Was darf ein Ehepartner, der zum Betreuer zwecks Immobilienverkaufs bestellt ist, alles ohne gerichtliche Genehmigung?

Der Fall sieht wie folgt aus:

Ein Ehemann ist zum Betreuer seiner Ehefrau bestellt und soll eine Immobilie veräußern, die laut Grundbuch nur das Eigentum der Ehefrau ist.

Die Betreuung beinhaltet lediglich den Verkauf der Immobilie, ansonsten hat er eine umfassende Vorsorgevollmacht, die ihn dazu ermächtigt, Ihre Vermögensangelegenheiten zu regeln.

Seit Anbeginn der Ehe hat der Ehemann (einschließlich Ablösung von Hypotheken, die auf das Haus aufgenommen wurden, bevor der Ehemann die Ehefrau kennenlernte)sämtliche finanziellen Aufwendungen alleine durch seine Berufstätigkeit verdient.

Nun haben Beide eine barrierefreie Seniorenwohnung bezogen.

Wie sieht es da dann mit der Kostenaufteilung aus, bezahlt dann jeder die Hälfte der Miete etc. , und was ist mit den anderen Kosten für den Lebensunterhalt?

Welche Ausgaben muss er genehmigen lassen, ab welchem Betrag handelt es sich um "hohe", genehmigungspflichtigen Ausgaben?

Irgendwie "gehört" ihm doch auch als Alleinverdiener das Geld des Immobilienverkaufs auch, zumindest aber zu einem Teil, oder?

Zumindest sollte ihm ein Anteil davon doch zustehen...

Er wird sich nächste Woche fachlich beraten lassen, aber vielleicht kann jemand vorab schon etwas allgemein dazu sagen.

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