melden beim amt mit "kein fester Wohnsitz, derzeitiger aufenthalt bei XY". Müssen sie bearbeiten.

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kapier ich jetzt nicht. mit 451€ bist du kein Minijobber, und sozialversicherungspflichtig kannst du theoretisch auch für 200€/Monat angestellt werden (lohnt sich halt nur nicht, darum ja die Minijobs). Wenn es ein normaler Job ist können überstunden ganz normal ausgezahlt werden.

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Ich bin aus persönlichen Gründen daran gehindert arbeiten zu gehen, aber selbst wenn ich es nicht wäre, wieso sollte ich es tun?

Ich bin 20, und noch Schüler. Ich habe eine bestimmte Diagnose, die es rechtfertigt, dass ich neben der Schule nicht arbeiten muss, da es zu stressig für mich wäre. Aus diesem Grund muss mein Vater (Eltern geschieden) weiter den vollen Unterhalt an mich zahlen. Ich bin aber jetzt schon seit Jahren mit ihm vor Gericht deswegen, da er sich weigert. Aus diesem Grund musste ich Prozesskostenhilfe beantragen.

Neben dem Abi ist nicht mehr als ein 450€ Job drin, selbst wenn ich gesund wäre. Jetzt habe ich mir das mal ausgerechnet und mit meinen Anwalt die Situation besprochen "Was wäre, wenn ich arbeiten gehen könnte ?"

Von den 450 Euro darf ich ~50€ absetzen auf Grund von "Fahrtkosten".

Die restlichen 400 Euro werden durch 2 geteilt, da mein Vater dann 200€ weniger Unterhalt zahlen müsste.

Die restlichen 200 Euro müssten wieder durch 2 geteilt werden, mit ich die Prozesskostenhilfe zurückzahlen kann.

Es bleiben mir 100 Euro.

Die 50€ Fahrtkosten gehen auch komplett dafür drauf.

Die Fahrtdauer beträgt 1 Stunde insgesamt am Tag, für ca. 2 Stunden Arbeit am Tag.

Also kommt auf 2 Stunden Arbeit, 1 Stunde Fahrt. Sprich der Stundenlohn für 2 Stunden, ist eigentlich der Stundenlohn für 3 Stunden.

Damit wäre ich bei 45 Arbeitsstunden im Monat, mit Stundenlohn von 10€ und einen Gehalt von 450 am Ende des Monats. Aber in Wirklichkeit wäre es ein Gehalt von 100€ und einen theoretischen Stundenlohn von 2,22€.

Wenn ich dann den Job irgendwann verlieren sollte riskiere ich, dass ich mich wieder jahrelang mit meinen Vater vor Gericht streiten muss, da er dann wieder mehr Unterhalt zahlen muss. Das alles für einen Stundenlohn von 2,22€. Ich verstehe den Sinn dahinter nicht, stimmt das wirklich so ?

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Kurzum, wenn du unter 25 bist und keine abgeschlossene Ausbildung hast muss er zahlen. Du musst dann auch keine Prozesskostenhilfe zahlen, da du gewinnen wirst und der unterlegene zahlt. Dazu gibts Unterhaltvorschuss vom Amt (das sich das Amt auch direkt vom Vater zurück holt). Sofern du wirklich versuchst dein Abi zu machen halte ich das für legitim und richtig (und ich denke Bildung geht vor so lange es im Rahmen ist)

Dennoch solltest du deine Grundeinstellung überdenken... so etwas ist leider Hartz4 denken (lohnt es sich)... denn eine Entlastung der Zahlenden stelle (egal ob Amt oder Vater) heißt nicht dass du weniger verdienen würdest... (du würdest die vollen 450€ verdienen), sondern nur dass du weniger unterstützt werden müsstest. Das ist erstrebenswert, wer es anderst sieht wird es im Leben zu nichts bringen. Natürlich steht deine Bildung dem noch entgegen, daher muss man es gewichten. Hier würde ich persönlich auch die Bildung höher gewichten, also der Tipp:

  1. beantrage Unterhaltsvorschuss
  2. lass den Anwalt machen
  3. lerne und mach ein gutes Abi
  4. wenn du einen 450€ job findest der vieleiht nicht so weit weg ist und nebenher geht -> machen (aber Schule geht vor)

und 5. ich kenne das Verhältnis nicht, aber wenn es irgendwie geht rede mit deinem Vater, erkläre ihm die Lage und versuche es irgendwie am besten zu regeln bevor punkt 1 eintritt.

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ich würde das jetzt mal so einschätzen dass deine Eltern dein Geld (Sparbuch) zwar für dich verwalten können, es aber nur in deinem Sinne verwenden dürfen. Sie dürfen es nicht nehmen und damit z.B. in den Urlaub fliegen. Ob sie es nicht in deinem sinne verwendet haben müsste ggf. ein Gericht urteilen, dann gibt es einen zivilrechtlichen Anspruch dass sie dir das Geld auszahlen.

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Es kommt immer drauf an was dagegen gerechnet werden kann. Ist wie privat... jemand der eine Hochzeit für 20.000€ finanziert hat 20.000€ schulden und nichts als Gegenwert, wer dagegen ein Haus für 200.000€ finanziert hat das Haus. Wer hat jetzt unterm strich höhere Schulden? Eine Frage der betrachtung. Oder schau dir Tesla oder andere Unternehmen an der Börse an... das Kapital ist dort nur eine Wette auf die Zukunft... und trotz Geldverbrennung ohne Ende gehen sie nicht pleite.

Allgemein gesehen: keine ausreichende Liquidität Bremsen den Alltag. Das fängt schon damit an dass man z.B. obwohl man große Mengen anschaffen könnte um Rabatte zu bekommen muss man in kleinen Margen bestellen und immer wieder zwischenrechnungen stellen um die nächste Bestellung tätigen zu können. So etwas bremst aus und kostet Geld.

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jain. Wenn die Einkünfte minimal sind (glaub unter 200€/Jahr) könntest theoretisch ohne Gewerbeschein machen, aber ein normales Geschäft sollte ja schon über 200€ Einnahmen im Jahr generieren womit zuimdest mal ein Gewerbeschein fällig wäre (ca. 25-40€ Gebühren, je nach Stadt... Abmelden dann nochmal die gleiche Summe wenn es nicht läuft). Steuerunterlagen kannst du selbst machen theoretisch (wenn du das schaffst).

Das Problem ist eher mitlerweile dass es sehr viel rechtliches Wissen bedarf eine Webseite zu betreiben, sonst sind Abmahnungen vorprogrammiert. d.H. es kommt noch viel Zeitbedarf für rechtliche Recherchen dazu... die Webseite selbst kannst du dir wenn es ganz einfach sein soll mit nem Baukasten für paar Euro im Monat machen... kommt natürlich auf die Idee drauf an.

Komplett kostenlos geht es natürlich nicht, wenn es günstig sein soll musst du viel Zeit investieren.

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Eine Insolvenz ist nicht kostenlos... die Gerichtskosten sind auch 4stellig (und die verfallen auch nicht).

900€ in 13 Jahren???? schaff was! lächerlich, sorry

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Eine Garage ist kein Wohnraum, daher darfst du dort nicht wohnen und etwas illegales zahlt ein Amt nicht. Der Staat muss dir notfalls aber eine Unterkunft stellen (das kann am anfang auch ein Obdachlosenheim sein, zur not aber sogar ein Hotelzimmer wenn gar nichts da ist).

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  1. woher sollen wir das wissen. Was sind deine Ziele?
  2. wie ist denn die Zielgruppe? nur deutsche dann reicht auch nur deutsch... international wäre englisch doch sehr hilfreich.
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die Lösung ist eine stehende Verbindung. Suchstichwort Websockets

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Wenn du pünktlich zahlst keine. Wenn du mit dem Gläubiger in Kontakt tritts und eine Lösung findest -> keine. Wenn du keine Lösung findest -> auch keine... denn dann kann er es nicht mehr an ein Inkasso geben sondern nur noch einen Mahnbescheid beantragen. Das kostet dich dann erstmal 35€. Danach kommen eben noch Vollstreckungskosten dazu, aber etwas mehr zeit zu zahlen.

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Ja

Auf jeden Fall ja... und das sogar im voraus. Gewerblich dürfte dir keine Prozesskostenhilfe zustehen, somit wirst du dir den Prozess schonmal nicht leisten können (wie wäre denn der Streitwert den du angeben willst... gib dass mal in einen Prozesskostenrechner ein).

Ob du überhaupt Chancen vor Gericht hättest ist fraglich, Geschäftsideen lassen sich schlecht schützen und wenn hättest du zumindest mal ein Patent oder eine Marke anmelden sollen. Das Logo, Texte etc. fallen unter das Urheberrecht, aber dann müsste es wirklich nachweisbar geklaut sein.

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Vom Lohn wird ihr nichts abgezogen, den bekommt sie voll. Von der ALG2 Leistung wird ein teil abgezogen (AFAIK 100€ freibetrag, der Rest zu x%). Ist ja auch logisch, sie hat Einkommen, also ist sie weniger bedürftig.

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Alle die noch klar sind im Kopf. Die SPD bringt es ja gerade wieder so mehr oder weniger auf den Tisch mit einem Bürgergeld ohne Verpflichtungen. Nur funktioniert das so eben nicht, man könnte ja auch sagen wir schaffem alle Steuern ab und machen eine Bürgerabgabe mit einer unverbindlichen Empfehlung wie viel man denn abgeben solle. Das wäre ungefähr genauso effektiv.

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