Hallo :) Zum Thema Reitbeteiligungskosten gibts eine ganz einfach Formel: Die gesamten kosten die das Pferd verursacht durch 30 (so werden die Kosten auf einen Tag runtergerechnet) und das mal die Anzahl der Tage an denen die Reitbeteiligung kommt. Natürlich kommt es auch noch maßgeblich auf den Ausbildungsstand des Pferdes an. Aber das ist so ein guter Richtwert. Ich lese hier von vielen, dass sie sehr wenig bezahlen was mich wundert. Denn man lässt ja nicht jemanden für kein Geld auf sein Pferd, es sei denn es ist eine Notsituation und man braucht dringend jemanden der sich kümmert. In aller Regel (so auch bei mir) überlegt sich der Besitzer aus zwei Gründen eine RB 'anzuschaffen' : der zeitlichen Entlastung und der finanziellen Entlastung.

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Hey weiß nicht ob du immer noch suchst, wenn ja dann guck doch mal bei meiner Seite bzw. bei meiner Frage vorbei! :) http://www.gutefrage.net/frage/biete-reitbeteiligung-im-raum-mettmann-obschwarzbach-40822

Lg :)

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Hallo :)

Ich bin selber Pferdebesitzerin und war, leider erfolglos, auf der Suche nach einer RB. Was mir und ich denke auch vielen anderen Besitzerinnen sehr wichtig ist wäre:

  1. Dass du Interesse am Pferd zeigst, also streicheln, Besitzerin nach Informationen über das Pferd fragen...
  2. Dass du dich beim Vorreiten durchaus durchsetzt, allerdings nicht indem du es verprügelst oder unfair wirst. Versuch am Anfang nicht direkt das schwierigste! Reite abwechslungsreiche Bahnfiguren und mach das wobei du dich sicher fühlst! Die Besitzerin wird keine S-Lektionen von dir verlangen ;)
  3. Dass du zuhörst, und ihr dass Gefühl gibst, dass du die Sachen die sie dir erklärt auch genauso befolgen wirst! Du kannst wenn dir etwas nicht klar ist immer gerne fragen, das ist nicht nervend sondern eher das gegenteilige, es zeigt dass du die Entscheidungen der Besitzerin respektierst und dich sowohl für das Pferd als auch für die Besitzerin interessierst!
  4. Fast das wichtigste: sei ehrlich und erzähl keine Sachen die nicht stimmen. Besser du bist Anfangs bescheidener und die Besitzerin hat geringere Erwartungen, es klappt dann aber sehr gut und du kannst richtig Punkten, als dass du ihr im wahrsten Sinne was vom Pferd erzählst und sagst du könntest bis M reiten und beim Vorreiten kriegst du keinen Zirkel hin (Übertrieben gesagt!!)

Ich würde sie eher nicht bei Whatsapp anschreiben das könnte sie etwas nerven. :)

Ich wünsche dir ganz viel Glück und mach dir nicht so einen großen Kopf!

Viel spaß :)

LG

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Ich weiß ja nicht wie du sonst mit diesem Pferd umgehst, aber mit drücken und schieben erreichst du bei Pferden generell nichts! Denn sobald du dich gegen sie lehnst wissen sie, wie leicht du bist und wie wenig du ihren 500kg anhaben kannst! Also man schiebt kein Pferd. Wenn es dir auf dem Fuß steht fängst du doch auch nicht an zu schieben. da Gibts nen kurzen klaps gegen die schulter und der Huf ist vom Fuß. Ich bin der Meinung, dass eines der wichtigsten Dinge die ein Pferd beherrschen muss ist, auf das auflegen der Hand im Genick den Kopf bis auf den Boden zu senken. Das trainierst du indem du mit Daumen ,zeigefinger und Mittelfinger im Genick auflegst. Am Anfang fast ohne das Pferd zu berühren. du erhöhst den Druck ganz langsam und sobald das Pferd auch nur minimal mit dem Kopf nach unten weicht, nimmst du deine Hand weg und lobst es. Du wirst merken dass es ganz schnell versteht was du willst und auch wenn er versucht sich deiner Hand zu entziehen übst du weiter konstant Druck aus. Irgendwann wird dein Pferd wenn du nur die Hand auf sein Genick legst seine Nase nach unten nehmen. So wird auch das Auftrensen leichter! Doch wie hier schon mehrmals geschrieben wurde, scheint es auch mir nicht so dass dein Pferd bereit für das Reiten zu sein. Denn wenn man sein Pferd schon mit Gewalt unter Sattel und Trense bringen muss, kann das Reiten nicht entspannt und mit guter Laune beginnen. Ich hätte nochmal eine Frage: Zeigt er das gleiche Verhalten auch beim Halftern oder da nich? Denn dann hätte er nur ein Problem mit der Trense, d.h. du könntest dich mit einem Knotenhalfter an die Bodenarbeit begeben um erst mal vom Boden aus dein Pferd zu "arbeiten". Denn für ein junges Pferd ist nicht unbedingt körperlich Arbeit am wichtigsten. Junge Pferde und Pferde allgemein wollen auch im Kopf gefordert werden.

Viel Glück! Lg Stella0503

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Also abgesehen von den Stallkosten die sehr stark Variieren können (100-600euro, alles ist möglich), musst du natürlich die Ausrüstung bezahlen was schon mal schnell an die 2000 euro werden können. Aber du fragst ja nach den Kosten für die Pflege. Mir ist nicht ganz klar was du damit meinst, denn dein Pferd musst du jeden Tag selber putzen, versorgen usw. da kommen für dich keine Kosten auf. Ich denke du meinst das Drumherum.. Also für den Hufschmied musst du alle 4-6 Wochen 20-40 euro einplanen. Dann der Tierarzt für den alles halbe Jahr für die Impfung ein Betrag von um die 100euro fällig wird und natürlich Futter. Wenn du dein Pferd auf die Weide stellst, braucht es wenig bis gar kein Kraftfutter also höchstens alle zwei monate 25 euro. Wenn du dein Pferd in eine Box stellst brauch es schon wesentlich mehr und Energiereicheres Futter also in etwa 30 euro im Monat. Du brauchst für die Pflege noch ein paar Gebrauchsgegenstände wie Huffett (ca. 7euro) das hält aber ewig. Dann so etwa alle zwei Monate einen Salzleckstein für ca. 8-11 euro. Du brauchst außerdem Mähnenspray und shampoo was aber nicht mehr als jeweils 10 euro kostet. Ich denke jetzt habe ich so in etwa alle Kostenpunkte aufgezählt! Hoffe ich konnte dir weiterhelfen!

Lg Stella0305 :)

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Ich hab mich jetzt schon länger mit dem Thema RB für mein Pferd auseinandergesetzt und ich denke, dass es immer darauf ankommt was das Pferd und der Stall die bietet. Ich würde , da meine Stute noch ziemlich jung und sensibel ist, auf jeden Fall erwarten, dass der jenige sicher im Umgang mit Pferden ist, auch in schwierigen Situationen die Ruhe bewahrt und vorallem eins Geduld hat. Natürlich kann ich keinen auf mein Pferd lassen der sich nur mit Mühe und Not im Sattel halten kann, und da mein Pferd schon ziemlich anspruchsvoll ist müsste sie schon relativ "gut" reiten können, wobei man "gut" unterschiedlich einordnen kann. Für die einen ist "gut" wenn diejenige einen guten Sitz und eine gute Hilfengebung hat, für den anderen ist "gut" wenn diejenige bis mindestens M reiten kann. Ich zum Beispiel halte nicht nur das reiterliche Können, sondern den generellen Umgangston mit meinem Pferd für wichtig, denn da kann jemand noch so gut reiten können, wenn er einen groben Umgang mit Pferden pflegt hat er bei mir keine Chance. Natürlich sollte meine Reitbeteiligung ein paar Kentnisse in Bodenarbeit haben, wenn nicht könnte man sich das mit viel Spaß auch zusammen aneignen. Es sollte natürlich nicht aufs Geld ankommen, ich bin aber der Meinung, dass wen man ein "gutes" Pferd in einer riesigen Anlage mit allem Zipp und Zapp stehen hat, die Reitbeteilung doch etwas mehr bezahlen muss als wenn man ein älteres Pferd auf einer Wiese ohne Platz und Halle stehen habe. Oft kommen dann Leute die sagen: "Ja aber wir haben doch so wenig Geld" . Ja, aber meine Eltern die mir das zur Zeit ( ich bin 15) noch ermöglichen müssen für ihr Geld auch hart arbeiten gehen. Und dann meinen manche, dass es selbstverständlich ist, zwei Hallen, einen Springplatz, einen normalen Platz, ein Round Pen und ein Pferd was sich zwar noch in der Ausbildungsphase befindet, doch schon einiges kann, zu haben. Und haben dann noch immer was zu meckern obwohl sie im Endeffekt nur 25 euro zahlen wollen. Doch ich persönlich bin bereit, für jemanden der wirklich gut mit meinem Pferd umgeht und auch beim Reiten gut mit ihr klar kommt und der auch mir gegenüber freundlich ist das Geld Geld sein zu lassen und eben nicht den eigentlich angemessenen preis zu verlangen. (:

Lg und viel Erfolg beim Suchen!

Stella0503

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Also ich würd einen kleinen Hocker oder etwas, was auf jeden Fall stabil steht nehmen und von da aus aufs Pferd steigen. Wenn du jedoch irgendwann einmal auch ohne hocker auf dein Pferd kommen willst hilft nur üben! Dazu bittest du, wenn dein Pferd nicht sicher stehen bleibt, am besten jemanden der dein Pferd gut festhält und übst.

Viel Spaß und Glück beim Üben! Lg Stella0305

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Hallo Lena, Ich bin 14 und habe seit einem Jahr ein eigenes Pferd. Meine Eltern bezahlen Stallmiete, tierarzt und Hufschmied. Futter und alles was sonst noch dazu kommt (Putzzeug, decken, Halfter usw.) muss ich selber bezahlen. Die Idee zu warten bis du alles selber bezahlen kannst finde ich gut! Denn dann bist du unabhängig und musst kein schlechtes gewissen haben wenn die Tierärztlichenkosten mal höher werden. Meine Stute war zum Beispiel letztens krank und der tierarzt musste 4mal kommen. Die Rechnung wurde dementsprechend hoch und ich hab ein ziemlich schlechtes gewissen. Deshalb finde ich es gut so lange warten bis du alles selber finanzieren kannst!

Liebe Grüße Anna (:

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