Nein, die Apokalyptik steht uns bevor

Schöne Antwortmöglichkeiten hast du da ausgewählt, überhaupt nicht voreingenommen.

Es gibt unzählige solcher Technologien, die du als Beispiel genannt hast, die die Rettung des Klimas versprechen. Z.b. auch Kernfusion oder die Filterung von CO2 aus der Luft (was sogar schon teilweise erfolgreich umgesetzt wird). Nichts davon ist aber schon so marktfertig, dass es großflächig, sowohl in Industrie- als auch in Entwicklungsländern eingesetzt werden kann. Und ob es tatsächlich das hält was es verspricht muss sich erst noch zeigen. Bis all diese Fragen geklärt sind werden noch viele Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte vergehen. Wir können nicht einfach auf eine fancy klingende Technologie setzen und dem Hersteller volles Vertrauen darin schenken, dass er eigenhändig unsere Welt rechtzeitig rettet.

Wieso gibt es für dich nur ein entweder oder? Entweder setzen wir auf Regulierungen, oder wir fördern potentiell rettende Technologien. Wieso nicht beides? Ich stimme dir zu, dass es für solche Dinge zu wenig Fördergelder gibt. Und ich stimme dir auch zu, dass es teilweise Regulierungen gibt, die völlig am Ziel vorbei schießen. Aber einfach den Klappstuhl ausfahren und weiter konsumieren wie bisher, mit dem Gedanke "Ach irgendein kluger Kopf erfindet schon was und wird uns alle retten" ist zu kurz gedacht. Wir haben sehr wohl eine Verantwortung dafür, wie unser Verhalten die Erde für unsere Nachfahren beeinflusst. Also nimm dich dieser Verantwortung an und wälze sie nicht auf andere ab.

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Welche Bank eignet sich besser für Investition?

In was möchtest du investieren? Aktien kaufen ist soweit ich weiß bei der ING etwas billiger, aber der Unterschied wird nicht groß sein. Schau da nochmal genau nach, wie viel du pro Order zahlen musst bei den jeweiligen Banken, da gibt es auch immer mal befristete Aktionen wodurch die eine billiger sein könnte als die andere.

Mich welche ist es möglich mehr zu verdienen ?

Das hat mit der Bank nichts zu tun. DU investierst doch dein Geld. Wie viel Gewinn du machst hängt letztendlich davon ab, welche Aktien/ETFs du kaufst. Klar wenn eine der beiden Banken billiger ist zahlst du weniger Gebühren und hast dann mehr vom Gewinn, aber wie gesagt, der Unterschied zwischen der Sparkasse und ING wird nicht groß sein nehme ich an.

Welche davon biettet mehr Schutz bei einer Krise etc. ?

Ziemlich egal, beides sind Banken und ob und welche eine Krise überlebt kann man heute nicht sagen. Du hast theoretisch eine Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro bei jeder deutschen Bank, aber wenn wir in einer richtigen Krise stecken und jeder will seine Einlagensicherung dann bekommst du die unter Umständen trotzdem nichts und kannst nichts dagegen machen. 100% Sicherheit gibt es nirgendwo im Leben.

Kann die Bank insolvent gehen? Wenn dann, gehen auch deine vollständige Investitionen mit die weg?

Jede Bank kann insolvent gehen und das ist auch schon vorgekommen in der Vergangenheit. Deine Investitionen sind dann NICHT weg. Du kaufst ja z.B. Aktienanteile über die Bank. Die Aktienanteile gehören dir, egal was mit der Bank passiert. Du musst dann wahrscheinlich zu einer anderen Bank mit deinen Anteilen umziehen. Das einzige was bei einer Insolvenz weg sein könnte ist das Geld was du z.B. auf dem Girokonto/Sparbuch hast.

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Einfach nein. Alles was du da sagst basiert auf deinen Gefühlen, hast du zu irgendwas davon eine seriöse Quelle, bist du Finanzexperte? Woher willst du wissen dass die EU instabil ist und die Schweiz niemals pleite gehen wird? Wir reden hier von einem Anlagehorizont von 20+ Jahren, bist du Hellseher?

Eine einzige Immobilie zu kaufen, nur mit dem Hintergrund als Geldanlage, ist nicht die beste Idee. Eine Immobilie ist ein enormes Klumpenrisiko. Du hast all dein Geld in eine einzige Immobilie investiert. Solltest du Pech haben, und die Stadt, in der du die Immobilie kaufst, wird in den nächsten Jahrzehnten unbeliebt, es wird vor die Türe deiner Immobilie eine Zugverbindung ausgebaut, etc. etc. hast du massiven Wertverlust. Um eine Immobilie musst du dich regelmäßig kümmern, Mieter finden, usw.

Ein sicheres Investment bedeutet immer Risikostreuung. All dein Geld auf ein Land, noch schlimmer, auf eine spezifische Immobilie an einem Ort, zu setzen ist hohes Risiko. Oder würdest du auch all dein Geld in ein einziges Unternehmen investieren (siehe Wirecard).

Wenn du in Immobilien investieren willst dann nimm zumindest einen REIT-ETF oder investiere in große Immobilienanbieter (vonovia etc.). So bist du in hunderte Immobilien gleichzeitig investiert in mehreren Ländern und nicht nur in eine einzige.

Am besten meiner Meinung nach in Aktien-ETFs investieren nach dem Weltportfolio (z.B. MSCI World + MSCI Emerging Markets).

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Wenn es so war die du es sagst, ja

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Wo hast du das gelesen? Es gibt in Baden-Württemberg einen NC für Psychologie. Du kannst dich bei mehreren Unis gleichzeitig bewerben und solltest das auch auf jeden Fall tun, da es so viele Bewerber für ein Psychologie-Studium gibt und es wahrscheinlich nicht bei jeder Uni klappen wird. Die meisten bewerben sich an Unis in ganz Deutschland und hoffen, dass sie irgendwo reinkommen. Das ist in jedem Bundesland gleich. Alles andere wäre mir neu.

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Die Tagesschau wird nicht von der Regierung finanziert, sondern von uns. Außerdem wird in der Tagesschau auch ständig Inhalte gepostet, die regierungskritisch sind. Informiere dich mal was Propaganda wirklich ist und sei dankbar, dass du in einem Land lebst, wo das nicht so ist.

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Finde wenn du deinen Bart so bearbeitest und was mit deinen Haaren machst siehst du echt gut aus. An deinem Aussehen liegt es nicht bro. Wusstest du dass es auch noch auf viel mehr ankommt um eine Freundin zu bekommen, außer an deinem Äußeren.

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Ich bin einfach mit allem überfordert?

Ich bin M/23 und mich belastest meine derzeitige Situation so sehr, dass ich einfach nicht mehr weiter weiß:

Ich bin Student eines BWL-Studienganges und vor kurzen hatte ich mein ersten Arbeitstag für mein fünfmonatiges Pflichtpraktikum. Es war einfach nur die Hölle: Ich kam mir extrem überfordert vor und ich denke dass der dortige Arbeitskollege mir meine Unsicherheit angesehen hat. Ich hab Angst dass ich die Aufgaben dort nicht schaffen werde (Mitarbeit in einem Projekt). Ich bin eig stolz auf mich dass ich es bis dorthib geschafft habe trotzdem bin ich wegen meinem mangelndem Selbstbewusstsein sehr enttäuscht von mir, es ist schwer dieses Gefühl hier zu beschreiben. Es ist erst ein Arbeitstag von hunderten vergangen und ich habe jetzt schon Angst dass ich das nicht schaffe und so arbeiten kann wie die dortigen Kollegen aus der Abteilung.

Ich habe generell Angst vor neuen Herausforderungen und vor dem Versagen.

Ich bin eher introvertiert, habe kaum bis sehr sehr sehr wenige "Freunde" und habe in meinem Leben kaum etwas vorüber ich erzählen könnte. Mein Leben ist sau eintönig, so war es auch schon vor Corona gewesen.

Ich leide unter sozialen Ängsten, vorallem unter neuen Leuten. Ich habe Angst dass ich nicht perfekt rüberkomme und was falsches sage oder tue. So ist es auch beim Praktikum: ich habe Angst Fehler zu machen und ich zu sehr unsicher wirke.

Jetzt soll ich ersteinmal aus dem Homeoffice arbeiten. Als ich bei meinem ersten Arbeitstag im Bürö ware, kam ich mir vor wie ein kleines Kind was vor Nervosität kaum ein Wort rausbekommt und sich dachte "Hier passe ich doch überhaupt nicht hin, was habe ich nur bloß gemacht?!"

Ich würde mich als Muttersöhnchen beschreiben: ich lebe gerne mit meiner Familie zusammen und würde nie ausziehen wollen, denn sie geben mir das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Aber was ich auch sagen muss: wir streiten uns oft, sehr oft sogar. Ich werde immer so schnell aggressiv, obwohl ich es nicht werden will, weiß ich nicht wo ich meine Emotionen hinbringen soll und dann "platze" ich. Aber so bin ich eigentlich nicht.

Leute könnt ihr mir irgendein Tipp geben, wie ich mit meiner Extremen Angst bzw. Unsicherheit im Praktikum umgehen soll? Es ist das erste Praktikum in meinem Leben. Gearbeitet habe ich bis zum Beginn meines Praktikums in einem Supermarkt als Aushilfe als Kassierer und Warenverräumer. Dort war die Arbeit eher monoton, weswegen sie mir irgendwann leicht gefallen ist. Bei meinem Praktikum habe ich sehr sehr schiss und weine schon die ganzen Tage und bin halt sehr schlecht gelaunt weil ich immer grübele und grübele..

Leute ich bin echt deppri drauf und kann deswegen mein Leben nicht genießen wie andere in meinem Alter.

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Du musst nicht den Anspruch haben als Praktikant genauso "gut" zu sein wie deine fertig studierten Kollegen mit Jahrzehnte Berufserfahrung! Da kommst du auch irgendwann hin. Ich kenne das Gefühl auch, man fühlt sich eben sehr eingeschüchtert und weniger kompetent im Vergleich zu den anderen.

Du bist als Praktikant dort, du sollst etwas lernen und kein vollwertiger Mitarbeiter sein (sonst müssten sie dich auch so bezahlen). Die haben sich für DICH entschieden, du wurdest denen ja nicht einfach zugeteilt. D.h. sie schätzen dich so kompetent ein, dass du das schaffen kannst. Also gib dein Bestes, und wenn du merkst es reicht nicht, dann ist das nicht deine Schuld. Es kommt vor, dass Kollegen überschätzen zu was ein Praktikant in der Lage ist. Dann musst du ihnen sagen, dass du dich überfordert fühlst, auch wenn es schwer fällt. Beide Seiten profitieren nur, wenn du optimal gefordert wirst.

Ich glaube viele fühlen sich so beim ersten Praktikum. Nutze die Möglichkeit um herauszufinden, welche Aufgaben zu dir und deiner Persönlichkeit passen. Introvertiert sein ist nichts schlimmes sondern eine ganz normale Persönlichkeitsausprägung. Dann suche dir Aufgaben, die damit nicht in Konflikt treten. Also eher weniger Kundengespräche und vielleicht mehr Excel-Tabellen auswerten.

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Welche Disko?

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Das eine vegane Ernährung gesünder sein kann als die "klassische" westliche Ernährung, mit sehr viel Fleisch und Ei, ist eigentlich gar nicht umstritten. Da sind sich nationale Ernährungsgesellschaften rund um den Globus ziemlich einig. Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. https://www.ernaehrungsgesellschaftenvegan.de/

Das bedeutet nicht, dass vegan/vegetarisch automatisch gesund ist oder Fleisch essen automatisch ungesund. Jede Ernährungsweise kann gesund sein, man muss sie eben richtig umsetzen. Und jede kann auch ungesund sein, wenn man sie falsch umsetzt.

Das Problem für den Durchschnitts-Europäer ist, dass sie zu viel Fleisch essen. Vor allem der Zusammenhang von rotem Fleisch mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einigen Krebsarten ist sehr gut nachgewiesen. Tierische Produkte haben häufig viel Cholesterin und gesättigte Fettsäuren, was dazu führt, dass sich schneller Ablagerungen in den Blutgefäßen bilden, was dann eben zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führt, weil der Blutfluss blockiert wird.

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Normal

Das du die Einstellung von Leuten, nach ihren eigenen Moralvorstellungen zu leben, akzeptierst, ist doch hoffentlich völlig normal? Wieso sollte man nicht akzeptieren, Leute ihr Leben so Leben zu lassen, wie sie es möchten, solange keinem wehgetan wird?

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Normal, im Sinne von die meisten Menschen haben solche Gedanken, ist es mit Sicherheit nicht.

Aber ich denke nicht, dass jetzt was mit dir falsch ist. Menschen haben halt Fantasien, die ziemlich tabu sind. Seid mal ehrlich zu euch Leute, als hättet ihr nie Gedanken gehabt die, wenn man sie laut aussprechen würde, ziemlich makaber wären. Es sind halt Gedanken. Solange man sie nicht in die Tat umsetzen will und sie einem nicht im Alltag negativ beeinflussen, ist es egal.

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Nur weil sie das macht glaube ich nicht, dass sie sofort auf Sex aus ist. 13 jährige Mädchen sind komisch, das weiß ich noch. Schreib doch mal mit ihr auf Whatsapp über solche Sachen und irgendwann fragst du sie einfach.

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Ganz strikt keine Süßigkeiten mehr einkaufen bzw. den Eltern sagen dass sie keine einkaufen sollen. Ein "kalter Entzug" sozusagen. Wenn es bei dir im Haus keine Süßigkeiten gibt dann kannst du noch so Heißungerattacken haben, du wirst keine essen können. Und dir hoffentlich was richtiges zu Essen machen. Es ist am Anfang schwer, aber man gewöhnt sich das Zeug auch schnell ab. Ich denke nach einem Monat hast du kein Verlangen mehr.

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Zu speckig für was? Leichtes Übergewicht hast du wohl. Das es gesünder wäre, im Normalgewicht zu sein weißt du ja selbst. Aber du bist jetzt auch nicht dramatisch dick oder ungesund.

Ich glaube das Problem ist eher, dass du so mit dir selbst offensichtlich nicht zufrieden bist. Es würde deinem Selbstbewusstsein und deiner psychischen Gesundheit gut tun, wenn du dich fit fühlst und deine Klamotten dir nicht zu eng sind.

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Man MUSS lügen in sozialen Gruppen, sonst ist man außen vor, oder?

Früher war ich oft außen vor, heute bin ich super sozial integriert. Im Job und auch außerhalb. Warum? Ich bin "professioneller Lügner" geworden, passe mich dem an, was der Mehrheitsmeinung/Trend ist und füge "Pseudokritik" an, um nicht als Mitläufer zu gelten. Also so ala "Ja, ich sehe das ganz ähnlich wie ihr, aber hier und da, müsste man schon noch was ändern oder? Ganz so rosa-rot sehe ich es nicht". Während ich das tue denke ich mir "Man seid ihr alle Dep**n, aber alleine sein ist eben auch blöd, also erzähle ich, was ihr so hören wollt".

Wie war es früher? Beispiel: Wir sollten an der Fachhochschule einen neuen Arbeitraum mit Rechnern bekommen. Alle fanden das Fancy. Ich sagte "Das Ding ist IT-technisch Mist und fehlkonzipiert und 5x überteuert dazu, würde mich nicht wundern, wenn hier Korruption im Spiel ist". Habe auch versucht das ausführlich zu begründen. Alle bezeichneten mich als Miesmacher, als jemand der wohl denkt er sei "Schlauer als die Professoren" und "Mister Neunmalklug" etc. Am Ende kam raus: Es war wirklich Korruption, der Prof wurde entlassen, riesen Skandal. Doch hat sich jemand bei mir entschuldigt? Nein.

Oder etwas anderes: Als Klimawandel noch kein großes Thema war vor mehr als 15 Jahren, sagte ich "Das wird mal ganz oben auf der Agenda sein, Wahlen beeinflussen etc. Es wird mal die Zeit kommen, da gibts nen grünen Kanzler. Und Elektroautos werden ganz normaler Alltag werden ". Das galt ich dann als "utopischer Spinner" im Kollegenkreis. Und so weiter und so fort.

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Du lügst doch nicht, wenn du deine Meinungsverschiedenheit etwas "in Watte packst" so wie du es jetzt machst, anstatt dein Gegenüber zu beleidigen ("Man seid ihr alle Dep**n ich weiß es besser"). Es gehört zu einem guten Diskurs dazu, dass man seinem Gegenüber auch Zusprüche macht, Gemeinsamkeiten, aber eben auch Unterschiede aufzeigt. Auf einer Augenhöhe bleiben. Weil so gut wie nie hat eine Seite völlig Recht und die andere Seite völlig Unrecht.

Aber genau darum scheint es dir hier zu gehen. Du sagst wortwörtlich, dass du alle um dich herum für Dep**n hälst, und dich also für klüger als die anderen. Du führst hier zwei Beispiele an wo es darum geht, dass du Recht hattest und die anderen dumm waren. Wenn du mit so einer Einstellung in eine Diskussion gehst, dann wundert es mich nicht, dass du besserwisserisch rüber kommst und die anderen sich dadurch angegriffen fühlen.

Klar ist es oft leichter, einfach zu lügen und sich der Meinung der anderen anzupassen. So entsteht eben kein Konfliktpunkt. Wenn man aber auf eine konstruktive Art und Weise erklärt, warum man etwas anders sieht als das Gegenüber, dann habe ich die Erfahrung gemacht dass das auch toleriert wird.

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Nein, sollte man nicht

Du hast die Frage schon so gestellt, dass man eigentlich nur mir "Ja" antworten kann. Sie ist sehr emotional gestellt und nur aus Sicht des Opfers.

Ich sehe das bei Dokumentationen auf YouTube immer wieder. Wenn die Doku über das Opfer handelt und wie schwer es mit den Folgen zu kämpfen hat, dann ist die Kommentarsektion so: "Den Täter sollte man öffentlich erschießen!" Wenn die Dokumentation über einen Täter berichtet, über seine schwere Kindheit und wie er sich nach seiner Tat wieder versucht in die Gesellschaft zu integrieren und Reue zeigt sind die Kommentare eher: "Der hat wirklich was aus sich gemacht und hat es verdient wieder frei zu sein."

Ich will damit sagen, dass wir viel zu emotional sind um wirklich denken zu können, dass wir ein "gerechtes" Strafmaß für solche Taten festlegen können. Ich finde gut dass darüber ausgebildete Experten entscheiden.

Ich will keine Tat in Schutz nehmen, aber hinter jedem Täter steckt auch eine Geschichte. Kaum einer fängt aus Langeweile an, Leute zu vergewaltigen. Das sind Einzelfälle, und die meisten Täter haben selbst Missbrauch erfahren, leiden unter psychischen Krankheiten o.ä. Was ihre Tat nicht besser macht, aber sowas darf man nicht vergessen.

Hier wird so getan, als wäre das Opfer ein Leben lang zerstört und der Täter "nur" 10 Jahre. Wenn man 10 Jahre ins Gefängnis muss, dann ist auch dieses Leben zerstört. Wenn er davor einen Wohnort, Job, Freunde, Familie, vielleicht auch Kinder hatte, dann hat er das nach 10 Jahren Gefängnis nicht mehr. Auch dieses Leben ist zerstört, eventuell auch das Leben seiner Kinder, die damit nichts zu tun hatten.

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