hm.. Frettchen ja oder nein. Also ganz ehrlich? RATEN würde ich niemandem zu Frettchen. Die Tierchen sind wirklich sehr anstrengend und man sollte sich gut auskennen und vorher umfassend informieren. Nur dann kommen Frettchen überhaupt in Frage. Und dennoch kommt es sehr oft vor, dass auch Leute die sich informiert haben (ob nun genug oder nicht, darüber lässt sich streiten) die Tiere dann wieder abgeben.

Man muss eben echt viel beachten.

Ich möchte gleich mal damit anfangen: Bringt die Tiere bitte NICHT zusammen mit eurem Sohn im Zimmer unter. Das wird nicht funktionieren. Frettchen schlafen sehr viel, vielleicht 18 Stunden am Tag. Aber wenn sie dann wach sind - dann richtig. Und das kann auch mitten in der Nacht sein, besser gesagt ist das oft mitten in der Nacht der Fall. Und dann werden sie euren Sohn nicht schlafen lassen.

Frettchen brauchen unheimlich viel Beschäftigung zu den Zeiten wenn sie wach sind, aber Kinderspielzeug sind sie keinesfalls. Selbst "große" Kinder sollten schon genau wissen wie man mit den Tieren umgeht und sie selbst entscheiden lassen wann sie spielen oder kuscheln wollen - und wann eben nicht.

Außerdem spielt der Geruch eine große Rolle, gerade wenn sie in der Wohnung sein sollen. Dass Frettchen stinken würde ich jetzt nicht sagen (außer unkastriert in der Ranz) aber sie haben schon einen starken Eigengeruch. Manche Menschen stört der nicht, andere mögen ihn garnicht. Daher mein Tipp an alle, die ernsthaft über eine Anschaffung nachdenken: Unbedingt mit ALLEN Mitbewohnern einen Schnupperbesuch bei Frettchenhaltern machen. So kann man feststellen ob der Geruch stört und sich außerdem ein Bild davon machen, wie die Tiere wirklich sind. Mit Kaninchen oder Katzen kann man sie vom Wesen her kaum vergleichen, Frettchen sind schon ganz speziell.

Natürlich sind Frettchen unheimlich süß anzuschauen, wenn sie miteinander herumtollen. Aber das ist eben lange nicht alles. Man muss jeden Tag (mindestens einmal) die Toiletten sauber machen. Regelmäßig Häufchen aufwischen, da die Tiere meist nicht ganz stubenrein werden, ständig was neues in Sachen Beschäftigungsmöglichkeiten einfallen lassen.

Und dann ist da noch der Kostenfaktor. Günstige Haustiere sind es nicht. Schon die Anschaffungskosten sind nicht gering, da zum einen die Tiere selbst nicht zu verschenken sind und zum anderen die Kosten für Käfig, Spielzeug, Decken und und und anfallen.

Ihr solltet auch monatlich was zurück legen für Tierarztkosten. Wenn ein Frettchen mal richtig krank wird, kann das schnell mal ein paar hundert Euro teuer werden. Bitte auch vorher schon einen Tierarzt ausfindig machen, der sich WIRKLICH mit Frettchen auskennt und nicht nur schonmal eins gesehen hat...

Ach ja.. ihr seid in eine neue Wohnung umgezogen. Wohnt ihr da auf Miete? Denn falls ja: NUR DANN überhaupt Frettchen anschaffen, wenn schwarz auf weiß im Mietvertrag steht, dass die Frettchenhaltung erlaubt ist. Mündliche Zusage reicht nicht, denn es gab schon viele Vermieter die es sich dann anders überlegt haben. Und glaubt mir: Frettchen müssen vom Vermieter genehmigt werden.

Alles in allem: sehr interessante Tiere, zu deren Anschaffung ich nicht Raten will. Nur für Leute die echt Nerven haben und sich auskennen.

So, jetzt hab ich euch zugetextet, wenn noch Fragen offen sind einfach bescheid sagen - gerne auch per PN. Gruß, nightblue

...zur Antwort

Können Frettchen zu zweit glücklich sein, oder wie viele Tiere sollten es ein?

Hey!

Ich habe schon seeehr oft gelesen, gehört, selbst erlebt, dass Frettchen alleine niemals glücklich sein können, und dass es einfach ein sabsolutes Muss ist, die Tiere MINDESTENS zu zweit zu halten!!! EBEN - MINDESTENS!!! Was soll das genau bedeuten? Heisst das, dass Frettchen erst ab der 3-Gruppe glücklich sind? Sind die Tiere zu zweit anders (?), z. B. schläfriger/aggressiver/bissiger/trauriger/unausgeglichener/werden schneller krank, denn zur Gesudheit gehört ja auch die seelische dazu! ? Welchen Unterschied zeigen zu zweit gehaltene Tiere als z.B. zu dritt oder zu viert gehaltene? Ausserdem würde ich gerne wissen, mit vie vielen Frettchen man als Anfänger beginnen sollte? Ist es so, dass man mit zwei anfangen und sich später ein drittes Freddel...dazuholen sollte? Geht das überhaupt? Kann man zwei Frettchen haben, und dann ein paar Monate später ein drittes Tier "hinstellen"? Oder wäre es besser, gleich 3 Frettchen zu nehmen? Kurz um: Ich hoffe, ihr könnt mich rund um das Thema "Anzahl der Frettchen" aufklären! Ich habe ja schon viele Frettchenfragen gestellt, und es kommt auf euch sicherlich so rüber, als ob ich nichts über Frettchen wüsste, aber andere würden sich über dieses Thema hier gar keine grossen Gedanken machen undsich einfach ""ein Frettchen" holen, oder gleich mehrere und schauen, was geschieht! Ich öchte kein Risiko eingehen! Danke schonmal!

...zur Frage

Also 2 ist wirklich das MINIMUM. Sinn macht es aber eigentlich erst ab mindestens 3 Tieren aus einem ganz einfachen Grund. Wenn ein Frettchen stirbt und du hattest nur 2, sitzt eines auf einmal alleine da. Teilweise trauern Frettchen schon sehr stark um einen verstorbenen Artgenossen. Und dann in dieser Trauerzeit mal eben schnell einen passenden neuen Partner zu finden ist nicht gerade leicht. Noch besser sind natürlich 4 Frettchen, aber viel mehr sollten es dann meistens aus Platzgründen nicht mehr werden. Letztendlich fühlen sich Frettchen in größeren Gruppen sehr wohl, aber dann brauchst du genug Platz, Beschäftigungsmöglichkeiten, und und und.

Hm... erst 2 und dann 1 dazu oder lieber gleich 3... Ich sag mal so. Als Anfänger bist du ohnehin am besten beraten dir ausgewachsene Tiere zu holen. Denn Jungtiere sind bei Frettchen schon sehr anstrengend und sind nicht unbedingt das was man sich als absoluter Anfänger in's Haus holen sollte. Auch wenn sie noch so süß aussehen. Besuch mal eine Frettchenhilfe - Adressen in der Nähe findest du z.B. in Frettchenforen. Vielleicht findest du ja sogar gleich eine Gruppe von 3 Tieren, die schon zusammen leben und die du übernehmen kannst. Mit der Frettchenhilfe hast du dann auch gleich Leute die sich auskennen und dir weiter helfen bei Fragen.

Natürlich kann man auch später ein 3. Tier dazu holen. Aber ganz ehrlich? Das ist nicht immer so einfach. Da ist man am besten beraten man lässt sich den neuen Partner von den vorhandenen Frettchen aussuchen. Einfach irgend ein Tier dazu setzen klappt zwar manchmal, aber bei weitem nicht immer. Und Frettchen können schon sehr heftig werden, wenn sie einen Artgenossen nicht in der Gruppe haben wollen.

...zur Antwort

Frettchen sind sehr kostenintensive Tiere. Nicht nur in der Anschaffung, sondern auch im Unterhalt. Was das Tier selbst kostet, kommt immer darauf an, wo du es her holst. Es gibt für alle Tiere unseriöse Hinterhofvermehrer, die die Tierchen verscherbeln. Wenn du ein gesundes Tier willst, geh am besten in eine Frettchenhilfe.

Die Tiere brauchen aber unheimlich viel Platz. An einen Käfig am besten garnicht erst denken, sondern entweder einen extra Raum für die Tierchen einrichten oder ein großes Freigehege, aus dem sie sich nicht erausbuddeln können - sprich du musst erstmal alles absichern unterirdisch und dann wieder Erde drauf.

Zudem brauchst du MINDESTENS 2 Frettchen, da man die Tiere keinesfalls alleine halten kann. Kastriert werden müssen sie auch (Männchen stinken sonst bestialisch und Weibchen bekommen ohne Kastration die Dauerranz und sterben daran).

Einen nicht zu verachtenden Eigengeruch haben Frettchen durchaus. Daher mein Tipp für jeden, der über die Anschaffung nachdenkt: Auf jeden Fall zuerst einen "Schnupperbesuch" bei Frettchenhaltern machen, damit man sich mal ein Bild von den Tieren machen kann. Außerdem würde ich den Geruch zwar nicht als stinken bezeichnen, aber den mag wirklich nicht jeder. Und wenn du mit anderen im Haus/Wohnung lebst, sollen alle beim Schnupperbesuch dabei sein.

Ach ja: wohnt ihr auf Miete? Denn Frettchen zählen nicht unter normale Haustiere und müssen genehmigt werden. Ohne dass die Haltung im Mietvertrag eingetragen wird würde ich über eine Anschaffung gar nicht weiter nachdenken. Oft sagt der Vermieter erst ja und überlegt es sich dann doch anders, wenn die Tiere erstmal da sind...

Auch hochwertiges Futter wirst du brauchen und viel Frischfleisch. Beides nicht für ein paar Cent beim Aldi zu bekommen.

Also ganz ehrlich: Frettchen sind sehr kostenintensive Tiere, die nur in die Hände von erfahrenen Frettchenhaltern gehören. Wenn du dir das erste Mal welche holen willst, dann nur über eine Frettchenhilfe mit Leuten, die dir bei Problemen zur Seite stehen.

Und GANZ WICHTIG! Nehm dir auf jeden Fall noch sehr viel Zeit um dich umfassend über die Tiere zu informieren, denn das was ich hier geschrieben habe ist noch nichtmal ein Bruchteil von dem was du wissen solltest, bevor solche Tier bei dir einziehen.

...zur Antwort

Ich finde es völlig unwichtig, welches Auto man in der Fahrschule fährt. Gut, es sollte schon eines sein, das man dann zur Prüfung auch nutzt, denn während der Fahrstunden ein Auto zu fahren und zur Prüfung auf ein anderes umzusteigen ist wenig sinnvoll meiner Meinung nach. Beispielsweise Minis sind soweit ich weiß für die Fahrprüfung nicht zugelassen.

Die Fahrschule solltest du nicht nach dem Auto auswählen, das du dort fahren wirst, sondern danach ob die Fahrlehrer was taugen.

...zur Antwort

Schnell zum Tierarzt, aber zu einem, der sich mit Frettchen AUSKENNT! Dieser tut es offensichtlich nicht. Hat er überhaupt den richtigen Impfstoff genommen? Es gibt einen für Frettchen und einen für Hunde. Viele nehmen den für Hunde und kennen sich mit der Dosierung nicht gut genug aus.

Außerdem werden Frettchen nicht einfach mal so entwurmt, wie zum Beispiel Katzen. Ich glaube das war nicht das wahre, was der Tierarzt da angestellt hat. Wenn du Tierarztempfehlungen brauchst, frag mal in den Foren von frettchen4you.de oder frettchen-forum.de nach. Dort gibt es auch nach PLZ aufgelistet Tierartztempfehlungen.

...zur Antwort

Mein Tipp: Fahr öfter mal abends "spazieren", wenn nicht mehr viel los ist. Fährst du immer mit demselben Auto, oder wechselt das? Wenn du dich erstmal ordentlich an's Auto gewöhnt hast und nicht mehr darauf achten musst wie du schaltest, bremst, etc. damit das Auto nicht abgewürgt wird - dann kannst du dich viel besser auf alles andere konzentrieren (Ampeln, andere Verkehrsteilnehmer, ...). Fahr einfach ein bisschen durch den Ort, übe das Anfahren bei Steigungen, lass es ruhig angehen.

Das ist schon nicht der beste Start mit dem Führerschein, wenn man nach bestandener Prüfung erstmal 2 Jahre kein Auto fährt. In der Fahrschule lernt man ja eigentlich nur, wie das im allgemeinen funktioniert mit dem Fahren. Die Übung muss danach kommen. Und das ist bei dir eben erst jetzt, wenn du so lange nicht gefahren bist.

Also stürz dich nicht gleich in's Getümmel, sondern übe wenn nicht viel los ist.

...zur Antwort