Wenn es kein Minijob sei soll, kann man einfach das Taschengeld beliebig erhoehen oder mal eine Reise schenken. Es gibt doch Moeglichkeiten ohne Ende, wie Eltern sich erkenntlich zeigen koennen, ohne dass offiziell Geld samt Abgaben fliessen muessen.

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Berufskollegs mit Schwerpunkt Erziehungswissenschaften.....Berufswunsch wäre eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker mit Oldtimern.

Ziemlich unsinnig........Schwerpunkt Erziehungswissenschaften und Ausbildungswunsch Kfz-Mechaniker haben nicht viel gemeinsam.

Muss ich dieses 3 Jahre erneut dort machen?

Nein, du machst gar nichts neu. Du wirst in der Luft haengen, wenn du in absehbarer Zeit tatsaechlich nach Schweden auswandern solltest, denn erst einmal fehlen dir grundlegende Kenntnisse der schwedischen Sprache, um Schule / Ausbildung folgen zu koennen. Selbst mit Foerderunterricht dauert es viel zu lange, um einen erfolgreichen Abschluss hinzulegen.

Ausserdem ist das schwedische Schul- und Ausbildungssystem nicht mit dem deutschen vergleichbar. In deinem Fall haettest du in Schweden die weiterfuehrende Schule besuchen muessen, die dich zum Kfz-Mechaniker vorbereitet. Eine Lehre, wie man sie aus Deutschland kennt, gibt es naemlich nicht. Man durchlaeuft waehrend der letzten 3 Schuljahre den praktischen Teil seiner gewuenschten Ausbildung.

Da in Schweden jahrgangsbezogen eingeschult wird, niemand sitzen bleibt bzw. Klassen wiederholt, sehe ich fuer dich keine reale Chance, deinen Berufswunsch in Schweden zu verwirklichen.

meine Famile und ich überlegen nach Schweden auswandern

Ueberlegen bedeutet, noch weit von der tatsaechlichen Umsetzung entfernt zu sein, denn so lange man sich noch nicht entschieden hat, fehlen auch deinen Eltern die Sprachkenntnisse, die man sich nicht innerhalb von ein paar Monaten aneignen kann.

Du solltest deine Ausbildung in Deutschland machen, die Zeit nutzen, gemeinsam mit deinen Eltern Schwedisch lernen und nach Beendigung deiner Ausbildung deinen Eltern nachwandern.

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Ich bezweifle, dass du ein Visum bekommst.

1.) LKW-Fahrer werden in den USA eine Ungelernte klassifiziert, d.h.: jeder kann oder koennte den Job machen, somit gibt es auch keinen Bedarf, Leute aus dem Ausland zu holen. 2.) Mit deiner deutschen Lizenz darfst du in den USA keine LKWs fahren. Du musst zuerst den US PKW Fuehrerschein machen. 3.) Erst nachdem du diesen 1 Jahr hast, kannst du die CDL machen, musst dann noch Erfahrung sammeln und darfst erst danach kommerziell LKWs fahren.

Kein US Arbeitgeber nimmt den Aufwand auf sich, dich mit unendlich viel Papierkram in die USA zu holen und dann immer noch mehr als 1 Jahr darauf zu warten, bis du deine Lizenzen hast und endlich LKW fahren darfst, ganz zu schweigen von den Behoerden, die nur dann das OK geben, wenn sich kein bereits in den USA Wohnender diesen Job ebenfalls ausueben koennte. Bei einem ungelernten Job sehr unwahrscheinlich.

Ich werde natürlich bevor ich Auswandere bei meinen Bekanten Urlaub machen und in der Zeit nach Jobs schauen.

Das ist verboten. Wirst du angeschwaerzt, bist du ganz schnell wieder aus den USA draussen, verbunden mit einem jahrelangen Einreiseverbot.

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Ein klassischer norwegischer Nachtisch ist Trollkrem:

5dl Preiselbeeren (oder Blaubeeren), 150g Zucker, 1TL Vanillezucker, 2 Eiweiss, 12 Blatt frische Zitronenmelisse.

Eiweiss mit Zucker schlagen, bis es fest ist, ca. 2 dl Preiselbeeren hinzufuegen, weiter schlagen, bis alles eine dicke einheitliche Masse ist. Vanillezucker hinzufuegen, weitere 2 ml Preiselbeeren vorsichtig unterheben. Die Creme mit restlichen Preiselbeeren und Zitronenmelisse verziert servieren.

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YFU zerstört mein Austauschjahr - oder liegt alles an mir?

Hallo liebe Community.

Dass ich ein Austauschjahr in den USA machen möchte, steht nun schon ziemlich lange fest. Eigentlich wollte ich es für das nächste Schuljahr machen, also 2014/15. Jetzt könnte man sich fragen... ist sie dafür nicht ein bisschen spät dran?? Ja, bin ich definitiv. Ich bin eine der letzten, die in die USA fliegen wird. In den nächsten Tagen wird überall in USA die Schule wieder anfangen. Die ersten Schultage werde ich ganz einfach verpassen.

Aber fangen wir vorne an. Ich habe mich vor scheinbaren Ewigkeiten bei YFU beworben. Wurde ohne große Umschweife angenommen. Jeder angehende Austauschschüler muss eine Vorbereitungstagung für sein Jahr absolvieren, organisiert von der Organisation. Meine also eben YFU. Das Ganze sollte eine Woche dauern, im Mai. Irgendwo unter meinen letzten Fragen kann man lesen, dass es mir eine Zeit lang gar nicht gut ging. Meine Situation stellte sich als Depression raus. Allerdings hat dies drei Jahre lang niemand bemerkt oder für voll genommen. Als es dann raus war, ging es mir auch wieder besser. Aber diese VBT zog mich wieder runter.

Dort fiel ich einer Teamerin besonders auf. Sie sagte, sie mache sich Sorgen um mich. Ich sei ein Mensch, der drohte, sich irgendwann selber aufzugeben. Hätte sie mir das vor einem halben Jahr gesagt, hätte ich ihr Recht gegeben. Aber ich war im Mai wirklich auf dem Weg der Besserung. Bis sie dann Wunden aufgerissen hat, die am verheilen waren. Wort wörtlich. Sie wollte meine Unterarme sehen. Dort entdeckte sie dann Narben der vergangenen Selbstverletzung. Ich habe nie so viel geweint, wie an diesem Tag. An dem sie meinte, ich könne so nicht fahren. Sie würde eine schlechte Beurteilung schreiben. Dann würde die Orga mich nicht mehr fliegen lassen.

Es waren die schlimmsten Tage überhaupt, in denen ich warten musste. Auf ein Ja, du darfst doch oder eben das Nein. Mein Vater hat sehr viel telefoniert, erklärt und schlussendlich alles eingeränkt. Ich würde doch fliegen dürfen!

Jetzt ist August und ich habe immer noch keine Gastfamilie. Eine Anfrage war bereits da: Eine Gastfamilie in Virginia. Aber daraus wurde nichts, denn YFU hatte sich vorher nicht erkundigt, ob es in der Nähe eine Schule gibt, die Austauschschüler aufnehmen würde. Es gab keine. Doof von YFU meiner Meinung nach.

Gestern kam eine neue Anfrage von einem Ehepaar, ebenfalls aus Virginia. Die Bearbeitung kann aber wie auch das letzte Mal sich über zwei Wochen hinziehen. Mein Abflugdatum sollte ursprünglich der 28. August sein. Nun wurde er von YFU auf den allerletzt möglichen geschoben: den 9. September. Die Schule würde schon zwei Wochen begonnen haben...

Eigentlich soll doch so ein Austauschjahr etwas Wundervolles sein! Klar, ich mache auch einen Haufen Erfahrungen, aber sie sind nicht schön. Was sagt ihr dazu? Ist meine Organisation einfach unfähig oder haben sie alles richtig gemacht und es ist meine Schuld. Dass sich keine Gastfamilie findet und und und

Vielen Dank schon mal (auch füs Lesen!)

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Aber ich war im Mai wirklich auf dem Weg der Besserung..... Sie wollte meine Unterarme sehen. Dort entdeckte sie dann Narben der vergangenen Selbstverletzung

Ich moechte dir nicht zu nah treten, aber wenn ich mir dein Avatar ansehe, gruselt es mich sehr. [...]

Du schreibst noch im Juni folgendes:

Es [Anm:: das Ritzen] war wirklich sehr schön und insgeheim hoffe ich auch, dass die Narben nicht verschwinden (ich weiß, das ist krank)...... Alles nur wegen ein paar Schnitte. Alles nur, weil ich dachte, es könne mir vielleicht helfen. So viele andere Menschen tun es, wieso sollte es bei mir keine WIrkung haben? Es war schön

YFU hat richtig reagiert. Wenn dein Vater jetzt dennoch einen Auslandsaufenthalt durchgeboxt hat, weiss er hoffentlich, was er getan hat und was fuer ein Risiko der Gastfamilie zugemutet wird.

Bei der Anmeldung wird nach Vorerkrankungen gefragt, speziell auch nach psychischen. Ein Austauschschueler muss psychisch stabil und belastbar sein. Sowohl abgeschlossene psychische Erkrankungen als auch aktuelle oder nach der Bewerbung auftretende sollen angegeben werden. Du hast bei deiner Bewerbung deine psychische Erkrankung verschwiegen. Deine Betreuerin musste ihre Beobachtung weiterleiten.

Interessierte Gasteltern werden darueber ebenfalls informiert. Was meinst du, wenn du waehrend des Auslandsaufenthalts einen Rueckfall bekommst, wie sehr das das Familienleben beeinflussst und wie gross die Verantwortung der Gastfamilie ist. Du kannst fuer nichts garantieren... Wird das Zusammenleben auf Grund deiner Erkrankung unzumutbar, wirst du sowieso nach Hause geschickt.

Nicht YFU sucht eine Familie fuer dich, sondern eine Familie muss sich fuer dich entscheiden. Bisher hat sich wohl keine Familie getraut, sich dieser Verantwortung zu stellen.

Weiterhin schreibst du im Juni:

Vor allem wollte ich diese Reise als einen Neuanfang nutzen, da mir hier einfach alles über den Kopf wächst.

Im eigenen Interesse solltest du dir ueberlegen, ob du psychisch stabil genug bist, einen Auslandsaufenthalt durchzustehen. Schon die kleinste negative Sache kann dich aus der Bahn werfen - im Ausland noch mehr als in Deutschland. So gesehen eignet sich ein Auslandsaufenthalt in deiner Situation nicht fuer "einen Neuanfang". Seine Probleme nimmt man naemlich immer mit, im Ausland vergroessern sie sich sogar meistens noch.

Ich wuensche dir alles Gute!

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