Grundsätzlich gilt; je früher die "Pille danach" nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr oder einer Verhütungspanne eingenommen wird, desto sicherer kann eine Schwangerschaft verhindert werden, weil die Wahrscheinlichkeit einfach größer ist, einem möglichen Eisprung zuvor zu kommen.

Die „Pille danach“ hat keine abortive Wirkung, sondern hemmt die Eireifung und verschiebt den Eisprung im Zyklus der Frau um 5 Tage nach hinten, sodass keine Befruchtung mehr möglich ist, weil die Spermien die Eizelle nun „verpassen“ bzw. dann abgestorben sind und nichts mehr anrichten können.

Nach dem Eisprung (eine Eizelle ist maximal 24 Stunden befruchtungsfähig), also in der zweiten, unfruchtbaren Zyklushälfte ist eine Schwangerschaft nicht möglich und die Einnahme der "Pille danach" überflüssig, weil mit oder ohne Pille danach das Eintreten einer Schwangerschaft unmöglich ist.

2 Tage nach Eisprung

Da aber kaum eine Frau weiß, wann genau der Eisprung stattfindet, ist eine gescheite Verhütung zu jedem Zeitpunkt im Zyklus notwendig und eine Notfallverhütung kann zu jedem Zeitpunkt im Zyklus sinnvoll sein.

Wenn der Eisprung zufällig zeitgleich mit dem ungeschützten Geschlechtsverkehr stattfindet und die "Pille danach" wird wenige Stunden später eingenommen, ist eine Befruchtung der Eizelle nicht mehr zu verhindern. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, dass trotz Einnahme der "Pille danach" eine Schwangerschaft eintritt.

dass man auch durch den Lusttropfen schwanger werden kann.

Siehe dazu gerne meinen Beitrag hier:

https://www.gutefrage.net/frage/pille-danach-oder-nicht-4#answer-435691544

Alles Gute für dich!

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Es gibt neben hormonellen Verhütungsmitteln (Pille, Verhütungsring, Implanon, DMS) auch Kupferball, Kupferkette, Kondom, Femidom, Diaphragma, Portiokappe, Verhütungscomputer, Kalendermethode, Temperaturmethode, Billings-Methode (Zervixschleim beobachten), Natürlichen Familienplanung mit der symptothermalen Methode (NFP: Kombination aus Kalender-, Temperatur- und Billings-Methode), Chemische Verhütungsmittel (Spermizidhaltige Mittel, etwa Schaumzäpfchen).

Ich habe alles zusammen rund 20 Jahre ausschließlich und nebenwirkungsfrei mit Pille verhütet. Sie hat meine Erwartungen erfüllt, ich bin gut damit gefahren und hatte keinerlei Probleme (auch keine „versteckten“, die sich erst nach Absetzen zeigten).

Die einzige nennenswerte Gewichtszunahme haben mir die Wechseljahre beschert.

Früher habe ich häufiger unter Kopfschmerzen gelitten. Allerdings ging das Absetzen der Pille mit der Entscheidung einher, ausschließlich draußen zu rauchen (beides wegen Kinderwunsch). Da liegt wohl der kausale Zusammenhang eher beim Meiden „verräucherter“ Räume und Reduzierung bzw. Aussetzung des Tabakkonsums.

Doch die „Erfahrungen“ anderer nützen deiner Freundin nichts und wie alle Arzneimittel kann jede Pille neben der erwünschten Wirkung auch unerwünschte Nebenwirkungen verursachen, wozu es kommen kann - aber nicht muss.

Es gibt gute Gründe, warum es die Pille nicht ohne Rezept in der Apotheke gibt. Da muss zumindest ein Anamnese- und Aufklärungsgespräch mit einem Frauenarzt geführt werden. 

Schließlich ist die Pille ein ernstzunehmendes Medikament mit gegebenenfalls gravierenden Risiken und Nebenwirkungen. Nicht umsonst ist die Pille rezeptpflichtig.

Der Frauenarzt kann nach Untersuchung und Erhebung der Zyklusanamnese, Krankengeschichte, Lebensumstände (z.B. Rauchen), familiäre Disposition (Brustkrebs, thrombophlebitische Ereignisse), Hautbild und Körperbehaarung etc. abwägen, ob und welche Pille infrage kommt und seine Einschätzung mit der Patientin besprechen.

Alles Gute für euch!

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An dieser Stelle hilft dir ein Blick in die Packungsbeilage der Notfallverhütung - was man nebenbei bemerkt bei jeder Medikamentennahme am besten schon vorher tun sollte. 

Die "Pille danach" ist zwar keine Hormonbombe, die krank macht und die Wirkstoffe gelten als gut verträglich. Aber die Hormone in der "Pille danach" sind deutlich höher dosiert als z.B. in der Antibabypille und kann (wie alle Arzneimittel) Nebenwirkungen haben, die jedoch nicht bei jedem auftreten müssen.

Es kann nach der Einnahme der "Pille danach" unter anderem zu einem veränderten Blutungsmuster kommen und die nächste Menstruation kann in Einzelfällen durchaus früher oder auch später einsetzen als normal.

Es sind sogar Fälle bekannt, wo die nächste Periodenblutung erst mit einer Verspätung von 20 Tagen einsetzte.

Nichtsdestotrotz findest du in der Gebrauchsinformation den Hinweis, falls die Periode ausbleibt, einen Schwangerschaftstest zu machen. 

Wenn die Periodenblutung deutlich auf sich warten lässt, liefert ein handelsüblicher Schwangerschaftstest aus der Apotheke, Drogeriemarkt, gut sortiertem Supermarkt oder Versandhandel etwa ab 19 Tage nach dem letzten ungeschützten Geschlechtsverkehr bzw. der Verhütungspanne ein relativ zuverlässiges Ergebnis.

Alles Gute für euch!

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In Deutschland liegt das sogenannte "Schutzalter" bei 14 Jahren. Erst ab diesem Alter wird eine Person juristisch als einwilligungsfähig bezüglich sexueller Handlungen angesehen. 

Dann gilt sie als sexualmündig und auch Erwachsene jeden Alters dürfen einvernehmlich sexuell mit ihr verkehren (mit Ausnahme der Sonderfälle Ausnutzung einer Zwangslage, gegen Entgelt, Abhängigkeitsverhältnis und fehlende Fähigkeit zur sexuellen Selbstbestimmung).

Mit 13 Jahren ist man aber noch ein Kind und jeder mindestens 14 Jahre alte Täter macht sich dann nach § 176 des Sexuellen Missbrauchs von Kindern strafbar.

Lediglich wenn die sexuelle Handlung einvernehmlich erfolgt und der Unterschied sowohl im Alter als auch im Entwicklungsstand oder Reifegrad gering ist, kann das Gericht von Strafe absehen.

Alles Gute für dich!

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Die Perzentile ist in der medizinischen Statistik ein Maß für die Streuung einer statistischen Verteilung, die nach Rang oder Größe der Einzelwerte sortiert ist.

So besagt z.B. die 95. Perzentile, dass 95 von 100 Menschen unterhalb dieses bestimmten Wertes liegen.

Das sagt aber nicht zwingend etwas darüber aus, ob dein Baby durch dein Becken passt oder nicht (wenn du nicht gerade ein höchstgradig verengtes rachitisches Becken hast) und auch nicht, ob die Geburt schmerzvoller ist und ein Kaiserschnitt dir tatsächlich „Leid erspart“.

Geburtshilfe ist keine Einbahnstraße, es gibt zu jeder Zeit die Möglichkeit, abzubiegen oder auch zu wenden.

Versuche es, strebe eine Spontangeburt an und wenn es nicht klappt, befindest du dich ja in guten Händen. Dann hast du dir nichts „vorzuwerfen“, musst keiner verpassten Gelegenheit nachtrauern und hast dein Bestes gegeben.

Alles Gute für dich!

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An dieser Stelle hilft dir ein Blick in die Packungsbeilage deiner Pille - was man nebenbei bemerkt bei jeder Medikamentennahme am besten schon vorher tun sollte. 

Denn dort sind sämtliche "Erfahrungen" zusammengetragen, die auf seriösen Studien beruhen und weitaus aussagekräftiger sind als die subjektiven Meinungen oder Mutmaßungen von Einzelnen hier in einem anonymen Laienforum.

Deine MonoStep ist eine stinknormale Mikropille (Kombinationspille) mit zwei Wirkstoffen (Ethinylestradiol/Levonorgestrel) ohne therapeutischen Fortschritt, dafür aber mit einer altbewährten Hormonkombination.

Wie alle Arzneimittel kann jede Pille neben der erwünschten Wirkung auch unerwünschte Nebenwirkungen verursachen, wozu es kommen kann - aber nicht muss. 

Schwerwiegende Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Anwendung von MonoStep sind in Abschnitt 2. ”Was sollten Sie vor der Einnahme von MonoStep beachten” in der Gebrauchsinformation beschrieben.

Die mit der Anwendung von Ethinylestradiol/Levonorgestrelhaltigen kombinierten oralen Kontrazeptiva verbundenen häufigsten Nebenwirkungen sind Kopfschmerz, Schmier- und Zwischenblutungen.

Weitere mögliche unerwünschte Nebenwirkungen findest du im 4. Abschnitt der Gebrauchsinformation.

Welche Effekte oder Beschwerden sich bei dir zeigen, wirst du dann gegebenenfalls sehen.

Meist bessern sich diese Beschwerden nach einer Anpassungsphase. Sind sie zu belastend oder tritt auch nach drei Monaten keine Besserung ein, solltest du mit deinem Frauenarzt besprechen, ob eine andere Pille oder gar ein nicht hormonelles Verhütungsmittel besser für dich geeignet ist.

Alles Gute für dich!

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Eine Fehlgeburt löst normalerweise keine mutterschutzrechtlichen Folgen aus, insbesondere gilt die Schutzfrist nach der Entbindung nicht. Aber: Solltest du nach der zwölften Schwangerschaftswoche eine Fehlgeburt erleiden, gilt der besondere Kündigungsschutz.

Ein körperlicher Regenerationsbedarf, wie er bei einer Entbindung regelmäßig vorliegt, ist bei einer Fehlgeburt typischerweise nicht gegeben. 

Frauen, die eine Fehlgeburt erlitten haben, sind nicht ungeschützt, sondern haben nach den allgemeinen Regelungen einen Anspruch auf eine ärztliche Betreuung und Behandlung.

Ist eine Fehlgeburt oder ein Schwangerschaftsabbruch mit seelischen und körperlichen Belastungen verbunden, die eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge haben, ist dies ärztlich zu bescheinigen. Statt der Regelungen über die mutterschutzrechtliche Entgeltfortzahlung gelten die Regelungen über die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall bzw. zum Krankengeld der gesetzlichen Krankenversicherung.

https://familienportal.de/familienportal/familienleistungen/mutterschutz/welche-regelungen-gelten-bei-fehlgeburt-totgeburt-oder-schwangerschaftsabbruch--125128

Alles Gute für dich!

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Was die „(Schwieger-)Familie“ will, ist irrelevant - wichtig ist, dass Mutter und Vater wissen, was sie wünschen, was ihnen gut tut und sich bestenfalls darüber einig sind.

Manche möchten ihr Kind präsentieren und persönliche Glückwünsche empfangen, andere doch lieber in Ruhe als kleine Familie zusammenwachsen und Zeit fürs Kuscheln haben.

Als früher der stationäre Aufenthalt nach der Geburt noch länger war, haben viele Wöchnerinnen die Zeit im Krankenhaus dazu genutzt, den Besuch „abzuarbeiten“, um dann zuhause Ruhe davor zu haben.

Die (vor Corona undenkbaren) Besuchsbeschränkungen haben jedoch gezeigt, welche großen Vorteile es hat, wenn die Kernfamilie sich mit Zeit und Muße bilden kann.

Wenn das Kind nicht bei vielen Besuchern von Arm zu Arm wandert und völlig aufgedreht ist und die Mutter Zeit zum Bonden hat und nicht ständig Gäste empfangen und sich und ihr Kind darstellen muss, fließt die Milch auch.

Wir (als geburtshilfliches Team) überlegen tatsächlich, auch „nach Corona“ Besuchszeiten und Einschränkungen in einem ausgewogenen Maß auf der Wochenstation beizubehalten.

Da Neugeborene (ähnlich wie schwangere Bäuche, die „jeder“ anfassen will und meint zu dürfen) oft als „Allgemeingut“ angesehen, einfach hochgenommen und aus dem Schlaf gerissen werden und auch Personen, mit denen man sonst kaum ein Wort wechselt, plötzlich vor der Tür stehen, sollten die Eltern klar formulieren, was sie erwarten. Das kann auch der Mann mit seiner Familie kommunizieren.

Das Wochenbett beinhaltet nicht umsonst das Wort Bett! Die Wöchnerin soll sich ausruhen, Erholung ist angesagt.

Sollte man Besuch empfangen, muss diesem klar sein, dass er keine frisch geputzte Wohnung und einen liebevoll gedeckten Kaffeetisch mit selbstgebackenem Kuchen zu erwarten hat.

Eher im Gegenteil - Besuch einer Wöchnerin sollte auf dem Weg zu ihr Einkäufe erledigen, Essen kochen oder mal einen Topf Suppe vorbeibringen, durch die Wohnung saugen und beim Gehen einen Korb Schmutzwäsche zum Waschen und Bügeln mitnehmen... 

Auch kann das Baby z.B. warm eingepackt auf eine lange Ausfahrt mit dem Kinderwagen abgeholt werden, damit Mama mal in Ruhe auf dem Sofa liegen kann. 

Alles Gute für dich!

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(Eltern) Ich kläre meine Kinder auf

Selbstverständlich haben wir unsere Kinder aufgeklärt.

Wenn ich ein schwerwiegendes, juristisches Problem habe, verlasse ich mich nicht auf das „Fachwissen“ meines Nachbars, der regelmäßig Königlich Bayerisches Amtsgericht im Fernsehen schaut.

So wollte ich auch nicht, dass meine Kinder gefühltes Halbwissen gespickt mit absurden Mythen von Freunden aufschnappen.

Auch gehöre ich nicht zu den Eltern, die Mundhygiene beim Kleinkind nicht für wichtig erachten (frei nach dem Motte: das lernen die dann im Kindergarten…) oder sich darauf verlassen, dass die Schule meinem Kind Schwimmen beibringt.

Das gehört ebenso wie die sexuelle Aufklärung zu meinem Erziehungsauftrag.

Je früher sexuelle Aufklärung passiert, um so weniger "peinlich" ist sie. Meines Erachtens sollten Kinder deutlich vor der Pubertät aufgeklärt werden.

Doch nicht mit einem, alles umfassenden "großen Gespräch". Vielmehr sollte zu jeder Zeit ausnahmslos jede Frage altersgerecht beantwortet werden - ohne "später" oder "da bist du noch zu jung zu".

Zu einer gelungenen Aufklärung gehört, ausnahmslos jede Frage altersgerecht, sachlich und richtig zu beantworten. Und zwar so lange, wie das Kind weiterfragt.

Dabei können Eltern sich nicht auf Schule oder gar Freunde verlassen. 14-jährige meinen, viel zu wissen. Aber kaum jemand stellt im Sexualkundeunterricht dem Lehrer Fragen, dann würden ja die Klassenkameraden wissen, dass man nicht Bescheid weiß. Und heimlich geschaute Pornos und Geschwätz auf dem Schulhof ersetzen kein elterliches Gespräch.

Es gibt unzählige Bücher zum Thema - aber bitte nicht einfach sagen "Hier lies mal", das ist zu wenig, das muss man mit seinem Kind besprechen.

Plötzlich ist das andere Geschlecht nicht mehr "doof". Spätestens dann sollten Eltern ihrer Tochter den Tipp geben, dass auch der netteste und coolste Junge hormongesteuert ist und sie sich nicht auf Aussagen wie "beim ersten Mal passiert nichts" oder "vertau mir, ich pass schon auf" verlassen kann - genauso natürlich auch andersrum.

Man sollte immer ein offenes Ohr haben und gegebenenfalls eigene Unsicherheit oder Unwissenheit zugeben ("Komm, wir finden das raus, lass es uns nachlesen") und zu Verstehen geben, dass man für das Kind in jeder Situation und zu jeder Tages- oder Nachtzeit sein Ansprechpartner ist - ob nun bei der ersten Blutung/Samenerguss, bei Liebeskummer oder auch einer Verhütungspanne.

Meine Kinder sind peu à peu im Kindergartenalter von uns aufgeklärt worden.

Ich (Jahrgang 1964) bin im Grundschulalter durch einen meiner deutlich älteren Brüder aufgeklärt worden - zu dieser Zeit gab es (noch) keine Aufklärung an Schulen und viele Eltern taten sich damit schwer.

Ich fand das Thema derart spannend, dass ich meinen Bruder regelrecht mit weiteren Fragen genervt habe, bis er lakonisch sagte: „Geh zu Mama, die weiß das auch.“

Alles Gute für dich!

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Du kannst deine App jetzt getrost in die Tonne drücken (oder falls möglich auf Pillenerinnerung umstellen), denn die Hormone der Pille hebeln deinen eigenen natürlichen Zyklus aus. Die Östrogene und Gestagene einer Kombinationspille unterdrücken kontinuierlich unter anderem die Eireifung im Eierstock und verhindern den Eisprung.

Du hast also keinen natürlichen Zyklus und auch keine Periodenblutung mehr (die würde ja einem Eisprung folgen und den hast du ja unter Pilleneinnahme nicht) - das ist ja Sinn und Zweck dieser Verhütungsmethode.

In der Pillenpause kommt meist (gewöhnlich am 2. oder 3. Tag der Tablettenpause) eine künstlich herbeigeführte, menstruationsähnliche Hormonentzugs- oder Abbruchblutung, die (wie der Name schon sagt) einzig deshalb auftritt, eben weil in der hormonfreien Pause die Hormonzufuhr abgebrochen wird.

Nur im ersten Pillenturnus blutest du also wieder früher, danach hast du einen „Monatszyklus“.

Alles Gute für dich!

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Ich habe alles zusammen rund 20 Jahre ausschließlich und nebenwirkungsfrei mit Pille verhütet. Sie hat meine Erwartungen erfüllt, ich bin gut damit gefahren und hatte keinerlei Probleme (auch keine „versteckten“, die sich erst nach Absetzen zeigten).

Die einzige nennenswerte Gewichtszunahme haben mir die Wechseljahre beschert.

Früher habe ich häufiger unter Kopfschmerzen gelitten. Allerdings ging das Absetzen der Pille mit der Entscheidung einher, ausschließlich draußen zu rauchen (beides wegen Kinderwunsch). Da liegt wohl der kausale Zusammenhang eher beim Meiden „verräucherter“ Räume und Reduzierung bzw. Aussetzung des Tabakkonsums.

Doch die „Erfahrungen“ anderer nützen dir nichts und wie alle Arzneimittel kann jede Pille neben der erwünschten Wirkung auch unerwünschte Nebenwirkungen verursachen, wozu es kommen kann - aber nicht muss.

Es gibt gute Gründe, warum es die Pille nicht ohne Rezept in der Apotheke gibt. Da muss zumindest ein Anamnese- und Aufklärungsgespräch mit einem Frauenarzt geführt werden. 

Schließlich ist die Pille ein ernstzunehmendes Medikament mit gegebenenfalls gravierenden Risiken und Nebenwirkungen. Nicht umsonst ist die Pille rezeptpflichtig.

Der Frauenarzt kann nach Untersuchung und Erhebung der Zyklusanamnese, Krankengeschichte, Lebensumstände (z.B. Rauchen), familiäre Disposition (Brustkrebs, thrombophlebitische Ereignisse), Hautbild und Körperbehaarung etc. abwägen, ob und welche Pille infrage kommt und seine Einschätzung mit dir besprechen.

Alles Gute für dich!

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Je nachdem, ob man vom Zeitpunkt des Zyklusbeginns oder vom Zeitpunkt der Empfängnis (Konzeption) an rechnet, ergibt sich eine mittlere Schwangerschaftsdauer von 280-282 bzw. 266-267 Tagen, also ab dem ersten Tag der letzten Periode 40 vollendete Wochen bzw. 10 Mondmonate (entsprechen in etwa 9 Kalendermonate).

Anhand der Naegele-Regel lässt sich der Geburtstermin errechnen.

Erster Tag der letzten Regelblutung + 7 Tage − 3 Monate + 1 Jahr oder erster Tag der letzten Regelblutung + 9 Monate + 7 Tage = ET.

Das geht natürlich auch rückwärts - ist nur blöd, wenn man dann gar nicht in der fruchtbaren Zeit ist…

Zum einen ist der errechnete Geburtstermin eher ein Anhaltspunkt und wegen des Mutterschutzes durchaus eine Orientierungshilfe. Doch sollte eine werdende Mutter sich lieber gleich auf einen Geburtszeitraum einstellen.

Denn die natürliche Schwankung der Schwangerschaftsdauer ist relativ groß. Es werden nur etwa 4% aller Kinder am errechneten Termin geboren und jede Geburt zwischen der vollendeten 37. Woche und der vollendeten 42. Woche gilt als "termingerecht".

Zum anderen besteht nur eine etwa 25prozentige Chance einer Empfängnis, selbst wenn ein Paar genau in der fruchtbaren Zeit ungeschützten Geschlechtsverkehr hat und die Frau im für eine Schwangerschaft idealen Alter zwischen 20 und 29 Jahren ist.

Welche Faktoren bei der Einnistung des Eis in die Gebärmutter die entscheidende Rolle spielen, kann von der Wissenschaft bis heute nicht eindeutig beantwortet werden.

Aber wenn du an diese „Weissagung“ glaubst, brauchst du doch nichts zu berechnen oder zu planen, dann ist das doch „Fakt“…

Alles Gute für dich!

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Im Langzeitzyklus kannst du jederzeit in eine (meist) 7-tägige Pause gehen und bist und bleibst selbstverständlich geschützt.

Du kannst den aktuellen Blister zu Ende nehmen oder auch schon früher eine reguläre Pause einlegen. So suchst du dir quasi deine Wunsch-Wochentage für den Start mit einem neuen Pillenstreifen und auch den Beginn der Abbruchblutung (gewöhnlich am 2. oder 3. Tag der hormonfreien Zeit) aus. Zusätzlich hast du dann auch noch ein paar Reservepillen (für Durchfall oder Erbrechen) übrig.

Alles Gute für dich!

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Für den Verhütungsschutz ist allein wichtig, dass du die Pille korrekt einnimmst, also regelmäßig (bzw. innerhalb der Toleranz nachnimmst) und eine Pause nicht verlängerst und an Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten denkst und auf Erbrechen und wässrigen Durchfall innerhalb von 3 bis 4 Stunden nach Einnahme achtest und einen Einnahmefehler richtig korrigierst.

Dann ist eine Schwangerschaft nahezu ausgeschlossen und du bist durchgehend geschützt.

Auch in der (meist) 7-tägigen Pillenpause bist du geschützt, wenn es sich auch tatsächlich nur um eine Pause handelt und du rechtzeitig mit dem nächsten Blister weitermachst.

Alles Gute für dich!

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Du würdest dich nicht strafbar machen, aber dein Lehrer.

Strafgesetzbuch (StGB) § 174 Sexueller Mißbrauch von Schutzbefohlenen

(1) Wer sexuelle Handlungen 

2. an einer Person unter achtzehn Jahren, die ihm zur Erziehung, zur Ausbildung oder zur Betreuung in der Lebensführung anvertraut oder im Rahmen eines Dienst- oder Arbeitsverhältnisses untergeordnet ist, unter Mißbrauch einer mit dem Erziehungs-, Ausbildungs-, Betreuungs-, Dienst- oder Arbeitsverhältnis verbundenen Abhängigkeit vornimmt oder an sich von dem Schutzbefohlenen vornehmen läßt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

Auch bei älteren Schülern gelten sexuelle Beziehungen zwischen Lehrern und Schülern als Dienstvergehen des Lehrers. 

Alles Gute für dich!

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Die Hormone der Pille haben deinen eigenen natürlichen Zyklus ausgehebelt. Die Östrogene und Gestagene einer Kombinationspille unterdrücken kontinuierlich unter anderem die Eireifung im Eierstock und verhindern den Eisprung.

Du hattest also keinen natürlichen Zyklus, keinen Eisprung und auch keine Periodenblutung mehr (die würde ja durchschnittlich nach 14 Tagen einem Eisprung folgen und den hat man unter korrekter Anwendung nicht) - das ist ja Sinn und Zweck dieser Verhütungsmethode.

Das starke Abfallen der Konzentrationen von Progesteron und Östrogen im Blut löst im natürlichen Zyklus durchschnittlich 14 Tage nach dem Eisprung die Menstruationsblutung aus.

In der Pillenpause kommt meist (gewöhnlich am 2. oder 3. Tag der Tablettenpause) eine künstlich herbeigeführte, menstruationsähnliche Hormonentzugs- oder Abbruchblutung, die (wie der Name schon sagt) einzig deshalb auftritt, eben weil in der hormonfreien Pause die Hormonzufuhr abgebrochen wird.

So ist das auch beim Absetzen.

Alles Gute für dich!

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Entweder verkürzt du jetzt die Pause oder gehst in die nächste entsprechend früher.

Alles Gute für dich!

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Meine erste Schwangerschaft mit 22 Jahren in einer kriselnden Beziehung und mitten in der Ausbildung 200 km weit weg von Zuhause war ungeplant und ungewollt. 

Die erste Reaktion war nicht „Passt zwar gerade gar nicht, aber ich liebe dieses Krümelchen in mir jetzt schon", sondern "Oh Gott, ich will das Ding in mir nicht".

Ich habe die Schwangerschaft abbrechen lassen, was für mich die richtige und schnell getroffene Entscheidung war, die ich bis heute nicht bereut habe.

Knapp 15 Jahre später (jetzt mit Kinderwunsch) endete meine nächste Schwangerschaft mit einer Fehlgeburt.

Danach habe ich zwei wunderbare Kinder bekommen, wobei die Schwangerschaften problemlos verliefen.

Alles Gute für dich!

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Du kannst grundsätzlich bei einer üblichen Mikropille (Kombinationspille mit zwei Wirkstoffen) die medizinisch nicht notwendige Pause problemlos ohne Schutzverlust verschieben; vorziehen (nach mindestens 14 Pillentagen), nach hinten verschieben, verkürzen oder auch ganz ausfallen lassen (Langzeitzyklus).

Nur nicht verlängern - also maximal (meist) 7 Tage Einnahmefrei!

Dabei ist es egal, ob du 15, 21, 23, 28, 42, 50, 77 oder 100 Pillen aufeinanderfolgend nimmst oder die Pause einen, drei, fünf oder sieben Tage dauert.

Diese Möglichkeiten ergeben sich aus den Informationen unter „Sie haben 1 Filmtablette in Woche 3 vergessen“ und Verschieben der Monatsblutung:“ und „Ändern des ersten Tags Ihrer Monatsblutung:“.

Alles Gute für dich!

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In der Regel verläuft die Periodenblutung bei Pillenstart wie immer.

Doch wie alle Arzneimittel kann jede Pille neben der erwünschten Wirkung auch unerwünschte Nebenwirkungen verursachen, wozu es kommen kann - aber nicht muss.

Die Hormone der Pille beeinflussen unter anderem den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut. So kann es bei Ersteinnahme zu einer verlängerten Blutung kommen, Zwischenblutungen können (als typische Nebenwirkung jeder Pille) auftreten, ebenso kann die Blutung aber auch ganz stoppen.

Aber letztendlich ist es doch absolut egal, warum es jetzt so ist - ob durch die Pille oder „mal wieder“ durch Zufall.

Alles Gute für dich!

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