Ich will mich festlegen - aber da nirgendwo erwähnt wird, dass sie irgendein Instrument spielen würde, vermute ich schon stark, dass sie keines spielt, zumindest nicht halbwegs gut ...

Ich würde das Thema in der Präsentation schlicht nicht ansprechen ;-)

...zur Antwort
Noch anders

Hm ...

Da alle diese Berufe auf einer breiten gemeinsamen Basis aufbauen, die Anforderungen im späteren Beruf doch teilweise sehr verschieden sind (insbesondere was den psychologischen Umgang mit den "Kunden" angeht), fände ich eigentlich eine Mischform ganz sinnvoll, so wie es das z. B. auch im Baugewerbe oder in diversen Studiengängen gibt (oder zumindest gab, als ich zuletzt damit zu tun hatte).

Das könnte z. B. bedeuten, dass es in den ersten 2 bis 2½ Jahren eine generalistische "Grundausbildung" gibt (evtl. sogar mit einem "vorläufigen", teilqualifizierendem Abschluss) und in der restlichen Zeit dann eine Spezialisierung. Alternativ könnte man auch während der ganzen Ausbildungszeit die Kurse immer mal wieder ein paar Unterrichts-Einheiten "Spezial-Wissen" splitten.

Problem an dieser Idee: Die fertigen Pflegekräfte könnten nicht ohne weiteres aus der einen in die andere Fachrichtung wechseln - das ist aber wohl das Ziel der Generalistik, um dem Pflegenotstand etwas abzumildern.

Dem könnte man entgegen wirken, indem man berufsbegleitende "Crash-Kurse" zur Erweiterung der Qualifikation einrichtet und Übergangsfristen festlegt, in denen bei Richtungswechsel die Erweiterung der Qualifikation nachgewiesen werden muss.

...zur Antwort

Ein ähnliches Problem hatte ich vor Jahrzehnten mit meinem Opel Kadett C.

Nach Aussage der Pannenhilfe soll das daran gelegen haben, dass sich durch die Temperatur im Betrieb und das langsame Abkühlen nach dem Abstellen Luftblasen in der Benzinleitung bilden würden. Nach einer gewissen Standzeit (und fortschreitender Abkühlung) verschwanden diese Blasen von selbst, und man konnte wieder problemlos starten.

Das war allerdings ein einfacher Vergaser-Motor, wie damals üblich, und ohne nachlaufende Kühlung - ich weiß nicht, was Dein Auto hat (Deine Angaben sagen mir nichts, ich habe von so was keine Ahnung), und ob so etwas z. B. bei einer elektronischen Einspritzung überhaupt möglich ist ...

...zur Antwort

Das sieht für mich OK aus!

Dass Deine Horizontal-Linie "richtig" ist, kannst Du daran erkennen, dass sie ja mit dem tatsächlichen Horizont auf dem Foto übereinstimmt.

Dass sie anders aussieht als in der Zeichnung, liegt sozusagen am "Blickpunkt", also daran, von welcher Stelle (genauer: welcher Höhe) man auf die Situation schaut.

Im Foto steht der Betrachter unterhalb aller Linien, die zur Konstruktion der Fluchtpunkte herangezogen werden können - darum liegt auch die Horizont-Linie darunter. (Das liegt aber - soweit ich das erkennen kann - am Bildausschnitt, auf dem das "untere Ende" des Gebäudes, also die Linien, an denen die Wände auf die Erde treffen, gar nicht ganz zu sehen sind.)

In der Zeichnung steht der Betrachter aber höher (in der Situation des Fotos wäre das so ungefähr etwas oberhalb des Schriftzuges), daher liegt dann auch die Horizont-Linie höher.

Die Horizont-Linie liegt immer auf Augenhöhe des Betrachters!

Etwas störend kommen im Foto m. E. noch zwei Dinge hinzu:

  • Auch die theoretisch senkrechten Linien (z. B. die hintere Kante des Gebäudes und die "Rohre" des dahinter liegenden Baus) scheinen mir nicht ganz parallel zu sein, sondern ebenfalls auf einen Punkt zusammen zu laufen. D. h., bedingt durch den Blickwinkel, haben wir hier eigentlich sogar eine 3-Punkt-Perspektive! - Wobei der dritte Fluchtpunkt allerdings ein ordentliches Stück außerhalb (unterhalb) des Bildes liegt, so weit, dass es kaum auffällt.
  • Und wenn ich das richtig erkenne, ist obendrein die Vorderfront des Gebäudes nicht senkrecht! - Zumindest scheint mir die (von Dir rot nachgezeichnete) Kante nicht auf den dritten Fluchtpunkt zuzulaufen, den ich gerade genannt habe, sondern "auf einen höheren Punkt", was bedeuten würde, dass diese Gebaudekante schräg nach vorne verläuft. Darum "passt" diese Linie nicht zu der senkrechten Kante in der Zeichnung.
...zur Antwort

Ich habe mir vor Jahren schon ein USB-Adapter-Set gekauft - das besteht aus einem Schwung Adapter-Steckern von "Standard-USB" auf diverse andere USB-Formate und einen Kabel, dass m. E. genau Deinem Wunsch entspricht.

So was wie das hier:

https://www.reichelt.com/de/en/USB-Cables/USB-ADAPTERSET-1/3/index.html?ACTION=3&GROUPID=6104&ARTICLE=82461

...zur Antwort

Leider ist es nun zu spät, Dir bei Deiner Entscheidung zu helfen :-(.

Trotzdem meine Meinung zum Thema:

Zunächst mal kann ich Dein "schlechtes Gewissen" sehr gut nachvollziehen, ich bin da ähnlich gestrickt ;-) - es ehrt Dich, dass Du Rücksicht auf Kolleg*innen und Betrieb nehmen möchtest.

Aber dennoch gilt: Wer wirklich krank ist, ist wirklich krank und bleibt gefälligst zuhause - und zwar nicht trotz, sondern gerade wegen der o. g. Rücksicht!

Ich weiß nicht, was Du hast, und wo Du arbeitet, das geht mich auch nichts an und ist sowieso unerheblich: So oder so ist niemanden damit gedient, wenn Du krank zur Arbeit gehst und

  • Du dort Deine Krankheitserreger verteilst und nächste Woche auch der Rest der Belegschaft danieder liegt, oder
  • es Dir schlecht geht, Du deshalb geschwächt oder unkonzentriert bist, darum (u. U. teure) Fehler machst oder gar einen Unfall verursachst, bei dem Menschen zu Schaden kommen.

Ein wirklich kranker Mensch im Betrieb ist eine echte "Bereicherung" - an Risiken und Gefahren ;-).

[Wo bei ich hier immer bewusst "wirklich krank" geschrieben habe - das alles gilt nicht bei krumm gelegenen Ohrläppchen, Fauleritis oder Kratzern im Nagellack ;-) ]

...zur Antwort

Abgefragt werden darf jederzeit alles seit dem ersten Schuljahr ...

...zur Antwort

Ich finde, das Bild zeigt es ganz gut:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Rhythmus_(Musik)

Schon Grundschlag und Metrum sind zwei verschiedene Dinge, und neben dem Rhythmus kommt noch der Takt dazu:

  • Der Grundschlag sagt uns, wie lang ein bestimmter Notenwert (z. B. eine Viertel) dauert (quasi synonym mit "Tempo", meist angegeben als "beats per minute" (bpm), also als Kehrwert der Länge).
  • Der Takt gruppiert eine gewisse Anzahl von Grundschlägen (z. B. vier Viertel oder drei Viertel) zu einer Einheit.
  • Das Metrum bestimmt, welche Grundschläge innerhalb eines Taktes betont werden sollen (z. B. in einem 4/4-Takt der erste und dritte Schlag, im 3/4-Takt nur der erste).
  • Der Rhythmus schließlich ist die Abfolge der verschiedenen Notenlängen innerhalb einer Melodie (z. B. in Bild: Viertel, Achtel, Achtel, Dreiachtel, Achtel in ersten Takt; Achtel, Achtel, Dreiachtel, Achtel, Viertel im zweiten Takt).

Grundschlag und Rhythmus sind also sozusagen die beiden Enden einer immer feiner werdenden musikalischen Struktur - man könnte sagen, der Rhythmus beschreibt, wie sehr sich die Melodie an den Grundschlag hält bzw. von ihm abweicht.

Wenn man von einem "schnellen Rhythmus" spricht, ist das also im Grunde genommen nicht ganz richtig - von meinem Musiklehrer in der Schule gab es jedes Mal einen satten Anpfiff , wenn man das sagte ;-). Eigentlich hat man dann

  • entweder ein schnelles Tempo, d. h. zeitlich kurze Grundschläge,
  • oder (das ist meist gemeint) einen Rhythmus aus kurzen Noten, d. h. eine Abfolge von Notenwerten, die kürzer als der Grundschlag sind.
...zur Antwort

Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich würde stark vermuten, mit der Einführung der Gesamtschulen.

Das Gesamtschul-Konzept bedeutet doch die Vereinigung aller drei weiterführenden Schulformen "unter einem Dach", mit erhöhter "Durchlässigkeit" - ohne Abi wären es also gar keine richtigen Gesamtschulen ...

So meine Vermutung, ich lasse mich gerne eines Besseren belehren ...

...zur Antwort

Eine Wurfbahn besteht quasi immer aus der Überlagerung von zwei Bewegungen:

1. dem eigentlichen Wurf - dessen "alleinige" Bahn verläuft immer geradeaus in ursprünglicher Richtung und mit konstant der ursprünglichen Geschwindigkeit (v = v0)

2. dem freien Fall - dessen "alleinige" Bahn verläuft immer senkrecht nach unten, mit steigender Geschwindigkeit (v = gt bzw. s = ½gt²)

Beim lotrechten Wurf ist nun die Richtung von 1. exakt entgegengesetzt zu 2.

(Hihi - Ohne mir vorher den Aufgabentext richtig anzusehen, stelle ich jetzt nachher fest, dass ich quasi genau das, was da stehen soll, in eigenen Worten formuliert habe :D)

...zur Antwort

Nachdem ich auf meine Missverständnis bei meiner ersten Antwort aufmerksam gemacht wurde, hier mein zweiter Versuch ;-):

Nach den einschlägigen Vorschriften (frag mich jetzt bitte nicht, ob das die BOKraft ist oder sonst eine) gelten für den Bus-ÖPNV unter bestimmten Bedingungen besondere Regelungen z. B. bzgl. der vorgeschriebenen Pausenzeiten für das Fahrpersonal.

Eine dieser Bedingungen ist eine maximale Linienlänge von 50 km.

Daher würde ich jetzt mal sagen: alles mit Linienlänge über 50 km ist kein "Nahverkehr" mehr.

Und so ist es auch nach meiner Erfahrung als Fahrer tatsächlich so, dass es etliche Linien mit ca. 49,5 - 49,9 km Länge gibt (z. B. die Linien SB98 und 298 Düren <-> Euskirchen, bei denen habe ich mal bewusst darauf geachtet, aber ich denke, z. B. einmal quer durch eine Großstadt wie München oder Berlin kommt da auch dran), aber ich habe noch keine über 50 km gesehen.

(Selbst im Schienenersatzverkehr bin ich m. E. bislang nichts gefahren, was über 50 km gelegen hätte ...)

Also versteige ich mich jetzt mal zu der Behauptung:

Die längste Nahverkehrslinie ist 49,999 km lang! (Zumindest die ich kenne, und danach war ja gefragt ;-).)

Davon gibt es allerdings reichlich, so dass man die längste Linie nicht benennen kann.

In der Fahrzeit macht das - je nach Streckenführung und Anzahl der Haltestellen - irgendwas zwischen knapp einer Stunde für eine Schnellbuslinie und bis zu knapp drei Stunden für eine rein innerstädtische.

Ich hoffe, das ist jetzt mehr die passende Antwort zur Frage ;-)

...zur Antwort

Ups .... Mir fällt gerade auf, dass Du ja mehr Dreiecke übrig hast, als Du für einen Stern brauchst :-( ...

Daher die folgende

Nachfrage und Ergänzung bzw. Korrektur

meiner ersten Antwort:

Ist denn in der Aufgabenstellung gefordert, Fass alle Dreiecke verbraucht werden?

Wenn nicht, würde ich es tatsächlich beim Stern belassen, und ihn noch ausschneiden, gelb anmalen und mit einem hübschen Schleifenband zum Aufhängen versehen - Das ist dann zwar vielleicht nicht die gewünschte Lösung, aber eine kreative ;-)...

Wenn Du aber alle Dreiecke benutzen musst, wäre trotzdem mein Ansatz, es erst mal mit dem Stern zu versuchen und dann zu schauen, ob man mit den verbleibenden 4 Dreiecken noch eine schöne Form hinbekommt, z. B. indem man mit je zwei Dreiecken den Raum zwischen zwei Zacken füllt.

Und wenn es mit dem Stern wirklich nicht klappt, weil es für eine Seite Deines schon gefundenen Sechsecks tatsächlich keine passende "Zacke" gibt, kannst Du vielleicht daraus eine Hinweis ziehen, welche Form das ganze Ding am Ende haben soll - es gibt nämlich nur sehr wenig grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten, 16 Dreiecke so anzuordnen, dass es überhaupt eine "Mitte" gibt, in der die kleinen Punkte sein können! Diese Figuren müssen punktsymmetrisch zu dieser "Mitte" sein, d. h. zu jedem Dreieck, dass Du "anbaust", muss es ein zweites genau gegenüber geben. Ist so ein Gegenstück nicht zu finden, lag auch schon das erste Dreieck "falsch" ...

...zur Antwort

Zumindest auf meinem Handy ist es etwas schwierig, die einzelnen Terme zu lesen :-( - daher kann ich Dir "auf die Schnelle" leider keine genauen Hinweise geben ...

Aber wenn Du den inneren Teil schon fertig hast, kann es doch so kompliziert nicht mehr sein, die Zacken des "Weihnachts-Sterns" zu finden, der da vermutlich entstehen soll.

Du brauchst doch jetzt nur noch die Terme am Rand des inneren Sechseckes anzuschauen und dazu jeweils einen passenden zum suchen. Kleiner Tipp: wenn die Variablen verschieden sind, passt es schon mal nicht ;-)

...zur Antwort

Hm...

Als einstmals gelernter Steinmetz würde ich sagen: Mit handwerklichen Mitteln bekommt man diese Passgenauigkeit nicht hin, normalerweise arbeitet man da maximal auf einen Millimeter genau.

Da inzwischen aber die CNC-Fräse auch in die Natursteinbearbeitung Einzug genommen hat, könnte ich mir vorstellen, dass damit eine ausreichende Passung möglich wäre, wobei ich wirklich "wasserdicht" wegen der Kapillarwirkung in einer solchen Passung für ziemlich unmöglich halte - schon das Material an sich ist ja nicht absolut wasserdicht.

Die große Frage ist: Was willst Du mit dieser Verbindung machen?

Soll sie nur einmal zusammengesteckt werden und dann immer so bleiben, könnte das klappen.

Wird die Verbindung aber mehrfach auseinander genommen und wieder zusammen gesteckt, wird sie sich zumindest bei Kalk- und Sandstein m. E. relativ schnell abscheuern und bald nicht mehr halten. Bei Granit konnte das etwas länger dauern ....

...zur Antwort

In Aachen waren bei der ASEAG bis vor kurzem Doppelgelenkbusse der Firma Van Hool im Einsatz, die hatten eine Länge von ca. 24,80 m. Diese Fahrzeuge hatten also zwei Gelenke, sozusagen ein "normaler Ziehharmonikabus", an den man hinten noch mal einen zweiten Nachläufer drangebaut hat. Das ist meines Wissens weltweit der längste Bus, der je serienmäßig gebaut und im regulären Linienverkehr eingesetzt wurde und wird.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Van_Hool_AGG_300

Leider werde ich wohl keine Gelegenheit mehr bekommen, so was mal selber zu fahren :-(, denn die sind inzwischen abgeschrieben und wurden (bzw werden noch?) durch Mercedes-Benz CapaCity ersetzt. Das sind "einfache" Gelenkbusse, die aber einen längeren Nachläufer mit einer Doppelachse haben und bis zu 21,00 m lang sind. Es gibt auch ähnliche Fahrzeuge von MAN, die habe ich aber noch nicht gesehen.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mercedes-Benz_CapaCity

https://de.m.wikipedia.org/wiki/MAN_Lion%E2%80%99s_City

Soweit ich weiß, sind die Doppelgelenkwagen auch sonst überall in Deutschland nicht mehr im Dienst, daher dürften tatsächlich diese 21 m derzeit die maximale Länge im praktischen Einsatz sein.

---------------------

Beide Typen überlanger Busse dürfen aber in Deutschland im Grunde nur mit einer Sondergenehmigung fahren!

Die StVZO lässt eigentlich nur maximal eine Länge von 18,75 m zu, und das entspricht genau einem "normalen" Gelenkbus.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gelenkbus

...zur Antwort

Wenn eine Lampe von zwei Schaltern zu bedienen ist, ist das eine sogenannte "Wechselschaltung". Dafür benötigt man keine einfachen Ein-Aus-Schalter, sondern eben Wechselschalter.

Die meisten handelsüblichen Lichtschalter sind Wechselschalter (die kann man nämlich immer auch als einfache Ein-Aus-Schalter verwenden), ich weiß aber nicht, ob das bei den Relais auch so ist.

Bist Du sicher, dass Du das Relais richtig angeschlossen hast?

Bei einer Wechselschaltung müssen 3 Drähte (blau, schwarz, grün-gelb) sozusagen "in den Schalter (bzw. das Relais) rein" gehen, aber 4 "raus", schwarz oder blau (ich bin mir gerade nicht ganz sicher, welche Farbe) muss doppelt da und auch angeschlossen sein - wenn Dein Relais nur 3 "Ausgänge" hat, ist es für eine Wechselschaltung nicht geeignet, und für Dein zweites Relais müsstest Du zusätzliche Leitungen ziehen ...

...zur Antwort

Beratungslehrer*innen sollen Dir bei Deiner Schullaufbahn helfen, z. B. bei der Auswahl von bestimmten Wahlkursen o. ä.

Vertrauenslehrer*innen sollen bei persönlichen Problemen in der Schule helfe, z. B. Mobbing oder Streit mit einer anderen Lehrkraft.

Die Aufgabenfelder sind also recht verschieden.

Ob Beratungslehrer*innen eine Schweigepflicht haben, weiß ich nicht - ich vermute zwar ja, aber im Endeffekt dürfte es in dem Bereich sowieso deutlich weniger an "brisanten" Informationen geben als im Aufgabenfeld von Vertrauenslehrer*innen ...

...zur Antwort

Oh Mann, Chemie ist lange her bei mir ... Ich hoffe, ich kriege es noch richtig zusammen ;-)

Zum ersten:

Wenn ich mich recht erinnere, ist es bei Schwefel nun mal einfach so, dass er in Reinform Moleküle aus 8 Atomen bildet - so wie reiner Sauerstoff eben immer als O2 vorkommt. Eisen ist in Reinform aber atomar.

Das heißt, zum Aufstellen der Reaktionsgleichung schreibst Du Dir erst mal

__ Fe + S8 -> __ FeS

hin. Dann kannst Du Schlussfolgerungen anstellen: Auf der linken Seite stehen 8 Schwefelatome (in einem Molekül), auf der rechten Seite einzelne Schwefelatome in FeS-Molekülen. Damit alle 8 Schwefelatome von links "verbraucht" werden, muss es rechts also 8 FeS-Moleküle geben. Dann steht da also erst mal

__ Fe + S8 -> 8 FeS

(Exkurs I: Würde rechts irgendwas mit ...S2 stehen, bräuchte man nur 4 dieser Moleküle. Schwieriger wird es, wenn die Zahlen links und rechts sich nicht glatt teilen lassen. Dann muss man links so lange Moleküle "hinzu nehmen", bis es "wieder passt": hätte man rechts etwa ...S3, bräuchte man links 3 S8 und rechts ergäbe sich dann 8 ...S3 - bei der Gelegenheit einen schönen Gruß vom kgV, das man vor Jahren in Mathe gelernt hat ;-).)

Jetzt stehen also rechts 8 Moleküle, die je ein Fe-Atom enthalten, also insgesamt 8 Fe-Atome. Damit das rechts raus kommen kann, müssen links natürlich auch insgesamt 8 Fe-Atome stehen, damit ergibt sich dann

8 Fe + S8 = 8 FeS

(Exkurs II: Würde jetzt links irgendwas mit ...Fe2 stehen, bräuchte man wieder nur 4 dieser Moleküle. Schwieriger wird es wieder, wenn man nicht glatt teilen kann. Dann muss man nun zum einen jetzt rechts so lange Moleküle "hinzu nehmen", bis es "wieder passt", und zum anderen alles, was man links schon hat, genau so vervielfachen: hätte man links etwa ...Fe3, bräuchte man rechts 3x8 = 24 FeS und musste links die S8 ebenfalls verdreifachen, es ergäbe sich links dann 8 ...Fe3 + 3 S8.)

--------------------------------------

Zum zweiten:

Die 22 und die 88 kommen nicht "aus dem nichts".

Die 22 sind ja in der Aufgabe vorgegeben, Du sollst 22 Gramm FeS erzeugen.

Und die 88 sind die molare Masse von FeS. Ich meine, die kann man irgendwie aus der Summenformel und den Atommassen von Fe und S (die stehen im Periodensystem) errechnen, da weiß ich aber nicht mehr, wie das geht. Falls Du die nicht selber errechnen können müsstest, stammt die aus irgendeiner Tabelle im Chemiebuch oder muss sonstwie angegeben sein.

Bei der Massenberechnung macht man sich zunutze, dass die Gleichung

8 Fe + S8 = 8 FeS

nicht nur bedeutet, dass 8 Fe-Atome und 1 Molekül S8 zu 8 Molekülen FeS reagieren, sondern auch, dass 8 Mol Eisen und 1 Mol Schwefel zu 8 Mol Eisensulfid werden.

Wenn 1 Mol FeS 88 Gramm wiegt, sind 22 Gramm 1/4 Mol - oder 0,25 Mol, ich bevorzuge aber Brüche, damit kann ich leichter im Kopf rechnen, und ich verschlampe nicht so schnell irgendwelche Nullen hinter dem Komma, wie in Deiner Rechnung einmal geschehen ;-)

Wir wollen also 1/4 Mol produzieren, die Gleichung liefert aber 8 Mol - wir müssen also sozusagen die ganze Gleichung mit 1/8 * 1/4 = 1/32 (= 0,03125 - da fehlt bei Dir einmal eine 0) multiplizieren.

Um 22 Gramm (= 1/4 Mol) Eisensulfid zu erhalten, muss man also

1/32 * 8 = 1/4 = 0,25 Mol Eisen und

1/32 * 1 = 1/32 = 0,03125 Mol Schwefel

einsetzen.

Jetzt noch mit den jeweiligrn molaren Massen multiplizieren, und fertig ist die Laube ;-)

...zur Antwort