zwei bekannte von mir haben bei obi abgelehnt obwohl sie mitten in der wirtschaftskrise verzweifelt arbeitssuchend waren und auch keine anderen optionen hatten... weil das angebot völig inakzeptabel war und ihnen über die arbeit dort mehrere horrorstorys erzählt wurden. einer von den beiden hatte bereits selbst praktikumserfahrung dort gesammelt und wollte nach dem studium wie besprochen übernommen werden, bekam dann so einen knebelvertrag, dazu mit nochmals paar hundert euro weniger als besprochen gewesen war, so dass er abgelehnt hat.

der markt scheint echt hart zu sein, die kunden wollen wohl alles immer noch billiger und noch besseren service... wer nicht mit den discountentwicklungen schritt halten kann geht konkurs. das wird zumindest von baumärkten und gartencentern als grund angegeben warum sie keine besseren bedingungen liefern können.

das muss jetzt nicht für alle filialen stehen.. ob du mit der bezahlung zufrieden bist musst du selbst wissen, arbeitsklima und wie sehr die möglichkeiten des vertrages ausgereizt oder überstrapaziert werden, ist immer eine sache des jeweiligen "mikroklimas" würd ich sagen.. aber es scheint allgemein schwer zu sein, in der branche einen wirklich akzeptablen job zu finden.

falls du es dir leisten kannst zeitlich, würde ich einfach mal dort anfangen und die probezeit auf mich wirken lassen. vielleicht ist es bei dir ja okay! aber bevor du sicher bist dass du bleiben willst, allgemein in der heutigen arbeitswelt: nicht andere bewerbungen/probearbeiten vernachlässigen.. haben mir zumindest andere so empfohlen..

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BWL-Studium ... meine Motivation geht flöten....

Guten Abend!

ich verzweifel gerade ein bisschen, denn ich (20j.) studiere gerade im 2. semester BWL an einer FH in Bayern und nunja, entweder stehe ich aufm schlauch, oder das studium ist wirklich nichts für mich...

ich habe BWL ganz einfach aus dem grund gewählt, weil man nach dem bachelor (oder danach eben master) abschluss ziemlich gut im zukünftigen berufsleben aufgehoben ist. außerdem lies mir mein fachabitur von 3,1 auch keine viel grössere auswahl offen, also entschied ich mich, ohne mich großartig zu informieren, für BWL. ich dachte das wird schon passen...

dennoch ist es gerade wirklich schwer mich dafür zu begeistern... es ist nicht so, dass ich faul bin, mich interessiert es einfach überhaupt nicht

als Wahlpflichtfach habe ich letztes semester französisch und dieses semester chinesisch belegt, was mir außerordentlich spaß macht! dementsprechend sind auch meine noten in diesen fächern gut! :-)

vice versa sind meine noten in den wirklich "wichtigen" fächern schlecht, außer in Organisation, da wir dort mit planspielen und gruppenarbeiten die thematik nahebekommen hatten.

jetzt zu meiner frage... ich mache mir gerade ernsthaft gedanken, mein studium abzubrechen um evtl kommunikationsdesign studieren (da mir das meines erachtens mehr liegt... und BWL einfach zu... wie soll man sagen... zu trocken ist, ich zeichne für mein leben gern und besitze ein recht kreatives köpfchen)

Kennt jemand dieses Gefühl? was meint ihr, wenn ihr das so lest... oder ist das nur eine phase die jeder mal in seinem studium durchmacht?

danke im vorraus für weise antworten!

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viele viele absolventen anderer richtungen wünschen sich nachher, auf dem arbeitsmarkt, sie hätten einen bwl abschluss. allerdings kann man auch den traumberuf studieren und dann mit bwl master aufstocken o.ä. völlig unmotiviert bleibt ja eh nicht viel hängen außer abneigung. aber überlegs dir gut, hör dich bei leuten um die schon fertig sind und nichts finden weil überall fundierte nachweisbare bwl-kenntnisse verlangt werden, bevor du dich entscheidest.

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