Aus der Seefahrt, wenn tagelang und auch nächtelang weder Sonne noch Sterne zur Navigation sichtbar waren, dann wurde die Position gekoppelt. Das heißt, mit der letzten bekannten Geschwindigkeit und dem bekannten Kurs wurde einfach mal „geschätzt“ wo man sich nach 4,8,12 oder noch mehr Stunden befindet. Sobald die Navigationshilfen wieder da waren, wurde die Position korrigiert.

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Nicht zwingend. Das hängt davon ab, wo sich der Schwerpunkt des Schiffes befindet. Da die Schiffe aber natürlich so gebaut sind, dass sie homogen beladen relativ „weich“ sind, kann man es in der Regel so sagen. Es gibt aber auch den Fall, dass ein Schiff zum Beispiel schwere Zinkbarren nur im Unterraum geladen hat. Gewichtsmäßig voll ist aber die Ladung nur wenige Meter hoch ist. Dann verhält es sich wie ein Stehaufmännchen und bewegt sich sehr schnell. Da können dann schon mal Schränke und andere Möbel aus der Verankerung gerissen werden.

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Es gibt sogenannte Öltagebücher an Bord. Diese werden stichprobenartig weltweit kontrolliert. Da muss alles protokoliert werden was diese Abfälle angeht. Natürlich gibt es noch genügend schwarze Schafe, aber so schlimm wie früher ist es jetzt längs nicht mehr. In Nord und Ostsee ist es extrem selten.

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In Küstennähe und viel befahrenen Gebieten gibt es zur Unfallvermeidung sogenannte Verkehrstrennungszonen. Nordsee, Deutsche Bucht, englischer Kanal hat zum Beispiel solche Zonen. Guck mal bei openseamap nach. Dort ist es, wie auf der Straße, nicht erlaubt gehen die Fahrtrichtung auf der falschen Seite zu fahren. Ansonsten kannst du fahren wo immer du willst. Da jeder aber die kürzeste Strecke fahren möchte, sind die allermeisten Schiffe auf den selben Routen unterwegs.

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Um es kurz zu machen, nein das geht nicht. Die Besatzungen sind heute so stark minimiert, da muss jeder genau wissen was er tut. Ein Greenhorn kann da nicht gebraucht werden. Abgesehen von den ganzen Scheinen die du dafür brauchst.

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Wenn das Schiff nicht wenige hundert Meter vor der Küste liegt, wird es ohne Rettungsmittel niemand bis an Land schaffen. Die Küste sieht immer näher aus als sie in Wirklichkeit ist, 5 Km sehen aus wie 1000m. Dazu Wellen und Strömung, das schafft kein ungeübter Mensch.

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Es gibt keinen tödlichen Sog. Das Wasser ist nur direkt nach dem Untergang des Schiffes noch voll mit aufsteigenden Luftblasen und hat daher eine geringe Dichte. Es trägt den Menschen kurzfristig nicht mehr und er geht mit unter. Kommt dann aber kurze Zeit später wieder nach oben. Aber selbst in 18Grad warmen Wasser überlebst du nicht lange. Ob nun Eisschwimmer und untrainierter Mensch. Die Angst, die Wellen und dann auch die Unterkühlung erledigen dich recht schnell. Also, so lange wie es irgend geht an Bord bleiben oder die vorhandenen Rettungsmittel nutzen. Extrem wichtig eine Schwimmweste.

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So funktioniert es: Das Schiff bekommt seine Position über GPS/Glonass und sendet diese über einen AIS Transponder über UKW an Landstationen. Von dort aus geht die Position in das Internet und du kannst sie abrufen. Befindet sich das Schiff ausserhalb der Reichweite von Landstationen, dann empfängt niemand das Signal. Bei Großen Schiffen (Frachter, Kreuzfahrt) wird die Position dann an einen Satelliten geschickt. Kleine Yachten oder Segelboote haben diese Ausrüstung meist nicht, da so ein Satelliten-Ais sehr teuer ist. Daher steht die Position des Schiffes und wird sich erst wieder bewegen, wenn es in Landnähe (ca 60-70 km) kommt. Du kannst auch bei MarineTraffic nach dem Namen des Schiffes suchen und dann eventuell die letzte Position und das Alter dieser Position sehen.

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Also mir hat Google das hier angezeigt:

https://www.sjohistorie.no/no/skip/9401/

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Da du dann nicht hören kannst von wo die Schallsignale kommen ( obwohl das heutzutage fast bedeutungslos ist ) wirst mit der Beeinträchtigung nicht die Seediensttauglichkeit bekommen.

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Das Schiff holt sich das Signal über Satelliten. Da kommen sehr schnell ein paar hundert Euro an Kosten zusammen. Ich würde darauf verzichten. Das Schiff befindet sich doch sowieso jeden Tag in Landnähe. Da kannst du dann besser die Landstationen benutzen, die kosten viel weniger.

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Das die Ostsee nur durch die Meerenge zwischen Dänemark und Schweden Verbindung zu den Weltmeeren hat, kann dort innerhalb der 6h 25min nicht so viel Wasser zu oder abfließen daher gibt es in der Ostsee nur geringe Tidenunterschiede Was das für Vor und Nachteile hat, darüber darfst du dir gerne selber Gedanken machen (keine Schleusen in den Häfen zum Beispiel)

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LEBENSGEFÄHRLICH. Der Ebbstrom in Bremerhaven zum Beispiel beträgt bis zu 5 kn. Da kann niemand gegen schwimmen. Und wo ist die Weser denn nur 300m breit? Von Bremen bis zur Mündung auf jeden Fall nicht. Das ist mehr.

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Das ist mir völlig unbekannt. Vorne am Bug steht der Name, hinten am Heck auch der Name und darunter der Heimathafen. An den Seiten steht eigentlich nur der Charterer. So wie MSC, Maersk, CMA CGM und so weiter. Zumindest ist die bei Frachtschiffen so.

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