Kommt auf den Anfänger an. Wenn er sich den Hund als Statussymbol holt, wird es schief gehen. Das liegt dann aber nicht primär an der Rasse. Wenn er den Hund wegen seines Charakters holt und dementsprechend fordert, kann es durchaus gut gehen. Ich kenne z.B. eine Familie, die sich als Ersthund einen Bullterrier geholt hat und der Hund ist glücklicher, ausgelasteter und besser erzogen als viele Retriever.

Von Onlinekursen würde ich allerdings die Finger lassen und immer eine gute, gewaltfrei arbeitende Hundeschule bevorzugen. Da kann sich der Trainer Hund und Halter live ansehen und dementsprechend Tipps geben.

Das Hauptproblem bei Listenhunden ist, dass sie sich kein Fehlverhalten erlauben dürfen, auch wenn fast immer der Halter Schuld ist. Über einen pöbelnden Labrador regen sich die Leute auf, ein pöbelnder Pitbull wird direkt gemeldet.

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In erster Linie brauchen Hunde, egal welcher Rasse, einen Halter, der Zeit für sie hat. Dazu kommt, dass man, gerade bei solch einem Spezialisten, wie dem Husky, auch noch die Lust und die Möglichkeit haben muss, um ihn rassegerecht auszulasten. Diese Hunde wollen ziehen und nicht nur 2 Stunden stumpf Gassi gehen und ein bisschen "spielen". Und auch Retriever wollen ausgelastet werden.

Wonach hast du die Rassen überhaupt ausgesucht? Sie sind charakterlich wirklich grundverschieden und gerade die nordischen Hunde sind nicht gerade "anfängerfreundlich".

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Die Hundesteuer gehört nun einmal zur Hundehaltung dazu. Momentan zahle ich 30€/Jahr, ich habe aber auch schon 120€ gezahlt. Die Höhe wird von der zuständigen Gemeinde festgelegt. Im Vergleich zu den Kosten, die meine Hündin übers Jahr verteilt verursacht, fällt die Hundesteuer nicht wirklich ins Gewicht. Wer sich das nicht leisten kann, kann sich auch keinen Hund leisten.

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Beide Tiere haben ihre Nachteile. Deshalb sollte man sich für die Art entscheiden, die, auch langfristig, am besten ins eigene Leben passen.

Hund

  • zeitaufwendig
  • kann nicht lange alleine bleiben
  • teuer
  • kann nicht überall mit hin
  • viel Arbeit
  • man muss bei jedem Wetter raus

Katzen

  • Können nicht mitgenommen werden (z.B. im Urlaub)
  • Kitten und Wohnungskatzen müssen mindestens zu zweit gehalten werden
  • man muss sich bei Wohnungskatzen immer neue Beschäftigungsmöglichkeiten überlegen
  • Bei Freigängern ist immer die Gefahr da, dass sie verletzt oder gar nicht mehr nach Hause kommen
  • Eventuelle (halbtote) "Geschenke" bei Freigängern
  • Geruch vom Katzenklo

Ich habe mich bewusst für eine Hündin und zwei Wohnungskatzen entschieden. Keins meiner Tiere ist "besser" als die anderen.

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Wieso knurrt mein Zwergspitz manchmal ohne ersichtlichen Grund aus dem nichts?

Hallo Liebe Community, ich bin neu hier und wollte mal Fragen (Wie man aus dem Titel herausfiltern kann) was es mit unserem Familienhund auf sich hat.

Zu ihm: er ist ziemlich Dickköpfig und stürmisch, also läuft gerne viel herum und ist sehr verspielt. Allerding hat er manchmal ganz seltsame Phasen, welche ich nicht nachvollziehen kann. Ich versuche ihn etwas strenger zu erziehen und er hört auch 80% der Zeit, jedoch liebt meine Mutter ihn und behandelt ihn wie ein baby (Baden kuscheln, immer Loben, immer tragen etc.) selbst wenn er sich schlecht benimmt. Er hört auch nie wenn er in seiner spielphase ist, man sagt er soll zu einem kommen um ihm die Leine anzulegen und er läuft dann immer weg und denkt man spielt fangen mit ihm.

Jetzt zum Problem

Er hat manchmal einfach ausbrüche, vorallem um meine Mutter herum. Wenn man zb ins Wohn zimmer geht (Wo sie oft mit ihm schläft) und er überrascht wird fängt er an wie Wild zu knurren und einen gefühlt anzugreifen, natürlcih macht er nicht wirklich was, also selbst wenn man ihm die hand hinhält beißt er nicht zu, sondern nimmt die finger in den Mund und tut so als ob er beißt (Wie beim spielen), aber er knurrt echt heftig, laut und aggressiv, sodass es offensichtlich kein spiel ist. Also er scheint sie zu beschützen.

Oft auch wenn meine Mutter weg ist und man einfach mit ihm rumsitzt, gerade eben auch, sogar wenn man ihn streichelt passiert das. Er lag neben mir ich habe ihn gestreichelt und er kam zu mir kuschelte sich an mich und es war alles ganz süß und unschuldig, doch 1 min später aus dem nichts sprang er auf und knurrte mich an als ob ich ihm haare ausgezogen hätte. dannach beruhigt er sich immer ziemlich schnell und entschuldigt sich (legt sich an einen und macht die heul geräusche, oder geht in eine unterwürfige position)

Die Frage ist jetzt, ist das normal, hat er aggressionen, oder ist das irgendwie ein "Alphagetue" was man abtrainieren kann, denn es ist ziemlich verwirrend. Wenn er z.B. selbst wenn man nichts macht wie nur am handy sitzen ohne einen mucks von sich zu geben,plötzlich aufspringt und komplett eskaliert.

Ich hoffe jemand kann helfen,

mfg Daniel :)

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Aus der Ferne kann man das Verhalten nicht beurteilen und erst recht keine "Tipps" geben. Bitte sucht euch einen gewaltfrei arbeitenden Trainer, der zu euch nach Hause kommt. (z.B. hier: www.trainieren-statt-dominieren.de) Mit "Alphagetue" hat so ein Verhalten nichts zu tun.

Macht auf gar keinen Fall den Fehler, dem Hund das Knurren "aberziehen" zu wollen! Er kommuniziert mit euch, ihr müsst nur lernen, was er von euch will. Wenn man das weiß, kann man an dem Problem arbeiten. (Schmerzen, Ressourcenverteidigung, Fehlverknüpfungen, Unsicherheit, ...) Wenn man seinen Hund liebevoll konsequent erzieht, muss man ihn auch weder anschreien, noch bestrafen.

Und bitte, besorgt euch eine Schleppleine, wenn euer Hund nicht sicher abrufbar ist. Sonst bringt er sich und andere in Gefahr.

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Costa Rica dürfte zu den nicht gelisteten Drittländern gehören, deshalb wird mindestens noch ein Titer-Test nötig sein. Am besten guckt ihr, ob ihr Kontakt zu Tierschützern herstellen könnt, die in Costa Rica aktiv sind, die euch (gegen eine Spende) helfen können. Die können euch genaue Informationen geben. Oder ihr versucht euer Glück beim deutschem Zoll.

https://www.bmel.de/DE/themen/tiere/haus-und-zootiere/heimtiere-einreiseregelung.html

https://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/Reisen-nach-Deutschland-aus-einem-nicht-eu-Staat/Einschraenkungen/Tiere-und-Pflanzen/Schutz-Tierseuchen/Regelungen-Heimtiere/regelungen-heimtiere.html

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Generell würde ich jedem Anfänger von den nordischen Rassen abraten. Es gibt viele "aktive" Rassen, die eher Fehler verzeihen, auch wenn die Samojeden, von den nordischen Hunden, die ich bisher kennengelernt habe, noch die "einfacheren" waren. Das bezieht sich aber größtenteils auf zwei Hündinnen, die bei erfahrenen Haltern leben und mit denen auch gearbeitet wird. Viele Leute, die einen selbstständigen Hund toll finden, ändern ihre Meinung ganz schnell, wenn der Hund wirklich ständig seine Kommandos hinterfragt und kein/nur wenig Will-to-please-Verhalten zeigt.

Allerdings wird der Züchter euch ausführlich ausgefragt haben, bevor er euch auf die Warteliste gesetzt hat und er wird seine Gründe haben, wenn er euch so einen Hund zutraut.

Der Besuch einer guten, gewaltfrei arbeitende Hundeschule sollte für Hundeanfänger Pflicht sein. Am Anfang kann man Fehler noch korrigieren und unerwünschtes Verhalten relativ leicht umlenken, wenn man wartet, bis sich das Fehlverhalten gefestigt hat, wird es schwierig. Auch eine zu "harte Hand" oder "unfaire" Behandlungen lassen sich die nordischen Rassen meist nicht gefallen.

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Ein gesunder Hund, der hochwertig gefüttert wird, stinkt nicht. Meine Hündin riecht man nicht einmal wirklich, wenn sie nass geworden ist.

Mit Hundeshampoo baden sollte man einen Hund nur, wenn er sich in Aas oder Kot gewälzt hat. Ansonsten reichen eine Bürste und/oder klares Wasser.

Es gibt aber zig Gründe, die gegen die Hundehaltung sprechen und wenn deine Eltern schon Angst vor dem Geruch haben, werden sie von dem ganzem Dreck erst recht nicht begeistert sein. Von der Arbeit, den Kosten und den Einschränkungen will ich gar nicht erst anfangen.

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Warum fragst du die Besitzer nicht einfach? Dann bist du auf der sicheren Seite. Selbst wenn ich keine Handhabe hätte, würde ich einer Person, die die Fotos ohne zumindest zu fragen, veröffentlicht, keine Bilder mehr schicken.

Und was meinst du mit "den einen suchen wir momentan wieder"? Ihr habt den Hund verkauft, fertig. Der Besitzer ist nicht verpflichtet mit euch in Kontakt zu bleiben.

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In einer guten Hundeschule lernt in erster Linie der Halter, nicht der Hund. Deshalb ist eine gewaltfrei arbeitende Hundeschule gerade für Anfänger sehr hilfreich. (Leider darf sich jeder "Hundetrainer" nennen -.-)

Ob man nur den Welpenkurs mitmachen möchte oder mit dem Junghundekurs weitermacht, muss jeder selbst entscheiden. Fast alle Hundeschulen bieten auch Kurse an, um den (älteren) Hund zu fordern (Agility, Obedience, Dogdance, Nasenarbeit, etc.). Da entdecken, im besten Fall, Hund und Halter ein gemeinsames Hobby.

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Und ich will Lamas. Und Minischweine. Und Esel. Bekomme ich aber nicht, weil ich sie nicht artgerecht halten kann bzw. mir die finanziellen Mittel fehlen. Ist halt so.

Du hast dir offensichtlich nicht einmal die Mühe gemacht, zu überlegen, welchen Tieren du theoretisch gerecht werden könntest. Kein Wunder, dass deine Eltern nicht glauben, dass du dich langfristig um dein/e Tier/e kümmern würdest...

Hunde sind extrem anspruchsvolle und zeitintensive Tiere. Katzen müssen als Kitten und Wohnungskatzen mindestens zu zweit gehalten werden. Nager/Kleintiere müssen, bis auf wenige Ausnahmen, in Gruppen gehalten werden und brauchen viel Platz. Das gleiche gilt für Vögel. Terrarien und Aquarien müssen gepflegt werden. Die meisten Tiere sind reine Beobachtungstiere, für die das Rausnehmen (oder gar "kuscheln") großen Stress bedeutet.

Tierarztkosten können schnell im drei- oder sogar vierstelligem Bereich liegen. Besonders, wenn man zu lange wartet. Bei Gruppenhaltung müssen meist alle Tiere behandelt werden, wenn sie sich z.B. Milben eingefangen haben. Mit einem Tier nicht zum Tierarzt zu gehen, weil die Behandlung teurer als eine Neuanschaffung wäre, ist Tierquälerei! Bei der Anschaffung, sowohl bei den Tieren als auch am Käfig/Gehege, darf man auch nicht am falschem Ende sparen. Hochwertiges Futter, Zubehör, Einstreu, etc. wächst auch nicht auf Bäumen. Warum sollten deine Eltern das alles bezahlen?

In der Urlaubsplanung ist man extrem eingeschränkt. Einen Hund kann man im Auto mitnehmen, muss dann aber trotzdem auf vieles verzichten. Für alle anderen Tiere braucht man einen zuverlässigen Sitter oder muss sie in eine Pension geben, die wieder nicht billig ist.

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"Meine" Terrier-Hündin hat den Spitznamen Bartkatze. Sie sieht, besonders wenn sie frisch getrimmt ist, von hinten wirklich wie eine Katze aus. Nur das Gesicht bzw. die Schnauze passt nicht wirklich :D

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Du solltest Mitglied in einem der Rasseclubs werden (www.vdh.de/welpen/zuechter?id=96). Da kannst du Kontakt zu Züchtern aufnehmen (z.B. in Ortsgruppen) und erfährst, wann Ausstellungen und (Neuzüchter-)Seminare sind.

Einfach nur zwei Hunde zu verpaaren, nur weil es nicht verboten ist, hat mit Zucht nichts zu tun.

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