4

Guten Morgen,

ich sehe mich in der Gruppe mit der "4".

Grundsätzlich bin ich mit meinem Leben zufrieden, wobei ich dies leider nur eingeschränkt behaupten kann.

Ich habe allergisches Asthma, beinahe 40 Allergien, mehrere allergische Schocks gehabt. Meine Schwester ist vor 1,5 Jahren durch ihren Suizid um ihr Leben gekommen.

Dies sind Dinge, die ich mit mir mit herumtragen und die letztendlich dafür sorgen, dass ich zur Zeit nicht in der Gruppe "5 bis 7" wiederzufinden bin.

...zur Antwort

Guten Morgen,

Ferndiagnosen über Gutefrage.net sind zwar grundsätzlich möglich, jedoch nur in äußerst seltenen, extrem gut beschriebenen Einzelfällen.

In diese genannten Fälle kann ich persönlich Deine Symptome leider nicht mit einbeziehen, daher gilt:

Bitte suche aufgrund Deiner geschilderten Symptome umgehend einen Arzt, vorzugsweise Deinen Hausarzt als erste Anlaufstelle auf.

Es könnte alles mögliche sein, von Tinitus über einen epileptischen Anfall bis hin zu einem Schlaganfall, alles mit atypischen Symptomen.

Hier wird man Dir Deine Frage also leider nicht zu 100% beantworten können. Leider. Sorry dafür.

Dir gute Besserung in jedem Fall!

...zur Antwort

Guten Morgen,

im Leben kann tatsächlich nicht immer alles gut laufen, oder ausschließlich angenehm sein. Jeder Mensch hat hin und wieder auch mal schlechte Phasen, diese gehören (leider) zum Leben dazu.

Auch ist es völlig normal, finde ich, sich die berechtigte Frage nach dem Sinn des Lebens zu stellen, ich denke, auf diese Frage kann man sehr lange eine Antwort suchen.

Ich zweifel jedoch nicht daran, dass es ihn gibt, nur weil man ihn nicht sofort herausfinden kann. Dies aber ist eben genau das, was das Leben für mich lebenswert macht.

Wie langweilig wäre es denn, wenn das Leben völlig ohne Herausforderungen wäre? Es wirklich nichts gäbe, für das es sich lohnen würde, aufzustehen?

Meine Schwester ist im Jahr 2019 von dieser Welt gegangen (sie ist gesprungen) und hat in mir tiefe Narben hinterlassen. Jedoch hat mir dies aber auch gezeigt, wie wertvoll Lebeb wirklich ist.

Nicht alles sollte man ständig hinterfragen, manchmal ist es besser, einfach zu leben!

Gute Besserung Dir.

...zur Antwort

Guten Morgen,

mit erst 21 Jahren dürften solche Symptome zwar vorhanden sein, nicht jedoch so stark auftreten. Normal dies also wahrscheinlich nicht, ich wünsche Dir eine gute Besserung.

In Betracht kämen tatsächlich sehr viele verschiedene Möglichkeiten, was Du haben könntest, von "physisch bis psychisch".

Im körperlichen Bezug empfehle ich Dir, einen Arzt, vorzugsweise zuerst Deinen Hausarzt aufzusuchen und um ein - großes Blutbild - zu bitten. Daraus sollten sich bereits erste Hinweise ergeben können.

Im psychischen Bezug könnte Dir eventuell ein Psychologe dabei helfen, herauszubekommen, ob Du unter einer psychischen Erkrankung (Depression, Psychose z.B.) leidest.

Allgemein betrachtet ist es hier auf Gutefrage leider sehr schwer, so etwas einschätzen zu können, daher bitte ich Dich ausdrücklich, mindestens Deinen Hausarzt auf die von Dir genannten Symptome und Auffälligkeiten anzusprechen.

Dir eine gute 👍 Besserung!

...zur Antwort

Guten Morgen,

für mich stellt die sogenannte "Psychische Folter" die schlimmste Methode dar.

Um ein (tatsächliches) Beispiel zu nennen:

Meine Schwester hat sich ihr Leben durch den Sprung in ihren Freitod genommen. Das, was sie damit ihren Hinterbliebenen (also auch mir) angetan hat, sehe ich als eine solche.

...zur Antwort

Guten Abend,

⚠ - IRONIE!

Na sicher ist das eine Schande und was für eine. Ganz, ganz schlimm. Lieber nie wieder in ein Auto einsteigen. 😉

⚠ - ERNSTHAFTE ANTWORT:

Natürlich ist das keine Schande! Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und Fehler machen den Menschen erst perfekt.

Aus Fehlern kann man nämlich lernen und sich neues Wissen aneignen, was wohl weniger gut funktioniert, wenn immer alles perfekt funktioniert.

Außerdem ist es nicht wichtig, nach wie vielen Versuchen Du bestanden hast oder bestehen wirst, sondern das Du bestanden hast. Das Ziel ist wichtig viele Wege führen nach Rom.

Immer weiter machen, kämpfen und üben. Und dann wird es klappen.

Ein Beispiel in eigener Sache:

Ich konnte erst recht spät Fahrrad fahren und bin als Kind leider öfter hingefallen mit dem Fahrrad.

Und dann bin ich trotzdem immer wieder auf das Fahrrad gestiegen. Dadurch lernte ich, wie Fahrrad fahren ging und fahre noch heute sehr gut und gerne Fahrrad.

Ich glaube, dass auch Du Deine Prüfung bestehen wirst, ob beim 3. Mal oder beim 5. Mal, vielleicht ja auch beim 4. Mal? Auf jeden Fall (99,9%, schätze ich) wirst Du bestehen.

Viel Erfolg Dir.

...zur Antwort

Guten Morgen,

der Islam kam als "neue" Religion und Kultur nach Deutschland hat somit unsere Kultur(en) erweitert.

Ob das nun tatsächlich als eine Bereicherung anzusehen ist, dass muss jeder für sich wahrnehmen und entscheiden.

Auf jeden Fall sollte man differenzieren, denn es gibt sowohl Vorbilder, als auch gefühlt abschreckende Beispiele.

...zur Antwort

Vorab eine Ergänzung im Nachhinein:

Vielen Dank an den Fragestellung für die Auszeichnung mit dem 🌟.

Außerdem auch allen anderen, die meine Antwort mit "Hilfreich oder Danke" markiert haben, vielen Dank dafür.

Zu meiner Antwort an sich muss ich noch einen wichtigen Aspekt ergänzen.

Im Suizid - Fall meiner verstorbenen Schwester hat es keinen Abschiedsbrief und auch keine Erklärung für ihr Handeln gegeben. Das macht es mir als ihrem Hinterblieben umso schwerer.

Antwort auf die Frage:

Guten Morgen,

ich würde so etwas natürlich nicht Betracht ziehen.

Im Rahmen Deiner Frage aber handelt es sich ja um eine Schulaufgabe in einem fiktiven Fall, also einer Geschichte.

Diesen Fall angenommen, würde ich in dem Brief all das erwähnen, was mich zu dem Entschluss bewegt hat, als auch die Verantwortlichen namentlich erwähnen, die mich bis dahin "getrieben" haben.

Sollte dies nicht an Personen liegen, sondern an Zuständen, so sollten diese erwähnenswert sein.

Für Deine Geschichte wünsche ich Dir viel Erfolg, gleichzeitig möchte ich hiermit noch einmal erwähnen, dass so etwas am besten gar nicht gemacht und geschrieben wird. Es gibt immer andere, bessere Wege.

Meine Schwester hat sich tatsächlich im Alter von 32 Jahren ihr Leben genommen, sie ist in den Tod gesprungen. Daher liegt mir sehr viel daran, dass andere Menschen das nicht tun.

...zur Antwort

Guten Morgen,

diese Frage finde ich wirklich schwer zu beantworten, daher bin ich mir nicht sicher, ob meine Antwort zu 100% zutrifft.

Ich vermute, dass die Person zuerst den ganzen Rauch einatmen und dadurch eine Bewusstseinstrübung erhält, bevor sie tatsächlich vom Feuer 🔥 erreicht wird und verbrennt.

Durch die Bewusstseinstrübung (als auch die wahrscheinliche Rauchvergiftung) könnte das Schmerzzentrum durch inaktiv sein.

...zur Antwort

Guten Morgen,

vorab sei erwähnt, dass ich Dir dringend empfehle, professionelle Hilfe zu Rate zu ziehen! Diese erhältst Du unter anderem bei der Telefonseelsorge, als auch bei örtlichen Psychotherapeuten, im Notfall (akutem Fall) auch in einer örtlichen Psychiatrie! Nutze diese Hilfsangebote bitte!

Die Telefonseelsorge erreichst Du unter 0800 111 0111 oder unter 0800 111 0 222. Außerdem bekommst Du auch unter der 116 117 Hilfe in Deiner Situation!

Antwort auf Deine eigentliche Frage:

ich persönlich hasse suizidale Menschen nicht, jedoch bin ich ausdrücklich gegen Suizid als Tat. Der Gedanke selbst daran kommt nicht bei wenigen Menschen auf, sehr viele Menschen denken über so etwas nach, wohlgemerkt aber ohne einen solchen Schritt tatsächlich zu gehen, zum Glück.

Das Thema Suizid ist in der Gesellschaft eher ein "Tabu - Thema", keiner mag gerne darüber reden und schon passiert das, was Du in Deiner Frage beschrieben hast.

Meine Schwester hat sich im Alter von 32 Jahren ihr Leben genommen, sie ist in den Tod gesprungen. Für sie ist ihr Leben vorbei.

Als ihr jüngerer Bruder habe ich noch heute damit zu kämpfen, das zu verarbeiten, was sie getan hat. Den Schritt, den sie gewählt hat, kann ich bis heute weder verstehen, noch nachvollziehen, egal, aus welchem Grund.

Innerhalb meiner Familie, ihren Angehörigen und ihren Freunden hat sie ein gefühltes Trümmerfeld hinterlassen, keiner weiß, woran es gelegen hat. Einen Abschiedsbrief von ihr hat es nicht gegeben, eine mögliche Erklärung auch nicht.

Jeder hat verschiedene Wege, mit seiner Trauer umzugehen. Meiner ist es, andere Betroffene, in diesem Fall zum Beispiel Dich selbst, davon abzubringen, so etwas zu tun. Mir hat der Freitod meiner Schwester gezeigt, wie wertvoll Leben ist.

Was ich ihr noch alles hätte sagen wollen, wie sehr ich sie lieb habe. Wie sehr ich sie vermisse. Wie wichtig es ist, sein Leben zu lieben und zwar für jeden! Ich hoffe sehr, dass Du das liest und in Zukunft über schöne Dinge des Lebens nachdenkst und eben diese Gedanken Deine negativen verdrängen.

Ich kann die Zeit nicht zurückdrehen, meine Schwester kommt nicht zurück. Aber ich kann die schönen Dinge im Leben sehen, mein Leben lieben (lernen) und ich wünsche Dir und möchte Dich auch darum bitten, dass auch Du Dein Leben liebst, auch wenn es manchmal nicht so ist, wie man es gerne hätte.

Für Deinen weitere Lebensweg wünsche ich Dir alles erdenklich Gute und viel Kraft.

...zur Antwort

Guten Morgen,

vorab wünsche ich Dir eine gute Besserung.

Tatsächlich sind Antibiotika dafür bekannt, eine (starke) allergische Reaktion auslösen zu können. Besonders häufig ist das beim Wirkstoff "Penicillin" der Fall, daß wird dann auch "Penicillinallergie" genannt.

Da es sich in Deinem Fall mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen allergischen Hautausschlag handelt, der durch die Antibiotika - Salbe entstanden ist, würde ich Dir empfehlen, das unbedingt ärztlich abklären zu lassen.

Sollte sich die Allergie tatsächlich bestätigen, so ist es sehr wichtig, dass Du diese Allergie vor eventuellen, künftigen Einnahmen von Medikamenten erwähnst.

...zur Antwort

Guten Abend,

die Religion ist ein Glaube und sollte daher nicht erzwungen sein. Auch nicht bei Heranwachsenden Menschen.

Es könnte eventuell in Ordnung gehen, wenn Deine Eltern Dich taufen und konfirmieren lassen möchten, Dich auch religiös erziehen, solange Du noch bei ihnen wohnst.

Dir den Glauben jedoch aufzuzwingen, finde ich aber unpassend, als auch nicht in Ordnung. Es wäre sicherlich nicht verkehrt, wenn Du Deinen Eltern mal sagst, dass Dir das Thema zu viel ist.

Deine Frage aus rechtlicher Sicht heraus zu beurteilen, finde ich schwer, weshalb ich dazu lieber keine Aussage treffen möchte.

...zur Antwort

Guten Abend,

ich denke, dass es sich bei Dir um eine sogenannte "Kontaktallergie" auf die Handseife handelt, eventuell handelt es sich bei Deiner Handseife von Sagrotan auch um ein sogenanntes "Sensitiv - Produkt"?

Diese lösen häufiger eine Haureaktion aus.

Daher empfehle ich Dir, diese Handseife bis auf weiteres vorerst durch eine andere zu ersetzen, als auch einen Facharzt im HNO - Bereich oder aber einen Hautarzt zu kontaktieren, um dies abklären zu lassen.

Eine Testung auf Handseifen ist zwar unter Umständen etwas umständlicher, als auf andere Stoffe, jedoch durchaus trotzdem möglich. Verwende jedenfalls vorerst bitte eine andere Seife.

Dir eine gute Besserung und einen schönen Abend, bleibe (sonst) gesund. 😀

...zur Antwort

Guten Morgen,

das tut mir sehr leid für Dich. Jedoch respektiere ich Deine Grundlagen und auch Du solltest das versuchen.

Wenn ich etwas nicht erreichen kann, dann hilft es mir, an die schönen Dinge zu denken, diese verdrängen dann oft das schlechte und gleichen es aus.

Probiere es doch mal. 😉

...zur Antwort

Guten Abend,

dies könnte, sofern es nachweisbar und belegbar ist, als Beihilfe zu einem Suizid gewertet werden.

Bewusst werde ich keine Äußerung zu möglichen Konsequenzen oder Strafen für ein solches Verhalten nennen, ich rate aber davon dringend ab!

...zur Antwort

Guten Morgen,

darf ich fragen, wer denn objektiv betrachtet über eine "Rechtfertigung" bei einem solchen Thema zu entscheiden hat?

Es gibt sehr unterschiedliche Gründe, warum manche Menschen einen solchen Weg wählen.

Manche Gründe dafür mögen nachvollziehbar erscheinen, andere Gründe dafür nicht. Verstehen lässt sich so etwas aber sehr oft, wenn nicht sogar immer, nicht.

Ich habe selbst meine Schwester verloren, sie ist im Alter von 32 Jahren in ihren Tod gesprungen.

Für sie ist ihr irdisches Leben nun vorbei, die Hinterbliebenen (Angehörige, Freunde und Kollegen) müssen nun damit zurechtkommen.

Es gibt andere, weitaus bessere und verständlichere Wege, seine Probleme zu lösen, als einen solchen.

...zur Antwort

Guten Morgen,

bewusst möchte ich Deine Frage nicht mit einer Auswahl einer der beiden Antwortmöglichkeiten beantworten.

Viel lieber schreibe ich Dir mal etwas von meinem bisherigen Leben, auch meiner Kindheit und meiner Jugend.

Ich bin im Babyalter von meinen Pflegeeltern aufgenommen (nicht adpotiert) worden, meine Erzeugerin kenne ich, meine Halbgeschwister auch, meinen Erzeuger jedoch nicht. Auch heute, nach über 25 Jahren nicht.

In meiner Pflegefamilie bin ich behandelt worden wie das eigene Kind, auch ich behandelt meine Pflegefamilie wie meine "richtige" Familie.

Im Alter von 13 Jahren hatte ich ebenfalls keine wahren Freunde, war leider viel auf mich allein gestellt. Ich war untergewichtig (Atypische Anorexie), hatte eine "Major Depression", eine "Generalisierte Angststörung" und eine "Zwangsstörung", als auch jede Menge "Stress" in der Schule (Mobbing). Auch mich hat die "Akne" ordentlich im Griff gehabt.

Es folgten vier Monate eines vollstationärem Aufenthalt in der geschlossenen Abteilung der Psychiatrie, ich lernte, mit meinen Problemen umzugehen und bekam einen Haufen Medikamente (Tabletten, Psychopharmaka), für mehr als sieben Jahre, ehe ich diese erfolgreich absetzen durfte.

In den sieben Jahren folgten noch drei weitere Aufenthalte in psychiatrischen Tageskliniken (jeweils zehn Wochen) und in der Zeit der Tabletteneinnahme (sieben Jahre) kamen gut 7.500 Stück zusammen.

Danach begann für mich eine bessere Zeit. Ich verließ die Förderschule ohne einen Abschluss, holte diesen während meine einjährigem "BVB" nach. Danach begann meine Ausbildung, diese schloss ich erfolgreich ab, sogar meinen Realschulabschluss holte ich nach.

In Folge dessen begann mein Berufsleben, in dem ich auch heute glücklich und zufrieden verankert bin, kurz jedoch unterbrochen wurde, durch einen Todesfall in meiner Familie. Meine Schwester hatte sich mit 32 Jahren leider ihr Leben genommen und ich brauchte Zeit, dies zu verarbeiten.

Dadurch aber begann ich erst wirklich, zu mir selbst zu finden und mich lieben zu lernen. Vorher war mir viel schönes nicht bewusst.

Ich kann die Zeit nicht zurückdrehen oder das Geschehene verändern, aber ich kann mich lieben und dadurch auch für andere dasein. Und das mache ich, wohlgemerkt glücklich und zufrieden.

Ob Du also ein glückliches oder trauriges Leben führst, ist oft eine subjektive Sache und dadurch objektiv betrachtet eher nicht zu beurteilen. Vielleicht konnte ich Dir aber helfen, die Antwort auf Deine Frage zu finden.

Höre nie auf zu kämpfen, andere tun das ebenfalls und schaffen es auch. Ich drücke die fest beide Daumen.

...zur Antwort

Der Mann meiner Freundin liegt im Sterben, mit was kann ich ihr Leid mildern - Hilfe in Form von Gesprächen und in praktischer Form habe ich schon angeboten?

Der Mann meiner Freundin wird beatmet, er hatte Corona, hatte aber schon vorher eine kaputte Lunge.

Seit heute liegt er beatmet im Koma und hat ursprünglich einen Luftröhrenschnitt abgelehnt. Meine Freundin wurde daraufhin vom Krankenhaus angerufen, um sich zu verabschieden und hat ihn überreden können, sich der lebenserhaltenden Maßnahme doch noch zu unterziehen.

Die Ärzte sehen seinen Zustand aber grenzwertig.

Er ist 53, sie 45, sie haben ein 11jähriges Kind und wir kennen uns, seit die Kinder klein waren.

Unsere Kinder waren zusammen in der Grundschule, wie haben uns gegenseitig unterstützt und viel Zeit miteinander verbracht.

Seit es ihm so schlecht geht, stehen wir in regelmäßigem Kontakt. Jegliche Hilfe, Besuche, Angebote, für sie einzukaufen, ihren Sohn zu nehmen usw lehnte sie bisher ab.

Telefonate lässt sie erst seit einer Woche zu. Ich habe ihr sehr oft Hilfe angeboten, ein offenes Ohr usw.

Heute erzählte sie, dass eine andere Mutter aus der Grundschule bei ihr war und sie ins Krankenhaus begleitet hat.

Irgendwie hat mich das getroffen, da ich seit mehreren Wochen darum bitte, etwas für sie tun zu dürfen.

Ich bot an, ihren Sohn zu nehmen, damit sie ins Krankenhaus fahren kann, einkaufen zu gehen, sie ins Krankenhaus zu begleiten usw.

Sie bedankte sich und nahm es nicht an.

Besuchen durfte ich sie auch nicht, da sie ihre Ruhe im Garten suchte. Wir sind sehr eng seit 2011 befreundet und ich kenne ihren Mann, ihre Schwiegereltern und die Familie von der Schwester ihres Mannes.

Aktuell nimmt sie von mir nichts an, aber von der anderen Mutter schon.

Ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich biete pausenlos an, aber bis auf 2 Telefonate kamen nur WhatsApp Nachrichten, in denen sie sich bedankt.

Soll ich einfach mal hin fahren, obwohl sie sagte, sie will alleine sein?

...zur Frage

Guten Morgen,

ich finde es sehr gut und auch sehr lieb von Dir, Deiner Freundin, als auch Ihrem Mann helfen zu wollen. Das zeigt, wie großartig und liebenswert Du als Mensch bist.

Ich weiß nicht, was ich Dir empfehlen möchte, wenn ich ehrlich bin. Jedoch möchte ich Dir trotzdem etwas raten.

Manchen Menschen fällt es schwer, Hilfe von anderen Menschen anzunehmen, vor allem, wenn es um Trauer geht. Die Gründe dafür können sehr unterschiedlich sein. So ist es unter anderem möglich, dass die Person sich schämt (das braucht sie aber nicht) oder anderen Menschen nicht zur Last fallen will.

Ich finde es richtig und wichtig, seine Hilfe trotzdem weiterhin anzubieten, natürlich sensibel und mit Bedacht, aber doch ehrlich.

Ich finde es sehr gut, was Du bislang schon geleistet hast und hoffe sehr stark, dass der Mann Deiner Freundin es doch noch schafft und der "Worst Case" gar nicht erst eintritt.

Desweiteren tut es mir wirklich extrem leid, dass Du Deine Eltern und Dein Kind verloren hast, das ist wirklich sehr traurig.

...zur Antwort

Guten Morgen,

zuerst einmal freue ich mich sehr für Dich, dass Du wieder neuen Lebensmut gefunden hast und all Deine Versuche, Dein Leben auszulöschen misslungen sind.

Du könntest an jedem Tag (soweit dies für Dich möglich ist) die selbst Gegend erneut aufsuchen, denn eventuell wird auch diese Frau das tun. Dann würdet Ihr Euch wieder treffen können. Natürlich ohne eine solche Aktion bitte.

Eine andere Möglichkeit wäre, über die sozialen Medien (Facebook oder Youtube) einen Aufruf zu starten, indem Du Deine Situation so wie hier auch beschreibst und Dich nach der Identität der Frau erkundigst.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Dir dies gelingt. Falls nicht, so empfehle ich Dir trotzdem noch eine andere Möglichkeit, mit der Du Dir selbst, als auch anderen Menschen in Deiner Umgebung helfen kannst.

Dieser Tipp ist, dass Du es lernen solltest, Dich selbst so zu lieben, wie Du eben bist. Sofern Dir das gelungen ist, kannst Du auch andere Menschen lieben, so wie sie sind.

Ein Leben in Liebe und die Liebe zum Leben fühlen sich tausendfach besser an als ohne, finde ich. Einen Versuch ist dies jedenfalls wert.

Ich drücke Dir die Daumen und wünsche Dir alles Gute für Deinen weiteren Lebensweg.

...zur Antwort