Auf den ersten Blick ein verschraubter Gehäuseboden.

-> Die Vertiefungen am Rande des Gehäusebodens deuten auf einen verschraubten Gehäuseboden hin. Hier wird mit einem Uhrmacherwerkzeug der Gehäuseboden "aufgedreht".

Ein passendes Video findest du hier.

In seltenen Fällen kann es sich allerdings um einen "fake" Gehäuseboden handeln. In dem Fall ist der Gehäuseboden nicht verschraubt, sondern aufgepresst. In dem Fall müsste eine Kerbe am Gehäuseboden zu erkennen sein.

Ein passendes Video findet du hier.

Sobald du die Uhr aufhast, kannst du den Batterietyp auf der Batterie ablesen. Es wird im Prinzip der gleiche Batterietyp, jedoch vom Hersteller Energizer (empfohlen), eingesetzt.

Der Uhrmacher um die Ecke wechselt dir die Batterie für ca. 5,- bis 15,- €.

Gerne Fragen!

U7rmacher

...zur Antwort

Das sollte hier kein Problem sein!

Du siehst ja die zwei Federstege, mit denen das Band am Gehäuse gehalten wird. Theoretisch kannst du die Federstege wieder verwenden.

Ein Nylon-/Nato- Band geht eigentlich "fast" immer, da der Anstoß gerade ist. Lässt sich einfach in der Waschmaschine reinigen.

Preislich das günstigste Uhrenband. Auch wenn es schöne von Fossil gibt, bist du nicht auf ein Original angewiesen!

Trotzdem ist der Bandanstoß (Breite) wichtig!

Bei diesem Band ist sogar Federbesteck dabei, welches du gut verwenden kannst, um das Band zu tauschen.

Hier ein Video, wie man das Band öffnet.

Gerne Fragen!

U7rmacher

...zur Antwort

Würde es so lassen!

Ist dass das Modell MK3898? Ist die Uhr neu erworben?

Letztendlich ist es eine Sache der Garantie. Sowas muss man nachbessern!

ABER: Das Zifferblatt ist größer als der Rückdeckel! Wenn Du Glück hast, kann man das Glas von oben über die Lünette öffnen. Dann das Staubstück herausnehmen und wieder schließen.

-> Das ist aber alles andere als einfach! Schon beim öffnen der Lünette kann man ausrutschen, Kratzer sind vorpgrammiert! Außerdem müsste man die Uhr gleich wieder auf Wasserdichtigkeit prüfen.

Beim Entfernen von Staub auf dem Zifferblatt muss man mit der Lupe arbeiten. Das ist eine undankbare Arbeit. Wenn Du den einen Fussel entfernst, sammelt sich auf der anderen Seite wieder ein neuer...

Ich würde es ehrlich gesagt so lassen! Es sei denn Du hast die Uhr bei einem Händler um die Ecke erworben und er kann direkt helfen. Zurücksenden ist nervig und teuer.

Das Glas ist nur Mineral. Da werden so oder so Kratzer hinzukommen. Da stört der Fussel auch nicht mehr!

Letztendlich ist es nur eine Modeuhr aus dem unteren Preissegment. Bei teureren Marken würde mich das auf jeden Fall mehr stören...

Gerne Fragen!

U7rmacher

...zur Antwort

Es kann sich lohnen.

Diesel gehört zur Fossil-Group. Ersatzteile sind vergleichsweise günstig und einfach zu beziehen für so gut wie alle freien Uhrmacher.

Jetzt ist halt die Frage, wie viele Ersatzteile genau benötigt werden. Unter DZ1893 kann ich derzeit nur eine Digitaluhr finden?

Sofern einfach nur eine neue Krone samt Aufzugswelle benötigt wird, belaufen sich die Kosten etwa auf 20,- bis 40,- €. Dann wird die vormontierte Krone und Aufzugswelle einfach nur reingeschoben.

Vielleicht kann Du mal sehr gute Bilder machen von der Uhr mit Blick in den Tubus?

Wenn jedoch der Aufzugsmechanismus was abbekommen hat und gegebenenfalls ein neues Uhrwerk benötigt wird, fallen die Reparaturkosten natürlich deutlich teurer aus. Aber das wird dir der Uhrmacher sagen können vorher in Form eines KVAs.

Schau einfach mal, ob es bei dir in der Nähe einen Fossil-Store gibt?

Gerne Fragen!

U7rmacher

...zur Antwort

Die Pendelfeder wird in der Wand auf der Schiene im Gehäuses befestigt.

Schau mal bitte in das Gehäuse. Dort müsste sich auf gleicher Höhe eben diese Pendelbefestigung befinden.

Dieses Uhrwerk, meist von der Marke Lenzkirch, wird dann ganz einfach auf die Schiene geschoben. Dabei handelt es sich um einen Regulator.

Auch das Pendel wird nicht am Uhrwerk befestigt. Man erkennt das daran, dass die Ankergabel offen ist.

Schau dir das am besten ganz genau an an der Uhr. Dann fällt es dir bestimmt auf;-)

Gerne Fragen!

U7rmacher

...zur Antwort

Du benötigst eine neue Pendelfeder.

Das Pendel greift in dein Stück der Pendelfeder ein und wird oben mithilfe eines konischen Stiftes am Ankerklioben besfestigt.

Sowas selbst zu bauen ergibt wirklich keinen Sinn. Die eigentlische Feder muss elastisch sein. Die Pendelfederstärke nicht zu dick.

Diese Pendelfedern sind sehr fein, brechen sehr häufig...

Ohne die Pendelfeder kannst Du die Uhr nicht nutzen.

Bei Ebay und Co. findet man viele unter der Suche "Pendelfeder".

Hier hat mal einer eine umfangreich selbst gebaut. Habe da schon die kreativsten Versionen gesehen, mit Rasierklinge, Faden usw. Die kosten ja nicht viel, eventuell kann dir ein Uhrmacher vor Ort dir weiterhelfen und direkt eine einbauen, sollte 20,- € nicht übersteigen...

Gerne Fragen!

U7rmacher

...zur Antwort

Um diese Uhr in Gang zu bekommen, benötigst Du auf jeden Fall eine neue Pendelfeder!

Normalerweise wird die Pendelfeder genau ausgemessen von Lochmitte bis Lochmitte. Doch Dir fehlt ja ein Teil. Dann kann man nur ausprobieren, was passt. Dann neu einregulieren, da sich ja die Länge des Pendels verändert hat...

Sowas findest Du hier.

Die Pendelfeder verbindet Ankerkloben und Pendelzwischenstück und greift dann in die Ankergabel.

Ohne die Pendelfeder kannst Du die Uhr nicht in Betrieb nehmen.

Die Feder, die Du auf der rechten Seite siehst, ist für das Hämmerchen. Die Aufgabe besteht darin, den Abfall des Hammers einfach nur abzufedern, mehr nicht.

Ist übrigens eine Wanduhr mit Schlussscheibenschlagwerk. Das Uhrwerk ist stark verschmutzt und es befindet sich kein Tropfen Öl mehr in den Lagern. Sieht fast so aus, als hätte schon jemand mal was reingesprüht...

Gerne Fragen!

U7rmacher

...zur Antwort

"Tempus Fugit": Zeit vergeht!

Super, hat geklappt mit den Fotos!

Das ist eine Westminster Uhr mit Uhrwerk von Hermle.

  • Mittig unten befindet sich das Laufwerk. Hier aufziehen, damit die Uhr läuft.
  • Links Volle und halber Stundenschlag, rechts Viertelstundenschlag
  • Mit Chime ist das Schlagwerk gemeint und wenn man den Hebel auf silent bewegt, wird das Schlagwerk ausgeschaltet.

⇨ Du kannst also die Uhr ganz normal über alle drei Aufzüge aufziehen und dann einfach das Schlagwerk über diesen Hebel ausschalten.

Das quälende Geräusch ist erst mal ganz normal. Das Schlagwerk arbeitet nach Auslösung und es kommt zu Reibung.

Bitte nicht einfach was rein sprühen! Die Lager müssen gezielt mit einem speziellen uhrenöl abgeölt werden! Das anner Zeugs sorgt kurzfristig für eine Schmierung, jedoch verklebt es die Lagerstellen. Eine komplette Überholung ist dann unumgänglich und dadurch teurer.

Die Uhr sollte 8 Tage nach Vollaufzug mind. laufen. Sollte sie diese Laufzeit nicht erreichen, ist die Uhr entweder nicht weit genug aufgezogen oder eine Überholung rückt näher.

⇨ Dann ist meist kein Öl mehr in den Lagern, die Lager ausgeschlagen und die Zugfedern verklebt.

Das ist aber sehr sehr teuer (450,- €), wobei meist das Uhrwerk gegen ein neues von Hermle ersetzt werden kann für den gleichen Preis.

Gerne Fragen!

U7rmacher

...zur Antwort

Der Abfall ist verstellt.

Handelt es sich um eine mechanische Tisch-Pendeluhr?

Diese Uhren laufen nur in einer bestimmten Lage, ansonsten sind sie verstellt.

Der Abfall ist das gleichmäßige "Tick-Tack" Geräusch, was man hört. Also wenn der Ankerradzahn nach dem "Abfallen" auf den Anker trifft. Der Abfall ist dann genau eingestellt, wenn sich das "Tick-Tack" auf beiden Seiten gleichmäßig anhört. Andernfalls bleibt die Uhr stehen. Man kann den Abfall einstellen.

Versuche Folgendes:

  1. Stelle die Tischuhr ganz genau aus auf einer ebenen Fläche (mit Wasserwaage prüfen!).
  2. Bringe das Pendel in Bewegung und achte auf das Abfall-Geräusch.
  3. Schiebe nun den Anker mit der Ankergabel behutsam in eine Richtung, bis du einen Widerstand bemerkst.
  4. Gehe ganz sanft ein wenig über den Widerstand.
  5. Bringe das Pendel nun wieder ganz normal in Bewegung und achte, ob sich der Abfall zum positiven verändert.
  6. Wiederhole diese Schritte, bis der Abfall gleichmäßig gestellt ist.

Dieser Vorgang wird hier genau erklärt in einem Youtube-Video.

Sofern die Uhr älter ist und sich kein Öl mehr in den Lagern befindet, kann das Stehenbleiben der Uhr auch darin begründet sein, dass eine Wartung nötig ist.

Viel Erfolg!

U7rmacher

...zur Antwort

Diese Uhren findet man eigentlich ganz gut, wenn man "minimalistische Uhr" in der Suche angibt.

Was ist denn dein Preislimit?

Man kann hier getrost weniger Geld ausgeben. "Ticken" tun sie alle dank sekundengenauem Quartzwerk gleich gut.

Das sind dann eher Wegwerfuhren: Diese Uhren sind meist wegen des großen Zifferblattes von vorne eingebaut worden. Sprich, man kann eigentlich nur Batterie wechseln, alles andere wird kompliziert.

Es empfiehlt sich eine Uhr mit unzerkratzbaren Saphirglas, jedoch ist die Uhr dann deutlich teurer. Also im Prinzip so teuer wie Daniel Wellington nur eben mit mehr Qualität;-)

Mein Tipp: Meshband/Milanaise kann man bei vielen Modellen auch ganz einfach nachrüsten.

Skagen und Fossil haben viele Modelle, die im Trend liegen. Gehören beide zur Fossil-Group.

Hier mal eine neue Marke, John Pettersson.

Etwas teurer wäre diese Tissot mit Lederarmband.

Hier mal eine ähnliche Frage zum Thema.

Gerne Fragen!

U7rmacher

...zur Antwort

Die meisten Quartzuhren haben eine 377er Batterie.

Auf dem Rückdeckel befindet sich seitlich eine Kerbe. Hier kann man mit einem scharfen glatten Messer eindrücken und aufklappen.

Das ist eine Uhr aus dem untersten Preissegment. Hier ist meist ein sehr günstiges Uhrwerk von Miyota enthalten.

Die laufen mit einer 377er Batterie. Daher würde ich eine Energizer 377/376 empfehlen.

Ganz genau weisst du es aber, wenn du die Uhr aufmachst. Auf der alten Knopfzelle steht eine Typenbezeichnung drauf. Ansonsten genau ausmessen.

Natürlich kannst du mit der Uhr zum Uhrmacher oder Juwelier gehen. Derzeit ist eine Reparaturannahme und Abgabe erlaubt. Am Besten vorher anrufen. Es fallen Kosten von 5,- bis 12,- € an.

Gerne Fragen!

U7rmacher

...zur Antwort

"Modernere" franz. Pendule um 1900.

Wir haben hier auch wieder eine französische, allerdings etwa später.

Im Prinzip funktionieren beide Uhrwerke deiner Uhren gleich: Schlossscheibe, halb- und volle-Stundenschlag. Beide haben einen Massiv-Haken-Gang.

Allerdings ist die Pendelaufhängung unterschiedlich. Hier wird die Pendellänge mithilfe des Vierkantes auf der Voderseite des Ziffernblattes reguliert und wir haben eine Pendelfeder.

Eine ähnliche Uhr hatte ich auch schon zur Reparatur, was mein Titelbild verrät in meinem Profil.

Die Uhr sieht schon deutlich mehr mitgenommen aus. Man erkennt viel mehr "Patina" ;-) Sehr schön zu erkennen, dass das Zifferblatt komplett intakt ist. Dies sei dem Glas verdankt.

Das Zifferblatt hebt den Wert sicher auf mind. 350,- €.

Alles andere ist ähnlich zur anderen Uhr von dir. Da hat jemand ein gutes Gespür für gute Uhren gehabt.

Gerne Fragen!

U7rmacher

...zur Antwort

Hierbei handelt es sich um eine sehr schöne Portaluhr/Säulenuhr um etwa 1830-1870.

Klassiker aus Frankreich mit franz. Pendulen-Uhrwerk. Hierzu gehört übrigens das goldene Pendel, was mithilfe einer Fadenaufhängung eingehängt wird.

Weißes Marmorgehäuse mit feuervergoldeter Lünette. Emaille-Zifferblatt. Alabaster ist ja im Vergleich zu Marmor "weicher" und fast milchig/durchsichtig. Lässt sich dadurch leichter schnitzen.

Diese Uhren gibt es in großer Stückzahl. Es gibt unzählige Modelle und Variationen An Details kann man dann das Alter dann weiter eingrenzen. Trotzdem sehr solide Uhrwerke...

Die Uhr wurde auch schon mal repariert, was man an der Signatur am Rand auf der Rückseite erkennen kann. Selten steht ein Reparaturdatum dabei.

Zustand: Sehr guter Zustand. Die Lager sind sauber, sehen nicht ausgeschlagen aus. Egal was dran sein sollte, Ersatzteile gibt es genug.

Klar kann man die Uhren mal zu einem Sachverständigen bringen. Der will aber meist Geld für seine Auskunft. Ein Uhrmacher, der auf die Reparatur auf Großuhren spezialisiert ist, gibt gerne eine Auskunft. Sich vorher hier zu erkundigen ist immer eine gute Idee, da kostenfrei und wenig Aufwand.

Ich würde den Wert so ungesehen bei mind. 450,- € sehen.

Gerne Fragen!

U7rmacher

...zur Antwort

Der Kuckuck spinnt!

Das kann letztendlich viele Urachen haben.

Deine Uhr hat ein Rechenschlagwerk. Die Reihefolge der Schläge ist hier vorgegeben. Das Schlagwerk kann nicht, wie bei einem Schlagwerk mit Schulssscheibe, durch zu schnelles Vorstellen der Zeiger verstellt werden.

Kurz vor Auslösung fällt der Rechen entsprechend der Anzahl der Schläge/Vertiefungen auf der Stundenstaffel ab.

Aus irgendeinem Grund stimmt die Schlagfolge nicht mehr überein. Versuche folgendes:

  • Man kann den Stundenzeiger vorsichtig versetzen, entsprechend der Anzahl der Stunden.

Jedoch schlägt die Uhr ja auch zum Teil richtig:

  • Der Rechen hängt/streift/ist verbogen irgendwo, kann nach 3 Uhr nicht weiter abfallen. Uhr wurde mal rückwerts gestellt?
  • Der Schöpfer ist verstellt, kann den Rechen nicht weiter befördern.
  • Stundenstaffel ist falsch befestigt. Zeigerbefestigung kontrollieren!

Der Rechen muss immer "mittig" auf die Aussparung der Stundenstaffel fallen. Wenn das nicht der Fall ist, ist die Stundenzahl-Reihenfolge nicht richtig.

Um da was machen zu können, musst du an die Vorderseite des Uhrwerkes kommen.

Das wird schwierig, nicht selten muss das Uhrwerk hierfür aus dem Gehäuse ausgebaut werden.

Probiere folgendes:

  1. Minutenzeiger lösen.
  2. Stundenzeiger lösen.
  3. Stundenroh leicht vorziehen und um einen mm nach links oder rechts verstzen. Danach kontrollieren, ansonsten Schritte wiederholen!

Gerne Fragen!

U7rmacher

...zur Antwort

Das ist der sogenannte "Abfall" bei mechanischen Wanduhren.

→ Und das ist die Bezeichnung für das "Tick-Tack"-Geräusch.

Das Räderwerk befördert die Kraft der Zugfeder über die Zahnräder bis hoch zur Hemmung. Das Ankerrad trifft mit seinen Ankerradzähnen auf, entweder Ruhe- oder Hebefläche des Ankers.

Das Aufschlagen erzeugt das typische "Tick". Danach kommt "Tack", wenn das Pendel nach dem Ausschwingen in die andere Richtung schwingt. Der Vorgang wiederholt sich. Jedoch nicht im Sekundentakt.

Bei Quartzuhren ist es ähnlich, wobei sich das Räderwerk nicht ständig unter Kraft steht. Erst wenn der Impuls vom Rotor kommt, bewegt sich das Räderwerk um einen festgelegten Schritt (1x/Sekunde) weiter.

Gerne Fragen!

U7rmacher

...zur Antwort

Ich glaube Invicta wird nur von Leuten gehasst, die eine echte Rolex tragen.

Diese sehen, dass man eine Uhr im gleichen Design auch für einen Bruchteil des Preises bekommt.

Und trotzdem sind Invicta Uhren keine Fälschung in dem Sinne...

Das Problem bei Invicta Uhren ist eigentlich hausgemacht. Diese Uhren sind derart günstig, dass sich eine Reparatur nie lohnt.

Demnach gibt es auch keinen guten Ersatzteilservice. Warum auch? Das wurde jedoch trotzdem sehr häufig von Kunden bei uns bemängelt. In jedem Fall musste die Uhr neu gekauft werden.

  • Oft kamen Reklamation in Hinblick auf die Wasserdichtigkeit bei fast neuen Uhren. Die Wasserdichtigkeit von 10 bar war nicht gegeben.

Hier wird einfach nicht zuverlässig gearbeitet. Daher würde ich mich nie auf die 10 bar verlassen.

  • Weiteres Problem stellt die Ganggenauigkeit dar. Die Uhren laufen meist ab Werk nicht 100 prozentig. Ein Uhrmacher reguliert diese Uhr ungern ein.
  • Die Lünette fällt ab und wieder kommen wir zum Ersatzteilproblem.

Fazit: Unschlagbar im Preis, wenn es um ein Rolex-Immitat geht. Ich würde die Uhr jedoch nicht tragen wollen aufgrund des Designs. Dann lieber was von Seiko für ein wenig mehr und ich habe alles aus einer Hand... Sie Uhrwerke bei Invicta stammen von Seiko.

Trotzdem sprechen sehr viele Kunden sich für den Kauf einer Invicta Uhr aus und sind zufrieden.

Gerne Fragen!

U7rmacher

...zur Antwort

Darauf solltest Du achten:

Eine Taucheruhr zeichnet sich meist durch eine verschraubte Krone und einen verschraubten Gehäuseboden aus. Das Glas sollte zudem etwas dicker sein. Kautschuk- oder Metallarmband empfehlen sich. So wenig Drücker wie möglich. Quartzuhren sind dabei sehr viel genauer als mechanische Automatikuhren. In dem Preissegment macht auch nur das erstere Sinn.

Letztendlich kommt es darauf an, ob Du wirklich mit der Uhr tauchen gehen möchtest?

⇨ Erst Uhren mit einer Wasserdichtigkeitsklassifizierung ab 20 bar sind tendenziell zum Tauchen geeignet.

Das Problem, was es in dieser Preisklasse gibt, dass Uhren sich Taucheruhren nennen, eine Klassifizierung von 20 bar haben, jedoch die Materialien so billig sind, dass die Taucheruhreigenschaft nicht lange erhalten bleibt.

Letztendlich kann man da nur sicher sein, indem man die Uhr jährlich einem Wasserdichtigkeitstest unterzieht. Ein Uhrmacher kann nur bis 9,9 bar testen, alles andere muss eingeschickt.

Fazit: Man findet Uhren in dem Preissegment, die für Schwimmen und Schnorcheln geeignet sind. Bei tieferen Vorhaben lohnt sich der Aufpreis.

Meine Vorschläge:

Bester Preis Solide, Metall

Multifunktion Durch Licht besser ablesbar

Professionelle Taucheruhr, jedoch nur bis 10 bar

Gerne Fragen!

U7rmacher

...zur Antwort

Ein 30-Tage-Läufer!

⇨ Hierbei handelt es sich um eine Wanduhr um 1950/60. Der Uhrenhersteller ist mir völlig unbekannt. Die Uhr taucht auf diversen Auktionsseiten auf mit weltweiten Standorten.

Auf einer konnte ich das Uhrwerk besser erkennen.

Letztlich ist es leider nichts Hochwertiges in dem Sinne. Das sind hauchdünne Platinen, ähnlich wie bei Kuckucksuhren. Ein Massenprodukt.

Die enorme Gangdauer wird u. A. damit erreicht, dass die Zugfedern sehr lang sind. (Links ist übrigens fürs Laufwerk, rechts für Schlagwerk. Rechts nicht aufziehen bewirkt, dass das Schlagwerk nach Ablauf der Zugfeder verstummt) Man erkennt sehr deutlich auf dem einen Bild, dass die Zugfeder auch keine Gehäusewand haben. Sowas kenne ich von amerikanischen Uhrwerken.

Normale mechanische Wanduhren laufen mit Zugfeder ja nur 30 Stunden. Erst durch Beisatzräder wird die Laufzeit auf etwa 10 Tage maximiert.

Alles darüber hinaus wird schwierig: Die Uhr soll ja so genau gehen wie möglich.

Zugfedern haben allerdings das Problem, das sie bei Vollaufzug mehr Kraft abgeben, als wenn die Zugfeder schon an Kraft abgebaut hat.

Heißt, dass die Uhr anfangs mehr "vor" geht und später immer mehr "nach".

Das Regulieren wird bei einer 30-Tage laufenden Uhr noch schwieriger!

Die Uhr wird über die unter der Pendellinse befindlichen Schraube reguliert. Das erfordert viel Übung und Du solltest so wenig wie möglich Veränderungen an der Pendellänge vornehmen!

  • Uhr ganz aufziehen.
  • Pendelschraube rechtsherum drehen, Pendel geht nach oben und wird schneller = Uhr geht vor.
  • Pendelschraube linksherum drehen, Pendel geht nach unten und wird langsamer = Uhr geht nach.
  • Maximal eine halbe Umdrehung!
  • Ein Gangprotokoll schreiben. Nach Vollaufzug die Uhr jeden Tag zur gleichen Zeit regulieren und genau aufschreiben, wie sich die Gangdifferenz verhält.

Letztendlich wird man diese Uhr nie hundert Prozent einregulieren können.

Man kann aber die Uhr in einem kürzeren Zeitraum nutzen. Wenn Du die Uhr jeden Montag aufziehst, ist es leichter, sie in diesem Zeitraum einregulieren zu können...

Gerne Fragen!

U7rmacher

...zur Antwort

Das Gangverhalten von -14 Sek./Woche ist ein sehr guter Wert für eine Armbanduhr im unteren Preissegment!

Deine Uhr hat ja das altbewährte 7S26 inne. Wie konntest Du ohne Sekundenstopp die Zeit so gut messen?

Eine Armbanduhr läuft nicht auf allen Lagen gleich. Die Uhr wird idealerweise so reguliert, dass bei der Position "Zifferblatt oben" minimal "vor" geht (Im Sekundenbereich).

⇨ Das ist die Position am Handgelenk, die wir in der Praxis am häufigsten vorfinden. Am Computer, bei der Arbeit, Autofahren, Fahrradfahren etc. Heißt, wenn Du die Uhr abends ablegst, dann am besten mit Zifferblatt nach oben.

Letztendlich kommt es aber darauf an, wie die Uhr ab Werk einreguliert worden ist. Es kann gut sein, dass diese Position bei Dir zu einem Nachgehen führt.

Am besten führst Du mal ein sehr detailliertes Gangprotokoll, in dem Du notierst:

  • Uhr genau stellen, oder eben mit Deiner Uhr so gut es geht.
  • Gangdifferenz auf genau 24 Stunden (Auch der Uhrmacher prüft den Gang mit der Zeitwaage auf 24 Stunden).
  • Trageverhalten dazu schreiben (Wie viel am Tag bewegt?).

Letztendlich hat der Gang einer Uhr auch mit dem Trageverhalten was zu tun. Die Zugfeder wird durch Bewegung aufgezogen. Die Kraft der Zugfeder ist dabei nicht immer gleich. Je mehr die Uhr am Tag bewegt wird, desto mehr ist die Zugfeder aufgezogen und desto mehr "vor" geht sie. In Deinem Fall kann es sein, dass Du Dich zu wenig bewegt hast.

Die Gangreserve liegt bei Deinem Uhrwerk bei 41 Stunden und ist nur ganz aufgebaut, wenn Du Dich mind. 8 Stunden am Tag bewegt hast.

Mit Japanisch typischen 21.600 Halbschwingungen/Stunde ist das Uhrwerk zudem nicht so gewappnet gegen äußere Einwirkungen (Stöße) wie Schnellschwinger aus der Schweiz= beeinflusst die Ganggenauigkeit.

Es gibt kein Anlass zur Sorge, aber Du kannst ja die Uhr mal zum Uhrmacher bringen. Er kann die Uhr auf die Gangwaage legen und die verschiedenen Lagen mal testen.

Gerne Fragen!

U7rmacher

...zur Antwort