Wie sollten wir denn Bauchnabel haben können, wenn Adam und Eva keine gehabt hätten? Also müssen sie welche gehabt haben.

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Buddhismus

Auch wenn ich selbst Christ bin - und wir natürlich das Tötungsverbot haben - denke ich, dass der praktizierende Buddhist per se friedliebend ist. Im Namen unserer Religion sind leider schon Kriege angezettelt worden.

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Zu Adam und Eva kann man keine sinnvolle Frage stellen. Wie sollen Adam und Eva - bei Licht betrachtet - eine Sprache gesprochen haben? Von wem sollen sie sie denn erlernt haben? Wie alt waren sie eigentlich, als sie auf die Welt kamen? Sind sie mit fertig ausgebildetem Sprachvermögen plötzlich vom Himmel gefallen? Fragen über Fragen

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Es gibt noch eine dritte Geschichte, bzw. in einem Lobgesang (Psalm 104) wird die Entstehung der Welt besungen.
Um zur Frage zu antworten: Schreib Du Deine Version, ich schreib meine Version - und schon gibts zwei verschiedene Geschichten. So war es in der Bibel auch. Die eine (1.Mose 2) ist um 1000 v.C. entstanden, die andere (1.Mose 1) ist um 540 v.C. entstanden. Verschiedene Menschen haben sie an verschiedenen Orten aufgeschrieben.
Die beiden Geschichten sind in der Tat im Widerspruch zueinander.

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Man kann Regenbogen sogar selber machen, habe ich letztens festgestellt: An einem schönen sonnigen Tag im Garten Planschbecken aufgebaut, SuperSoaker rausgeholt und Wasser im Garten versprüht. Dabei erschien ein Regenbogen. Voraussetzung ist aber tatsächlich, dass die Sonne hinter Dir ist.
Er entsteht nämlich dadurch, dass sich das Licht der Sonne an den herumfliegenden Wassertropfen brechen kann.

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Ich gebe dem Votum recht, dass es der schrecklichste Brauch ist. Aber es ist halt Brauch, und das deshalb, weil es vielen vielleicht auch hilft, durch diese Situation zu kommen.
Ein Vorschlag:
Beileid wird - wenn möglich - vorher telefonisch ausgesprochen, jedenfalls in dem Moment, wo man den ersten Kontakt hat.
Am Friedhof (vor einer Trauerfeier) begrüßt man die am stärksten betroffenen Angehörigen mit einer Geste anteilnehmenden Bedauerns (ist z.B. ein Familienvater verstorben: auf die Frau und auf die Kinder; vielleicht hatte d. Verstorbene auch noch Geschwister, oder gar Eltern).
Am Grab wird es wieder "einfacher": wenn hier Angehörige stehen bleiben, dann kann man ihnen "viel Kraft" oder so wünschen. Angehörige, die hier nicht stehen, die bitte nicht aufsuchen, denn die brauchen jetzt erst mal Ruhe und Abstand. Evtl. kann man sie nachher, z.B. draußen vor dem Friedhof noch treffen.
Ganz wichtig: nach einer Woche ist d. allerengste Angehörige mit dem Beerdigungsstress durch. Dann diese Person(en) nicht vergessen: jetzt brauchen sie jemanden, mit dem sie sprechen können. Sie werden von sich aus in der Regel nicht kommen, man muss auf sie zugehen.

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Bei einem Urnengrab ist naturgemäß eine viel kleinere Öffnung; daher werden Sträuße meist daneben gelegt. Sonst verstopfen sie die Öffnung, nur Einzelblumen werden in der Regel durch die kleine Öffnung ins Grab geworfen. Und: entfernt wird nix. Das ist nur, falls es Kränze gab.

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Das jüdische Volk hat die jüdische Religion.
Es ist nämlich Bestandteil der jüdischen Religion, sich möglichst mit Angehörigen anderer Völker nicht zu ehelichen. In keiner mir bekannten Religion ist es so konsequent (wenn auch nicht 100%ig) durchgehalten worden wie im Judentum.

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Ich will ja doch hoffen, dass die Jugendlichen, die ich heute gesehen habe, in einem Jahr alle ein Stück schlauer und nicht dümmer geworden sind. Dümmer werden glaube ich nur demente bzw. alte Menschen.
Meine Jugend wird ansonsten jedenfalls auch nicht dümmer.

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Schon allein das erste Buch Mose ist verfasst worden von vielen hunderten von Menschen. Bis die Geschichten aufgeschrieben wurden, wurden sie erst einmal z.T. mehrere hundert Jahre mündlich von Generation zu Generation weitergegeben und dabei weiter- und umgestaltet. Auch wenn sie vielleicht noch nicht schreiben konnten, sind sie doch in der Entstehung des Textes entscheidend beteiligt gewesen (man bedenke: in der damaligen Zeit war Schreiben-Können eine Fähigkeit, die nur vielleicht jeder 10.000e beherrschte).
Auch die anderen Schriften des Alten Testaments lassen sich nicht auf einzelne Personen zurückführen.
Im Neuen Testament wird es aber etwas übersichtlicher, da zumindest ein Autor (Paulus) eine ganze Reihe von Schriften (fast) alleine verfasste. Aber auch hier sind bei der Entstehung der Evangelien erst einmal 30 Jahre mündliche Überlieferung zu veranschlagen.

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Aramäisch

Im Ausschlussprinzip:
Deutsch nein - bedarf wohl keiner weiteren Erklärung, deutsche Juden gab es erst später.
Lateinisch nicht, die Amts- und Verkehrssprache in den oströmischen Provinzen war zur Zeit Jesu Koine-Griechisch.
Hebräisch nicht, das war die Sprache in den älteren Schriften des Alten Testaments; die jüngeren wurden bereits in Aramäisch verfasst.
Also deutet alles auf ARAMÄISCH hin.
Kleine Gegenprobe: "Abba" ist das von Jesus gebrauchte aramäische Wort für "Vater" (hebr: ab, lat: pater, griech: patros, dt: Vater).

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In der Diskussion scheint mir ein bisschen das alte Vorurteil vorhanden zu sein: Altes Testament - böse - grausam - strafender Gott. Neues Testament - gut - liebender Gott. Nicht nur das gesamte Buch der Offenbarung im NT ist voll von blutrünstigen Bildern (übrigens abgewandelten Zitaten aus dem AT), auch die Geschichte von Hananias und Saphira (Apostelgeschichte 5) zieht einem den Zahn, als gäbe es im NT keine Strafaktionen mehr. Außerdem gibt es auch im AT einen gütigen, gutmütigen (1.Mose 18-19), mit ganzem Herzen sein Volk liebenden Gott.

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Wahrscheinlich gar nicht.
Wie andere schon geschrieben haben, gab es im besagten Zeitraum - ich würde sagen von 1600 bis 1400 v.C. - größere Bevölkerungsumschichtungen im Mittelmeerraum und im vorderen Orient. Die Philister beispielsweise waren "Eindringlinge", die über das Meer gekommen sind, daher haben sie sich ja auch im Gaza-Streifen niedergelassen. Es ist zu vermuten, dass sie auch Spuren an anderen Stellen, z.B. in Griechenland, hinterlassen haben.
Zu diesen Bevölkerungsumschichtungen gehörten auch Wanderbewegungen israelitischer Nomadengruppen. Die Altertumsforschung geht davon aus, dass die Landnahme Israels nicht als ein so einheitliches Geschehen erfolgt ist, wie es nach der Bibel den Anschein hat. Sondern dass - vereinfacht gesprochen - die einen Stämme aus Norden gekommen sind, die anderen Stämme aus Süden (=Ägypten), noch andere Stämme aus Osten. Israelitische Stämme sind nicht vom Meer (Westen) aus gekommen. Es war also nur ein Teil der Stämme unter ägyptischem Frondienst. Und die Verbindung dieser Stammesgeschichten mit einer Familiengeschichte (Abraham-Isaak-Jakob-12 Söhne = 12 Stämme) erfolgte auch zu einem späteren Zeitpunkt. Problematisch ist ja auch die Tatsache, dass die Stämme dieser 12 Söhne Jakobs gar nicht alle gleichzeitig im Land gelebt haben. Dazu hilft ein Blick in die biblischen Landkarten in der Zeit des AT.
Die Figur des Mose ist ebenfalls zu einem späteren Zeitpunkt mit vielen Traditionen angereichert worden. Der berühmte Durchzug durch das Schilfmeer jedenfalls ist ursprünglich nicht mit ihm, sondern mit Mirjam verbunden gewesen. Ihr Lied (2.Mose 15,21) ist einer der ältesten Texte der Bibel überhaupt.

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Stell Dir mal bitte ein Lebensbeginn ohne -ende vor! Menschen werden geboren und kommen einfach dazu zu den Menschen, die schon auf der Welt leben. Die Erde würde recht bald platzen (oder besser gesagt an Platzmangel kollabieren), es gibt ja auch keine Möglichkeit, durch Krieg oder so eine Dezimierung herbeizuführen.
Horror - wie gut, dass es den Tod als natürliche Grenze gibt.

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