Die Chance ist 0. Null. Nicht die richtigen geologischen Formationen. Es gibt keine kumulierten Metalle (Metallerze) auf Vulkaninseln. Nicht nur kein Gold. Gar kein Metall.

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Um als Advocatus Diaboli zu sprechen: 70% der Afrikaner, Asiaten und Russen haben vom Klimawandel noch nie gehört, halten ihn für einen natürliches Phänomen oder/und für vorteilhaft anstelle von schädlich. Etwa die Hälfte der US Bürger ist der Ansicht der Klimawandel existiere nicht und sei irgend eine Art von Verschwörung. In Europa sieht es etwas besser aus, aber auch hier ist rund der Hälfte der Bürger all das schlicht wurscht - allemal wenn die eigene Bequemlichkeit auf dem Spiel steht. Das "akzeptable Leben" ist ein wichtiger Punkt. Was ist akzeptabel? Mehr als eine Milliarde Menschen haben nicht einmal Zugang zu sauberem Trinkwasser. Wenn alle Menschen so leben würden wie es "akzeptabel" für Deutsche oder Japaner oder Amerikaner ist, würde das die Tragfähigkeit der Erde bei weitem übersteigen - bzw. vermutlich ist das bereits jetzt der Fall und wir leben von der Substanz. Man kann den eigenen Verbrauch mit allerlei Maßnahmen verringern, aber dieses sogenannte akzeptable Leben bleibt zwangsläufig auf einem derartig hohen Niveau des Ressourcenverbrauchs, daß es letztlich keine Lösung ist (wenn es auch allemal besser ist, als Nichtstun). Ich selber habe rund um unser Haus erneuerbare Energien bis zum Platzen eingesetzt. Heizen und Strom mit Solar, energiesparpumpen, überall LEDs, optimierte Kühlschränke, Spülmaschine mit solar Warmwasser und Solarstrom etc. Aber das kann nicht jeder. Außerdem reicht auch das nicht.

Energieverbrauch und Wirtschaftstätigkeit lassen sich nicht trennen, also bedeutet immer mehr Wirtschaftswachstum auch immer mehr Energieverbrauch. In China und Indien etwa wird ein Kohlekraftwerk nach dem anderen aus dem Boden gestampft, weil es die einfachste und kosten-effektivste Lösung ist. So wie unser Wirtschaftssystem aufgebaut ist muß es endlos wachsen - alles andere ist Krise, mithin muß auch der Energieverbrauch endlos steigen. Offenbar Irrsinn. Und offensichtlich kann der einzelne da wenig tun, außer guten Willen beweisen und mit gutem Beispiel voranzugehen.

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Zunächst einmal: an alle "Ungläubigen": tatsächlich lassen sich alle nicht-Afrikanischen ethnischen Gruppen über die Mitochondriale DNA zu einer einzigen quasi "Urmutter" zurückverfolgen, die eine bestimmte Mutation trug. Im Gegensatz zur rein literarisch existierenden religiösen "Eva" spricht man von der "mitochondrialen Eva". Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Mitochondriale_Eva

Warum sehen wir alle so unterschiedlich aus? Warum sehen z.B. Haushunde so unterschiedlich aus? Sie sind nämlich wie man inzwischen weiß genetisch derartig eng mit dem Wolf verwandt, daß man nicht von zwei unterschiedlichen Arten sondern allenfalls von Unterarten derselben Art sprechen muß, und Deutsche Dogge und Chihuahua gehören zur selben Art! Der Unterschied ist deutlich größer, als beim Menschen. Woran liegts? Zum einen funktioniert Evolution nicht nach dem Motto "das Lebewesen hat diese Eigenschaft weil... oder um zu. Mutationen sind zunächst zufällig. Das, was Vorteile verschafft (survival of the fittest), setzt sich durch. Mit "fit" meint Darwin damit jede Eigenschaft, die Überleben und Fortpflanzung verbessert. Die meisten Mutationen allerdings sind keine großen Durchbrüche und wirken sich entweder negativ auf die "Fitness" aus oder gar nicht. Wenn sich mithin irgend eine Eigenschaft verändert - z.B. die genannte Augenform - und das Gen dominant weiter vererbt wird, dann setzt sich die Eigenschaft durch, auch wenn sie im Grunde bedeutungslos ist. Für nützliche Eigenschaften gilt das um so mehr, und viel interessanter als die - beim Menschen recht geringen - äußerlichen Unterschiede sind die weniger sichtbaren Eigenschaften und Fähigkeiten. In Thailand gibt es eine Volksgruppe von Seezigeunern, deren Kinder Unter Wasser klar sehen können - wie Meeressäuger. Ein klarer Vorteil. Nordeuropäer können als Erwachsene Milch verdauen, weil ihr Körper ein entsprechendes Enzym produziert. Das hat sich irgendwie parallel zur Erfindung der Viehwirtschaft durchgesetzt, und wer es nicht hatte, ist womöglich im langen Eiszeitwinter verhungert. Es gibt zahllose solche Beispiele, und Darwins Untersuchung der nach ihm benannten Darwin Finken auf den Galapagos Inseln hat sich mit genau diesem Thema beschäftigt. Abgesehen davon: Wir stammen ganz offensichtlich NICHT alle von einem Menschen ab. Zum einen gilt dies wie gesagt nur für Nichtafrikaner (die größte genetische Vielfalt des Menschen gibt es heute in Afrika), zum anderen war die "Eva" nicht vom heiligen Geist befallen, sondern zu ihren Kindern gehörte mindestens ein Vater. Obendrein haben sowohl die benannte mitochondriale Eva als auch der oder die Väter ihrer Kinder ihrerseits Vorfahren. Einen Zweck genetischer Mutationen gibt es jedenfalls nicht. Man kann im Nachhinein schauen welche Mutation führt zu welcher Gen Expression die welche Eigenschaft ausprägt. Es gibt schließlich keinen Ingenieur der sich ausdenkt "Aha! Jetzt sind diese dunkelhäutigen Äffchen im dunklen Nordeuropa. Da muß ich denen schnell mal genetisch die Haut bleichen, auch wenns nicht so hübsch aussieht, damit die besser Vitamin D produzieren können." Es gibt zahllose Beispiele für Mutationen die nicht lebensfähige Organismen hervorgebracht haben - und noch mehr Beispiele für nicht erfolgte Anpassungen. Schließlich sind die weitaus meisten Arten, die es je gab ausgestorben.

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Ab wieviel Volumen / % ist CO2 in der Atmoshäre schädlich?

Hallo Leute,

hatten heute in der Mittagspause heftige Diskussionen im Bezug auf CO2- Emissionen, Klimawandel und diesen ganzen Kram, bei dem langsam echt jeder eine andere Meinung hat und niemand mehr genau weiß wo es lang geht.

Ist doch so…… mancher „Experte“ lässt verlautbaren das bald die Welt unter geht wenn wir nicht weniger CO2 in die Athmosphäre pusten und sich unser Klima auf 2 Grad erwärmt…….Ja und der nächste „Experte“ sagt genau das Gegenteil! Und zwar das es seit 16 Jahren gar keine Erwärmung mehr gegeben hat oder wir eher eine Eiszeit bekommen......

Zwei Kollegen hatten halt auch wie ich die Sendung Frontal 21 gesehen und da ging es um den Netzausbau, der ja angeblich für die Energiewende stattfindet.

Es stellte sich aber laut Bericht heraus, dass auch Kohlestrom über die neuen Trassen befördert wird…….Hatte vor kurzem auch mitbekommen, das wir neue Kohlekraftwerke ans Netzt lassen. Hä? Kohlekraftwerke pusten doch total viel CO2 in die Atmoshäre.....

Bin jetzt echt irritiert!

Ich meine wie passt das alles zusammen? Naja, jedenfalls habe ich mir vorhin die Frage gestellt……

wenn der Klimawandel wirklich da sein sollte, wovon ich im Augenblick nicht überzeugt bin …..und wir laut wikipedia nur 0,04% Kohlenstoffdiocid (CO2) in der Atmosphäre haben und der Rest aus 78,084 % Stickstoff und 20,946 % Sauerstoff und krümmeligen Anteilen anderer Stoffe besteht…….

komme ich wieder zurück zu meiner eigentlichen Frage: Ab wieviel Prozent CO2 in der Atmosphäre wird es unangenehm für uns Menschen?

Schon bei 0,08% oder erst bei 20%? Hoffe jemand kann mich aufklären. Wenn es geht bitte mit Quellenangabe. Vielleicht verstehe ich auch nur etwas Grund legendes falsch.

Danke im Voraus!

Luegenbande

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Wenn es um die Strahlungsverstärkung in der Atmosphäre geht (unpräzise als Treibhauseffekt bekannt): der ist beim MPI für Meteorologie sachlich und nüchtern erklärt: http://www.mpimet.mpg.de/aktuelles/presse/faq-haeufig-gestellte-fragen/wie-funktioniert-der-treibhauseffekt.html

Was genau schädlich ist, ist schwer zu sagen. Strahlungsaktive Gase in der Atmosphäre verändern die Strahlungsbilanz der Erde. Verschiedene Gase - darunter CO2, Methan und vor allem Wasserdampf, halten Wärme zurück. CO2 hat zwar nur einen geringen Anteil, aber ein mehr an CO2 führt zu einer langsam aber stetig steigenden Erwärmung. In komplexen Systemen gibt es zudem verschiedene Schwellenwerte an denen sich Systemzustände schlagartig ändern können. Der Mensch greift auf verschiedenen Ebenen in das Erdsystem ein, und es gibt Hinweise darauf, daß wir uns im Bereich solche Kipp-Punkte bewegen könnten.

Zu den Stromtrassen: da geht vieles durcheinander. Technologisch bräuchten wir keine neuen Trassen - zum einen gibt es moderne Kabeltechnik die etwa das doppelte an Energie transportieren kann - man müßte nur alte Trassen mit neuer Technik nachrüsten. Zum anderen würde sich das Problem gar nicht in diesem Ausmaß ergeben, wenn mehr auf dezentrale Lösungen gesetzt würde (etwa Lichtblick/VW: Schwarmstrom, oder auch PV und Wind Kleinerzeuger beim Verbraucher). Und natürlich werden die neuen Trassen auch Kohlestrom leiten - sie sind Teil eines Europäischen Verbindnetzes. An den Elektronen steht nicht dran, ob sie von Windgeneratoren oder Kohlekraftwerken bewegt wurden. Und um die Sache noch komplexer zu machen: Neue Kohlekraftwerke sind nicht NUR schlecht. Mit aktueller Technik erzeugt ein Kohlekraftwerk glatt doppelt soviel Strom wie ein Kraftwerk vor 3-40 Jahren. Das bedeutet, der CO2 Ausstoß pro erzeugtem Kilowatt geht erstmal deutlich zurück. Allerdings kann Effizienzsteigerung auf Dauer nicht das Wirtschaftwachstum kompensieren. Schließlich müssen die Banken und Großanleger von uns allen ihre Zinsen und Zinseszinsen bekommen. Und dafür brauchen wir Wachstum... Es mag schräg klingen, aber letztlich verursachen Zinsen zum großen Teil den Treibhauseffekt...

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Auch Recycling erweitert die Rohstoffbasis nicht ins Unendliche. Die Gesamtmenge ist letztlich endlich. Zudem ist auch Recycling sehr energieintensiv, verbraucht also wiederum Rohstoffe. Das Hauptproblem sind das exponentielle Bevölkerungswachstum der Erde und unser Wirtschaftssystem, das nur funktioniert, wenn es exponentiell wächst (unabhängig vom Bevölkerungswachstum). Da sich wirtschaftliche Aktivität einerseits und Energie- sowie Rohstoffverbrauch andererseits aus streng physikalischen Gründen niemals vollständig entkoppeln lassen, wächst also ständig der Energie-und Rohstoffbedarf - und zwar auf Dauer ebenfalls exponentiell (denke mal an die Geschichte mit den Reiskörnern auf dem Schachbrett.) Man kann ganz gut ausrechnen wann für alle Rohstoffe selbst im günstigsten Fall die Grenzen erreicht sind. Bei einigen ist das in wenigen Jahren, bei anderen in einigen hundert. Dann ist Schluss mit dem Projekt Wachstumswirtschaft und zurück bleibt nur ein verkohlter ausgelutschter, stinkender Dreckball im All.

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Natürlich ist ein Auto kein geschlossenes System. Ein geschlossenes System gibt auch nichts an die Umgebung ab, aber ich denke jeder weiß, daß ein Auto im Winter sehr schnell auskühlt, wenn es draußen kalt ist. Und wenn die Sonne scheint, wird es innen sehr schnell warm. Autos sind sehr schlecht isoliert, verlieren also direkt Energie über Wärmeleistung, und Autos sind Strahlungsfallen: wie bei einem Solarkollektor fällt kurzwellige Strahlung ein, wird absorbiert (auf Sitzen, Armaturenbrett etc.) und als langwellige Wärmestrahlung wieder abgegeben. Und die kann durch die Fenster nicht entweichen, weil Glass für IR Strahlung weitgehend undurchsichtig ist. Wenn überhaupt dann ist ein Auto ein typisches Beispiel für ein offenes System. Wenn man den Antrieb mitrechnet sowieso. Der Faraday Käfig hat in dieser Diskussion gar nichts zu suchen.

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Das Wort Umwelt in der heute zumeist gebrauchten Bedeutung basiert auf einem jahrtausende alten Fehler der menschlichen Wahrnehmung in gewissen Kulturen. Es ist die indirekte Fortsetzung der vor-kopernikanischen Vorstellung einer göttlich gewollten Sonderstellung des Menschen im Zentrum eines auf ihn abgestimmten Universums. Nikolaus Kopernikus hatte im sechzehnten Jahrhundert die in der frühen Antike längst bekannte und dann für viele Jahrhunderte wieder verschütt gegangene Tatsache wieder entdeckt, dass Sonne und Planeten sich nicht um die Erde drehen. Diese simple Einsicht rückte die Erde und mit ihr den Menschen ein wenig heraus aus dem imaginären Zentrum der Weltenbühne. Zugleich aber begann vor allem in der Kultur des Westens das große Vergessen um die seit Urzeiten bekannte Einheit des Menschen mit der ihn umgebenden und ihn hervorbringenden Natur. Zwar war die Erde nun nicht mehr das Zentrum des Universums, aber als Ausgleich erklärte sich der Mensch flugs selber zur Krone der Schöpfung. Schon das Wort Umwelt ist ein schönes Beispiel dafür, wie tief diese Vorstellung in unserer Kultur verwurzelt ist. Obwohl es sich scheinbar wertneutral gibt und offenbar objektive Tatsachen beschreibt, entsteht hier die Illusion einer Trennung von Innen und Außen, die in Wahrheit überhaupt nicht existiert. Der Mensch wird wieder in den Mittelpunkt gestellt und der Rest der Welt umgibt ihn, anstatt dass er lediglich als einer von unzähligen integrierten Bestandteilen der Welt wahrgenommen wird. In Wahrheit stammt jedes einzelne Molekül – ja jedes Elementarteilchen, aus dem wir bestehen, aus eben dieser Um-Welt. Mit jedem Nahrungsbrocken, den wir zu uns nehmen, mit jedem Schluck, den wir trinken und mit jedem einzelnen Atemzug, den wir tun, nehmen wir Bestandteile der uns umgebenden Welt in uns auf. Das, woraus wir bestehen, kommt aus ihr. Solange wir leben, fließt sie ohne Unterlass durch uns hindurch – und wir durch sie, denn im Verlauf einiger Jahre wird fast jede Zelle unseres Körpers ausgetauscht! Das, was wir essen, was wir einatmen, ja sogar der Treibstoff unserer Autos, die Kohle für unsere Kraftwerke – all das wurde von einem unfassbar komplexen Netzwerk aufeinander abgestimmter Lebewesen erzeugt. Ob wir es wollen oder nicht: Wir sind ein Bestandteil dieser Natur. Wenn wir sie wahllos verändern, dann schädigen wir uns selbst, und zwar nicht nur auf einer abstrakten metaphysischen, wirtschaftlichen oder psychologischen Ebene durch Verlust der Ästhetik oder verringerten Freizeitwert, sondern sehr konkret und unmittelbar. Ein einziges Plutonium-Atom – ein Element, das in der Natur nicht existiert - reicht aus, um tödlichen Krebs zu erzeugen. Auch hier ist wieder schwer zu vermitteln, was das bedeutet, denn kaum jemand kann sich ausmalen, wie entsetzlich wenig ein einziges Atom tatsächlich ist. Würde nur eine winzige Menge von einigen Gramm Plutoniumstaub gleichmäßig in der gesamten Erdatmosphäre verteilt, so wäre an jedem Ort der Welt in jedem Atemzug Plutonium enthalten. Nach einigen Untersuchungen ist dies möglicherweise sogar schon der Fall. Geringste Mengen von Tributylzinn, einem hochgiftigen Stoff, der auch heute noch weltweit vielfach in Schiffsfarben Verwendung findet, können unser Hormonsystem beeinflussen – und das aller anderen tierischen Lebewesen ebenfalls. Bereits heute enthalten unsere Körper so viele Schadstoffe, dass sie im Falle unseres Todes eigentlich als Sondermüll klassifiziert werden müssten! Wie vereinbart sich die Nutzung unseres Körpers als chemische Müllkippe mit der Forderung des Grundgesetzes nach einer unverletzlichen Menschenwürde? Von der Veränderung der gesamten Geosphäre durch den Menschen - inklusive der Strahlungsbilanz der Erde (Stichwort Treibhauseffekt) will ich gar nicht erst anfangen. Es gibt keinen Umweltschutz. Es gibt nur Welt-Schutz!

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Laut Wikipedia (Quellen siehe dort):

"An Ampeln und bei aus anderen Gründen stehendem Verkehr lohnt sich schon aus Verbrauchsgründen bereits ab 10 Sekunden das Abstellen des Motors. Untersuchungen haben gezeigt, dass selbst ständiges Anlassen und Abstellen des betriebswarmen Motors weniger Kraftstoff verbraucht, als in der gleichen Zeit im Leerlauf verbraucht wird. Durch das Abstellen des Motors wird darüber hinaus zur Verminderung der verkehrsbedingten Lärm- und Schadstoffemissionen beigetragen.

Sehr häufigen Abschaltpausen steht insbesondere bei einem noch kalten Motor der Verschleiß des Anlasserritzels, des Zahnkranzes und auch die erhöhte Belastung der Batterie mit dem hohen Anlasserstrom entgegen. Der Anlasser selbst weist dabei jedoch keinen nennenswerten Verschleiß auf, dieser ist auf viele tausende Startvorgänge ausgelegt."

Und speziell zu Turbo Motoren:

"(...) Ein zu eifriger Energiesparwille könnte hier langfristig zu einem höheren Verschleiß bis zum Motorschaden führen. Also solche Motoren nicht einfach abstellen, besser am Ende einfach etwas verhaltener fahren. Näheres dazu findet man in dem Artikel über Turbolader."

Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Energiesparende_Fahrweise

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Das Szenario ist gut möglich. Wir sind dabei, uns in eine ziemliche Sackgasse zu manövrieren, und daß man nicht mehr übers Wochenende nach Mallorca fliegen kann oder zum Shoppen nach London ist unser geringstes Problem. Bei Autos kann man übrigens mit einer relativ geringen Leistungsdichte der Akkus leben. Bei Schiffen ginge das begrenzt (aber da hapert es arg an der Wirtschaftlichkeit), und bei Flugzeugen gehts gar nicht. Die müssen ja oben bleiben, und es macht wenig Sinn, Flugzeuge zu bauen, die im Schneckentempo fliegen und dabei so grad eben ihr eigenes Gewicht tragen können. Technisch gesehen ist Wasserstoff die einzige sichtbare Alternative. Der lässt sich einfach durch Elektrolyse Gewinnen und in Methan überführen (2 CO2 + 3 H2 = CH4 + H2O). Methanturbinen gibt es schon. Wasserstoff selber leidetdagegen ebenfalls wieder an Speicherproblematik (Handhabbarkeit & Energiedichte). Technisch ist der Weg über Methan denkbar. Der Strom für die H2 Elektrolyse kann aus Projekten wie Desertec kommen. Ich vermute aber ein Zusammenbruch des Luftverkehrs (und vieler, vieler anderer Strukturen) ist wahrscheinlicher.

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Atome sind Materie - das einfachste Atom ist das ionisierte Wasserstoffatom - es besteht aus einem einzigen Proton (aka Wasserstoffkern). Einfachste Materieteilchen (Quarks, Protonen) sind eine Weile nach dem Urknall entstanden. Die Prozesse überblickt man ganz gut - die derzeitigen kosmologischen Modelle erklären die Beobachtungen und reichen bis auf eine Millionstel Sekunde an den Urknall heran. Atome im eigentlichen Sinne entstanden erst rund 300.000 Jahre nach dem Urknall. Man spricht von der Entkopplung von Strahlung und Materie. Davor war das Universum ein Chaos aus hochenergetischer Strahlung, die jedes Atom immer wieder auseinandergerissen hat. Erst nachdem sich durch die Ausdehnung des Universums das Strahlungsfeld quasi "verdünnt" hatte, konnten sich stabile Atome (mit Elektronenschalen) und komplexere Elemente bilden. Und: von Gott ist zwischen jetzt und 1/1000000 Sekunde nach dem Urknall keine Spur zu sehen.

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Im Rahmen der Astronomie gibt es ja verschiedene Überlegungen zur Existenz, Anzahl und Entwicklung bewohnbarer und lebentragender extrasolarer Planeten, außerirdischer Zivilisationen und so fort. Hierzu wurden verschiedene Gleichungen aufgestellt - im wesentlichen Summengleichungen bzw. Produkte verschiedener Wahrscheinlichkeitsquotienten. Einer der Faktoren ergibt sich aus der Lebensdauer einer technischen Zivilisation. In diesem Zusammenhang wird die vollständige Selbstvernichtung einer technischen Zivilisation und ihres planetaren Lebensraumes durch außer Kontrolle geratene Technologie als ein "natürlicher" und vergleichsweise wahrscheinlicher Vorgang betrachtet. Es gibt hierzu ein Buch, daß das Thema sehr umfassend abhandelt: "Global Catastrophic Risks", herausgegeben von Nick Bostrom (Professor in Oxford).

Was man unterscheiden sollte ist "natürlich" und naturgesetzlich. Offenbar gehorchen alle Handlungen des Menschen zwangsläufig den (nicht vollständig verstandenen) Naturgesetzen. Die Frage ist aber nicht so sehr was "natürlich" ist, sondern welche Auswirkungen bestimmte Handlungen haben. Der Mensch ist Teil der Natur und ihres Untersystems, der Biosphäre, verhält sich aber so, als sei die Biosphäre von ihm getrennt. Das ist nichts anderes als der berühmte Ast, auf dem man selber sitzt. Wir verpesten den Teich, in dem wir selber schwimmen. Ist Arsen natürlich? Na klar. ist Erdöl natürlich? Sicher. Können wir Erdöl Arsen Suppe trinken? Eher nicht. Hinzu kommt das Thema Komplexität: wir durchblicken die langfristigen Auswirkungen unseres Tuns unvollständig bis gar nicht. Wenn wir im Nebel mit langen Sprüngen durchs Gebirge hüpfen holt uns schnell ein natürlicher Vorgang auf den harten Boden der Wirklichkeit zurück, wenn uns die Gravitation in die Schlucht hinunter zieht.

Plastik mit Bienenhonig zu vergleichen ist zudem eine sehr persönliche Umdefinition des Begriffes "natürlich". Ich zumindest habe noch keinen Menschen gesehen, der ohne technische Hilfe PVC Folie ausscheidet...

Trotzdem wird und wurde mit dem Begriff "natürlich" viel gefährlicher Schindluder getrieben. Sehr schnell wird etwas als "unnatürlich" gebrandmarkt, weil es dem eigenen Glauben oder der eigenen Ideologie widerspricht.

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Der Kollege Klaus Jorke hat es sehr gut beschrieben. Hinzu kommt noch, daß durch das Absinken des erkaltenden Wassers eine Zeitlang Gegenbewegungen (sog. Konvektionsströmungen) auftreten, und durch die Bewegung wird das Wasser am Gefrieren gehindert.

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DIe Antworten sind alle bestenfalls halbherzig - die Frage ist es allerdings auch. Sie ist physikalisch nicht klar gestellt. Geht es um den Unterschied zwischen physikalischem "Flug" und physikalischem "Schweben"? Oder geht es um den technisch definierten Unterschied zwischen "Flug" und "Schwebeflug" (etwa beim Helikopter)? Der physikalische Unterschied Flug/Schweben ist zunächst einmal klar: der Flug ist kein Gleichgewichtszustand - es muß zum Flug Energie zugeführt werden. Das kann durch Antriebe (Propeller, Rotor, Turbine) oder äußere Energie erfolgen (Wind, Thermik, Treibladung eines Geschosses). Einzelheiten lasse ich mal. Ein Schwebezustand ist stabil (im Gleichgewicht), weil die Dichte des schwebenden Objektes identisch ist mit der des umgebenden Mediums (austarierter Taucher, Heißluftballon) ODER weil z.B. durch die Viskosität des Mediums die Reibungskräfte so hoch sind, daß der abwärts wirkende Kraftvektor aufgehoben - oder annähernd aufgehoben - wird. Das ist meist der Fall bei sehr kleinen Teilchen in einer Flüssigkeit, aber auch in Gasen (z.B. Wolken).

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Das Wort "Atheismus" ist ohnedies etwas seltsam. In der Regel ist ein "Ismus" eine Überzeugung, und nicht eine Nicht-Überzeugung. Wenn es für jede Glaubensnegierung einen eigenen Ismus geben würde, dann gäbe es millionen von Ismen. Das durch die Anhängung von "Ismus" entstandene Wort bezeichnet ein Abstraktum, oft ein Glaubenssystem, eine Lehre, eine Ideologie oder eine geistige Strömung in Geschichte, Wissenschaft oder Kunst. Es kann sowohl an Substantive (Alkohol-, Putsch-) angefügt werden als auch an Adjektive (sozial-, extrem-), wodurch dann gleichzeitig neue Adjektive auf die Endung -istisch entstehen. Immer aber ist der Ismus Ausdruck einer Eigenschaft und nicht einer Nicht-Eigenschaft. Das Wort "Theismus" macht so gesehen Sinn, aber Atheismus eher nicht. Es dient bestenfalls der Brandmarkung/Ausgrenzung: "Der ist ein Atheist, ein Ungläubiger, ein ekliger Heide...". Der Glaube an Gott ist aber nicht der menschliche Normalzustand - er ist Resultat einer künstlichen kulturellen Prägung. Der naturgegebene menschliche Normalzustand aber kommt ohne künstliche Glaubenssysteme daher. Wie wäre es also mit "Naturalismus"? Atheisten sind in Wirklichkeit Naturalisten, da sie auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und Fakten die Entstehung der Welt durch natürliche Ursachen und Prozesse (Kosmologie, Evolution) annehmen.

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Ich zitiere einmal den berühmten Schriftsteller Philip K. Dick: "Wirklichkeit ist das, was nicht verschwindet, wenn man aufhört daran zu glauben". Wenn ein Mensch davon ausgeht etwas nicht existierendes würde existieren, so hat dies auf die tatsächliche physische Existenz dieser Sache keinerlei Auswirkung. Deshalb lässt sich diese Frage auch mit Bezug auf die wirkliche Welt nicht beantworten.

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Es ist derzeit schwer zu sagen, ob Raumfahrt á la Science Fiction (insbesondere überlichtschnelle interstellare Raumfahrt) möglich sein wird. Völlig ausgeschlossen scheint das nicht zu sein, und unterlichtschnelle Raumschiffe wie etwa im Film Avatar gezeigt (dort wurden die Passagiere eingefroren für die Lange Reise) sind auch heute bereits prinzipiell technisch denkbar. Derzeit allerdings haben wir nicht einmal mehr die Technik, wieder zum Mond zu fliegen. Das liegt auch daran, daß es keinen Anreiz dafür gibt. Die Menschheit beschäftigt sich ausschließlich mit der Vermehrung von Geld - bemannte Raumfahrt allerdings kostet kurzfristig Unsummen, ohne daß ein direkter Nutzen für Industrie und Banken erkennbar ist. Wenn wir uns Star Trek ansehen, sehen wir vor allem eine Gesellschaft, die ihre Schwerpunkte weg von der Wirtschaft und hin zu Forschung und Selbstverwirklichung verlagert hat. Ob es solche Raumschiffe geben wird, wird also auch davon abhängen, ob das Projekt der Menschheit (oder den Entscheidungsträgern der Menschheit) die Mühe wert ist. Derzeit sieht es nicht so aus.

Ein Buch zum Thema:

http://www.amazon.de/Trek-Science-mit-Warpgeschwindigkeit-Zukunft/dp/3837072959/mindquest

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