Das Kreuz ist definitiv nichts Schlechtes, sondern war nach christlichem Glauben die Rettung:

Phil 2,8 Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.

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Das ganze hängt immer wieder von der Frage ab, ob diese Welt wirklich real ist.

Sollte diese Erde physisch entstanden sein, so ist klar, sie muss auf einem Weg entstanden sein, nämlich durch Schöpfung, dies braucht einen Schöpfer oder einen Urknall, das würde bedeuten das eine Energie mit einem Willen da gewesen sein muss,welcher den Urknall auslöste.

Anders schaut dies aus, wenn wir alle nur in einer grossen Projektion leben und die Erde überhaupt nicht real ist, sie sich so Freud überhaupt nur in unseren Köpfen abspielt.

Dann nämlich braucht es keinen Gott, hat aber den Nachteil: In Wahrheit gibt es uns dann auch nicht.

Wir müssen uns daher entscheiden, ob wir selbst wirklich existieren.

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ZUkunft ist sicherlich möglich: Ihr müsst Euch halt bewusst machen, dass der evangelisch freikirchliche Glaube sowohl den Papst als unfehlbaren Stellvertreter Gottes, nicht aber als Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche und Staatspräsident des Vatikans, die Heiligenverehrung (obwohl man hier darauf verweisen kann, dass ja wohl auch Dietrich Bonhoeffer und Martin Luther King als Heilige betrachtet werden könnten) und die Maria als Himmelkönigin ablehnen (bei den Protestanten ist die Jungfrau Maria nur die Mutter Jesu Christus).

Ob es sich in der evangelischen Freikirche nunmehr um eine evangelische Freikirche oder aber eine lutherische Freikirche handelt wird in der Folge noch zu der Frage führen, ob es nun eine Dreifaltigkeit gibt oder nur eine Dreieinigkeit, weil Luther der Ansicht war "Der Gottheit ist höchst Einigkeit", er also den gehorsamen Menschen, der gehorsam bis in den Tod gewesen ist, immer verbunden durch den Heiligen Geist mit dem Vater, aber nicht allmächtig, in den Fordergrund gestellt hat.

Ansonsten sehe ich aber keine Probleme, zumindest nicht beim Glauben, denn der Heilsweg das Jesus am Kreuz für uns gestorben ist, Gott ihm das Leben schenkte und er in den Himmel auffuhr, wo er nunmehr als Herr über uns Menschen dient ist bei beiden Kirchen gleich.

Was noch einen Unterschied ausmachen wird ist der Diesseitsbezug, dass heisst, dass Teile der römisch-katholischen Kirche davon ausgehen, dass das Reich Gottes bereits hier in der Welt entsteht, während die evangelische Lehre hierbei gesplitteter Ansicht ist (Die einen meinen das Reich Gottes ist mit Jesus zu uns gekommen, andere wiederum das es erst mit der Wiederkunft Jesu kommen wird).

Auch musst Du Deinen Freund fragen, ob er bereit ist, seine Kinder katholisch erziehen zu lassen, weil dies eine Grundbedingung der röm.-kath. für gemischte Ehen ist.

So nun habe ich alles gesagt, was zu diesem Thema zu sagen wäre.

Euer

Pastor Hans-Georg Peitl

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Selbstverständlich können Wissenschaftler glauben. Sie sind ja nicht alle weltfremd.

So hat Stephen Hawkings in seinem Buch die kleine Geschichte der Zeit ein Kapitel mit der Gottesbeweis übertitelt und defakto einen logischen Schluss angeboten warum es einen Gott geben muss.

Auf Druck seiner atheistischen Kollegen hat er sich später entschlossen, seinen Gottesbeweis zu wiederrufen, was allerdings an einer Tatsache nichts verändert:

Die auch heute noch gültigen Gottesbeweise stammen von Wissenschaftlern. Und das sind einige: In Wikipedia findet man darüber eine grosse Auflistung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gottesbeweis

Sie wird nur von einer extrem gläubigen Gruppe, den Atheisten leider häufig geleugnet.

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Ja, wenn es sich nicht gerade um einen Priester handelt. Für Priester gilt sowohl in der römisch-katholischen Kirche als auch in der evangelischen Kirche das Zölibat.

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Wenn Du Dich wirklich einmal annonym mit dem Glauben auseinander setzen möchtest und den Glauben eher weltlich siehst: Das Reich Gottes ist mit Jesus zu uns gekommen. Dann schlage ich Dir http://jachwe.wordpress.com vor. Da kannst Du wenn Du willst anonym mitsprechen und dennoch zwingt Dir dort keiner einen Glauben auf. Gehört der aoci, also der Association of Clergy International, der lutherisch-jüdischen Freundschaft.

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Mal ganz ehrlich: Da Sportwetten zur Zeit Jesu noch nicht so üblich waren, hat man vergessen sie in die Bibel aufzunehmen.

Ich kann also keinen Punkt finden, warum man als Christ nicht Sportwetten sollte. (Vorausgesetzt wenn man was davon versteht. Denn: Ansonsten wird man sinnlos Geld verlieren)

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Agnostiker. Ob intellegent werde ich gleich sehen.

Ich kenne eigentlich nur zwei Arten wie die Welt entstanden sein kann.

Schöpfung oder Urknall.

Wenn es also eine Schöpfung gegeben hat, so muss es auch einen Schöpfer gegeben haben.

Wenn es einen Urknall gegeben hat, so hat uns Stephan Hawkings, der britische Astrophysiker in seiner "Kleinen Geschichte der Zeit" erklärt, so müsse es hierfür eine Urenergie mit einem Willen gegeben haben.

Also wieder einen Gott.

Wie schaut eigentlich die dritte Variante für die Entstehung der Erde aus?

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Mal abgesehen, dass es sehr wohl auch heute noch Illuminaten und Freimaurer gibt, so ist es so, dass es beiderlei Arten gibt: Welche die beten zu Gott und andere, die beten den Teufel an.

Man erkennt es daran, ob ihr Pentagramm mit der Spitze nach oben oder unten zeigt.

Allerdings muss man sagen, dass auch die ursprünglichen Freimaurer davon ausgehen, dass es höhere Mächte gibt, den Erbauer aller Welten und das es Jesus, den Messias gibt, sie unterscheiden sich von den meisten Christen nur dadurch, dass sie der Meinung sind, dass es auch auf das "und wir" ankommt, also das auch wir etwas beitragen sollten.

Der Ursprung der Freimaurerei ist mit Sicherheit in den Templern, die ursprünglich den Namen "Die arme Ritterschaft Jesu und des salomonischen Tempels in Jerusalem" trugen zu suchen, einem Orden also, der sich 1118 formierte und nach dem Namen zu schliessen eher arianischer Herkunft gewesen ist.

So sind die "echten" Freimaurer bis heute eher als arianische Christen, also verbindende Christen zu sehen, die den Bogen zwischen 1.Mose 3,15 und Sure 5.75 sehen und leben.

Woher der Unsinn mit der Teufelsanbetung kommt, ist meiner Meinung nach nicht wirklich nachvollziehbar, wohl aber eher darinnen zu suchen, dass ein Mann namens Aleister Crawley einen Orden namens OTO, Ordo templis orientes, gründete der nach der Regel "Tue was Du willst, das ist das einzige Gebot" lebte gründete und die Kirche davon ausging, das dies die Freimaurer wären.

Der zweite Punkt der üblen Nachrede ist wohl in den Templer Prozessen des Jahres 1307 zu suchen, bei welchem Jack de Molay, damals noch Grosskanzler der römisch-katholischen Kirche verhaftet wurde und man ihn wegen Okkultismus anklagte.

Um das Jahr 1307 dürfte der "arianische" Glaube, der übrigens wie man am altrömischen Glaubensbekenntnis sieht schon vor Arius existierte, als Okkult betrachtet worden sein.

Würde man dies heute noch so sehen, so müsste man alle Zeugen Jehovas verbrennen.

Es geht bei dem Streit zwischen der römisch-katholischen Kirche und den Freimaurern also in erster Linie darum, ob Jesus nun Gott oder "nur" Messias war und nicht ob Gott oder Satan die Herrschaft haben soll.

Ähnliches gilt für die Illuminaten, mit einem Unterschied: Während der Freimaurergedanke die Arbeit an sich selbst fordert, vom rauhen zum glatten Stein werden, sind die Illuminaten davon überzeugt, dass sie diese Welt nur dann besser hinterlassen können, wenn sie auf alles auf dieser Welt Einfluss nehmen können und versuchen daher laufend ihren Einflussbereich zu erweitern.

Grundsätzlich also zwei Systeme die die Welt verbessern wollen, wenn auch auf unterschiedliche Art und Weise.

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