Was haltet ihr von Gott und der katholischen Kirche

Wieso glauben Menschen an Gott und wieso leben Menschen nach den Regeln der katholischen Kirche? Sagt mir eure Meinung

Hier ein kleiner Kommentar, den ich mal dazu verfasst habe:

Ich persönlich bin da der Meinung, dass die Menschen nur an Gott glauben, weil sie so erzogen wurden. Vor allem durch die hohe Machtstellung und den Einfluss der Kirche im Mittelalter hat sich der Glaube an Gott in der abendländischen Welt festgesetzt. Die Kirche konnte nur so lange bestehen wie sie die Menschen durch ihre Unwissenheit und auch durch ihre Brutalität dazu gezwungen hat, an sie zu glauben, weshalb die Kirche in der Neuzeit an Existenz verliert. Irgendwann in der Zukunft wird es garkeine Kirche mehr geben und alle Menschen werden Atheisten sein.

Man kann ja gerne an eine höhere Macht glauben solange man das aus freiem Willen tut und es nicht von seinen Eltern oder irgendeinem Priester beigebracht (oder sogar eingeprügelt) bekommen hat.

Menschen haben sich nur einen Gott bzw. eine höhere Macht ausgedacht, weil sie für bestimmte Dinge wie z.B. Naturphänomene, Gefühle wie Liebe und Trauer oder den Tod von Mitmenschen keine Erklärung hatten. Wie soll denn auch ein Steinzeitmensch verstehen, dass ein Blitz durch elektrische Entladungen in den Wolken entsteht oder warum die letzte Ernte ertraglos war. Er hat dann eben einfach geglaubt, dass irgendein höheres Wesen wütend auf ihn war und schon war sein Weltbild wieder komplett

Ich halte es einfach nur für dumm und auch für sehr stur, dass es heute noch Menschen gibt, die trotz des großen Fortschritts der Wissenschaft, durch den man Gott heute zu 100 % widerlegen kann, an Gott glauben und nach den dummen wie unlogischen Vorschriften der katholischen Kirche leben.

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Abstand.

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Wieviele Engel auf einer Nadelspitze Platz haben

von Robert Gernhardt

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Die bekannte Streitfrage der Scholastiker, wieviele Engel auf einer Nadelspitze Plkatz haben, erregte die Gemüter der Pariser Theologen so sehr, daß sich der Dekan 1289 zu einem damals ungewöhnlichen Schritt entschloß.

Des Streites der drei sich befehdenden Gruppen müde, lud er sie am ersten Sonntag nach Trinitatis in die Aula der Universität ein.

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"Wieviele Engel haben nach Euerer Meinung Platz auf einer Nadelspitze?" fragte er Le Varlin, den Sprecher der ersten Gruppe.

"Kein einziger", antwortete dieser,"die ätherische Beschaffenheit dieser Wesen..."

"Das wissen wir", unterbrach ihn der Dekan und sah Grandgouche, den Sprecher der zweiten Gruppe an. "Was meinen Sie?"

"Natürlich 150", entgegnete dieser, "wer sich nur etwas in den Schriften des Thomas von Aquin..."

"Danke", sagte der Dekan und wandte sich an Bateux, den Verfechter des dritten Standpunktes.

"Jeder", sagte dieser zornig, "der nur etwas Verstand hat, wird wissen, daß es unzählige sind. Diese immateriellen Geschöpfe..."

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"Gut", sagte der Dekan laut,"wir kennen nun ihre Meinungen.Jetzt passen Sie mal auf."

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Er griff in seine Tasche, holte eine Nadel heraus und steckte sie mit dem stumpfen Ende in eine Tischritze. Darauf faltete er seine Hände, und nach kurzer Zeit kamen einige Engel in den Raum geschwebt.

Sie kreisten eine Weile über der Nadel, dann setzte sich erst einer darauf, nach einigem Zögern ein zweiter, schließlich ein dritter. Ein vierter Engel versuchte es , er rutschte aus und fiel auf den Tisch. Er versuchte es ein zweites Mal, wieder mißlang es, die Nadel bot keinen weiteren Platz mehr. Die Engel blieben eine Weile, dann verließen sie lautlos die Aula.

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"Bitteschön", sagte der Dekan nach einer Pause,"es sind drei Engel, keiner mehr und keiner weniger. Und jetzt beendet den Streit."

Die Sprecher der Parteien schwiegen einen Moment.

"Das waren aber merkwürdige Engel", sagte Le Varlin schließlich.

"Sie waren viel zu groß", sagte Grandgouche. "Jeder, der etwas von Engeln versteht", sagte Batteux, "wird wissen, daß das keine waren, da ihre immaterielle Substanz es ermöglicht, daß unzählige auf einer Nadelspitze Platz haben."

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"150", meinte Grandgouche.

"Keiner", sagte Le Varlin fest.

"Aber meine Herren", rief der Dekan,"nun ist doch bewiesen..."

"Bewiesen ist nur eines", sagten die Sprecher aus einem Munde,"daß das keine Engel waren." Und da sie sich das erste Mal in ihrem Leben einig waren, marschierten sie schnurstracks zum Großinquisitor, dem der Dekan schon lange ein Dorn im Auge war.

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Am zweiten Sonntag nach Trinitatis sah man denn auch den schönsten Scheiterhaufen, der je vor Notre Dame gebrannt hatte.

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Seeehr gefährlich!

Solipsist verlinkt auf den Solipsismus, um zu erklären, dass der Solipsist nicht des Bobs, sondern allenfalls er des Solipsisten Einbildung ist:

http://de.wikipedia.org/wiki/Solipsismus

Ist das jetzt ein durch Null geteiltes, reziprokes Fraktal?

Wenn da mal kein Schwarzes Loch inkl. Raum-Zeit-Beben entsteht wenn ich das jetzt einstelle! :)

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"und wenn wir von den affen abstammen wieso gibt es dann immer noch affen?"

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Und wenn Europäer den amerikanischen Kontinent entdeckt und kolonalisiert haben, wieso gibt es dann immer noch Europäer?

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Die Entstehung der Zahl klärte der Autor Douglas Adams in einem Usenet-Beitrag 1993 auf. Auf die Frage, warum die Antwort „42“ sei, schrieb er:

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“The answer to this is very simple. It was a joke. It had to be a number, an ordinary, smallish number, and I chose that one. Binary representations, base thirteen, Tibetan monks are all complete nonsense. I sat at my desk, stared into the garden and thought '42 will do'. I typed it out. End of story.”

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„Die Antwort darauf ist ganz einfach. Es war ein Scherz. Es musste eine Zahl sein, eine gewöhnliche, relativ niedrige Zahl, und ich entschied mich für diese. Binäre Darstellungen, Basis 13, Tibetische Mönche, das ist alles kompletter Unsinn. Ich saß an meinem Schreibtisch, blickte in den Garten hinaus und dachte ‚42 wird gehen‘. Ich schrieb es hin. Ende der Geschichte.“

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Mich begeistert immer wieder zu hören, jemand sei im früheren Leben ein Fürst, oder König etc. gewesen.

Nie is mal wer dabei der sagt er sei im früheren Leben ein permanent alkoholisierter Trottel und Prolet gewesen. ;) Amüsiert mich.


Schöne Zitate hat es dennoch zuhauf, zu dem Thema.

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Nicht ein Atom des Körpers wird vergehen und nicht ein Hauch von Seele.

Sobald der Nordwind den Saum des Geistes zusammenrafft, wird sich der Ostwind erheben und ihn entfalten.

Khalil Gibran

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Kompliment, Silberboy, Du hast Dir ne eigene Antwot verdient.

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“sagmal wieso willst du ständig beweis beweise juaajuaaa wieso kannst du nicht einfach ohne beweise an ALLAH glauben? wenn ALLAH seine existenz hätte beweisen wollen dann hätte er sich schon längst gezeigt aber so läuft das nicht mein freund ALLAH will nicht das man erst dann an ihm glaub wenn man es WEISS dass es ihm gibt seht es ein wissenschaft ist gift das macht euch blind und glaubt nur noch an dienge die ihr sehen könnt die erdatmosphäre kann man doch auch nicht sehen auch wenn es nur ein meter über unseren köpfen stehen würde und ihr glaubet trotzdem daran ich habe mal ne frage an euch und versucht es mal zu beantworten ihr wisst sicher woraus wasser besteht nehme ich zumindest an aus H2O also wasserstoff und sauerstoff jetzt will ich von euich mal wissen woraus es besteht sagt es mir und wir reden danach noch weiter“

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Das ist wirklich großes Kino und wahrlich das Sinnbild des simplen Geistes.

Warum wir nicht ohne Beweise an eine fundamental wichtige These glauben können?

Nun, wahrscheinlich weil wir völlig uneinsichtig, stur und bis hin zur Idiotie verblödet sind. Wir sind derart unvernünftig störrisch, wir wollen sogar wissen ob die Glaubensinhalte der wichtigsten Fragen der Menschheit auch potentiell der Realität entsprechen können, bevor wir diese annehmen. Denk mal einer an!

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Weißt Du was, Silber?

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"du hasst mich nicht ganz verstanden kollege"

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Das fragst Du Harterkämpfer?

Er, Dein Kollege, hat also irgendwas nicht verstanden?

Ich erlaube mir mal, das neben ihm, auch noch auf die Herrn Wandpilz, Kaffeesatz und mich auszuweiten, da Du sagst:

“daran ich habe mal ne frage an euch und versucht es mal zu beantworten ihr wisst sicher woraus wasser besteht nehme ich zumindest an aus H2O also wasserstoff und sauerstoff“

und Du uns somit im Kollektiv unterstellst, wir würden mangels Deinem Gott an den Du glaubst keine spirituelle Teilhabe, an dieser wunderschönen Welt und dem Wesen und dem Quell einer Liebe haben.

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Warum?

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Weil wir um die Bestandteile des Wassers wissen?

Dies Wissen und das weiterführende Interesse am Wesen dieses Wissens, ist also Zitat: „Gift“ und macht dass wir „nur glauben was wir sehen“?

Weil wir nicht an dessen absoluter Schönheit stehen bleiben, um sie nur zu bestaunen, sondern noch weiter in deren Tiefe tauchen und diesen riesigen Kosmos voller Energie, in seinen unterschiedlichsten Daseinsformen und Zusammenhängen ergründen wollen?

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Deshalb?

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Du und Deine Religion maßt Euch an, wir hätten nicht die Augen zu sehen, nicht das Herz zu fühlen und Du fragst uns: “jetzt will ich von euich mal wissen woraus es besteht sagt es mir und wir reden danach noch weiter„

Fragst uns also nach der Bedeutung vom Wasser, als wüssten wir das nicht?

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Gern.

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Es ist der Quell allen Lebens.

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Nach Deinem Weltbild, wurde es geschenkt von Deinem Gott.

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Da hört´s bei Dir auf.

Hier bleibst Du in Dankbarkeit und Demut stehen und bist zufrieden mit dieser Erklärung.

Der Mann der alles macht, hat es uns gegeben und fertig. Sowas mag Dich zufrieden stellen, aber da ist noch wesentlich mehr drin, an Schönheit und Erhbenheit. Dinge von denen du nie hörtest.

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Die Frage, in der eigentlichen Tiefe ihrer Bedeutung aber, die fange ich im Flug auf und schmeiß sie Dir zurück. Du weißt ja noch nicht mal was Du da geworfen hast. Und wohin.

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Ich mach Dir sogar mal eine für Dich bisher gänzlich unbemerkte Falltür in Deinem Kopf auf und lass Dir noch zusätzlich ne stabile Leiter runter.

Da oben gibt´s noch mehr zu entdecken:

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„Wasser ist ein Quell des Lebens“

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Schmeckst Du den Unterschied?

Viel klarer. Mit weniger Zucker, bei mehr Kalorien.

Was da noch alles an weiterer Schönheit unseres Universums drin steckt! Was es da noch alles zu entdecken gibt!

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Erkennst Du es nicht? Ist Dir nicht genug im religiösen Gewand gekleidet, berührt es keine Sinne, oder blendet es noch, hier, so weit oben?

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Versuch Dich mal hieran:

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Wasser besteht aus Molekülen.

Ab wie vielen Molekülen ist es Nass?

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Wir wissen um die Berührungspunkte der Kategorien, wo sie liegen und in welcher Tiefe sie sind.

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Nur jemand, der weiß, was Schönheit ist, blickt einen Baum, oder die Sterne, oder das funkelnde Wasser eines Flusses mit völliger Hingabe an, und wenn wir wirklich sehen, befinden wir uns im Zustand der Liebe.

Krishnamurti

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Wir können Monotheismus, Silber!

Aber auf diese eigentlich um ursinn gemeinte Liebe, zeigt Dein Glaube und jener der Christen nicht mehr. Ihre Wege die sie anbieten sind mit Warnungen für eine Hölle zugepflastert, die nie gedacht war. Gespickt mit Umleitungs- und Verbotsschildern ist Euer Weg. Und je mehr sie vorgeben am Zentrum zu sein, desto öfter hört man: Kopf bitte senken, Gedanken bitte bis hierher und nicht weiter!

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Die Ankündigung von Strafen fürs weiterdenken, ohne Eure gedruckten, gebundenen Landkarten zu nutzen, Qur´an oder Bibel, spart Euch das bitte.

Es beeindruckt uns nicht.

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Lasst aufrechte Menschen in Ruhe, die wieder in allem Urvertrauen eine unverdorbene Liebe in und mit sich tragen. Es sind Menschen die von ihr weg, zu ihr hin und durch sie hindurch können, ohne Angst davor zu haben sie aus den Augen zu lassen, wenn sie sich bewegen. Also lasst sie bitte in Ruhe die Gegend anschauen.

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Kannst das Licht anlassen, wenn Du wieder runter gehst.

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Solipsist

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Ich antworte hier aus Platzgründen in einem eigenen Beitrag. Die Antwort bezieht sich auf einen Text von Goodboy, weiter unten oder oben.

Je nach dem.

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Grüß Dich Goodboy.

Wenn Du erlaubst nehmen wir Deine Aussage: “Bin schließlich sehr offen und Argumentativ“ und nageln Dich und mich mal darauf fest. Mal schauen was passiert.

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Das es ein Wesen geben könnte, das so unvorstellbar Komplex und Mächtig ist, ist sicherlich kein Gedanke der mir „nicht gefällt“. Das ich mich gegen solche Behauptungen zur Wehr setze, ist vollkommen frei von Ablehnung oder einer Verweigerungshaltung.

Ich richte mich –und das schreibe ich hier nicht zum ersten mal– einzig und alleine danach was der tatsächlichen Wahrheit nach Beurteilung der Faktenlage, der Wahrscheinlichkeit nach am nächsten kommt. Nicht umsonst steckt in beiden Worten das Wort „Wahr“.

Würden alle, oder auch nur die meisten Vektoren in Richtung Gottheit zeigen, statt dagegen, so würde ich hier für Gottes Existenz argumentieren.

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Woraus auch folgt, mir braucht hier nur einer ein schlüssiges und plausibles Konzept aufzuzeigen, nach welchem die Existenz einer Gottheit die wahrscheinlichste Erklärung ist und ich konvertiere sofort von einem Moment auf den anderen und räume ohne Scham oder verletzten Stolz ein, das ich irrte. Das kannst gerne auch Du sein. Wer auch immer.

Ich glaub nämlich nicht, im Gegensatz zum Gläubigen, das was sich am besten anfühlt, sondern das, was der Realität nach den gegebenen Hinweisen am Nächsten kommt.

Du siehst, ich verlange noch nicht mal Beweise. HINweise würden mir schon völlig reichen.

Beweise zu verlangen um überzeugt zu werden wäre unaufrichtig, da wir alle wissen das ein solcher Beweis nicht existiert. Es wäre zynisch sich zurückzulehnen und zu sagen ich glaube erst wenn ihr es beweisen könnt, mit jenem Wissen um Unbeweisbarkeit im Hintergrund.

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Also.

Mir reichen Hinweise.

Ich bin schließlich sehr offen und Argumentativ.

Genau wie Du.

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Mal schauen wie es hierbei um Dich bestellt ist.

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Da ich mir keinen Wolf schreiben und hier mir zwei Stunden lang Texte aus der Hirnrinde schnitzen möchte, um hinterher nur festzustellen das Du trotz Deiner Ankündigung, offen und argumentativ zu sein, alles zurückweist da es einfach Deinem Ich-fühl-mich-wohl-in-meinem-Gottesbild widerspricht, beschränke ich mich vorläufig auf folgendes Argument von Dir und kündige aber an, auf jedwedes weitere Argument von Dir gerne zu reagieren.

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Dies hier:

“("weil von nix nix kommt. Deshalb muss einer da sein da wir ja existieren") hast du allerernstes geschrieben ("Sorry, aber das ist grundverkehrt..." ) Du wirst du mir doch bestimmt erklären, wie du so einem erkenntnis kommst! ;-) Da ohne Energie nichts geht oder besser gesagt, wie in diesem Fall "von nix kommt nix" so ziemlich jeden Menschen klar ist, und das zu den grundlagen der Physik gehört wenn ich mich nicht irre!"

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Alle Ernstes, jawohl.

Freilich erkläre ich das gerne.

Also.

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These: Von Nichts kommt Nichts.

Diese Regel wird vom Gläubigen als ein gleichsam in Stein gemeißeltes Gesetz angeführt und leitet sich daraus ab, dass diese Welt hier, das ganze Universum an sich, ein derart von scheinbar konzeptioneller und vor allem komplexer Schönheit durchdrungenes Etwas ist, das es einen Schöpfer geben muss.

Ein Bild muss einen Maler haben.

Ein Auto muss einen Konstrukteur haben.

Und die berühmte Boing 747, die sich auf dem Schrottplatz bei einem Sturm nicht von selbst zusammenbaut.

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Warum?

Antwort:

Eine scheinbar sehr stimmige Antwort:

Weil Komplexität nicht aus sich selbst heraus entstehen kann und einen Schöpfer haben muss!

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Jetzt zum amüsanten Teil.

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Mit der Gegenfrage nämlich:

Ist Gott komplex?

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“Von Nichts kommt nichts.“

“Und woher kommt dann Gott?“

“Für den gilt das nicht.“

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Das zu argumentieren schaffen nur Menschen, die sich selbst in Denkfallen gefangen haben und sich aus eigener Kraft nicht mehr daraus zu befreien mögen. Eine Behauptung wird als unumstößliches Gesetz aufgestellt, nur um dann IM UNMITTELBAR NÄCHSTEN SATZ wieder damit zu brechen. Wie macht ihr das nur immer, ohne es selbst zu merken? Wird mir ein ewiges Rätsel bleiben.

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Wenn Du Gott von jeglicher Logik freisprichst, dann bist Du freilich frei zu behaupten was immer Dir in den Sinn kommt. Alles wird vogelfrei, nichts ist mehr verlässlich.

Wenn man die Logik fallen lässt, ist man schlicht frei in aller Unüberprüfbarkeit jede Behauptung aufzustellen die man will.

Kannst Du das bestätigen, Goodboy?

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Und dennoch. Ich sattel sogar noch was drauf, lehn mich noch weiter aus dem Fenster.

Sagen wir Gott unterliegt dieser Regel nicht, da er, sagen wir meinetwegen, sich nicht an Raum und Zeit binden lässt. Auch wenn der Begriff der Existenz an sich, dann nicht mehr greift. Dazu Feuerbach: “Raum und Zeit sind die Existenzformen alles Wesens. Nur die Existenz in Raum und Zeit ist Existenz. Die Negation von Raum und Zeit ist immer nur die Negation ihrer Schranken, nicht ihres Wesens. Eine zeitlose Empfindung, ein zeitloser Wille, ein zeitloser Gedanke, ein zeitloses Wesen sind Undinge. Wer keine Zeit überhaupt, hat auch keine Zeit, keinen Drang zum Wollen, zum Denken.“

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Egal.

Irgendwo muss dennoch der Schnittpunkt sein, der Übergang von der Logik zur Unlogik. Und dieser muss ja wohl zu benennen sein.

Sprich:

Es muss dann zumindest aus logischen Gesichtspunkten belegbar sein, dass Gott keiner Logik unterliegt. Mit irgendwas muss sich die Position doch stützen lassen, oder? Irgendwo ist doch der Punkt an welchem der Geist den letzten sicheren Grund unter den Füßen hat.

Kannst Du mir jenen –bitte plausibel–benennen?

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Falls nicht, dann greift nämlich jener sagenhaft simple Satz:

Behauptungen die ohne Beweis erbracht werden, können auch ohne Beweis wieder verworfen werden.

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Und abschließend: Was das Design- oder Uhrmacher-Argument an sich angeht, also den Trugschluss das unsere Welt erschaffen sein muss, da sie scheinbar Spuren von Gestaltung, von Design in sich trägt, darauf gehe ich noch gerne ein. Das lässt sich nämlich auch ohne der Gegenfrage nach Gottes Herkunft beantworten und widerlegen.

(Ich sehe zum Beispiel gerade das Evangelista hier auch im Moment auf einer romantisierten Variante dieser grundfalschen These herumschwimmt. Wie schön. Oder schau Dir Oppenyourheart an! Genau die gleichen Trugschlüsse die mehr auf dem Wunschdenken von Interpretationen der Wirklichkeit beruhen, denn auf reell kausale Zusammenhängen basieren.)

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Erst mal schauen was Du hier noch so schreibst.

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Gruß,

Soli

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P.S. Wenn Du mal auf einer einsamen Insel bist und Deine Ruhe vor atheistischen oder sonstigen Hubschraubern haben willst....

Auf keinen Fall winken! :-)

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Sehr schön ist auch immer wieder das geradezu arrogante Wirken Gottes zu beobachten, wenn er wie neulich ein in Not geratenes Flugzeug auf dem Hudson River in New York sicher landen lässt.

Man möchte ihn fragen: Wenn Du schon all die Leute retten wolltest, wieso hast Du nicht einfach den Schwarm Enten davon abgehalten in die Turbine zu fliegen, Du kleiner Angeber?

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