Im 18. und 19. Jahrhundert wurden die Indianer (First Nations) durch Zwangsmittel und Verträge in Reservate abgedrängt, um europäischen Einwanderern Platz zu machen. Dabei kam es zu Konflikten zwischen Briten und Franzosen im Osten, zu denen im Westen Konflikte zwischen Spaniern, Briten und Russen kamen. 1763 verloren die Franzosen ihre Kolonie Neufrankreich an die Briten. Zwei Jahrzehnte später wurden die britischen Kolonien weiter im Süden unabhängig, womit die USA entstanden. Den frankophonen Bewohnern des britisch gebliebenen Teils Nordamerikas, die vor allem in der Provinz Québec lebten, machte London eine Reihe von Konzessionen. Die Frankokanadier unterstützten daraufhin die britische Kolonialmacht in zwei Kriegen erfolgreich gegen die USA. Den Westen und Norden verwaltete die private Handelsgesellschaft der Hudson’s Bay Company (HBC) von 1821 bis 1869/71 als Monopolist.

Der Expansionsdrang der USA veranlasste London, dem verbliebenen Gebiet 1867 weitgehende Selbstständigkeit einzuräumen. Bis 1873 schlossen sich die britischen Kolonien zwischen Atlantik und Pazifik dieser Kanadischen Konföderation an, die zudem 1869 begann, das riesige Gebiet der HBC aufzukaufen und Verträge mit den Indianern zu schließen.

Britisches Kapital und eine enge Bindung an das Britische Empire sorgten für einen massiven Ausbau der Infrastruktur Kanadas in Form von Kanälen, Straßen und vor allem Eisenbahnen. Damit sollte das dünn besiedelte, riesige Land stärker integriert und gegen immer wieder aufkeimenden Separatismus sowie Strömungen, die den Anschluss an die USA forderten, abgesichert werden. Zudem förderte dies den Warenaustausch innerhalb des Landes und mit dem Empire, und es erleichterte die Besiedlung.

Seit der Weltwirtschaftskrise und dem Zweiten Weltkrieg verlor Großbritannien den Status als Weltmacht an die USA. Kanada lehnte sich immer stärker an seinen südlichen Nachbarn an und trat 1994 einer Freihandelszone mit den USA und Mexiko bei (NAFTA). Dennoch sind sowohl britische Traditionen als auch die der Ureinwohner weiterhin allgegenwärtig. Dies drückt sich sowohl in den politischen Strukturen als auch in der Kultur aus, oder etwa darin, dass Nunavut 1999 eine ausgeprägte Autonomie für die dort überwiegend lebenden Inuit erlangte. Auch haben viele First Nations, wie in Kanada die Indianerstämme genannt werden, eigene Territorien. Doch halten die Auseinandersetzungen um die Nutzungsrechte an. Insgesamt bewirkte das französische Vorbild, dass auch anderen Regionalkulturen das „Recht auf Andersartigkeit“ zusteht.

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Das geht mir aber auch so. Ich bin deutsch-Kanadier und spreche beide Sprachen fließend. Mittlerweile Deutsch besser als Englisch, wobei ich aber feststelle, dass man eben viele englische Dinge nicht einfach Wort für Wort übersetzen kann. Da kommt es dann auf die passive Art des englischen an, also das Verstehen. Vieles wird ja dem Sinn nach übersetzt. Gerade bei Redewendungen oder Sprichwörtern merkt man das.

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Ich hatte das auch mal und da gab es folgende Probleme:

  1. hat die angeknackste Stromleitung Energie in die Wand gesetzt und die Stromrechnung wurde teuer.
  2. Hat es immer mal einen Kurzen gegeben

  3. Kann es zum Kabelbrand führen

Ich hab das damals nicht gleich gemerkt. Erst später habe ich eine Abzweigdose gesetzt und die Kabel wieder verbunden. Ich würde dir raten, das schnell zu reparieren.

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Ich habe diverse Konzerte mit Truck Stop veranstaltet und Du musst dir bei deiner Stadtverwaltung eine Genehmigung holen, wenn Du es Open Air machen willst. Die messen dann die Emission und sagen dir auch, wo die Bühne stehen muss. Wenn Du ein Indoorkonzert machst, dann brauchst du keine Genehmigung, aber wenn Du den Ausschank nicht als Catering vergibst, dann musst Du eine Schanklizenz haben. Gemagebühren fallen in jedem Fall an, wenn die Band Coverlieder bringt.

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Hallo, das kannst du ganz alleine, denn der Lehrer will eine Begründung in schriftlicher Form von dir, warum Du zu spät gekommen bist. Sollen wir dir hier Gründe nennen?

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Um die Richtung der Kraft auf einen stromdurchflossenen Leiter (bzw. bewegte Ladungen) im Magnetfeld zu bestimmen, verwendet man die sog. UVW-Regel: An der rechten Hand spreizt man Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger so ab, dass sie die drei Achsen eines Koordinatensystems bilden. Der Daumen wird in Richtung der technischen Stromrichtung ("von Plus nach Minus") gehalten, der Zeigefinger in Richtung der Magnetfeldlinien ("vom Nord- zum Südpol"). Der Mittelfinger zeigt nun die Richtung der Kraft an, die Lorentzkraft genannt wird.

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