Solche Substanzwechselwirkungen sind leider unberechenbar. Abgesehen davon, dass jeder Mensch schon unterschiedlich auf eine einzige Substanz dieser Art reagiert.

Ich kann mir vorstellen dass sich bestimmte Nebenwirkungen mitunter verstärken, und dass zum Beispiel das Psychose-Risiko (kurz-wie langfristig) erhöht ist.

Auch die Doppelbelastung für das Herz-Kreislaufsystem würde ich nicht unterschätzen.

...zur Antwort

Da gibt es viele Möglichkeiten. Meine persönlichen Favoriten: an Ammoniak riechen, und scharf essen (zum Beispiel Habaneros 🔥!)

...zur Antwort

Zunehmend scheint halt folgendes zu gelten: Wer nicht rechts ist, ist links. Und wer nicht links ist, ist rechts.

Was natürlich viel über die Gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse, und über die Aufladung entsprechender Diskurse aussagt.

...zur Antwort

Es besteht die ärztliche Schweigepflicht. Der "Bruch" dieser Schweigepflicht ist, ebenso wie Zwangseinweisungen, nur in bestimmten Szenarien legitim. Insbesondere Eigen- und /oder Fremdgefährdung. Auch wenn du deinem Arzt davon erzählst ein Verbrechen zu planen ist dieser verpflichtet das zu melden.

Sofern aus deinen Erzählungen nichts konkretes dieser Art zu entnehmen ist, droht dir auch keine Zwangseinweisung o.ä.

...zur Antwort

Wie du schon sagtest: ein großer Teil der Symptomatik beider Erkrankungen überschneidet sich. Wenn du herausfinden möchtest, welche Symptome von welcher Erkrankung ausgehen, musst du dich primär am Faktor "Zeit" orientieren.

- Stimmungsschwankungen bei Bipolaren Störungen dauern in der Regel mehrere Wochen bis Monate an, wobei die Manien noch am kürzesten anhalten. (Mehrere Tage bis maximal 2 Wochen, in der Regel)

- Stimmungsschwankungen beim Borderline Syndrom sind hochfrequent: sie dauern deutlich kürzer an, treten aber öfter auf und "switchen" dabei auch häufig. Bei bipolaren Störungen ist während einer Episode hingegen immer nur eine "Stimmung" vorherrschend, entweder die der Depression oder die der Manie. Der "Gegenpol" tritt währenddessen nicht auf, außer bei gemischten Episoden.

Ansonsten:

- Bei bipolaren Störungen treten die Stimmungsschwankungen vornehmlich unabhängig von äußeren Faktoren auf, wie aus dem Nichts heraus. Beim Borderline Syndrom spielen solche Faktoren (zum Beispiel Streit, familiäre Probleme etc.) eine stärkere Rolle. Die Stimmungsschwankungen haben hier oftmals einen konkreten "Auslöser".

- wenn bei Patienten mit einer bipolaren Störung keine manische, depressive oder gemischte Episode vorliegt, befinden sie sich in einem symptomfreien Normalzustand. Die Erkrankung verläuft also chronisch-revidierend. Beim Borderline Syndrom ist die Symptomatik hingegen konstant präsent.

- Borderline Syndrom-Stimmungsschwankungen umfassen zwar Symptome, wie sie für Depressionen typisch sind (weshalb Depressionen auch eine häufige Komorbidität darstellen), allerdings keine Symptomatik im Sinne einer Manie.

- Aus diesem Grund kann bei einer bipolaren Störung eine Psychose (als "Symptom" in diesem Sinne) auftreten, als Komplikation einer Manie, beim Borderline Syndrom aber nicht.

- Außerdem erstreckt sich die Symptomatik des Borderline Syndroms auch auf einige weitere Bereiche, die die bipolare Störung selbst nicht direkt umfasst (und wenn dann logischerweise nur zeitlich begrenzt). Insbesondere was den Zwischenmenschlichen Bereich betrifft gibt es beim Borderline Syndrom charakteristische Symptome, die bei der bipolaren Störung nicht auftreten.

Bei der bipolaren Störung handelt es sich ja grundsätzlich um eine affektive Störung, während das Borderline Syndrom eine Persönlichkeitsstörung ist. Das Borderline Syndrom umfasst dabei zwar auch Symptome aus dem affektiven Bereich, die bipolare Störung hingegen nicht die "Persönlichkeitskomponente" des BPS. Das ist halt ein wichtiger Grund für die abweichende Symptomatik beider Erkrankungen.

Sevven

...zur Antwort

Da es schwerpunktmäßig um Biologie geht, könntest du dich auf die Pathophysiologie der bipolaren Störung konzentrieren und das Ganze mit den Behandlungsoptionen (insbesondere die medikamentösen!) für diese Erkrankung verknüpfen.

Laienhaft formuliert: wie entsteht eine bipolare Störun? Welche Prozesse finden bei dieser Erkrankung im Körper (hier natürlich insbesondere das Gehirn) statt und welche Symptome sind die Folge? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es/ bzw: warum ist die medikamentöse Behandlung bei bipolaren Störungen so wichtig?

...zur Antwort

Ein merkwürdiger Lebensmittelunverträglichkeitstest. Speziell, wenn die Patientin eine GRAVIERENDE Essstörung hat.

Für gewöhnlich geht es bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten um spezifische Lebensmittel / Inhaltsstoffe, nicht um die Menge der Nahrung bzw. der Kalorien. Das fürs Protokoll.

Angenommen, ein Arzt hat dir TATSÄCHLICH empfohlen für einige Zeit so krankhaft wenig Kalorien zu dir zu nehmen: ist die Bestimmung dieser "Unverträglichkeit" so DERART dringend, dass du dafür dein LEBEN RISKIEREN musst?

Das wäre absoluter Wahnsinn. Sorry, aber angesichts deiner Vorgeschichte macht es bei solchen Fragen immer mehr den Eindruck, dass es sich hier um einen Trollaccount handelt.

Niemand der noch HALBWEGS bei Verstand ist würde sich so verhalten wie du.

...zur Antwort
Welcher Neonazi in anführungsstriche würde schon im alleingang handeln

Rechtsterroristische Anschläge durch Einzeltäter sind (inzwischen) nun wirklich keine Neuheiten mehr.

...zur Antwort

Naja. Der Extremismus nimmt immer dann zu wenn gesellschaftliche Spannungen und Spaltungen vorliegen, eine Krise besteht, die Menschen unzufrieden mit der Politik, der Regierung oder den gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Verhältnissen sind, etc. Und zuletzt war nunmal eine Menge los.

Das gilt aber wohlgemerkt nicht nur für den Rechtsextremismus, sondern für alle Extremismusformen.

...zur Antwort

Hormonelle Störungen, v.a. im Bereich der Schilddrüse, können Stimmungsschwankungen natürlich begünstigen und verstärken. Es können einerseits Stimmungsschwankungen auftreten, die denen einer bipolaren Störung ähneln, aber es können auch die Stimmungsschwankungen einer (unabhängig bestehenden) bipolaren Störung verstärkt werden.

Dass die Behandlung einer hormonellen Störung, in deinem Fall eine Testosterontherapie, eine bipolare Störung mit auslösen kann ist mir allerdings nicht bekannt.

...zur Antwort

Naja, du hast halt einfach eine Erkrankung, wie viele andere auch. Und viele verbringen deswegen einige Zeit im Krankenhaus. Ob jemand wegen einer Essstörung stationär behandelt werden muss, oder weil er Neurodermitis, einen Hirntumor oder einen Bandscheibenvorfall hat, ist ja völlig irrelevant.

Krankheit ist Krankheit. Und manchmal führt an einer stationären Behandlung einfach kein Weg vorbei. Unabhängig von dem Grund für den Aufenthalt haben die Wenigsten gesteigertes Interesse daran im Krankenhaus zu liegen. In deinem Fall ist es allerdings nunmal die beste, wenn nicht sogar deine einzige, Option um wieder gesund zu werden.

Also Augen zu und durch. Wenn du dich selbst auch bei der Behandlung engagierst und wirklich mitarbeitest, wirst du das Krankenhaus in einem deutlich besseren Zustand verlassen als bei deiner Ankunft.

...zur Antwort

Die eigentliche Frage lautet: Wie/ weswegen sollen die Türme denn sonst eingestürzt sein? Und inwiefern ist das plausibler als die "offizielle Version"?

...zur Antwort

Wenn du das Quetiapin nicht wegen seiner antipsychotischen Wirkung benötigst und durch das Temesta bereits ausreichend sediert bist um schlafen zu können, lass das Quetiapin weg.

Kann mir vorstellen dass das auch sonst nen massiven Overhang geben könnte. Quetiapin allein sediert ja schon recht...zuverlässig.

...zur Antwort

Die Identität setzt sich aus vielen verschiedenen Bausteinen zusammen. Und manche Faktoren, wie Beispielsweise Erziehung, "verschwinden" ja nicht weil man im späteren Verlauf des Lebens schizophren wird.

Und natürlich entwickelt man sich auch trotz Medikamenten und/ oder Erkrankung weiter. Nur wahrscheinlich nicht mehr auf die selbe Weise, wie vorher.

...zur Antwort
Die Debalance des Hormons Dopamin sollte doch irgendwie auch ohne Medikamente wieder balanciert werden oder?

Das neurochemische Ungleichgewicht lässt sich medikamentös kompensieren/ ausgleichen. Die Ursache für diese Dysbalance, die nach wie vor unbekannt ist, lässt sich aber nicht beheben, weshalb die Medikamente auch über Jahre eingenommen werden müssen.

...zur Antwort

Depressionen sind nicht gleich Depressionen. Bei manchen Betroffenen kommt es im Laufe des Lebens nur zu vereinzelten, zeitlich begrenzten Episoden während andere einen chronischen Verlauf haben. Auch der Schweregrad der Depression variiert.

Es gibt unipolare und bipolare Depressionen, Depressionen mit einem konkreten Auslöser und solche, die wie aus dem Nichts heraus auftreten. Depressionen können losgelöst von anderen psychischen Erkrankungen, oder als komorbide Störung auftreten.

Dementsprechend kann man nicht pauschal sagen, ob eine Depression "heilbar" ist oder den Betroffenen den Rest seines Lebens begleitet.

Unabhängig davon können auch die jeweiligen Rahmenbedingungen den Ausschlag geben,zum Beispiel das Vorliegen von individuellen Bewältigungsressourcen.

...zur Antwort

Also das fMRT ist ein bildgebendes Verfahren, mit dem man physiologische Funktionen und Prozesse im Körper darstellen kann. Das wäre das einzige was mir in die Richtung einfallen würde.

...zur Antwort
Was soll ich tun wenn ich heute viel zu viele Kalorien zu mir genommen hab?

Das ganze morgen, übermorgen, in drei Tagen, usw. wiederholen/ fortsetzen.

Das ist das eigentliche Ziel deiner Behandlung und genau so soll das ja auch aussehen,falls das irgendwie noch unklar sein sollte.

...zur Antwort