Materie und Energie - Gibt es einen Anfang wo es kein Ende gibt?

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Vielleicht liegt der Denkfehler darin, die Existenz eines Nichts anzunehmen!

Es heißt immer, wie kann aus dem Nichts ein Etwas entstehen. Das ist auch nicht erklärbar. Wenn es aber das Nichts gar nicht gibt, sondern das Etwas, also die Existenz, immer in den diversesten Formen und Aggregatszuständen da ist, würde diese Frage überflüssig.

Daher finde ich deinen Ansatz gut: die Existenz, also Energie und Materie pulsieren ständig, einen Zustand der Nichtexistenz dieser beiden gibt es gar nicht…!

Ich danke dir... =)

Die meisten von uns verstehen nicht dass es nur Formen sind die sich bilden und wieder auflösen... wobei wir ja selbst Formen aus Materie und Energie sind. Für uns ist dass "sich auflösen" einer anderen Form gleichbedeutend mit einem verschwinden... wobei "sich auflösen" und verschwinden zwei grund-verschiedene Dinge sind. Verschwinden können nur subjektive Dinge wie Formen oder Zustände... Sachen die eigentlich nur in unserer Wahrnehmung existieren - Materie und Energie jedoch nicht...

Ich glaube wir sind da einer Meinung! =)

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@Roland1988

Das Nichts ist wie 0 = -1 +1 es besteht aus gegensätzlichen Eigenschaften die sich aufheben. Es glaubt nur niemand dran.

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Diese Frage stellt sich für mich tatsächlich nicht, weil sie unerheblich ist für mein Sein.

wir können beobachten dass Materie und Energie unvergänglich sind - wir können das beobachten, aber ist das so? Du hast doch auch den Vortrag der Birkenbihl gehört, den Blunt in einer deiner Fragen freundlicherweise gepostet hat - erinnere dich an den Ausschnitt mit dem Zeitraffer - Wieviel von dem, was ist,können wir tatsächlich beobachten in dem kleinen Ausschnitt (zeitlich und örtlich), den wir wahrnehmen?

Religionen, zumindest die christliche, gehen von der selben Annahme aus wie du - nämlich, Energie wandelt sich in Materie und umgekehrt. Anfang und Ende betreffen die materielle Ebene, währen die Energie ewig ist, war und sein wird.

Religionen sind von Menschen geschrieben und Wissenschaften sind von Menschen geschrieben. Sie alle haben das gleiche Handycap, wie du und ich- unsere Wahrnehmung ist sehr begrenzt. Wir müssen also für alles, was über unseren Horizont hinaus geht, von Annahmen ausgehen.

Ich habe beschlossen, solche Annahmen, auf die ich meine Lebensphilosophie stütze, zu entdecken und einfach wegzuwerfen. Das gibt Risse in mein System, ja sogar Löcher. Aber, wie Leonard Cohen so schön sagte: durch die Risse kommt das Licht hinein ("there is a crack, a crack in everything - that's how the light gets in")

Danke dir - ich hab diese Annahme, von der du ausgehst, erst kürzlich in einer meiner Antworten ähnlich formuliert gepostet - ohne darüber nachzudenken, wie es scheint - ich werf das Ding gleich weg... Lg ;)

Da Masse nur eine bestimmte Art von Energie ist(Das wissen wir ja seit einstein), stellt sich die Frage nach dem Ursprung schon. Da alles in Bewegung ist und sich ausdehnt, ist meine nächste Frage, woher sie sich dehnt. Ein expandierendes ganzes muss mal einen Zustand der nicht-expansion gehabt haben, in dem alles in einem Punkt war. Ob die Energie davor exisitert hat oder nicht, macht als Frage keinen Sinn, weil die Zeit und der Raum erst ab da an entstanden sind x_x

Mit allem waß wir über Materie und ihre Eigenschaften wissen, ist es da nicht am logischten anzunehmen daß sie sich immer wieder sammelt, durch diese enorme Ansammlung von Energie explodiert und dann solange expandiert bis ihre eigene Gravitation der kinetischen Energie dieser Explosion wieder entgegen wirkt?

Folglich unterliegt unser Universum einem ewigen Kreislauf aus Explosion und Implosion. Ein Wechselschpiel aus kinetischer Energie und Graviation... so verstehe ich es zumindest.

Einen Objektiven Grund für die Annahme es gäbe in diesem Kreislauf einen Uhrsprung, abgesehen vielleicht von einem übergordneten, größeren kreislauf (vielleicht auch einer unendlichen Anzahl übergeordneter Systeme) sehe ich momentan nicht...

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@Roland1988

es erscheint logisch anzunehmen, dass die materie, die sich ausdehnt im universum irgendwann durch die Gravitation wieder zusammenfügen wird. Aber so leicht ist das nicht, den Gravitation verändert die Raumzeit(Relativitätstheorie). In dem Moment wo alle Materie auf einen Punkt hockt, gibt es keinen zeitlichen verlauf mehr. Den die raumzeit krümmt sich so stark, dass sie in sich zusammenfällt... das is ne verrückte geschichte, aber ziemlich wissenschaftlicher Konsens.

Die Frage ist also: wer ist der erste "unbewegte Erstbeweger", also wer gibt den Funken zur Explosion, in einem System, in dem es weder Zeit noch raum gibt, wo also eigentlich garnichts passieren dürfte?

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@pRiot

Wir dürfen den Faktor Zeit überhaupt nicht mit einbeziehen, da Zeit als solches nicht existiert. Zeit ist nur eine Maßeinheit...

stell dir alle Materie des universums vor... all die Sonnen, Neutronensterne, So viel energie an einem Punkt versammelt - da erscheint es mir logisch dass dieser Ur-Planet, wenn man ihn so nennen möchte irgendwann explodiert... vielleicht ab einer bestimmten größe, oder sobald 2 spezielle Elemente sich vereinen...

Jedenfalls dürfte auch klar sein das ein sich zusammen ziehendes Universum in dem Moment der totalen Implosion - allso wenn alle Materie in der Mitte zusammentrifft - mindestens die selbe kinetische Energie freisetzt wie in dem Moment seiner Explosion...

Fällt ein Objekt auf der Erde (Gravitation - dass selbe Prinzip) wird es durch den Luftwiederstand abgebremst, klar... aber im Universum gibt es diesen Wiederstand praktisch nicht. Auch würde die Gravitation ständig steigen, je dichter alles wird... es würden ja auch alle Neutronen miteinbezogen, von denen eine Ansammlung in der größe eines Tennisballs in etwa die selbe Masse (dh. Gravitation) wie ein Wassertank hatt...

Die Eigenschaften der Materie verneinen die Existenz eines unbewegten erstbewegers, da es für sie weder Stillstand noch ein Ende gibt. Folglich auch keinen Anfang...

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@Roland1988

"da erscheint es mir logisch dass dieser Ur-Planet, wenn man ihn so nennen möchte irgendwann explodiert."

Diese Logik ist basierend auf alltagsphysik, die in einer sog. Singularität nicht gilt. Die ersten tausendstel des Urknalls sind heute völlig unerforscht, weil die Physik zur erklärung bisher nicht vorhanden ist. In einer solchen extremen Situation gelten völlig andere , ursprünglichere physikalische Prinzipien.

"Die Eigenschaften der Materie verneinen die Existenz eines unbewegten erstbewegers, da es für sie weder Stillstand noch ein Ende gibt. Folglich auch keinen Anfang..."

Kann ich nicht nachvollziehen. vielleicht kann der dir besser erklären, was ich meine ;)

http://www.youtube.com/watch?v=l6LeSiG2CG8

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