Was genau ist bei Ermittlung der Krankenkassen- Beiträge relevant ( was ist Einkommen, was ist Vermögen )?

Wie ist die Sachlage, wenn man sich aufgrund eines Erbes bei dem Jobcenter abgemeldet hat und kein Einkommen im eigentlichen Sinn hat, sondern zunächst mal einige Zeit vom Erbe lebt., bezogen auf die Krankenkassen- Beiträge ?

Bei Erträgen aus z. B. Aktienvermögen ist klar, dass Zinsgewinne etc. nicht nur beim Fiskus angegeben werden müssen, sondern auch bei der Krankenkasse.

Die Person, um die es geht, hat sich freiwillig versichert und zahlt den entsprechenden Tarif, also ca. 180 €. Der gute Mann entnimmt sich dann bis 1000 € pro Monat und lebt im Moment davon. Er argumentiert, die Zuteilung des Erbes wäre vor der Anmeldung als freiwillig Versicherter abgelaufen, daher wäre es Eigentum, das die Kasse nichts angehe. Und Einkünfte hätte er nicht, denn er geht ja nicht arbeiten.

Ich konnte es so genau auch nicht sagen, aber mittlerweile interessiert es mich auch, denn wie soll eine Krankenkasse ein Erbe bewerten, das als Betrag irgendwo auf dem Konto liegt und vor Beitritt schon existiert, wie soll sie daraus evtl. erhöhte Beiträge bemessen ,die Kasse ist schließlich kein Finanzamt, das genau diese Erbmasse interessiert.

Ähnlich wie z.B. Privatverkäufe von Gütern auf Ebay , die VOR Alg II - Bezug bereits vorhanden waren und somit bei Veräußerung nur eine Vermögensumwandlung darstellen, aber keine neuen Einkünfte ( weswegen das Jobcenter wohl zu Unrecht die Deklaration solcher Verkäufe verlangt ) ( Erbschaftsteuer musste Manni natürlich bezahlen )

Wo ist hier die Differenzierung zwischen Eigentum und Vermögen einerseits und Hinzugewinn von Mitteln andererseits und was ist anrechenbar ( bezogen auf die Krankenkasse ) ?

Recht, Sozialrecht, Erbrecht, Einkommensteuer, Krankenkasse, Steuerrecht, Wirtschaft und Finanzen
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