Hallo erstmal - und vorneweg: gut, dass du deinen Plan nicht durchgezogen hast!

ich hab mir hier jetzt einige Kommentare durchgelesen und finde, dass du bisher in deinem Leben schon sehr viel durchmachen musstest! Und dabei auch viele Dinge, die niemand jemals durchmachen sollte!

Als allererstes solltest du dich meiner Meinung nach beim Jugendamt melden! Bei dem was du geschildert hast, kann schon von "Gefahr im Verzug" ausgehen! Die Leute vom Jugendamt können dir einerseits in der Familie helfen aber andererseits dich auch aus der Familie rausnehmen! Und beim Jugendamt sollte auch jemand sein, der dir auf jeden Fall glaubt!!

https://www.unterstuetzung-die-ankommt.de/de/leistungen/kinderschutz/

Natürlich gibt es auch die "Nummer gegen Kummer" und verschiedene Frauen- und Mädchennotrufe.

wie alt bist du denn und woher kommst du?

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Hallo :)

ich habe selbst Typ 1 seit 14 Jahren. Ich komme aktuell gut zurecht - auch wenn ich aktuell an meiner Einstellung schrauben müsste ;)

ich hatte aber natürlich auch deutlich schlechtere Phasen - in denen auch meine Werte sehr schlecht waren.

Mir haben 2 Dinge geholfen:

  1. Such dir Leute mit denen du dich austauschen kannst. ZB gibt es auf Facebook verschiedene Gruppen, eventuell gibt es auch Selbsthilfegruppen oder Stammtische da wo du wohnst :)
  2. ich bin eher zufällig irgendwann in eine Studie gekommen, bei der es um Akzeptanz ging und wo ich ca. alle zwei Wochen bei einer Psychotherapeutin war. Das hat bei mir wirklich viel verändert! Es gibt mittlerweile auch sogenannte psychodiabetologen - also Psychologen die sich auf diabetes spezialisiert haben.

Ich wünsch dir alles gute! Darfst mir auch gern schreiben :)

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Bei einer sehr geringen Dosis sollte bei einem ansonsten gesunden Menschen rein gar nichts passieren.

wenn du sorge wegen diabetes hast, geh einfach zu Arzt. Dort kann dann genauer getestet werden.

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Also:

normalerweise hat der Körper "notfallmechanismen" um eben zu verhindern, dass man in so einem Fall stirbt.

Einfach so fällt man normalerweise bei einer unterzuckerung nicht ins Koma und stirbt. Der Körper schüttet vorher Glukose Reserven vor allem aus der Leber aus! Ohnmächtig kann man leider schon werden - daher sind einige Todesfälle auch auf zB blöde Stürze zurückzuführen!

Mein weiterer kritischer Punkt ist, wenn man Alkohol getrunken hat, da die Leber dann primär den Alkohol abbaut und keinen Zucker freisetzt. Dasselbe gilt, wenn die Speicher aus irgendeinem Grund leer sind (zB wenn man extrem häufig schwerer hypos hat).

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Ob es deine KK übernimmt wirst du wahrscheinlich direkt dort fragen müssen.

Bei Typ 1 Diabetes - unter gegebenen Voraussetzungen ja.

bei Typ 2 ohne insulinpflicht wird es schon schwieriger.

Bei Insulinpflichtigem Typ 2 - keine Ahnung.

am besten morgen Vormittag mal bei deiner Krankenkasse anrufen und nachfragen!

Mir persönlich ist der evetsense Derik noch zu groß. Außerdem tu ich mir schwer mit der Vorstellung alle paar Monate eine Mini-Operation zu machen.

hab aktuell den enlite Sensor von Medtronic (mit Pumpe. Hab Typ 1) und bin sehr zufrieden :)

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Das kommt auf den Diabetes-Typ an!
Genetik ist bei allen die Grundlage.

Typ1 ist eine Autoimmunerkrankung die die insulinproduzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört - dagegen kannst du leider nichts machen.

Typ 2 kann auch nur bis zu einem gewissen Grad durch gesunde Ernährung, Bewegung etc. vorgebeugt werden - allerdings kann auch Typ 2 Diabetes auch bei jungen, schlanken Menschen ausbrechen!

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Ich arbeite derzeit in einem Beratungszentrum für Menschen mit Behinderung - physischen und psychischen. Solche Vollbetreuten Einrichtungsplätze sind rar gesät und oft schwer zu bekommen - meistens nur dann, wenn zuhause wirklich das Kindeswohl gefährdet ist bzw. wenn das Kind (schwerwiegende) körperliche oder psychische Probleme hat. Ich weiß nicht wie schlimm die Streite bei dir Zuhause sind - aus den paar Zeilen lässt es sich schwer herauslesen... Daher: Inwieweit belastet es dich bzw. schränkt es dich in deinem Leben ein?
Hast du schon Mal mit deinen Eltern darüber gesprochen? Das wären wichtige Punkt wo du JETZT ansetzen könntest!

Vorab könntest du dich auch mal an eine Beratung wenden, beispielsweise Telefonberatung - z.B: Nummer gegen Kummer: https://www.nummergegenkummer.de/kinder-und-jugendtelefon.htmlum dir mal helfen zu lassen.
Natürlich kannst du dich auch mal ans Jugendamt wenden und dir dort erklären lassen was eine Wohngruppe genau ist und wer dorthin kann/sollte.

Ich kann gut verstehen, dass du die Streitereien schwer aushältst und am liebsten einfach nichts davon mitbekommen möchtest. Es kann aber oft sehr viel helfen (auch dir) wenn du versuchst das Problem mal in der Familie anzusprechen. Vielleicht ist deinen Eltern gar nicht bewusst wie sehr dich die ganze Situation belastet.

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Das ist ganz unterschiedlich. Alles dabei von "Was genau ist Diabetes?" über "Was ist das da für ein Gerät?" und "Wie oft musst du spritzen/messen/Tabletten nehmen" oder "Was darfst du jetzt nicht essen?" bis zu "Tut das nicht weh? Ich könnte das ja nicht!"...

Generell finde ich Fragen IMMER völlig ok. Solange sie wirklich aus Interesse gefragt wird.
Immerhin: Ich kannte mich mit Diabetes auch nicht aus, bevor ich es selbst bekommen habe!

Was ich hasse sind Fragen/Aussagen wie eben beispielsweise "Ich könnte das ja nie!" ... bringt keinem was und - ich hab es mir ja auch nicht ausgesucht...

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Das ist ganz unterschiedlich. Alles dabei von "Was genau ist Diabetes?" über "Was ist das da für ein Gerät?" und "Wie oft musst du spritzen/messen/Tabletten nehmen" oder "Was darfst du jetzt nicht essen?" bis zu "Tut das nicht weh? Ich könnte das ja nicht!"...

Generell finde ich Fragen IMMER völlig ok. Solange sie wirklich aus Interesse gefragt wird.
Immerhin: Ich kannte mich mit Diabetes auch nicht aus, bevor ich es selbst bekommen habe!

Was ich hasse sind Fragen/Aussagen wie eben beispielsweise "Ich könnte das ja nie!" ... bringt keinem was und - ich hab es mir ja auch nicht ausgesucht...

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Das ist ganz unterschiedlich. Alles dabei von "Was genau ist Diabetes?" über "Was ist das da für ein Gerät?" und "Wie oft musst du spritzen/messen/Tabletten nehmen" oder "Was darfst du jetzt nicht essen?" bis zu "Tut das nicht weh? Ich könnte das ja nicht!"...

Generell finde ich Fragen IMMER völlig ok. Solange sie wirklich aus Interesse gefragt wird.
Immerhin: Ich kannte mich mit Diabetes auch nicht aus, bevor ich es selbst bekommen habe!

Was ich hasse sind Fragen/Aussagen wie eben beispielsweise "Ich könnte das ja nie!" ... bringt keinem was und - ich hab es mir ja auch nicht ausgesucht...

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Erwähnst du in der Facharbeit auch, dass bei vielen Transplantations-Ideen ein Problem ist, dass die autoimmune abwehr einfach wieder die Zellen zerstört? Dann kannst du vielleicht daraus eine Diskussionsfrage machen.
In welchen Fachbereich hast du die Arbeit denn geschrieben?

Eventuell kann man auch über Pharmafirmen und Finanzierung diskutieren (da bin ich allerdings persönlich kein großer Fan davon).

Wenn die Diskussionsfrage auch psychologisch sein darf, dann vielleicht auch, wie viele Diabetiker das dann auch wirklich machen würden.

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Hallo erstmal.

vorweg: du meinst keine "Diabetis Spritze" sonder eine "Insulinspritze".

Es heißt auch nicht DiabetIs sondern DiabetEs!

worum soll es denn genau in der Geschichte gehen?

Wenn ein insulinabhängiger Diabetiker kein Insulin spritzt, wird er immer irgendwann hoch sein! Wie lang das "gut geht" hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Die Frage ist auch: was passiert am Ende bei dir? Bis der Tod eintritt kann es etwas dauern, schneller kommt man in eine ketoazidose (besonders als Typ 1 Diabetiker).

Geht es um Typ 1 (muss immer Insulin gespritzt werden) oder Typ 2 Diabetes? Wird weiterhin normal gegessen? Wird gar kein Insulin gespritzt oder beispielsweise nur basalinsulin? Wird Sport getrieben? ... ...

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Hey :)

wenn man das so genau wüsste, wäre das toll. Milch wurde übrigens erst vor kurzem für schuldfrei erklärt ;)

man geht derzeit davon aus, dass der Diabetes in Körper ist und "schlummert" bis ein Auslöser den immunprozess triggert. Auslöser können ganz verschiedene Sachen sein - beispielsweise bestimmte Infektionen oder auch starke Stresssituationen.

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Ich weiß jetzt nicht ganz genau, was für Unterschiede du genau meinst. Was ich dir auf jeden Fall sagen kann:

Es gibt kulturspezifische psychische Störungen! Stehen auch in den Diagnose-manualen, meist in gesonderten Kapiteln.

und natürlich werden Diagnosen in unterschiedlichen Kulturen verschieden aufgefasst.

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Um die Frage richtig beantworten zu können, fehlen noch Informationen:

  1. ist es Typ 1 oder Typ 2 Diabetes?
  2. was genau bedeutet "geht es aktuell sehr schlecht"? - körperlich? Akzeptanzmäßig, ...?
  3. wie ist die aktuelle Therapie und wie sind die Werte?
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Vielleicht könntest du zum Einstieg mal über falsche Annahmen über Diabetes sprechen und mit blöden Kommentaren anfangen, die Diabetiker sich anhören müssen.

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