Kann, muss man aber nicht.

Menschen, die Durchsetzungsvermögen haben, anderen nicht die Stiefel lecken, Rückgrat haben, entscheidungsfreudig sind, Verantwortung übernehmen, sind doch nicht alles A-löcher deswegen.

Leben ist natürlich auch Kampf. Da kann keiner was für.

Und mit denen, die übertreiben und geschmacklos sind, möcht ich eh nicht tauschen.

...zur Antwort

Ist es nicht irgendwie unglaublich, wenn man sich mal vorstellt, wie die Menschen z.B. im 16. Jahrhundert lebten im Vergleich zu heute?

Und das, obwohl ein paar Hundert Jahre in der Geschichte der Menschheit nichts ist.

Es gibt den Homo sapiens seit mindestens 300.000 Jahren. Ein paar hunert Jahre ist also ncihts und dennoch kann man das Leben von heute in keinester Weise mit dem Leben von vor wenigen hundert Jahren vergleichen. Das finde ich verrückt.

Wenn der Wandel der Technik usw. also so schnell ist, wie wird die Welt dann wohl in 200 bis 1000 Jahren aussehen?

Die Menschen von vor 300 Jahren hätten sich bestimmt nicht vorstellen könne, dass es mal elektrisches Licht geben wird, Autos.

Man weiß nciht wo man da anfangen soll. Kanalisation. Flugzeuge. Mit Internet brauchen wir gar nciht erst anzufangen.

Was die Elektrotechnik dem Menschen alles beschert hat ist unglaublich.

Wenn man also weiß, dass sich das Leben der Menschen innerhalb wneiger Jahhuderte extrem verändert hat, dann MUSS man ja quasi annehmen, dass es in den nächsten paar Hundert Jahren wieder so sein wird.

Was wird kommen:

  • die Totalüberwachung der Menschheit (ist jetzt schon relativ weit fortgeschritten, Menschen assen sich ihr Bargeld wegnehmen und transparenter machen, alles online und elektrisch)
  • Fliegende "Autos"
  • Verkehrflugzeuge, mit nur einem oder sogar keinem Piloten an Board
  • Künstliche Intelligenz ist so das, was absehbar ist
  • Organe werden eventuell mit einem 3D Drucker druckbar, wobei daran glaube ich nicht. Man kann die Biologie nicht so extrem überlisten und sooo weit ist der Mensch gar nicht was Biologie und Medizin angeht. Chemotherapie heilt nachweislich keinen Krebs und verbessert die Überlebenschancen nihcht, es ist einfach ein Geschäft mit der Angst.
  • Staaten werden immer weniger souverän
  • wenige Menschen regieren die Welt
  • der elektronische Impfpass kommt ja nun
  • daher ist es nicht unwahrscheinlich, dass in 200 Jahren oder so jeder Mensch einen Sensor in sich trägt, der quasi wie ein Personalausweis fungiert
  • möglicherweise wird es in Europa die jetzt noch differenzierbaren Ethnien nicht mehr geben, es könnte also zu einer Mischrasse nach

Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi kommen

...zur Frage

Ist es nicht irgendwie unglaublich, wenn man sich mal vorstellt, wie die Menschen z.B. im 16. Jahrhundert lebten im Vergleich zu heute?

Ist beeindruckend und gewaltig, ja.

Aber man kann schon immer wieder beobachten, dass sich Menschen von einem Extrem in ein anderes bewegen.

Vor zweihunderttausend Jahren noch passierte Entwicklung sehr sehr langsam und aktuell sehr sehr schnell, zumindest die der Technik.
Die Entwicklung des Menschen selbst sehe ich durch die Technik, die ihm vieles abnimmt, auch rückläufig. Viel Abhängigkeiten halt ....

die Totalüberwachung der Menschheit

Ja, Staaten brauchen die Kontrolle, um Sicherheit / Überleben für sich zu haben, sonst ist die Masse nicht zu bändigen / händeln.

wenige Menschen regieren die Welt

Finde ich jetzt nicht so neu .....

daher ist es nicht unwahrscheinlich, dass in 200 Jahren oder so jeder Mensch einen Sensor in sich trägt, der quasi wie ein Personalausweis fungiert

Ja, immer mehr Menschen bringt irgendwie immer weniger Menschlichkeit, sondern eher mehr Maschinen und Menschen werden mit der Technik verbunden und sollen noch besser im Sinne von Eliten, Staaten, Konzernen, Wenigen funktionieren und ansonsten Ruhe geben.

Kanalisation

Die gibts schon länger, aber gut, ist ja klar, was du meinst.

Was die Elektrotechnik dem Menschen alles beschert hat ist unglaublich.

Ja, die Anfänge davon (16.-17. Jahrhundert), also da entdeckten sie diese Spannung, bei Fischen, Gewitter, Reibung ....
Das alles gab es natürlich immer schon, aber da entdeckte es halt der Europäer.

Ich denke, dass alle Zeiten so ihre Vor- und Nachteile haben. Die Schnelllebigkeit heute ist auch anstrengend und bietet immer weniger Sicherheiten.

Jedenfalls bleibt es sicherlich spannend und Science Fiction kann immer wieder Einblicke in die Zukunft gewähren.

...zur Antwort
Alternative Antwort

Zeit hätten die schon zum Lieben gehabt ..... ;-)

Aber das Lieben ist gar nicht mal soooo einfach. Zudem haben sie ja eigene schwierige, schmerzvolle Erlebnisse, machten dennoch alles schon etwas besser/anders als ihre Eltern (bei ihnen).

Eltern erkennen in ihren Kindern auch immer sich selbst.
Und sich selbst zu lieben, also probiere das aus, ist nicht wirklich einfach. So vollumfänglich meine ich.
Es ist aber auch Bedingung für ein gutes, sinnvolles Leben und ne anziehende Ausstrahlung.

Alle Kinder haben irgendwelche Mängel zu ertragen, später daran zu knabbern. Denke, da kommt keiner wirklich aus.
Jeder reagiert ja anders auf Umstände, genial aber wäre es wohl, könntest du mit Eigenliebe darauf reagieren. Wenn jemand unter Liebesmangel leidet, sollte er sich im Idealfall stärker in Eigenliebe üben, um Ausgleich zu schaffen. Also fände ich mega.

Ich versuche einerseits meine Eltern zu verstehen, denn auch sie litten Mangel. Andererseits die Vorteile zu erkennen, z.B. dass mich mein Schicksal so erkennen lässt, welche Werte für mich im Leben wirklich zählen und dass Materielles, Kosum .... ganz toll sind, aber nicht tief greifen. Wenn ich das weiß, habe ich die Möglichkeit, mein Leben nach meinen Bedürfnissen auszurichten. Das ist doch was.
Alle wurden wir halt in diese leistungsorientierte und kosumgesteuerte Gesellschaft hineingeboren. Gut, wenn man es erkennt und daran was ändern will. Geprägt aber sind wir alle davon. Ist halt so. Deine Eltern kamen da halt auch nicht aus und leiden sicherlich, wenn auch unbewusst, ebenso darunter, denn alle Menschen sehnen sich in Wirklichkeit einzig nach Liebe.
Ich kann es ihnen nachsehen, weil ich denke, dass sie stets nach bestem Wissen und Gewissen handelten. Und ich selbst kann auch nicht mehr - vorwärts leben, rückwärts verstehen ;-)
Erst Fehler und Schwächen machen uns perfekt und menschlich.
Und dann will ich es als gesunde Herausforderung zu mehr Eigenliebe anerkennen und mich darin üben. Damit habe ich jede Menge zu tun .... und gut..... ;-)

Groll dagegen macht einem das ganze Leben übel, darauf habe ich auch keine Lust.

Besser Geschenke als Liebesversuch als Hiebe und sonst Heftiges. Da noch ein bisschen drandenken, weil es doch so viele Kinder gibt, die noch fieser behandelt, ja sogar misshandelt werden. Kommt halt drauf an, mit wem man sich vergleicht. ;-)

Kinder können ohne Liebe nicht überleben.
Du siehst, eine gewisse ausreichende Menge an Liebe muss dir zuteil geworden sein. Den Rest gibst du ab jetzt selbst dazu.

Und jetzt, wo du darüber informiert bist, kannst du deinen Eltern vielleicht zeigen, wie das Lieben (besser) geht.

Wenn du Liebe willst, liebe!, denn Liebe will Liebe.

...zur Antwort

Ein scheinbar dummer Mensch sieht aus einem anderen/eigenen Blickwinkel auf dich:

Nehmen wir doch einfach mal 4 Menschen, die dich beschreiben, jeder natürlich aus seiner Sicht. Jeder hätte etwas Richtiges über dich zu erzählen, auch wenn es verschiedene Seiten von dir beschreibt.

Warum beschreibst du einen Menschen als dumm?
Weil du es aus deiner eingeschränkten Sicht / aufgrund vergangener Erlebnisse und Erfahrungen so siehst?
Und weil wir Menschen unglaublich gerne in Schubladen stecken, weil wir dümmlicherweise davon ausgehen, sie so besser händeln zu können?
Oder warum?

Menschen mit einer Eigenart, und die die Erfahrung machten, von mehreren anderen als dumm bezeichnet zu werden, erkennen einfach im Gegenüber jemanden, der sich wichtig machen will (weil er es zu selten ist?), der gerne vieles besser wissen will, um sich selbst gut zu fühlen.
Das muss nicht zwingend falsch oder dumm sein.

Vielleicht werden manchen Menschen für dumm gehalten, sind in Wirklichkeit aber gar nicht vollumfänglich dumm. Kann übrigens ne Menge Vorteile haben.

Vielleicht hatte der angeblich Dumme die Auffassung, dass Besserwisser häufig Bessermacher kritisieren. ;-)

Womöglich beschimpfen Dumme Andere als Besserwisser, um sich selbst besser zu fühlen.

Intelligente Menschen haben es vielleicht nicht nötig, sich besser zu fühlen bzw. sehen Begegnungen anders und finden neue Impulse als Inspiration, die sie weiterführend und eigennützig einsetzen. Sie blicken mit anderen Absichten auf jemanden bzw. gehen anders damit um. Sie haben eine andere Sichtweise, die sie zu anderen Ergebnissen bringt.

Was eigentlich wärest du lieber?:
Ein toter Besserwisser oder
ein lebender Idiot? :D

...zur Antwort

Finde ich auch: Angst ist Angst. Jede Angst fühlt sich gleich echt an, obwohl sie aktuell dann gerade nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat.

Menschen bekämpfen sehr oft Eigenes im Außen: bei jedem Streit, Konflikt, Krieg.

Weil sie es einzig im Außen erkennen, nicht aber bei sich selbst:
Mt 7,3: „Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“

Wer kehrt schon gerne vor seiner eigenen Tür?
Zum einen lernten wir es selten, wurden durch unsere Umwelt entsprechend geprägt und zum anderen ist es gar nicht immer einfach zu erkennen.

Projektion.
Eigenes projizieren wir auf Andere und versuchen es dort zu bearbeiten/bekämpfen.
Dies findet permanent statt.
Eigenverantwortung dagegen ist weit weniger verbreitet.

https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/projektion/11907

Aus Angst.
Wenn wir bei uns selbst Schwächen und Fehler erkennen, denken wir schnell an Strafe und Ausgrenzung, eben weil wir fehlerhaft und ungenügend sind. Solche will ja keiner haben.
Ausgrenzung aber kann zu einem schlechten Leben führen oder dass man sein Leben nicht mehr so gut wie bisher meistern kann.
Das wäre existenziell.

...zur Antwort

Dein und kein Alter stellt eine Peinlichkeit dar, deine Versuche es zu ändern, sehr wohl!
Das du in deinem Alter immer noch nicht in jeder Situation zu dir stehen willst / kannst, finde ich ebenso peinlich.

Überdenke das alles nochmals! Und arbeite ggf daran .....

...zur Antwort

Eigenes Gedankengut könnte ein möglicher Antrieb für Extreme sein:

Ich bin nicht gut genug und muss deshalb mehr / viel leisten.
Nur wenn ich viel Leistung bringe, bin ich liebenswert.

Auch Angst:

Ohne Macht, Einfluss, ..... kann ich das Leben nicht bestehen, dazu muss ich viel leisten.
Für ein schönes Leben muss ich viel leisten.
Wenn ich zu wenig Leistung bringe, dann ... ????
Über Leistung und Konsum finde ich Glück.

Weil sie so geprägt wurden und das weiterhin so fortführen.

http://www.arbeitssucht.de/symptome.html

Ablenkung von sich selbst.

Perfektionismus.

Flucht vor ??? (irgendwelchen unangenehmen, beängstigenden Situationen).

Wunsch nach Zugehörigkeit und sozialer Anerkennung.

...zur Antwort

Auch das Lieben will gelernt sein .....
Man muss etwas tun, um es zu lernen.
Das Lieben ist vielleicht eine eigene Kunst.

Ich liebe die Liebe, die Liebe liebt mich;
doch die, die ich liebe, die liebt mich nicht. ;-)

Bei all dem Streben nach Glück, Geld, Macht, Einfluss,
bei all dem Haben-wollen,
blieb die Liebe wohl auf der Strecke.

Glauben und Mut braucht es zum Lieben.
Sollte man Glauben und Mut im Alltag üben, um lieben zu können?

Zu lieben kann durchaus Angst machen.

Was passiert mit unseren Gedanken, sobald ein Mensch sich anders, wütend, ungeschickt, einfach, uns störend / irritierend ..... verhält und gibt?
Denken wir dann ziemlich schnell liebevoller über ihn?

Was ist mit den Menschen, die zu blöd für die Liebe sind?
Können wir sie lieben?

Wenn wir von Liebe sprechen finde ich, dass wir von einem tiefsten Bedürfnis eines jeden Menschen sprechen.
Du fragst nach dem Fehlen, ich denke dass die gesellschaftlichen Bedingungen nicht wirklich günstig dafür sind.
Der Wirtschaftapparat sollte gerne eher dem Menschen dienen, nicht der Mensch ihm. Das wäre doch mal was!
Damit die Liebe nicht zu einer individuellen Ausnahmeerscheinung verkommt, sollte wir uns alle gerne selbst im Lieben üben.

Wer nicht genießen kann, wird ungenießbar.
Wer nicht lieben kann, wird lieblos.

Zur Gewalt muss man das Hassen lernen.
Zur Gewaltlosigkeit oder zur Liebe muss man das Lieben lernen.

Jeder Einzelne aber muss etwas für die Liebe tun!

...zur Antwort

Um loslassen / akzeptieren zu können, braucht man Vertrauen.

Vertrauen in sich selbst, in eigene Fähigkeiten, in das Leben,
darin, dass man auchschwierige Situationen meistern wird können,
dass man alleine auch zurecht kommt ....

Solange man klammert und hängt, aus Angst nicht loslassen kann, nicht im Fluß des Lebens mitschwimmt,
ist man ständig verkrampft, misstrauisch, verklemmt, steif, stur, starr, verspannt, dagegen, auf Umwegen, in Angst .....
Das ist energieraubend und depremierend.

Weiterführend können Antworten auf die Frage, was denn eigentlich Schlimmes passieren würde, wärest du zeitweise allein bzw. ohne passende Menschen. Dieser Angst könnte man sich in kleinen Schritten oder mit Hilfe stellen, um sie zu überwinden / los zu werden. Dann wäre das Kapitel abgeschlossen und man könnte das Leben fließen lassen, genießen, sich daran erfreuen .....

Zu überdenken wäre auch, ob die Leute im eigenen Umfeld vielleicht doch besser zu einem passen, als einem lieb ist. ;-)

Man kann nach seinen Ängsten oder nach seinen Träumen leben. Zu tun gibts so oder so was. Aber das entscheidet jeder für sich.

...zur Antwort

Wie kann ich testen, ob eine Frau treu ist?

Hallo zusammen

Ich finde treue und ehrliche Frauen sind sehr selten zu finden.

Ich hab schon viele Frauen kennengelernt, die am Anfang mir vorgegaukelt haben, dass sie genau das sind, was ich suche und darin auch sehr gut waren und nach paar Wochen oder Monaten höchstens hab ich festgestellt, dass nichts davon wahr ist.

Ich höre sehr viel negatives über Partnerschaften. Meistens zum Nachteil des Mannes. Ich finde um glücklich sein zu können muss man bei der Suche nach einer Partnerin einschätzen können, ob sie zu einem Passen würde.

Mir sind folgende Eigenschaften bei einer Frau absolut wichtig, ohne die für mich eine Beziehung mit ihr unmöglich wäre.

  • Sie sollte treue besitzen und mit treue meine ich wahre treue. Eine Frau, die auch in schwierigen Tagen mit Problemen und Tagen wo wir uns schlimm gestritten haben zu mir halten kann und mich nicht verlassen würde. Eine Frau, die auch zu mir halten würde, selbst wenn auf einmal ein Mann, der mehr zu bieten hat, auf einmal ankreuzt.
  • Aufrichtige Liebe. Wie schwer ist es eine Partnerin zu finden, die einen wirklich liebt und nicht aus Eigennutzen sich für einen Entscheidet. Klar würde ich es einer Frau nicht übel nehmen, wenn sie sich erhofft durch mich ein besseres Leben zu haben aber ich will auch eine haben, die selbst dann bleiben würde, wenn es diesen Vorteil für sie für eine Weile lang nicht mehr gäbe.
  • Dankbarkeit. Eine Frau, die wirklich schätzt, dass ich sie Liebe und jedes Geschenk von mir mit wahrer Dankbarkeit annimmt und wertschätzt. Eine Frau, die sich nicht ständig beschwert, dass andere Gold serviert kriegen, während sie manchmal nur Silber kriegt. Eine Frau, die kleine Sachen schätzen kann und keine Egoistin ist, die alles als eine Selbstverständlichkeit betrachtet und arrogant und eingebildet wird.

Das sind mir die drei aller wichtigsten Grundeigenschaften, die eine Partnerin haben sollte und ich bin der Meinung, dass Frauen, die alle diese drei Punkte erfüllen extrem selten sind und die mit Abstand wertvollsten Frauen überhaupt sind, die sich ein Mann als Partnerin nur wünschen kann. Für eine langzeitige Beziehung würde sich meiner Meinung nach eine Frau, die eines dieser 3 Punkte nicht erfüllt niemals lohnen.

Aber wie kann man eine Frau testen und einschätzen, ob sie alle diese 3 Eigenschaften erfüllt und schon in sich hat ?

Danke für eure Antworten.

...zur Frage

Hallo!

Ich finde um glücklich sein zu können muss man bei der Suche nach einer Partnerin einschätzen können, ob sie zu einem Passen würde.

Ob jemand zu einem passt oder nicht, spürt man. Das Herz spricht davon und weist einem den richtigen Weg.
Was allerdings dann keine Garantie dafür ist, einen Partner zu haben, der einem zwingend viele Bedürfnisse erfüllt. Das Leben kann "passen" völlig anders als du interpretieren. Dein Schicksal will vielleicht, dass du eine gewisse Lernaufgabe oder Herausforderung meisterst. Deine Vorstellung kann ganz anders sein. Bei Erwartungen und genauen Vorstellungen stoßen Realität und Wunsch öfter mal hart zusammen (Konflikt). Dabei gewinnt stets das Leben. ;-)

Brauchst du Glück, um glücklich sein zu können? Weiß nicht, ob sich das immer so ausgehen wird.

Jeder kann lieben, ohne glücklich zu sein. Auch können wir glücklich sein, ohne zu lieben. Beides verbinden, grenzt schon an Wunder. ;-)

Um glücklich sein zu können, braucht jeder einzig sich selbst dazu, natürlich mit der entsprechenden Einstellung. Die Forderung, der Partner solle einen glücklich machen, (weil man es selbst nicht schafft?), finde ich höflich gesagt ungünstig. Schnell ist ein Partner damit überfordert.

Testen? Hm, da kommst du wohl um ein Wagnis nicht herum. Was wohl sehr wirkungsvoll wäre ist, wenn du all diese aufgeführten Eigenschaften bei dir selbst testen wolltest. Beobachte das mal! Nicht um dich fertig zu machen, sondern einfach mal nur, um Licht ins Dunkel zu bringen, um mehr Verständnis und Einsicht für alles zu bekommen.

Eine Frau, die auch zu mir halten würde, selbst wenn auf einmal ein Mann, der mehr zu bieten hat, auf einmal ankreuzt.

Ich finde, dass diese Aussage zeigt, dass du diesbezüglich selbst nicht optimal zu deinen Schwächen stehen kannst. Deshalb wünscht du es dir von einer Frau.

Klar würde ich es einer Frau nicht übel nehmen, wenn sie sich erhofft durch mich ein besseres Leben zu haben aber ich will auch eine haben, die selbst dann bleiben würde, wenn es diesen Vorteil für sie für eine Weile lang nicht mehr gäbe.

Aber du selbst bleibst doch auch nicht bei einer Frau, die dich nicht nach deinen Wünschen glücklich macht, die nicht deinen Erwartungen entspricht, bei der du nicht aufgezählte Vorteile bekommst.
Liest sich vermutlich heftig anklagend, meine ich aber gar nicht so. Aber ehrlich erwähnen wollte ich es mal, für Klarheit und ein Weiterkommen .....
Du schreibst, ohne diese aufgeführten Eigenschaften und Vorteile für dich, kannst du dir keine Partnerschaft vorstellen. Die Frau aber soll schon mit Mangel zurecht kommen ......

Aufrichtige Liebe, ja. Das ist schon sehr sehr hoch gegriffen. Und ich gehe davon aus, dass auch du dich selbst nicht absolut aufrichtig lieben kannst, weil das nun mal fast keiner kann und ein großer Lernprozess ist. Das mit dem Lieben ist nicht sooo einfach alles. Du selbst kannst die Frauen, die womöglich sehr wohl zu dir passen würden, weil du z.B. mit ihnen wachsen könntest, auch nicht aufrichtig lieben. Du siehst schon, alles nicht so einfach.

Nicht umsonst sind

Dornen am Rosenstiel.

Sie fordern von dir

sehr viel Gefühl.

Um die in ihr verborgenen

Werte zu entdecken,

nur mit viel Liebe

wirst du sie wecken.

Je höher eigene Erwartungen sind, umso heftiger sind auch die Enttäuschungen.

Vielleicht möchtest du alles nochmals überdenken, auch umdenken, um gewünschte Änderungen herbei zu führen.

Alles Gute für dich!

...zur Antwort

Wie komme ich aus der Opferrolle raus?

Ich bin schon mein Leben lang eher passiv, erduldend...also Opfer.

Meine allererste Beziehung war zu einem vier Jahre älteren Schüler (ich war 15, er 19). Er war an der Schule verschrien als Macho, Weiberheld...Schulisch war er ein Versager (3x sitzen geblieben). Nachdem er an meine Schwester nicht heran kam, fing er an mich zu manipulieren ...mit Erfolg.

Irgendwann tauschte er mich mit einer Klassenkameradin aus und ich verlor alles: ihn, seine Clique und meinen inneren Halt.

Ich heiratete dann mit 20 einen 18 Jahre älteren Mann, der mich von Anfang an ausnutzte und manipulierte. Ich war aber innerlich so instabil, dass ich die Sicherheit und Geborgenheit brauchte, die er mir gab.

Ich lebte 15 Jahre mit diesem Narzissten, der mein Leben zur Hölle machte. Dann hielt ich es nicht mehr aus. Ich wählte (unbewusst) den Umweg über einen Unfall, um mich von ihm zu befreien.

Wieder war ich Opfer. Er drohte "du kannst gehen, aber die Kinder bleiben bei mir". Ich wusste, dass er das mit aller Gewalt durchsetzen würde. Also ließ ich Haus und Kinder zurück und suchte mir eine 1-Zi-Wohnung in der Nähe.

Ein paar Jahre später heiratete ich wieder einen Mann, der mich dirigierte und steuerte. Diesmal allerdings in eine positive Richtung...zu mir. Er brachte mich tatsächlich zu meinem über Jahrzehnte verborgenen Wesenskern, der nun die Führung über meine Person mehr und mehr übernimmt. Eigentlich hätte ich jetzt also so eine Art inneren Kern, eine Persönlichkeit...

Ich fühle mich aber immer noch als Opfer: Mein Kater weckt mich jede Nacht (seit mind. 2 Jahren) zu meiner tiefsten Tiefschlafzeit (ca. 4:20) und das löst viel Stress und schlechte Laune bei mir aus. Dadurch habe ich keinen Appetit mehr, werde immer kränker und habe zu nichts mehr Lust. Ich habe das schon oft vergeblich versucht ihm abzugewöhnen.

Wie komme ich endlich aus dieser Opferrolle raus? Ich habe das Gefühl ich habe nicht das Recht meine Bedürfnisse wichtiger zu nehmen als seine...

...zur Frage

Deine Partner, auch dein Kater, haben im Gegensatz zu dir mehr Willenskraft, Duchsetzungskraft, Entscheidungsfreude, Anspruch, Erlaubnis, Führungskraft, Aggression, Lebenskraft, Lust .....

Sie sind eher das Gegenteil von dir, bzw von den Kräften, die du anwendest.

Du wendest gegensätzliche Eigenschaften an, die o.g. wohl eher ungern und selten.
Warum?
Die Frage könnte dich zum Kern deiner Ablehnung ggü dieser Eigenschaften bringen. Muss ja nen Grund haben, warum du die Führung und anderes von o.g. nicht so anwendest wie andere.
Finde heraus, was du über sie denkst .... damit wird einem meist vieles klar..... und bedenke, dass manche Schlangen ihre Opfer mit einer warmen Umarmung töten. ;-)

Bei manchen Themen, bis wir sie erlösen oder ändern können, brauchen viel Zeit, auch Jahre. Auch kann es sein, dass wir aufgrund von Bedenken unsere Schmerzgrenze sehr sehr weit gesetzt haben, sodass wir erst spät und eher schwerfällig reagieren, um Änderungen herbeizuführen.
An deinen Erzählungen kannst du schon erkennen, dass deine Schmerzgrenzen gerne mal viel weiter als bei anderen gesteckt ist. Manche, die sich schneller zur Wehr setzen und mutiger die Angelegenheiten angreifen, lösen sich wohl auch schneller. Dir gelingt es am Ende auch, halt erst nach einer längeren Leidensphase. Das entscheidet jeder für sich selbst. Wann und mit wie viel Mut und Einsatz man reagiert. Grundsätzlich aber gelingt es dir sehr wohl.

Solange du der Überzeugung bist, dass deine Bedürfnisse unwichtiger als die anderer sind, wird es wohl nichts mit Änderungen. Denn solange handelst du auch danach und alles bleibt fast wie gehabt.

Du könntest noch herausfinden, wozu dir die Opferrolle denn dient. Sicherlich hat sie einige Vorteile für dich und du kannst latent etwas bekommen, was du sonst glaubst, nicht erreichen zu können (was?). Bestimmt hast du deine Gründe dafür, Opfer zu sein. Antworten dazu sollten natürlich keinesfalls zu Schuldzuweisungen oder Verurteilungen dienen, sondern lediglich ein ehrlicher Blick zur Aufklärung sein, um herauszufinden, was zu tun ist / wie man damit umgehen könnte.

Ich denke nicht, dass Bedürfnisse unterschiedlichen Wert oder Rang haben. Ich glaube eher, dass alle Menschen für das Leben an sich gleichen Wert haben und somit auch deren Bedürfnisse. Alles andere, also dass manche Menschen wertvoller wären .... macht keinen Sinn. Denn am Ende braucht es alles. Zu bedenken ist auch, dass für den Floh der Löwe das Opfer ist! ;-)
Wenn du eine zu geringe Bereitschaft dazu hast, zu deinen Bedürfnissen zu stehen und sie zu befriedigen, dann willst du andere damit vielleicht erhöhen, so dass sich diese gut und fähig fühlen, so kannst du sie hofieren und auch beruhigen (Konflikte, Streit, Heftiges vermeiden). In diesem Rahmen versuchst du womöglich dir deine Bedürfnisse auf andere Art als sie zu erfüllen. Vielleicht ja bringst du eigennützige Opfer zu gerne. ;-)

Oder bist etwa du das Opfer deiner Ängste?

Weiter könntest du noch überlegen, ob du wirklich Opfer bist oder nicht doch auch zeitgleich Täter, indem du z.B. das Anwenden gewisser Eigenschaften ablehnst und so bestimmte Situationen förderst. Wenn du die Führung in deinem Leben aus welchem Grund auch immer selbst nicht übernimmst, dann wäre es doch eigentlich klar, dass andere an dieser Stelle einspringen und übernehmen. Weil du es unterlässt, ermunterst du andere dafür.
Ebenso entscheidest du über die Sache mit deinem Kater. Allerdings sollte man in meinen Augen nicht übersehen, welche Botschaft alles für dich hat. Nächtliche Störungen / Schlafstörungen können darauf hinweisen, dass man für etwas (was?) aufwachen / erwachen sollte. Was wäre denn derzeit drängend wichtig? Was raubt dir denn den Schlaf? Mit diesen Überlegungen hat man dann im Außen bei seinen Veränderungsversuchen mehr Erfolg.

Aus der Opferrolle kommst du, wenn du deine Verstrickungen damit erkennst, indem du hinterfragst und indem du dich ehrlich und mutig auch als Täter identifizierst. Bei Klarheit dann kannst du sehen, wie du künftig damit umgehen möchtest.
Natürlich könnte es auch recht hilfreich sein, anders vorzugehen:
Wenn du also bisher eher passiv warst und erkennen kannst, dass dies der Grund für dein Opferdasein ist, dann wäre es wohl günstig, daran etwas zu ändern und künftig selbst öfter mal mutig aktiv sein, denn wenn man will, dass sich was ändert, sollte man besser nicht so weiter machen wie bisher. Immerhin ist man selbst das leichteste Opfer für einen Betrug. ;-)

Zudem werden wir bei Erfolgen gerne zum Täter und bei Mißerfolgen zum Opfer. ;-)

----------------------------------------------------

So, einige Denkanstöße von mir. Sicherlich ist was für dich dabei .... alles Gute!

...zur Antwort

Denke nicht, dass Verzeihen hier irgendwie weiterführend wäre.

Es geht doch vielmehr darum, was das alles mit dir selbst zu tun hat, und wie du damit umgehen willst.

Respekt ist ja schon ne wichtige Sache im Leben und wenn mir Respektlosigkeit begegnet, dann denke ich sicherlich nicht ans Verzeihen, weil es weder ändert noch hilft, sondern vielmehr daran, wie ich zu mehr Respekt komme, was ich unterlassen habe, was ich besser ändern sollte ......

Es ist sein gutes Recht, sich nicht an Vereinbarungen zu halten. Machen wir ja vielleicht auch alle mal.
Es ist aber auch dein gutes Recht zu entscheiden, mit wem du Kontakt haben willst und ob du so wie bisher weiter machen oder lieber was ändern willst.
Gerne ohne Vorwürfe .... , auch wenn es schmerzt, besser daraus lernen und gut ....

...zur Antwort

Ich glaube eher, dass beurteilen, verurteilen, werten, bewerten .... etwas zu gut und böse zu erklären .... gelernt, beobachtet und anerzogen sind.
Wer tut es denn nicht?

Wer lehrt denn die goldene Mitte? Dass vieles zwei Seiten hat? Dass das eine das andere bedingt?
Ein paar Schüler bekommen davon vielleicht einen Hauch mit, wenn sie Faust von Goethe lesen und durchnehmen:
Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.

Von einer anderen Seite her betrachtet finde ich, sind wir immer wieder zu Entscheidungen fast schon verdammt. Oft müssen wir sie treffen, faule Kompromisse sind nicht immer weiterführend. Bezieht man allerdings bei seiner Entscheidung die Kehrseite freiwillig und bewusst mit ein, ist man meiner Ansicht nach klar im Vorteil und böse Überraschungen / Enttäuschungen gibt es auch seltener.

Hofnarren im Mittelalter hatten u.a. die Aufgabe, Kritik zu üben, das Gegenteil vom Gewünschten / Vorhaben zu sagen und an die Vergänglichkeit von Ruhm zu erinnern. So halfen sie dabei, keine aller Seiten von etwas zu übersehen / unterdrücken. Ein paar Fürsten / Kaiser wussten wohl noch um die Wichtigkeit.

Persönlich denke ich, dass Menschen nur die halbe Wahrheit kennen bzw die ganze Wahrheit sicherlich nicht wissen wollen, weil ihnen die andere Seite unbegründet zu große Bedenken macht. Angst lässt uns viele ungünstige Dinge denken und tun. Viele wollen regelrecht belogen werden.

Oftmals geht es auch schlichtweg ums Recht-haben-wollen. Denn wer Recht hat, hat eine gute Stellung, Macht und Einfluss, kann somit seines durchsetzen und muss sich nicht mit lästigen Wahrheiten herumschlagen. Womöglich müsste er sich dann auch noch in Selbsterkenntnis üben. Geht gar nicht.
Bei jedem Streit / Krieg lässt sich das alles ganz einfach beobachten.
Auch unsere inneren Konflikte verweisen auf zwei sich bekämpfende Seiten, die in meinen Augen beide etwas recht haben. Wer aber erkennt dies? Und wer anerkennt dies?

Goethe meint:

Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muß nur versuchen,

es noch einmal zu denken.

Ist vielleicht gar nicht mal ohne ....

Ausgrenzung und Vermeiden-wollen klappt meist nicht wirklich. Wenn ich mich auf eine Seite schlage oder alleiniges Recht haben will, tue ich dies jedoch. Ich sage aufgrund von Hilflosigkeit, Unwissenheit, Unbedachtheit und vor allem Furcht.

Sobald ich mich auf eine Seite schlage, lerne ich diese intensiver kennen und kann eventuell erkennen, welchen Wert die ausgeschlagene hat. In Extremen können wir viel lernen. Darin liegt wohl ein großer Vorteil, wenn man sich auf eine Seite schlägt. Man lernt eine Seite richtig gut kennen, die andere zu vermissen. Danach kann man besser die goldene Mitte sehen, wo die wäre, wenn man beides mal gelten lassen / anwenden könnte.

Vielleicht soll es deshalb sein, dass sich Menschen auf eine Seite schlagen, um etwas zu lernen und in Erfahrung zu bringen. Wie sonst schon?

Wärme entsteht auch nur durch Reibung. ;-)

Der Mensch muss immer greifen, um begreifen zu können. Wenn ich mich auf eine Seite schlage und tief in sie eintauche, kann ich diese gut greifen und sogar die, die ich fallen ließ.

Interessant finde ich es, erst für eine Seite und dann die gleiche Zeit für das Gegenteil z.B. zu werben oder zu argumentieren.

Finde ich symphatisch, dass du alle Seiten einer Sache erkennen willst und ich denke, das wird dir gute Dienste leisten.

Hier noch eine wundervolle und lohnende Geschichte von Khalil Gibran:

https://marrytheberry.wordpress.com/2011/11/19/satan-von-khalil-gibran/

...zur Antwort

Naja, es ist ja tatsächlich möglich, durch Krankheit viel von dem zu bekommen, was man als Gesunder schon mal entbehrt. Es gibt mehrere Menschen, die durch Krankheit Dinge durchsetzen, was ihnen sonst unmöglich wäre, weil man Rücksicht nimmt und Mitleid hat, weil es andere quasi entwaffnet ....

Dein Neid entstammt womöglich zu geringer Selbstachtung.

Dein Verlangen und Bedürfnis nach Wertschätzung, Achtung, Anerkennung, Gewollt-werden, Aufmerksamkeit, Liebe .... ist ja völlig ok, menschlich und normal.
Das Problem liegt wohl eher nur darin, wie du zu Gewolltem kommen könntest.
Andere dazu zwingen ist eher unmöglich, wie du wohl weißt.
Durch Krankheit ist es jedoch oftmals möglich. Klar, dass du das dann als mögliche Lösung in Erwägung ziehst. Durchaus verständlich!

Was allerdings auf lästige Art eingeschränkt und abhängig macht. Alle Kehrseiten davon will man vermutlich auch nicht haben. Und du hast ja schon prima erkannt, was hinter deinen Schreckensvorstellungen steckt! Super!

Bleibt aber noch die Möglichkeit dazu, sich alles selbst zu geben. Ja, dazu müsste man umdenken und zumindest anfangs diszipliniert vorgehen, sich selbst beobachten, um auf ungünstiges Gedankengut zu stoßen, um es zu ändern und zudem, wohlwollende Gedanken über sich selbst aufbauen. Sich selbst loben und für alle Leistungen anerkennen, indem man z.B. den Tag Revue passieren lässt und
über sich selbst reflektiert und dabei natürlich nicht wie oftmals abwertend, sondern vielmehr verständnisvoll und anerkennend / wertschätzend über sich selbst spricht. Diese Vorgehensweise hat meiner Ansicht nach eine viel höhere Wirkung als die Anerkennung durch andere. Zeitgleich gibt man sich dabei viel Aufmerksamkeit und kümmert sich gut um sich selbst. Auch bei schlechten Gefühlen ist man selbst für sich da und hinterfrägt. Oder man bringt einfach Verständnis für eigene Schwächen auf. Aus seinen eigenen Fehlern kann man ja lernen und gut .....
Dabei wächst Selbstvertrauen, Selbstachtung, Selbstsicherheit .... alles was man für Erfolg und eine charmante anziehende Ausstrahlung braucht. Durch sie erhalten wir bald darauf ganz von allein Wertschätzung durch Andere, die wir dann aber gar nicht mehr soooo brauchen, die uns dann auch nicht mehr blenden, abhängig / hilflos machen kann, weil wir es ja selbst drauf haben. ;-)

https://www.gutefrage.net/frage/sich-selber-aufmerksamkeit-schenken

https://www.naturarzt-access.de/nehmen-sie-sich-selbst-wichtig/

Opfer-sein-wollen wird dann natürlich von ganz allein verschwinden, weil wir ihm den Sinn entzogen haben und das Problem an der Wurzel, die du ja längst erkannt hast, angepackt haben.

...zur Antwort

Ist es so, dass Männer in gesunden Beziehungen über der Frau stehen?

Das klingt sexistisch. Ein Freund hat gesagt, dass Frauen immer meinen 50/50. Ausgeglichen Verhältnis. In Wahrheit wissen die Männer, um eine gesunde langfristige Beziehung mit einer Frau zu führen, dass sie das nur vorgaukeln und der Frau diesen Glauben schenken, es aber nie zulassen. Ist das wirklich so mit Männlichkeit? Weil wenn ich mich rum gucke sehe ich das ständig, dass eine Frau bewusst entscheidet sich fallen zu lassen. Letztlich wirkt es also nur so als wäre es ein ausgeglichenes Verhältnis.

Hier wird es aber auch komisch: Es geht sogar soweit, dass selbst eine Akademikerin mit einem chronisch kranken Hartz4 Empfänger zusammen kommt, aufgrund der Art wie er als Mann, trotz den Umständen entsprechender niedrigerer gestellten finanziellen und körperlichen Positionen, auftritt und sich nach außenhin präsentiert. Im Studium im Schwerpunkt Sozialstrukturanalyse behandelten wir einmal, dass sich teils verschobene Wahrnehmungen bei Männern ergeben. Bspw. verdient Er weniger als Sie, sieht in seiner Arbeit und seinem Verdienst jedoch einen größeren Wert, bspw. weil seine Arbeit anstrengender ist oder wichtiger sei. Heißt er stellt sich dann irgendwie innerlich über die Frau, obwohl es gar nicht begründbar ist. So kann er ja nicht von ihr ernst genommen werden.

Hat das was das mit Vater-Tochter-Prägung zu tun? Selten sehe ich es, dass die Frau Herr im Haus ist. Es ist in der Regel der Mann. Und ist das wirklich so sehr veraltet oder ist es eben Teil von eefolgreichen Erwachsenen gesunden Mann Frau Beziehungen? Wenn da kein Schwachsinn wie Machtausnutzung vorkommt, klingt es doch normal? Also davon ausgegangen, dass die höhere Position von ihm auch begründet werden kann und nicht wie oben beschrieben aus der Lufg gegriffen wird und er eigentlich unreif etc. ist.

...zur Frage

Ausgeglichen, gesund, im Gleichgewicht .... kann einzig 50/50 sein, alles andere ist unausgeglichen.

Die Dinge sind immer so, wie sie halt sind: neutral. Sie sind einfach so .....

Menschen, mit ihrem Werten, Beurteilen und Verurteilen machen dann aus etwas Neutralem, etwas Gutes und/oder Schlechtes.

Die fleißige und gut verdienende Akademikerin ist mehr wert, als der unnütze und leistungsschwache Hartz IV Empfänger.
Er ist dann niedrig gestellt (worden). Nicht vom Leben an sich. Einfach nur von Menschen, die in einer Leistungsgesellschaft leben und entsprechend geprägt sind.

Grundsätzlich könnte man beides einfach als gegeben hinnehmen und gut.
Aber nicht so Menschen. Sie werten und bewerten, geben und nehmen Wert. Zu was das alles, ist sicherlich sehr fraglich. Weder ändert es etwas noch bringt es eventuell gewünschte Änderungen.

Etwas existiert. Ob wir bewerten oder nicht.

Für was all die Wertungen?

Es gibt Frau und Mann. Wie werten wir das?
Wer davon ist mehr wert?
Warum werten wir?
Etwa aus Angst davor (Abwertung)? Oder weil wir uns etwas wünschen (Aufwertung)?

Was wäre ohne Wertung? Was wäre dann mit den zweien? Könnten sie das überleben? Was, wenn sie einfach nach ihren Trieben und Wünschen .... handeln würden, ohne es zu werten?

...zur Antwort

Ich denke dabei an Eigenliebe, die Basis dafür.
Ohne sie geht meiner Ansicht nach nicht viel Befriedigendes.

Mag banal klingen, wenn man jedoch den Dingen auf den Grund geht, auch denen im Außen, stößt man oft auf das Thema Selbstliebe.

Wer sich selbst nicht genießen kann, wird ungenießbar.

Keine Liebe ist ohne Eigenliebe, kein Haß ist ohne Selbsthaß.

...zur Antwort