Beim Bier können zwei unterschiedliche Hefetypen zum Einsatz kommen: Untergärige Hefen erzeugen Biere mit klarem, herben Geschmack wie Pils, Helles oder Export. Biere der obergärigen Hefen sind meistens eher fruchtig-spritzig, wie z.B. Weißbier oder Ale.

Die weiteren Besonderheiten am Weißbier sind dann noch, dass anders als beim "normalen Bier" (Du meinst wohl Helles?) nicht nur Gerstenmalz, sondern eine Mischung aus Gersten- und Weizenmalz verwendet wird. Dann wird Helles gefiltert, während Weißbier meist natürtrüb verkauft wird. Außerdem werden Weißbiere üblicherweise mit deutlich weniger Hopfen hergestellt, weshalb sie nicht so bitter sind und die Eigengeschmäcker von Malz und Hefe besser zur Geltung kommen.

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Kellerbier heißt so, weil es direkt aus dem Lagerkeller ohne Filtration abgefüllt wird - zumindest historisch betrachtet; heutzutage werden auch hier Trubstoffe abgetrennt, um eine gleichbleibende Qualität sicherzustellen.

Streng genommen kann nur der Brauer selbst eine Probe aus dem Zwickelhahn nehmen, der an sich auch aus dem Lagerkeller kommt. Dieses Bier hat den natürlichen Kohlensäuregehalt und ist eiskalt - ein toller Genuss! Abfüllen und verkaufen kann man es eigentlich gar nicht, gerade dann ist es ja kein Zwickelbier mehr! Irgendein Marketing-Genie hat sich das trotzdem mal ausgedacht, und so findet man Kellerbier mittlerweile auch oft als "Zwickel" im Markt.

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Wosd fia a Bier nimmst is Gschmackssach, i seiba mogs dunkle am liabsten. Af die hoibe kimmt dann as Cola und dann kippst nu entweder a Stamperl Eckes eine - oder an Cognac, wennsd a saure Goaß wuist.

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Ich wohne in Bayern, hier trinken wir am liebsten Weißbier und das passt auch zum gegrillten Essen hervorragend. Allerdings brauchst du dann genug Gläser (oder zumindest Glaskrüge) für alle Gäste. Ein Kasten Helles, gut gekühlt, ist da unkomplizierter zu servieren und schmeckt normal auch allen.

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Hopfen ist, zumindest in Europa, in jedem Bier enthalten. Im Falle von Beck's wird er nicht in Doldenform, sondern als Extrakt aufbereitet ins Bier gegeben. Da Beck's nach Pilsner Art gebraut wird, ist sogar relativ viel enthalten.

Der Hopfen gehört zu den Hanfgewächsen. Die wirken nicht aufputschend - im Gegenteil, sie haben eine beruhigende Wirkung. Hopfen wurde füher sogar als "Melancholiebringer" bezeichnet.

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Kommt drauf an, wie die Frage gestellt ist: Geht es darum, wie viel man ingesamt im Durchschnitt trinkt - oder wie viel, wenn man trinkt?

Ich z.B. trinke allein nicht mal ein Feierabendbier. Wenn ich mit Freunden am Feiern bin, werden es leicht mal zehn. Das aber natürlich nur ein, zwei Mal die Woche.

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Das lässt sich so nicht sagen, vor allem da es den Amerikanischen Akzent in der Form nicht gibt. In Neuengland beispielsweise sprechen die meisten Leute relativ hart artikuliert und sprechen - wie im Britischen - das R in Wörtern wie hard, fortunate usw. nicht aus. (Hör dir mal eine Rede von Bernie Sanders an, der aus New York stammt)

Vor allem in den Südstaaten dominiert die "weiche" Aussprache, eben der typische Slang, inklusive dem sogenannten "Flapping", Beispiel: Tomato wird to-mäi-oh ausgesprochen.

Entstanden sind die Amerikanischen Akzente natürlich durch die räumliche Trennung von der britischen Heimat, wo es allerdings auch unterschiedliche Akzente gibt. Wie du bereits richtig bemerkt hast, gibt es natürlich auch einen Zusammenhang mit der Herkunft der Einwanderer: Die Südstaaten z.B. wurden stark von ehemaligen Sklaven geprägt, die oft keine Muttersprachler waren.

Grundsätzlich gilt, dass sich Dialekte und Akzente ständig verändern, und oft gibt es sogar innerhalb derselben Region starke Unterschiede in Aussprache und Sprachmelodik. 

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Mein Kind will Trompete oder Horn lernen und kann definitiv nicht anständig singen (leider 😕, ich bin dagegen musikalisch)

Man kann (von schweren Störungen in der frühkindlichen Entwicklung mal abgesehen) nicht unmusikalisch sein. Wenn die Freude an der musikalischen Betätigung da ist, wird sich mit der Zeit auch die Technik ordentlich entwickeln. Das ist letztlich alles eine Frage der Übung.

Vielleicht stellst Du zu hohe Ansprüche an Dein Kind. Wie alt ist er / sie denn überhaupt? Für den Start ist ein Blechblasinstrument wirklich anspruchsvoll, und zumindest unter den Schneidezähnen sollten bereits keine Milchzähne mehr sein. Vielleicht doch die Blockflöte zum Einstieg?

Für die Tonerzeugung bei Horn und Trompete muss man übrigens gar nicht musikalisch sein, lediglich die Lippen brauchen etwas Training. Wenn man falsch ansetzt, kommt entweder ein Ton heraus, der einige Intervalle höher bzw. tiefer ist oder nur blubberndes Rauschen - und beide Fehler hört sogar ein "unmusikalischer" Mensch heraus!

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Schriftliches Abitur in Geschichte bzw. Geschichte-Sozialkunde ist für den Durchschnittsschüler wirklich schwer. Ich habe mir das damals auch erst überlegt (war bis zur Oberstufe immer recht gut in beiden Fächern), aber es hätte mir dann doch zu viel Lernaufwand bereitet.

Problem ist, dass der Lehrer keinerlei Einfluss auf den Inhalt der Prüfung hat: Sie wird ja bayernweit einheitlich gestellt. Natürlich ändern sich keine historischen Ereignisse oder Jahreszahlen, aber am Ende setzt halt doch jeder Lehrer andere Schwerpunkte:

An das Thema Israel sind wir zum Beispiel vor allem gesellschaftlich herangegangen. Zusammenleben Juden-Araber, Aufarbeitung der Intifada, usw. In der Abiturprüfung waren dann hauptsächlich zwischenstaatliche Zusammenhänge gefragt wie die Reaktionen von Ägypten und Jordanien auf die Besatzung.

Um wirklich gut vorbereitet zu sein, musst du entweder "das Geschichtsbuch auswendig können" oder eben ein sehr breites Vorwissen haben, bzw. seit Beginn der Oberstufe immer gut aufgepasst haben.

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Nach deutschem Reinheitsgebot darf Hopfen in vier Formen verwendet werden:

  • Naturhopfen in Form getrockneter Dolden
  • "normale" 90er-Pellets, bei denen 100 kg  Doldenhopfen zu 90 kg Pellets gepresst werden
  • lupulinangereichterte 45er-Pellets, bei denen 100kg Hopfen zu 45 kg Pellets verarbeitet werden. Der höhere Lupulingehalt ergibt sich nur dadurch, dass mehr Blüten vermahlen werden - es ist trotzdem ein Naturprodukt aus 100 % Hopfen!
  • Hopfenextrakt, der mithilfe von Kohlendioxid- oder Ethanolextraktion gewonnen wird

Die meisten Brauereien verwenden Hopfenpellets, da diese einfach zu verarbeiten, umweltfreundlich zu transportieren sind und keine Rückstände im Bier hinterlassen. Sie müssen nicht gesondert deklariert werden.

Wenn Hopfenextrakt verwendet wird, muss das auf der Flasche stehen! Kommen verschiedene Produkte zum Einsatz, steht zum Beispiel drauf: Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt, Hefe.

Schlechter ist der Extrakt eigentlich nicht, es sind auch keine unnatürlichen Stoffe enthalten. Manche Aromen gehen bei der industriellen Verarbeitung aber einfach immer verloren, darum lohnt sich "echter" Hopfen für ein gutes Bier schon.

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Ein Halbjahr, in dem du weniger als einen vollen Punkt erreichst, zählt als nicht belegt - also auch mit einem Schnitt von z.B. 0,9 Punkten. In Hauptfächern würdest du damit sofort durchfallen und ins zweite Halbjahr der 10. Klasse zurückversetzt. Um welches Fach geht es in deinem Fall denn? Wenn du z.B. Erdkunde über ein Jahr belegt hast und jetzt null Punkte erreichst, wäre die Situation noch zu retten, indem du das Fach in der Q12 nochmal belegst und dann wiederum beide Halbjahresleistungen einbringst.

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Auch wenn bei pasteurisierten Industriebieren teilweise ein MHD von bis zu einem Jahr beworben wird, leidet die Qualität eines Bieres ab dem ersten Tag nach der Abfüllung. Besonders der sogenannte "Lichtgeschmack", der schon durch regelmäßige Beleuchtung auftreten kann, mindert den Biergenuss merklich.

Bier sollte daher immer frisch genossen werden! Wenige Ausnahmen wie zum Beispiel Eisbock oder Weißer Doppelbock können - kalt und dunkel - auch länger gelagert werden. Dadurch wird eine zusätzliche Reifung erreicht; der ursprüngliche Geschmack bleibt dadurch aber logischerweise auch nicht erhalten.

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