Welche Konsequenzen können passieren?

Ich bin von mir selber zutiefst enttäuscht und habe jetzt auch riesige Probleme.

Heute habe ich in der Berufsschule die erste Klassenarbeit geschrieben, ich habe Spicker vorbereitet, eigentlich nur zum Üben. Ich wusste einfach gar nichts mehr in der Arbeit, und da ich nicht wieder die nächste Ausbildung verhauen wollte ( habe sogar noch Probezeit ), habe ich gespickt.

Eine Mitschülerin hat mich hinterlistig bei der Lehrerin verraten ( sie hat mir der Lehrerin gesprochen und ich wusste ja nicht das sie es gesehen hat und mich verpetzt hat ) - die Mitschülerin hat auf mich gezeigt, die Lehrerin hat es dann gesehen, die Lehrerin hat wütend geguckt und auch mit mir geschimpft dass sowas unfair sei , mir die Arbeit weggenommen , mit 6 unterschrieben und zurückgegeben. Sie hat auch gesagt das sie sofort meinem Ausbildungsleiter bescheid geben wird.

In der darauffolgenden Pause hat mich diese Mitschülerin auch noch weiter provoziert , es kam zum Streit, sie hat mit den Armen umhergeschwungen und ist auf mich zugelaufen und hat versucht mich zu hauen, da sind mir die Sicherungen durchgebrannt und ich habe ihr mit dem Handballen ins Gesicht geschlagen, sodass sie aus der Nase geblutet hat und weinend ins Lehrerzimmer gerannt ist.

Dann war der Tag für mich vorbei, ich konnte sofort nach Hause gehen und morgen habe ich ein Gespräch beim Ausbildungsleiter, mein Betrieb wurde sofort angerufen .. und die Mitschülerin hat mir noch gedroht mich anzuzeigen.

Ich habe Angst das ich eine Vorstrafe kriege und meine Ausbildung beendet sein wird. Was soll ich nur morgen dem Chef sagen? Sie hat die Geschichte natürlich nicht so erzählt sondern so das ich alleine der Schuldige bin.

Schule, Klassenarbeit, Lehrer, Lehrerin
Warum Ausbildung statt berufliche Maßnahme?

Ich verdiene in der Maßnahme zurzeit mit Taschengeld, Fahrtkosten und Essensgeld zusammen 600€, Kindergeld wird weitergezahlt, Beiträge für die Krankenkasse werden auch vom Amt übernommen.

In der Anfangsphase bin ich nur Montags eigentlich Vollzeit da, meistens ist immer 1 - 2 Stunden eher Schluss, und an den anderen Wochentagen immer nur 2 Stunden.

Erst wenn ein Betrieb gefunden wird , wird dort Vollzeit gearbeitet, sofern man soweit belastbar ist, manche können nur 3 oder 6 Stunden arbeiten ( alle die dort sind haben ADS, Autismus oder sowas ), zudem hat man 6 Wochen Urlaub + 1 Woche Sonderurlaub wegen Schwerbehindertenausweis.

Mal abgesehen von dem entspannten Anfang kriege ich ja etwa genau so viel wie in einer Ausbildung. 800 € + Krankenkasse wird gezahlt ( bin 23 und müsste den Beitrag von 200€ ohne Job selber zahlen ).

Es ist bei weitem nicht so anstrengend wie in einer Ausbildung .. der Schulstoff den man dort durchgeht ist Grundschulniveau ( alphabetisch sortieren, Kopfrechnen ), Man macht sowas wie gemeinsam Kochen mit den anderen Teilnehmern am Maßnahme Tag.

Kein zu Hause lernen, Hausaufgaben, wie gesagt absolut popelig einfache Schulaufgaben und kein lernen für Berufsschule, keine Prüfungen. Es werden auch noch Ausflüge gemacht wie z.B. in Zoo. Warum soll man sich da eine Ausbildung antun , so eine Maßnahme ist doch im Vergleich zur Ausbildung viel entspannter. Und ich hatte schon 2 Maßnahmen und jetzt zahlt das Amt die dritte.

Geld, Arbeitslosengeld, Agentur für Arbeit, Arbeitsamt