Sich selbst überwinden, jemanden anzusprechen?

Vor 3 Jahren hatte ich die Schule zur Oberstufe gewechselt und dabei in den ersten Tagen einen Typen im Bus gesehen (von einer anderen Schule), der der Wahnsinn ist (jedenfalls für mich :)). Wir sind ein Jahr lang zusammen im Bus gefahren, ab und an saß ich in seiner Nähe und einmal habe ich mich sogar mit seinem Freund unterhalten, aber nicht mit ihm.

Fakt ist, dass ich ihn einfach nicht aus dem Kopf bekomme. Es schien, als wären wir halbwegs auf der selben Wellenlänge (obwohl ich das nur anhand dem, was er mit seinen Freunden etc. geredet hat und wie er sich verhalten hat, beurteilen kann), wir haben beide ein Faible für Mode, er ist zu 100% mein Typ, bis er dann eine Ausbildung angefangen hat.

Seitdem bereue ich es so sehr ihn nicht einmal angesprochen zu haben. Es ist, als wäre mir etwas unbeschreiblich Tolles in meinem Leben entgangen. De facto, habe ich mir dann immer gesagt: Wenn du ihn irgendwann wieder siehst, sprichst du ihn an - Fehlanzeige. Vorgestern habe ich ihn am Bahnhof nach zwei Jahren das erste Mal wiedergesehen und ihn einfach nur angestarrt.

Wie schaffe ich es denn, mich dazu zu überwinden auf ihn zuzugehen und anfangen zu reden? Die Frage klingt wahrscheinlich vollkommen bescheuert, aber es ärgert mich so, so sehr, weil ich einfach keine Ahnung davon habe jemanden anzusprechen. Der Gedanke an einen Korb stört mich nicht einmal, nur das "How to" stört mich.

Was soll man da sagen? "Hi"? Und dann sagt er "Hi" zurück? Und was dann?

Ich komme mir dabei so dumm vor :) Würde mich über ernst gemeinte Ratschläge sehr freuen, denn in einem halben Jahr beginne ich mein Duales Studium in der Stadt und die Wahrscheinlichkeit ihn öfters zu treffen, ist dabei recht hoch :)

LG

Liebe, Studium, Schule, Freundschaft, Mädchen, Ausbildung, Beziehung, ansprechen, Kontakt, Liebe und Beziehung, Liebe und Beziehungen
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Eingangssatz für Ausbildungsbewerbung gelungen formulieren?

Nabend liebe Community,

um den Unternehmen mein Interesse an Ihrem Hause zu signalisieren, starte ich meine Bewerbung meist mit einem Zitat, das hebt mich von den 0815 Bewerbern ab und steht repräsentativ für meine Persönlichkeit, da ich mich generell nicht für Einheitsbrei interessiere.

Dieses Mal funktioniert das aber nicht, daher wollte ich den Umbau anlässlich des Firmenjubiläums ansprechen. Mein Problem ist, dass es (die beste aller Versionen nach mehreren Stunden) sich komisch anhört und ich nicht beurteilen kann, ob dem nur aus meiner Perspektive so ist.

"Sehr geehrter Herr XY,

mit Ihrem neuen Store-Konzept, konnten Sie Ihrem Stammhaus neues Leben einhauchen, zu dem ich mich im kommendem Jahr ebenfalls zählen möchte. Da Sie mich bereits als Kundin von Ihren Qualitäten überzeugen [...]"

Der Inhalt der Klammer [...] passt, unabhängig von dem Einleitungssatz. Möchte den nur ungern angeben, weil ich schon von vielen ein großes Lob dafür bekommen habe, und nicht will, dass ihn wer anders nutzt :) Dieser ist auch der Knackpunkt meiner Bewerbung, mit dem ich dem Leser positiv in Erinnerung bleibe etc. Nur das bringt mir nichts, wenn der Einleitungssatz Müll ist.

Hat jemand eine Idee, auf welche Art man es umformulieren könnte? Oder ist der bereits in Ordnung? Ich würde mich sehr über Rückmeldungen freuen, gerne auch über mehrere verschiedene, damit ich eine Anregung bekomme :)

Falls es einen Unterschied macht: Ich bewerbe mich bei einem Modehaus.

LG

Arbeit, Schule, Bewerbung, Ausbildung
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Wie findet man wahre, enge Freunde?

Wir waren bis Sonntag in New York , Studienfahrt und dort war ich außerdem mit zwei Mädchen auf einem Zimmer, die immer mit den "coolen" rumhängen, weil es einfach ihre Freunde sind. Bzw. , die zwei sind ein Team und mit den Jungs befreundet.

An einem Tag, haben die einen Mittagsschlaf gemacht und da kam einer der Jungs rüber und meinte: Ja lass mal kuscheln. Am Ende lagen sie zu fünft auf dem Doppelbett, waren am kuscheln und am schlafen.

Und generell, die sehen sich gegenseitig in Unterwäsche, ist für die normal oder egal. Die machen ständig was zusammen, sind eben eins.

Danach dachte ich mir zuerst: "Warum sind die so eng zusammengeschweißt?" - Klar, mit der Zeit. Aber genauso gut gibt es eine Gruppe Mädchen, bei denen dieser Aufbau einer Freundschaft weniger wie ein Jahr gedauert hat ..

Ich hingegen habe reine Fake-Friends, das merkt man an allem, aber ich wünsche mir so sehr endlich dazu zu gehören. Vor zwei Jahren, bevor wir umgezogen sind, hatte ich diese Freunde. Es ist meine Schuld, dass ich keinen Kontakt mehr zu ihnen habe.

Aber ich frage mich immer wie das noch funktionieren soll. In irgendetwas eingliedern ist doch quasi unmöglich und die Leute, die perfekt zu mir passen würden gibt es augenscheinlich nicht. Jedenfalls habe ich sie nicht kennengelernt.

Ich hoffe irgendwie man kann mir helfen. Das macht mich immer so depressiv, wenn ich diese, richtigen, guten Freunde sehe ...

Liebe, Schule, Freundschaft, Beziehung, Liebe und Beziehung
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