Hallo VietCong1996,

China, der Zensurstaat. So eindeutig scheint die Diagnose, dass sie zum Klischee gerinnt. Dabei - wie rapide China sich gerade verändert, nimmt man im Westen nicht wahr. Das ist die eine Seite. Anstatt sich ein realistisches Chinabild zu machen, pflegt Deutschland eine schematische Konfrontation - und vergibt damit eine riesige Chance. Die zweite Seite.

Die ersten Redaktionen haben sich in den letzten Wochen positioniert:

Die Zeit:

Konfuzius nimmt Anlauf

China drängt an die wissenschaftliche Weltspitze. In Deutschland wird die neue Konkurrenz noch unterschätzt.

Der Tagesspiegel:

Zusammenarbeit mit dem Westen. Dann macht China es eben ohne uns.

 Tja.

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Hallo SallyDanii,

ich find ja immer gut, wenn man mehrere Seiten hört. Auch die Chinesen haben das Thema Vor- und Nachteile durchaus auf ihrer Agenda ... Vorgeschichte, Ziele, aber auch Zwangsumsiedlung und ökologische Folgen.

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Viel Erfolg & LG


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Wenn auch schon etwas Zeit verstrichen ist ...  ;-)


Jasmin-Tee zählt in China zu den beliebtesten Hausgetränken. Im Gegensatz zu beispielsweise Zimtblütentee, der ausschließlich aus Blüten besteht, verwenden die Chinesen als Basis Grün- oder halbfermentierteTees. Echte Tee-Freaks wissen, dass in hochwertigen Jasmintees keine einzige Blüte schwimmt, denn getrocknet haben die Blüten ihr einstintensives, aber flüchtiges Aroma längst verströmt. Generell gilt: je besser die Teesorte und je häufiger der Kontakt zwischen Tee und Blüten, desto edler der Geschmack.

Und wie gelangt der Jasmin-Geschmack dann in den Tee?


Die einen erzeugen das Aroma durch das Bedampfen über einem Jasmin-Blütenbad, andere steigern die Anzahl der Vermischungen jeweils frischer Blüten mit dem Grüntee, der so genannten „Hochzeiten“. Morgens werden die Blüten geerntet und abends dann dem Tee beigegeben. Bei hochwertigen Tees werden die Blüten wieder entfernt und durch frische ersetzt.

Eine Pflanze selbst ziehen, Heilwirkung, Zubereitung ...

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Hallo Fabian,

Karte, Maßstab 1 : 1.500.000 gibt's hier:
https://www.diercke.de/content/perlflussdelta-wirtschaftskraft-978-3-14-100800-5-187-2-1

Die Karte zeigt den Bereich des Perlflussdeltas im Süden Chinas. Dort münden der Xi Jiang, drittlängster Fluss Chinas, und weitere Flüsse in einem stark verzweigten Netz von Wasserläufen in das Südchinesische Meer. Delta eben. :-)

Als Perlfluss wird der bis zu 30 Kilometer breite Mündungsabschnitt südlich der 11-Millionen-Stadt Guangzhou (Kanton) bezeichnet. Eine Besonderheit
sind die beiden Sonderwaltungsregionen Macau (bis 1999 portugiesische Kolonie) und Hongkong (bis 1997 britische Kronkolonie). Noch immer bestehen zwischen der Volksrepublik und den Sonderverwaltungsregionen Grenzübergänge.

Mit Shenzhen, Hongkong und Guangzhou liegen drei der acht
größten Containerhäfen weltweit im Perlflussdelta, hinzukommen drei
Großflughäfen mit mehr als 25 Millionen Passagieren pro Jahr.

Im Perlflussdelta lebten 2012 rund 55 Mio. Einwohner (zwei
Drittel der Bevölkerung Deutschlands) auf einer Fläche von rund 17 000
Quadratkilometern (entspricht etwa der Größe Thüringens).

Im Kartenbild zeigt sich, dass die Städte praktisch zu einem
zusammenhängenden Kranz rund um das Perlflussdelta zusammengewachsen sind.

LG aus Berlin

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Hallo BardoMk1,

der Anfang des Schwarzpulvers liegt ein wenig im Dunkeln der Geschichte. Die meisten Quellen gehen davon aus, dass es chinesische Mönche waren, die bei ihrer Suche nach einem Mittel für ewiges Leben Schwefel, Holzkohle und Salpeter mischten und das Zusammengerührte schließlich an eine Flamme hielten. 

Man war vorsichtig und verwendete die ‚Feuermedizin‘ erst einmal zum Senden von Signalen. Der Durchbruch des Schwarzpulvers  gelang schließlich mit dem Feuerwerk. ...

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Viel Erfolg beim Referat





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Hallo AndersLarsson,

Immer häufiger geben chinesische Eltern ihren Kindern westliche Vornamen oder – die jungen Leute verpassen sich einfach selbst einen, weil sich die Langnasen mit den chinesische Namen so schwer tun.

Gern verwenden sie englische Vornamen, wo auch immer sie die aufschnappen, aber auch deutsche, wie Günter aus Guilin. Auf meine Nachfrage hin stellte sich heraus, dass der junge Mann Günter Grass verehrte. So kann's gehen.

Und auch in Deutschland lebende Chinesen vergeben ihren Kindern (neben einem chinesischen) immer auch einen deutschen Rufnamen. Das geht schon seit etwa 20 Jahren so, denn die jungen Leute in meinem Umfeld heißen Lina, Angela, Benny, Fabian, … .

LG

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Hallo plaxis22,


das bevölkerungsreichste Land der Erde kämpfte seit Jahrzehnten mit einem rasanten Bevölkerungswachstum. Um dieses einzudämmen, hat die Volksrepublik China im Jahre 1979 die so genannte "Ein-Kind-Politik" eingeführt. (Da gibt's auch jede Menge Links)

Wegen der Ein-Kind-Politik drohte der chinesischen Gesellschaft inzwischen eine Überalterung, sodass seit Ende 2015 gilt: Jetzt auch zwei! Alle Paare dürfen seitdem mit staatlicher Erlaubnis zwei Kinder bekommen.

Auch gut zu wissen:

Ganz so radikal, wie oft behauptet, wurde die bis Ende 2015 geltende Ein-Kind-Regelung nicht umgesetzt. Es gab so viele Ausnahmen, dass es nur 36 Prozent aller Chinesen betraf.

Und: die Geburtenrate bei den Han-Chinesen (stellen knapp 92 % der Gesamtbevölkerung) lag mit 2 Prozent etwa auf dem Niveau
Westeuropas, bei den Minderheiten aber bei beachtlichen 16 Prozent.


Beleg für die Zahlen und weiterführende Links:
https://panda.kulturarche.de/jetzt-auch-zwei-china-stoppt-ein-kind-politik/


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Hallo Pocahontas33,

'Hallo' auf Chinesisch zu übersetzen ist gar nicht so einfach, denn es gibt dieses Wort so nicht.

  • Das hier schon erwähnte 'Ni hao', dieses wörtliche „Du gut“ entspricht unserem geläufigen „Guten Tag“. Der Gruß ist in China allerdings wesentlich höflicher als ein einfaches „hallo“.
  • Das manchmal erwähnte 'Hast Du schon gegessen?' klingtheutzutage auch für chinesische Ohren angestaubt.
  • Wei, das Hallo fürs Telefonieren ...

Detailliert & übersichtlich gibt's das hier nachzulesen:

http://panda.kulturarche.de/hallo-in-china/

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Hallo Jousra,

'Hallo' auf Chinesisch zu übersetzen ist gar nicht so einfach, denn es
gibt dieses Wort so nicht.

  • Das hier schon erwähnte 'Ni hao', dieses wörtliche „Du gut“ entspricht unserem geläufigen „Guten Tag“. Der Gruß ist in China allerdings wesentlich höflicher als ein einfaches „hallo“.
  • Das hier ebenfalls erwähnte 'Hast Du schon gegessen?' klingt heutzutage auch für chinesische Ohren angestaubt.
  • Wei, das Hallo fürs Telefonieren ...

Detailliert & übersichtlich gibt's das hier nachzulesen:

http://panda.kulturarche.de/hallo-in-china/

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Hi Mosi1998,

manchmal gibt es auch kein klares Ja oder Nein.

„Habt ihr schon mal Hund gegessen?“, frage ich meine chinesischen
Freunde. Die schütteln erstaunt den Kopf. Noch nie. „Zu teuer“, sagen
sie und vor allem „sind die Vierbeiner nur in der Provinz Kanton
populär.“ Auch das zweite Hunde-Klischee löst sich auf, denn die dafür
verwendeten Tiere sind keine von der Straße weggefangenen Streuner,
sondern Züchtungen.

Es ist ein Mythos, dass Hundefleisch in der chinesischen Küche
allgemein als Delikatesse gilt. Die Nordchinesen schauen irritiert auf
ihre Hunde essenden Nachbarn im Südwesten, und in Hongkong ist das
Schlachten von Hunden sogar unter Strafe gestellt.

Wir verdrücken selbstverständlich unser Kuhfleisch, was sich Inder keinesfalls
vorstellen könnten. In Frankreich sind Froschschenkel en vogue und in
Peru gegrillte Meerschweinchen.
Ich frage mich ohnehin, ob jemand, der ein Rinderfilet verputzt, das
Recht hat, jemanden, der Hundefleisch verspeist, moralisch anzugehen.
Gibt es Tiere erster und zweiter Klasse? Es sind Lebewesen. Und weder
das eine noch das andere darf gequält werden. In China bewegt sich da
einiges. Aus Tierschutzgründen ist sogar ein Verbot von Hundefleisch
geplant.

Quelle:
http://panda.kulturarche.de/mythos-hunde-gehoeren-zum-chinesischen-speiseplan/

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Hi iitaaliiaanaa,

Marco Polo - War der Mann in China oder nicht? So nicht, wo steckte er dann
während seiner 24 Jahre dauernden Abwesenheit? Am Schwarzen Meer, wie einige Historiker vermuten?

Die Frage, ob Marco Polo in China gewesen ist, beschäftigt seit Jahrhunderten Wissenschaftler, denn es existieren nur indirekte Beweise für seinen Aufenthalt im Reich der Mitte.

Argument 1: Ein weiteres Argument der Skeptiker, wäre er vor Ort gewesen, hätte er die Chinesische Mauer erwähnt, gilt als entkräftet: Der Bau der Großen Mauer, so wie wir sie heute kennen, begann erst in der Ming-Dynastie, etliche Jahrzehnte nach Polos Rückkehr.

Weitere Argumente & Quellen:

http://panda.kulturarche.de/mythos-marco-polo-in-china-war-er-oder-war-er-nicht/

Viel Erfolg!

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Hi yolowaschbaer,

dass die chinesische Mauer über 6.000 Kilometer lang sein soll – das hat sich vermutlich herumgesprochen. Doch wie groß sie genau ist, das kann niemand sagen. Denn es gibt keineswegs nur eine, sondern viele Mauern, eine wahre Flickschusterei. Jahrhundertelang. Weil in der Vergangenheit bereits stehende Schutzwälle miteinander verbunden wurden oder die Baumeister einfach parallel zum alten ein solideres Mauerstück hinstellten.

Und so ist es noch heute: man kann verfallene Teile sehen und unversehrte und Abzweige, die im Nirgendwo enden. Und was hat das ganze Einmauern gebracht? Am Ende war es nutzlos. Immer wieder krabbelten die Barbaren aus dem Norden einfach über die Mauer hinweg oder sie umrundeten sie oder sie bestachen die Torwache. ...

Quelle & am Ende des Beitrags eine Karte mit den oben angedeuteten Mauerabschnitten.

http://panda.kulturarche.de/augenblicke-zwei-tage-chinesische-mauer/

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Hallo TomygamingHD,

genau, man kann die Flächen vergleichen oder salopp sagen: 

China besteht aus Provinzen, wobei eine chinesische Provinz locker die Größe eines Mitgliedsstaates der Europäischen Union erreichen kann. 

So du dich für die Provinzen interessierst:

http://panda.kulturarche.de/chinesische-provinzen-uebersicht/

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Hallo Soleysix,

die meisten Chinesen stehen offensichtlich nicht so auf käufliche Gewürzmischungen. Ihr Spaß besteht im Selbstanrühren und Mischen. Das trifft besonders auf das hier als typisch chinesisch empfohlene 5-Gewürze-Pulver zu.

Quelle & Details:
http://panda.kulturarche.de/mythos-fuenf-duefte-pulver/

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Hallo AndryXtrem,

... dass die chinesische Mauer über 6.000 Kilometer lang sein soll – das hat sich vermutlich herumgesprochen. Doch wie groß sie genau ist, das kann niemand sagen. Denn es gibt keineswegs nur eine, sondern viele Mauern, eine wahre Flickschusterei. Jahrhundertelang. Weil in der Vergangenheit bereits stehende Schutzwälle miteinander verbunden wurden oder die Baumeister einfach parallel zum alten ein solideres Mauerstück hinstellten.

Und so ist es noch heute: man kann verfallene Teile sehen und unversehrte und Abzweige, die im Nirgendwo enden. Und was hat das ganze Einmauern gebracht? Am Ende war es nutzlos. Immer wieder krabbelten die Barbaren aus dem Norden einfach über die Mauer hinweg oder sie umrundeten sie oder sie bestachen die Torwache. ...

http://panda.kulturarche.de/augenblicke-zwei-tage-chinesische-mauer/

LG

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Hallo Belllaaa,

meine persönlichen Erfahrungen von mehreren Besuchen bei der
chinesischen Verwandschaft sind: alles, was typische bekannte deutsche Marken sind, geht hervorragend: das gilt von der Handcreme über Schokolade/Pralinen bis hin zu lokal gefertigter Keramik oder ein Schweizer Taschenmesser.

Gute Reise!

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Hallo Soleysix,

den bereits hier genannten Mix aus Sternanis, Gewürznelke, Zimt, Fenchelsamen und Szechuanpfeffer beschreiben diverse deutsche Bücher zur chinesischen Küche und auch der deutsche Einzelhandel bewirbt das Kompakt-Gewürz als chinesischen Klassiker. Viele Chinesen verwenden es eher nicht. 

Zudem: fünf Bestandteile können enthalten sein, müssen aber nicht. Auch Mischungen mit sechs, sieben und mehr Zutaten sind möglich: Pfeffer, Zimt, Sternanis, Gewürznelken, Fenchelsamen. Auch Kurkuma, Kardamom, chinesisches Süßholz und getrocknete Orangenschalen können im Pulver-Mix stecken. 

Verwendung: Während wir bei Kombinationen mit Zimt, Sternanis und Nelke vor allem Keks und Glühwein im Sinn haben, kennt die chinesische Küche auch Rezepte fürs Schmoren mit Ente, Rind oder Schwein.

Quelle und mehr:
http://panda.kulturarche.de/mythos-fuenf-duefte-pulver/

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Hallo privet123,

den bereits hier genannten Mix aus Sternanis, Gewürznelke, Zimt, Fenchelsamen und Szechuanpfeffer beschreiben diverse deutsche Bücher zur chinesischen Küche und auch der deutsche Einzelhandel bewirbt das Kompakt-Gewürz als chinesischen Klassiker. Viele Chinesen verwenden es eher nicht. 

Zudem: fünf Bestandteile können enthalten sein, müssen aber nicht. Auch Mischungen mit sechs, sieben und mehr Zutaten sind möglich: Pfeffer, Zimt, Sternanis, Gewürznelken, Fenchelsamen. Auch Kurkuma, Kardamom, chinesisches Süßholz und getrocknete Orangenschalen können im Pulver-Mix stecken. 

Quelle und mehr:
http://panda.kulturarche.de/mythos-fuenf-duefte-pulver/


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