Es gibt genau drei Möglichkeiten, wie eine Geschwindigkeitsbegrenzung endet:

  1. Durch ein entsprechendes Verkehrszeichen ("Ende der Ende der zulässigen Höchstgeschwindigkeit", Zeichen 278, oder "Ende sämtlicher streckenbezogener Geschwindigkeitsbeschränkungen und Überholverbote", Zeichen 282).
  2. Wenn das Begrenzungs-Zeichen unter einem Gefahr-Zeichen ("Warndreieck" mit Symbol) stand, automatisch mit dem offensichtlichen Ende der ausgeschilderten Gefahr.
  3. Wenn unter dem Begrenzungs-Zeichen ein Zusatzzeichen mit einer Streckenangabe (Zahl, Einheit und ein Pfeil nach oben - ohne Pfeil wäre es eine Entfernungsangabe) angebracht war, automatisch mit dem Ende der genannten Strecke.

(2. und 3. tritt gelegentlich gemeinsam auf - dann gilt die "längere" Version. Das macht man z. B. an Fußgänger-Überwegen vor Schulen, um auch die Kinder zu schützen, die ein paar Meter hinter dem Zebrastreifen blindlings über die Straße rennen ...)

Konkret zu Deiner Frage:

  • Steht die "30" unter dem Schild "Achtung Baustelle", endet die Begrenzungautomatisch an Ende der Baustelle.
  • Steht die "30" ohne Baustellen-Schild, gilt die Begrenzung bis zur ausdrücklichen Aufhebung durch entsprechendes Schild.

"Normale" geschwindigkeitdsbegrenzungen gelten aber immer nur für die jeweilge Strecke, d. h. nicht mewhr, wenn man abgebogen ist.

Ausnahme dazu sind ZONEN, die gelten immer bis zur expliziten Aufhebung.

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Kommt auf den Arbeitgeber an - und darauf, wie häufig so was vor kommt ...

Bei LKW scheint es bei manchen Firmen üblich zu sein, die Knöllchen zu zahlen, weil diese Firmen ihre Fahrer auch entsprechend unter Druck setzen, "besonders pünktlich" zu sein ...

Als Busfahrer habe ich es bisher aber noch nicht erlebt, dass einer meiner Arbeitgeber ein Knöllchen von mir übernommen hätte.

Ich arbeite aber auch noch als Aushilfs-"Roady" bei einem Theater, das zahlt (kleine) Knöllchen, wenn die Aushilfen den LKW fahren - aber vermutlich auch nur 1 - 2 mal ;-)

Spätestens, wenn's in den Bereich von Punkten in Flensburg geht, können die Arbeitgeber ihre Angestellten aber gar nicht mehr "decken" - irgendwem müssen die Punkte ja angeschrieben werden, und die kann z. B. eine Spedition nicht für alle ihre Fahrer übernehmen, da wäre das Konto schnell voll ...

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Die Polizei kann im Rahmen einer "allgemeinen Verkehrskontrolle" natürlich auch Busse anhalten und kontrollieren - und die Kontrolle ist dann erheblich umfangreicher als beim PKW, weil so ein Bus einiges mehr mitführen muss (z. B. Feuerlöscher, Handlampe, Unterlegkeile, 2 Verbandkästen, ausreichend Nothämmer) und theoretisch auch die Tachoscheiben der letzten 28 Tage / das digitale Kontrollgerät überprüft werden kann, z. B. auf Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten-Regelungen oder Geschwindigkeitsüberschreitungen.

Allerdings macht die Polizei das bei Linienbussen selten "auf freier Strecke", sondern z. B. an einer zentralen Bushaltestelle. Kontrollen der Tacho-Daten werden dabei i. d. R. aber nur gemacht, wenn es einen Verdacht auf Verstöße gibt, das dauert nämlich ziemlich lange.

Wenn durch eine solche Kontrolle dann Verzögerungen im Fahrplan entstehen, dann ist das eben so, damit müssen Fahrer und Fahrgäste leben - und es ist durchaus schon vorgekommen, dass einem Bus z. B. wegen einem fehlenden Feuerlöscher die Weiterfahrt verboten wurde, dann muss da erst mal ein Ersatzfahrzeug kommen ...

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Eine durchgezogene Linie bedeutet ja in erster Linie Überholverbot .

Nein.

Und man darf über eine solche Linie nicht drüberfahren . 

Nicht "und", das ist die einzige Bedeutung.

(Na gut, die StVO nennt noch ein paar weitere Regeln, die sollten aber für einen denkenden Mensch eigentlich selbstverständlich aus dieser einen Bedeutung folgen ...)

Aber dürfte ich wenn da eine durchgezogene Linie ist links abbiegen ? Weil ich z. B. in die Strasse will , oder zu einem Haus , oder zu einem Geschäft ?

Nein, darfst Du nicht. - Wenn es zugelassen sein soll, ist neben der durchgezogenen Linie auf dem entsprechenden Teilstück noch eine gestrichelte Linie zu sehen, etwa so: - - - -

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... Soweit zumindest die theoretische Rechtslage ...

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Das ist mal wieder eine der Situationen, die zeigt, dass man nicht "einfach fahren" kann, wenn sich die Fahrtrichtungen nicht schneiden ...

Das rot unterlegte Auto hätte in der Situation ja sogar ausscheren können, um den Rechtsabbieger zu überholen, dann hätte es sicher "geknallt"!

Ganz grundsätzlich gilt:

Sämtliche Fahrzeuge auf der Vorfahrtstraße haben Vorfahrt, raus fahren darfst Du erst, wenn es eine ausreichend große Lücke gibt.

Die Schuld läge m. E. zu 100% bei Dir.

btw.: Dafür reicht schon die Tatsache, dass Du von einem Parkplatz kommst, es ist keine gesonderte Ausschilderung der Straße als Vorfahrtstraße nötig! (StVO §10: "Wer aus einem Grundstück, aus einer Fußgängerzone (Zeichen 242.1 und 242.2), aus einem verkehrsberuhigten Bereich (Zeichen 325.1 und 325.2) auf die Straße oder von anderen Straßenteilen oder über einen abgesenkten Bordstein hinweg auf die Fahrbahn einfahren oder vom Fahrbahnrand anfahren will, hat sich dabei so zu verhalten, dass eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist".)

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Die einschlägigen Paragraphen der StVO:

§ 1 Grundregeln
(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
(2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

und

§ 30 Umweltschutz, Sonn- und Feiertagsfahrverbot
(1) Bei der Benutzung von Fahrzeugen sind unnötiger Lärm und vermeidbare Abgasbelästigungen verboten. Es ist insbesondere verboten, Fahrzeugmotoren unnötig laufen zu lassen und Fahrzeugtüren übermäßig laut zu schließen. Unnützes Hin- und Herfahren ist innerhalb geschlossener Ortschaften verboten, wenn Andere dadurch belästigt werden.

Es gibt kein explizites Verbot, im Kreis zu fahren. Verboten ist nur, Andere dadurch zu behindern oder zu belästigen - und nicht mal das, wenn es nicht "mit Absicht" geschieht, denn dann ist es ja nicht "nach den Umständen unvermeidbar"

Und spitzfindig könnte man noch fragen, ob §30 hier überhaupt anwendbar ist, denn "im Kreis fahren" ist ja nicht "Hin- und Herfahren" ;-)

Also:

Kein Verbot, sollte man aber nicht machen, wenn's nicht nötig ist ...

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Unfälle im Straßenverkehr verhindern kann man nur, indem man nicht am Straßenverkehr teilnimmt.

Unfälle im Straßenverkehr vermeiden kann man, indem man aufmerksam und vorausschauend fährt und auf "waghalsige Manöver" verzichtet

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Das kann man so pauschal nicht sagen.

Wenn ein Wagen 190000 km nur auf Kurzstrecke / im Stadtverkehr hinter sich hat, ist das z. B. etwas ganz anderes, als wenn er quasi nur auf der Autobahn gelaufen ist ... (Hat der Wagen diese km-Zahl in 4 oder in 15 Jahren erreicht?)

Aber auch das allein gibt noch keine klare Aussage, da 190000 km "üble Heizerei" dem Motor sicher anders zusetzen als ein (wenn auch zügiger, aber dennoch) eher "gemütlicher" Fahrstil.

Und zuletzt ist auch nicht jeder Motor "gleich", auch wenn's "der gleiche Motor" ist - will sagen: auch wenn zwei exakt baugleiche Motoren exakt der gleichen Belastung (km-Leistung, Fahrstil etc.) ausgesetzt waren, kann der eine noch weitere 100000 km problemlos laufen, während der andere an der nächsten Ecke den Geist auf gibt ...

So traurig das ist: man kann es einfach nicht sagen, ohne den Motor durch Fachpersonal genau untersuchen zu lassen....

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 wenn es zwischen Mensch und Affe kein verwandtschaftliches Verhältnis gibt?

Es gibt ja ein verwandtschaftliches Verhältnis, die Primaten sind sozusagen unsere (sehr weit entfernten) Cousins und Cousinen.

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In der biologischen Welt sagt man, dass wir von Affen abstammen, 

Nein, das sagt niemand! - zumindest niemand, der Evolution auch nur im Ansatz begriffen hat ...

Affen und Menschen (oder anders gesagt: alle Primaten-Arten) haben gemeinsame Vorfahren, DAS ist die Aussage der Evolutionstheorie.

Oder bildlich ausgedrückt: die Affen sind nicht unsere Großeltern, sie sind (extrem entfernte) Cousins und Cousinen.

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Es wird ja gesagt das wir von den Affen abstammen. 

Nein, das wird NICHT gesagt - zumindest von niemandem, der Evolution auch nur im Ansatz begriffen hat ...

Affen und Menschen (oder anders gesagt: alle Primaten-Arten) haben gemeinsame Vorfahren, DAS ist die Aussage der Evolutionstheorie.

Oder bildlich ausgedrückt: die Affen sind nicht unsere Großeltern, sie sind (extrem entfernte) Cousins und Cousinen.

Was ist mit den Affen die noch auf der Welt leben ? Haben die die Entwicklung verpasst ???

Nein, die haben sich nur in eine andere Richtung entwickelt.

Wo liegt der Fehler bei denen laut Evolutionstheorie und Wissenschaftler ???

Sie haben keinen Fehler, sie sind ihrem Lebensraum perfekt angepasst.

(Der oft zitierte Satz "Survival of the fittest" wird oft und gerne falsch übersetzt: "Fittest" bedeutet nämlich nicht "der Stärkste", sondern "der am besten Angepasste"!)

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Evolution istr nicht nur "irgendwann früher mal" passiert, sie geschieht noch immer und lässt sich beobachten - ein bekanntes Beispiel ist die Entwicklung der aus Südamerika stammenden Aga-Kröte in Australien seit ihrem "Import" in den 1930ern:

https://www.dw.com/de/aga-kr%C3%B6ten-evolution-im-hier-und-jetzt/a-18215028

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/blitz-evolution-gift-kroete-hat-jetzt-laengere-beine-a-401145.html

Und nicht nur die Kröten selber haben sich in dieser Zeit verändert: zwei Schlangenarten haben inzwischen die Fähigkeit entwickelt, die für Fressfeinde eigentlich hoch-giftige Kröte gefahrlos zu verspeisen:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/schlange-gegen-giftkroete-blitz-evolution-schlaegt-warzigen-widerling-a-338340.html

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Ich gehe schon davon aus, dass es noch bahnbrechende und weltverändernde Erfindungen und Entwicklungen geben wird.

Welche das sein werden, kann ich Dir aber nicht sagen: Von eigentlich allen weltbedeutenden Erfindungen hat man ihre Bedeutung erst im Nachhinein erkannt. So glaubten z. B. namhafte Leute, es gäbe Bedarf vielleicht für eine Handvoll von "Großcomputern" - Rechner der Leistung, die die damals meinten, hat heute jeder zuhause stehen ...

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Warum wird davon ausgegangen dass ein Planet nur bewohnbar ist, wenn er auch Erdähnlich ist?

Inzwischen wandelt sich diese Einstellung allmählich ...

Es wäre schon immer richtiger gewesen zu sagen, dass sich Leben, so wie wir es kennen höchstwahrscheinlich nur auf (mehr oder weniger) erdähnlichen Planeten entwickeln kann. - Das Problem besteht darin, dass wir Leben in einer anderen Form nicht kennen und daher vermutlich auch gar nicht als Leben erkennen würden (das ist ja immer wieder mal ein Thema z. B. bei "Star Trek").

Inzwischen werden aber immer mehr sogenannte "Extremophile" (d. h. Tierarten, die in höchst lebensfeindlichen Umgebungen existieren, leben und gedeihen, z. B. in Geysiren oder in vollkommen lichtlosen Höhlen) auf der Erde entdeckt - das bewegt zum Umdenken, was die notwendigen Bedingungen für Leben angeht.

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Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

Z. B. auf der ISS herrscht quasi Schwerelosigkeit, da sie aber luftgefüllt ist, unterliegen die Astronauten auch der Luftreibung, und z. B alle Schraub- und Steckverbindungen an irgendwelchen Geräten und in der Gesamt-Konstruktion halten nur aufgrund von Reibung - ohne Reibung würde das ganze Ding auseinander fallen ....

Eine Magnetschwebebahn ("Transrapid") auf der Erde hingegen unterliegt voll und ganz der Schwerkraft, bewegt sich aber nahezu reibungsfrei auf seinen Schienen. - Na gut, Luftreibung hat der Transrapid natürlich immer noch, aber neuere Konzepte, die den Zug durch Vakuum-Röhren führen wollen, eliminieren auch den ....

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Tatsächlich wird die Rotation der Planeten nach und nach langsamer - und zwar im Wesentlichen aufgrund von Gravitationseffekten (Stichwort "Gezeitenreibung").

Allerdings dauert dieser Prozess ungeheuer lange - die Erdrotation verlangsamt sich um weniger als 2 Millisekunden in 100 Jahren - und wird auch langfristig (d. h. in etlichen Milliarden Jahren) nicht bis zum vollkommenen Stillstand, sondern zur sog. "Gebundenen Rotation" führen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gebundene_Rotation

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, dass in einem quadratischen Bereich um die Erde das All einen anderen Schwarzton hat als außerhalb dieses Bereichs.
  1. Es gibt kein unterschiedlichen Schwarztöne - Schwarz ist Schwarz, RGB-Wert #000000. Wenn es verschiedene "Töne" gibt, ist es (wenn auch extrem dunkles) Grau.
  2. Mach selber ein Foto von irgendwas vor einem schwarzen Hintergrund und schau Dir das dann unter gleichen Bedingungen an - je nach verwendetem Grafik-Format und dessen Kompressionsrate wirst Du mehr oder weniger deutlich den selben Effekt feststellen.
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Es gibt zwar "so viele Sterne und Planeten"  - aber es gibt noch viel, viel mehr "Nichts" im All ...

Du hast wahrscheinlich ein Bild vor Augen wie ein Wald - man kann zwar zwischen den vorderen Bäumen hindurch sehen, aber irgendwann ist Schluss, weil die weit entfernten Bäume die letzte Lücken abdecken.

Das Universum wäre aber (grob geschätzt) vergleichbar mit einem "Wald" von der Größe Deutschlands, in dem ein Handvoll Bäume stehen (vielleicht auch von der Größe Europas mit nur einem einzigen Baum) ...

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