Ich hab Medizin studiert, weil ich schon immer in die Rechtsmedizin wollte. Geld an sich sollte nie der Grund sein, da gibt es sicher viele Berufe, wo man mit deutlich weniger Aufwand mehr Geld verdienen kann. Du musst im Endeffekt selbst rausfinden, was du möchtest. Du kannst ja ein paar Praktika machen und dir das mal anschauen, ob das was für dich wäre.

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Ich bin Ärztin und ein Frau. Aus beiden Perspektiven kann ich dir sagen, es gibt nichts wofür du dich schämen musst. Es ist eine sehr sinnvolle Sache, Kompressionsstrümpfe zu tragen. Trage selbst auch welche in der Arbeit. Thrombosen können zu lebensgefährlichen Lungenembolien führen, das würde ich niemals riskieren an deiner Stelle.

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Das Medikament einfach abzusetzen kann lebensgefährlich sein, würde ich nicht empfehlen. Es gibt keine Alternative, wenn zu wenig Schilddrüsenhormone vorhanden sind, müssen diese von außen zugeführt werden.

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Quatsch, daran ist gar nichts peinlich. Wenn es dein Traum ist, geh ihm nach. Ich hab Medizin studiert ganz ohne Abitur, wurde anfangs nur belächelt und niemand hat es mir zugetraut. Du schaffst das schon. Das Studium beginnt in jedem Fach vom Stoff her von vorne und die Vorbildung sagt nicht unbedingt etwas über die Eignung als Arzt/Ärztin aus. Lass dich nicht runterziehen von deinen Noten.

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Hallo. Nein du bist bzw. wärst wenn du dann anfängst zu studieren nicht zu alt. Ich habe auch vorher eine Ausbildung gemacht und jahrelang gearbeitet, bevor ich mit 28 angefangen habe zu studieren. War natürlich eine der älteren im Studium, aber trotzdem eine der wenigen, die in Regelstudienzeit durchgezogen haben. Am Anfang fällt das Lernen allerdings extrem schwer, zumindest mir, war schon ewig davor raus aus der Schule. Aber das kann man sich alles wieder antrainieren. Viel Erfolg dir.

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Ich bin PTA seit 2008 und finde diesen Beruf sehr toll. Inzwischen habe ich noch studiert und arbeite nur noch selten in der Apotheke, möchte es aber nicht ganz aufgeben. Die Ausbildung ist anstrengend und man verdient wirklich nicht unendlich viel, das ist leider korrekt so. In einer Krankenhaus-Apotheke kann man deutlich mehr verdienen als in einer öffentlichen. Also falls es dir "nur" ums Geld geht, gibt es sicher bessere Ausbildungen bzw. Jobs. Ich würde die Ausbildung jederzeit wieder machen und habe festgestellt, dass PTA überall händeringend gesucht werden, also die meisten Apotheken haben Probleme, ihre Stellen zu besetzen. Vor Arbeitslosigkeit braucht man da meiner Meinung nach keine Angst haben.

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Fürs Medizinstudium brauchst du in der Regel ein sehr gutes Abitur. Also nimm am Besten Fächer, die dir leicht fallen/dich interessieren und wo du die besten Chancen auf möglichst gute Noten hast. Für das Studium selbst brauchst du keine bestimmten Fächer belegen.

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Leider kann jedes Antibiotikum diese Nebenwirkung haben. Daher musst du dir die Frage stellen, ob es auszuhalten ist oder ob es gar nicht geht, dann bitte deinen Arzt um ein anderes Medikament. Am besten wäre allerdings, das jetzt durchzuziehen, da du ja erwähnst, dass es auf jeden Fall hilft und niemand kann sagen, wie du auf ein Alternativpräparat reagierst. Also je nach Leidensdruck entscheiden. Du kannst im Anschluss Probiotika für die Darmflora einnehmen, damit sich das wieder beruhigt (z.B. Omnibiotic).

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Es gibt auch andere Wirkstoffe als Dienogest. Lass dich in einer anderen Praxis mal beraten. Evtl. hilft ein anderes Präparat besser. Ich hatte dasselbe Problem, musste auch wechseln.

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Ich hab zwei meiner Famulaturen in Psychiatrie und Rechtsmedizin gemacht, fand ich beides sehr interessant und hilfreich.

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Frisches Blut am Klopapier nach dem Stuhlgang – Erfahrungen?

Kurz zu mir: Ich bin 31, männlich, 180 cm groß und wiege 110 kg. Seit ca. 3 Jahren habe ich folgendes Problem:

Nach dem Stuhlgang, wenn ich meinen After mit Klopapier sauber mache, sehe ich gelegentlich kleine, frische, rote Blutspuren am Klopapier. Ich reibe bzw. wische ab mit Klopapier und auch etwas tiefer in den After gehe ich rein, um „ganz sauber“ zu sein.

Wenn ich manchmal blut gesehen habe, habe ich mit Wasser sauber gemacht, und es hat leicht gebrannt.
Wenn ich spazieren gehe dann passiert selten ein jucken und ich gehe nach hause und kratze mit klopapier an meinem After und merke auch da manchmal blutspuren.

Ich habe sonst keine Beschwerden. Ich bin körperlich sehr aktiv (ca. 10.000 Schritte am Tag, 2× pro Woche Ergometer, Liegestütze) und auch bei der Arbeit viel in Bewegung.

Ich war vor ein paar Monaten beim Arzt und habe das angesprochen. Er hat mich gefragt, ob das schon öfter als 10 Mal vorgekommen ist – ich habe das bejaht. Daraufhin hat er eine rektale Untersuchung gemacht, bei der nichts Auffälliges festgestellt wurde. Zur Sicherheit hat er mir eine Überweisung für eine Darmspiegelung gegeben, meinte aber auch, dass er nicht glaubt, dass es etwas Ernstes ist.

Ich möchte ehrlich gesagt ungern eine Darmspiegelung machen.

Was meint ihr: Ist das in meinem Fall eher harmlos? Oder haltet ihr eine Darmspiegelung trotzdem für notwendig?
Ist mein Falls Lebensgefährliches ist es Krebs?

Danke euch!

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Hallo. Ich bin Ärztin und hatte selbst auch schon einmal das Problem. Für mich klingt es am ehesten nach Hämorrhoiden, evtl. eine Analfissur. Wenn es frisches hellrotes Blut ist, muss vielleicht nicht gleich eine komplette Darmspiegelung gemacht werden, da reicht erstmal eine Prokto- oder Rektoskopie. Hierfür braucht man im Vorhinein nicht abführen, das ist ohne Betäubung und es werden nur die unteren Darmabschnitte angeschaut. Ich würde es in jedem Fall mal abklären lassen, höchstwahrscheinlich ist es total harmlos.

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Traum Frauenärztin: Ist mein Bildungsweg realistisch geplant?

Hallo zusammen,

ich brauche eure Hilfe und ehrliche Einschätzung zu meiner Zukunftsplanung.

Ich bin aktuell in der 9. Klasse der Realschule und weiß bereits ziemlich genau, was ich beruflich machen möchte. Mein großer Traum ist es, Frauenärztin zu werden, also Medizin zu studieren. Deshalb mache ich mir jetzt schon Gedanken über meinen Bildungsweg und habe zwei mögliche Pläne.

Plan A:

Nach meinem Realschulabschluss mache ich das Abitur. Während der Schulzeit (spätestens in der 12. Klasse) möchte ich den TMS absolvieren. Nach dem Abitur plane ich zunächst eine Ausbildung zur Krankenschwester. Danach würde ich mich an Universitäten für das Medizinstudium bewerben. Anschließend kämen das Medizinstudium (ca. 6 Jahre) und danach die Facharztausbildung zur Frauenärztin (ca. 5 Jahre).

Plan B:

Nach dem Realschulabschluss mache ich direkt die Ausbildung zur Krankenschwester, sammle anschließend etwa zwei Jahre Berufserfahrung in der Pflege und bewerbe mich dann an einer Universität für das Medizinstudium. Mir ist bewusst, dass dieser Weg deutlich geringere Chancen auf einen Studienplatz hat.

Meine Fragen sind:

  • Ist dieser Weg grundsätzlich realistisch?
  • Welcher der beiden Pläne ist sinnvoller und warum?
  • Habt ihr Tipps, Erfahrungen oder wichtige Dinge, die man unbedingt wissen sollte?

Außerdem habe ich noch eine Frage zur Finanzierung:

Wenn ich mein Abitur mache, bin ich etwa 19 Jahre alt. Darf ich nebenbei arbeiten? Falls ja, welche Nebenjobs, Teilzeitjobs würdet ihr empfehlen, um Geld zu sparen? Ich lebe in einer kleinen Stadt und kann meine Eltern finanziell kaum unterstützen lassen, da sie selbst Probleme haben.

Vielen Dank fürs Lesen und für eure Antworten!

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Ich selbst habe Plan B gewählt und Glück gehabt, dass ich einen Platz bekommen habe. Hab eine PTA-Ausbildung und habe während des Studiums BAfög bekommen, weiß nicht, ob du da evtl. auch Anspruch darauf hättest. Ansonsten hab ich nebenbei an den Wochenenden gearbeitet. In der Vorklinik war das teilweise schwierig, weil man da viele und lange Pflichtveranstaltungen hat, im klinischen Teil geht das dann deutlich besser.

Wenn du die Möglichkeit hast, mach Abitur und TMS, da hast du sicherlich bessere Chancen auf einen Platz.

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Also ich kenne beide Seiten, die ärztliche und die aus der Apotheke (PTA). Ich habe zwar nicht Pharmazie studiert, aber genügend Kolleginnen, die das haben und kann dir sagen, die Inhalte des Pharmaziestudiums und des Medizinstudiums klaffen da sehr weit auseinander. Nur weil man gut über Wirkweisen von den Medikamenten Bescheid weiß, heißt das noch lange nicht, dass man Patienten damit therapieren kann. Dazu braucht es wie schon oft erwähnt Untersuchungen, Blutwerte, Antibiogramme etc. Das kann unmöglich von einer Apotheke geleistet werden. Ich kann mir persönlich auch vorstellen, dass das viele nicht wollen würden. Zurecht ist der Beruf Arzt und Apotheker getrennt und das muss meiner Meinung auch so bleiben.

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Naja also wenn du jetzt schon weißt, dass du gar nicht als Arzt arbeiten willst, denke ich, wäre es vielleicht sinnvoller, das Studium abzubrechen, da du noch ganz am Anfang stehst und das Studium über 6 Jahre dauert.

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In der Apotheke, wo ich arbeite, geben wir die Pille danach nur an diejenige Frau aus, die sie benötigt. Dabei muss ein Fragebogen ausgefüllt werden mit Fragen zu Vorerkrankungen, Erkrankungen in der Familie etc. An Begleitungen geben wir die grundsätzlich nicht ab. Weiß aber nicht, ob das überall gleich ist.

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Nur so als Ergänzung: Flurbiprofen in Dobendan Direkt ist nicht dasselbe wie Ibuprofen, daher sind die mg auch unterschiedlich, da es sich um zwei verschiedene Wirkstoffe handelt, beide jedoch NSAR.
Ich leide auch an Endometriose und nehme daher die Pille durch, da kann man die Schmerzmittel auf ein geringes Maß reduzieren. Hast du schon mal Novaminsulfon ausprobiert? Ist rezeptpflichtig.

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