiden Sätze minimal abgeändert und alles korrigiert

 

 

Rechtschreibung ist ein wichtiger Bestandteil des (Berufs-) Alltags, denn man sollte immer auf (sehr) gute Schriftsprache zurückgreifen können. Dies hat besondere Wichtigkeit, weil man ohne die Richtigkeit der deutschen Sprache weder im Alltag noch im Berufsleben zurechtkommen wird.

Natürlich muss man in allen Berufen kommunikationsfähig sein. In sozialen und kaufmännischen Berufen hat dies aber eine besondere Wichtigkeit. Diese Berufsbereiche prägt nämlich die Kommunikation und daher die Schriftsprache.

Ist man aber nicht in der Arbeitsumgebung, sondern unter Freunden oder Arbeitskollegen, wird die Rechtschreibung plötzlich unwichtig. Mangelnde Deutschkenntnisse werden durch „Autokorrektur“ verbessert und Abgetipptes wird in perfektem Deutsch serviert.

Jugendliche neigen aber eher dazu, absichtlich Grammatik- bzw. Rechtschreibfehler einzubauen oder Dialekte nachzuahmen. Meist entsteht jedoch eine Mischsprache aus Deutsch und Englisch.  

Dass Jugendliche sich heutzutage einen Spaß daraus machen, ihre Schriftsprache verpestet aussehen zu lassen, erscheint „lustig“. Leider gibt es auch Menschen, die nicht auf eine richtige Schriftsprache zurückgreifen können, weil sie unter der „Lese-Rechtschreib-Schwäche“ (kurz LRS) leiden. Glücklicherweise kann diese therapiert werden. 

PS: ich hatte den Text bereits im Blocksatz formatiert und Absätze gemacht, leider übernimmt GF dies alles nicht beim Kopieren.

...zur Antwort

Was ein Hyperbaton ist, findest du in meinem Kommentar zu 26ames Antwort, im Text sind sie fett markiert:

Sed te, cuicumque est retinendae cura puellae,

Attonitum forma fac putet esse sua.

Sive erit in Tyriis: Tyrios laudabis amictus;

Sive erit in Cois: Coa decere puta.

Aurata est: ipso tibi sit pretiosior auro;

Gausapa si sumsit: gausapa sumta proba.

Astiterit tunicata: Moves incendia, clama;

Sed timida, caveat frigora, voce roga. 

Tantum, ne pateas verbis simulator in illis,

Effice, nec vultu destrue dicta tuo.

Si latet ars, prodest; affert deprensa pudorem

Atque adimit merito tempus in omne fidem.

Die Schwierigkeit ist hier, dass man wirklich die Übersetzung kennen muss, sonst klappt es nicht

...zur Antwort

such dir exemplarisch je 1 Verb der genannten Konjugationen -

z.B.:

VENIRE

und

CAPERE

schreibe dann von beiden im Präsens, Perfekt, Imperfekt, Futur, Plusquamperfekt dann die Formen von der 1. Ps. Sg bis zur 3. Ps. Pl und vergleiche sie.

z.B.

1) Präsens

1a) Indikativ Aktiv

veni-o, veni-s, veni-t, veni-mus, veni-tis, veni-u-nt = i-Konjugation

capi-o, capi-s, capi-t, cap-i-mus, cap-i-tis, cap-i-u-nt = gemischte Konjugation

1b) Konjunktiv Aktiv

veni-a-m, veni-a-s, veni-a-t, veni-a-mus, veni-a-tis, veni-a-nt

capi-a-m, capi-a-s, capi-a-t, capi-a-mus, capi-a-tis, capi-a-nt

1c) Indikativ Passiv

veni-or, veni-ris, veni-tur, veni-mur, veni-mini, veni-u-ntur

capi-or, cap-e-ris !!!, capi-tur, capi-mur, capi-mini, capi-u-ntur BEACHTE!!!!

1d) Konjunktiv Passiv

veni-a-r, veni-a-ris, veni-a-tur, veni-a-mur, veni-a-mini, veni-a-ntur

capi-a-r, capi-a-ris, capi-a-tur, capi-a-mur, capi-a-mini, capi-a-ntur

und so mache das bei den anderen Zeiten ebenfalls. Beim Präsens siehst du die Regeln, nach denen konjugiert wird, indem du es in dieser Art schreibst. So fallen dir auch am ehesten die Unterschiede auf. Falls du die Regeln, wie ein Verb konjugiert wird nicht kennst, versuche sie herauszufinden und formuliere dir einen Merksatz. Dann prägt sich das besser für dich ein. Viel Glück. Wenn noch Fragen sind, melde dich

...zur Antwort

[ergänze:] Es/Dies bemerkte (Animadvertit) mein Tischnachbar (wörtl: der [qui] mir [mihi] als nächster [proximus] saß/lagerte [recumbebat]) und (et) fragte (interrogavit), ob (an) ich [ergänze:] es billigen/gutheißen würde (probarem)

...zur Antwort

OMG, ihr solltet wirklich auch die Konjugation der Verben im Deutschen nochmals üben!!

iuvabas = 2. Prs. Sg. Imperfekt Aktiv Indikativ = du unterstütztest / du halfst

iuvabaris = 2. Prs. Sg. Imperfekt Passiv Indikativ = du wurdest unterstützt

("du wurdest geholfen" gibt es nicht)

iuvare im Imperfekt Indikativ Aktiv =

iuvabam = ich unterstützte

iuvabas = du unterstütztest

iuvabat = er unterstützte

iuvabamus = wir unterstützten

iuvabatis = ihr unterstütztet

iuvabant = sie unterstützten

iuvare im Imperfekt Indikativ Passiv = (wird gebildet mit "werden" im Präteritum + Partizip Perfekt [= 3. Verbform, die man lernt: z.B. unterstützen, unterstützte, unterstützt])

iuvabar = ich wurde unterstützt

iuvabaris = du wurdest unterstützt

iuvabatur = er wurde unterstützt

iuvabamur = wir wurden unterstützt

iuvabamini =ihr wurdet unterstützt

iuvabantur = sie wurden unterstützt

...zur Antwort

https://books.google.de/books?id=L63oBQAAQBAJ&pg=PA374&lpg=PA374&dq=Editus+hac+ille+est,+qui+si+sine+prole+fuisset&source=bl&ots=L9YfZSVVTE&sig=ACfU3U1phJU__xlAMrl1zFnZBsXcW7xeig&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwip3vDSzJPuAhUE7aQKHQo4BSA4ChDoATABegQIAhAC#v=onepage&q=Editus%20hac%20ille%20est%2C%20qui%20si%20sine%20prole%20fuisset&f=false

hier ist zwar auch nicht die komplette Übersetzung dieser Metamorphose ab Vers 298 - 2 Seiten fehlen in der Vorschau - aber ich glaube, hier findest du das meiste.

Du musst nur runterscrollen (zuerst kommt der lateinische Original-Text und dann die Übersetzung)

...zur Antwort

Dein 1. Satz ist ganz in Ordnung, nur der 2. stimmt nicht ganz...

Diese (Quae) Sache (res) hat bewirkt/bewirkte (effecit), dass (ut) er nach seiner (sui) seelischen (animi) Stärke (firmitatem; wörtl.: die Stärke seiner Seele) sucht[e] (quaerat), die (quam) er nämlich (videlicet) für (ad) das (ea), was (quae) er glaubte (putabat), dass es gefürchtet werden (timeri) kann/könnte (posse), geübt/trainiert hat[te], . Dieses (Hoc) aber (vero) so (tam) unerwartete (inopinatum) und (et) beinahe (paene) unerhörte (inauditum) Übel/Unglück (malum) verwundert (miror) mich nicht (non), falls (si) er ohne (sine) Furcht (metu) war/gewesen ist (fuit), weil (cum) es ohne (sine) Beispiel (exemplo) war (esset).

...zur Antwort

Erklärung:

4.)

4.1) zuerst darauf achten, dass du alle Angaben 4,45 m, 70 cm und 75 cm in

--> eine gemeinsame EINHEIT umwandelst --> hier: wandelst du sinnvollerweise

die m --> in --> cm um ==> 4,45 m = 445 cm

4.2) nun hast du eine Wand mit der Gesamtlänge von 445 cm,

an die 5 Regalteile - jedes 70 cm breit - d.h. du musst 5 x 70 cm = 350 cm rechnen - gestellt werden müssen - außerdem noch der 75 cm breite Flachbildschirm

4.3) um herauszubekommen, wie groß der freie Platz ist, wenn alle 5 Regalteile (= 350 cm) und der Flachbildschirm (75 cm breit), musst du diese Maße von der Gesamtlänge der Wand (445 cm) subtrahieren.

445 cm - (5 x 70 cm) - 75 cm =

445 cm - 350 cm - 75 cm = 20 cm

Antwort: Es bleiben noch 20 cm Platz an der 445 cm langen Wand übrig.

____________________________________________

5)

5.1) Nach dem gleichen Schema musst du hier auch vorgehen: d.h. du hast einmal

1,3 t und 2 Angaben in kg

daher ist es erneut sinnvoll, die Tonnen in Kilogramm umzuwandeln:

---> 1,3 t = 1300 kg

5.2) Im Aufzug stehen bereits 8 Kisten, die jeweils 80 kg wiegen, d.h. ihr Gesamtgewicht --> (8 x 80 kg = 640 kg)

5.3) Die Tragfähigkeit beträgt 1300 kg, d.h. wenn du das Gewicht der bereits im Aufzug stehenden Kisten (= 640 kg) hiervon subtrahierst, ermittelst du das Gewicht, das du noch

----> zuladen darfst

1300 kg - (8 x 80 kg) =

1300 kg - 640 kg = 660 kg (= erlaubtes Zulade-Gewicht)

5.4) um herauszufinden, wie viele Kisten zu je 55 kg dies entspricht, musst du diese 660 kg durch 55 kg teilen (dividieren)

660 kg : 55 kg = 12

Antwort: 12 Kisten dürfen noch dazugestellt werden.

(PS: also viel ausführlicher geht es nicht!)

...zur Antwort