Was haltet ihr von der Europa League und der neu geschaffenen Conference League?

Hierzu ein Glückwunsch an die Unioner für den 4:0-Hinspielsieg in der Conference League. Muss ich als Herthaner neidlos anerkennen für diese atemberaubende Leistung nach Aufstieg und problemlosem Klassenerhalt.

Wie findet ihr die Europa League? Eine billige, überflüssige und niedrigere "Kopie" der Champions League oder eine gute Möglichkeit für kleinere Mannschaften, sich in Europa zu beweisen?

Und was haltet ihr von der Conference League, die gerade als dritter europäischer Pokalwettbewerb eingeführt wurde? Auch eine tolle Möglichkeit oder habt ihr - wie Max Kruse es noch vor einigen Monaten gesagt hatte - "keinen Bock" darauf?

Ich selber finde, Teilnahmen an europäischen Pokalwettbewerben sollten etwas exotisches und besonderes sein, wo nur die besten Mannschaften dabei sein können, die Champions League ist da ein perfekter Wettbewerb. Die Europa League ist eben noch eine zweite niedrigere Variante, wo eben die Mannschaften mitmachen, für die es nicht für die Meisterschaft gereicht hat oder die eine überraschend gute Saison gespielt haben und sich am Ende der Saison auf einem besseren Tabellenplatz befinden als vorher gedacht.

Die Conference League halte ich für etwas überzogen und unnötig, da man dort überwiegend Mannschaften spielen sieht, die man nicht so gut oder gar nicht kennt und sie daher wohl wenig Beachtung finden wird.

Ich finde die Europa League und die Conference League gut. 45%
Ich finde beide Turniere nicht so gut. 45%
Andere Antwort 9%
Ich finde nur die Europa League gut/schlecht. 0%
Ich finde nur die Conference League gut/schlecht. 0%
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Sollte man Sport mit Politik vermischen?

Die olympischen Spiele 1936 in Berlin, die Fußball-WM 1978 in Argentiniens Diktatur und nun auch bei den letzten beiden Fußball-Weltmeisterschaften ging es immer mehr um Politik.

Und nun bei der jetzigen EM knien sich die Spieler einiger Nationalmannschaften vor dem Anpfiff in Anlehnung der "Black lives matter"-Bewegung nieder, auch die Schiedsrichter. Wie findet ihr das? Sollte man den Sport bzw. den Fußball als Plattform nutzen, um politische Themen zu behandeln und Zeichen zu setzen?

Ich selber finde, dass man mal hier und da ruhig Zeichen setzen kann. Aber mittlerweile scheint es doch etwas übertrieben. Gerade in der Bundesliga wird an fast jedem Spieltag gegen Schwulenfeindlichkeit und für Toleranz geworben. Irgendwann ist auch mal gut. Was aber nicht heißt, dass ich schwulenfeindlich oder intolerant sei, aber natürlich wird es mal wieder ein paar spezielle Leute geben, die mir das vorwerfen, auch wenn ich mich noch so gut erkläre, wie es nur geht.

Und auch wenn der Tod von George Floyd sehr brutal und sehr furchtbar war. Das war ganz klar Mord eines Polizisten in Uniform und ich bin auch gegen Polizeigewalt, auch wenn meistens die Demonstranten den ersten Stein werfen, im wahrsten Sinne des Wortes. Aber warum wird um einen Kriminellen getrauert? Klar geht es um die Geste und da es (leider wieder mal) ein Farbiger war, der getötet wurde, waren die darauffolgenden Demonstrationen umso heftiger. Und diesmal wird es eine Verurteilung gegen die Verantwortlichen geben und keinen Freispruch wie z.B. bei Freddie Gray vor einigen Jahren. Aber es gibt Berichte, dass George Floyd ein Drogenabhängiger war und gefälschte Banknoten bei sich hatte. Außerdem soll er Drogen an Kinder verkauft und einer schwangeren Frau zur Drohung eine Pistole auf den Bauch gesetzt haben.

Wie findet ihr die Hinknien-Geste? Gehören für euch Politik und Sport zusammen?

Nein 86%
Ja 14%
Andere Antwort 0%
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