Hallo,

weh tun wird es ganz sicher - aber Hunde empfinden es anders. Sie können (angeblich) nicht denken und haben kein Zeitempfinden. Hunde reagieren nach Instinkt und sind des Menschen bester Freund, und zwar von DEM Menschen, der sich um seine wichtigsten Bedürfnisse kümmert. Fressen und Auslauf.

Beispiel: mein Hündin Janka und ich sind ein Herz und eine Seele, wir gehören einfach zusammen und ich nehme sie auch überall hin mit, wo es geht. Als ich krank wurde und wusste, ich muss für längere Zeit ins Krankenhaus, brach eine Welt für mich zusammen.

Wie sollte Janka mit meinem Mann klar kommen und umgekehrt. Janka hat ihn bis dahin nur geduldet und kaum beachtet. Das machte mir mehr Angst, als meine bevorstehenden OPs. Aber von wegen - man muss sich "meine beiden" heute mal ansehen. Ich will nicht sagen, dass in dieser Zeit meine/unsere Janka sich von mir abgenabelt und zu meinem Mann "übergewechselt" ist, aber sie hat instinktiv das richtige gemacht - ihr neues Herrchen dankbar angenommen. Ihre Liebe verteilt sie nun zwischen meinem Mann und mir. Er füttert sie seitdem weiterhin und die 2-3 täglichen Gassirunden teilen wir uns.

Wenn sie in dieser Familie herzlich aufgenommen wird und sie diesen Hund wirklich gern haben, hat sie Ablenkung genug.

Ich will damit nur sagen, dass Hunde sich auch sehr gerne mit neuen Situationen abfinden, wenn sie dabei keine Abstriche machen, weiterhin ihre Streicheleinheiten bekommen, Auslauf und zu Fressen haben. Auch in der Natur gibt es wechselnde Rudelführer.

Deshalb würde ich mir zwar seeeeehr genau das neue Zuhause ansehen und auf Herz und Nieren prüfen, anschl. aber nicht in regelmäßigen Abständen zu Besuch erscheinen. Das könnte den Hund irritieren und es tatsächlich schwer machen.

Anfangs 2-3 gemeinsame Spaziergänge, damit Du auch siehst, wie sie mit ihr umgehen, und ob sie überhaupt mit Hunden umgehen können.
Dann mal ein paar Stunden im neuen zuhause lassen. In diesen Stunden hat sie Zeit alles zu inspizieren und man sollte sich möglichst viel mit ihr beschäftigen, dass sie sich sofort wohl fühlt.

Dann einmal über Nacht dort lassen. Ihr eigenes Körbchen oder Decke sollte dann dort platziert werden, wo sie auch tags über am häufigsten gelegen hat.

Und dann Augen zu und durch.

Immer daran denken - sie wird es sehr gut haben,

Gruß

Sabine

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Darf ich mal fragen wie alt Du bist? Ich hoffe, Du weißt, dass Du vor hast Dir einen treuen Gefährten auszusuchen, der Dich die nächsten 10-15 Jahre !!!! begleitet.

Da zieht man nicht einfach los und geht einkaufen. Bei Dir hört es sich nämlich leider so an.  "Ich geh einkaufen, soll ich Dir was mitbringen? Ein Husky vielleicht oder dürfens auch mehr sein?"

- Hallo? Einen Hund kauft man nicht so einfach ein, sondern man wählt ihn sorgfältig aus und informiert sich. Ebenfalls sollte man vorab den Besuch im Tierheim nicht auslassen, denn da gibt es auch so viele gaaaanz süüüüüße Hunde!

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Da hilft nur üben, üben und nochmals üben. Wenn er Dir nicht auf´s Wort folgt und bei dem Befehl "Sitz" oder "Bleib" gehorcht, würde ich mit ihm an keiner Straße laufen. Erkundige Dich doch mal in einer Hundeschule. Es gibt spezielles Training dafür. - Tu´s für ihn, denn irgendwann kommt doch mal ein Auto zur falschen Zeit...

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Ein Hund braucht nicht nur Auslauf, sondern auch soziale Kontakte zu anderen Hunden. Du musst nicht 4 mal am Tag mit dem Hund spazieren gehen. Aber er sollte mindestens 2 mal täglich die Möglichkeit haben, Artgenossen zu treffen, sein Gassirevier abzuschnüffeln (Zeitung lesen) und richtig laufen können - möglichst auch mal ohne Leine. WENN ER HÖRT. Je nachdem wie alt der Hund ist, sollten diese Spaziergänge mind. 30 Minuten dauern. Ich z.B. gehe mit meiner Janka 2 mal am Tag. Morgens eine Stunde und nachmittags nochmal eine halbe Std. In den Garten kommt sie eigentlich nur, wenn sie zwischendurch mal spielen will, oder in absoluten Notfällen zum Pippi machen. Sie ist mittlerweile 12 Jahre alt und rennt noch immer hinter jedem Kaninchen her. Das würde sie sicher nicht mehr können, wenn sie immer nur oder meist nur in ihren Garten hätte. Diese 1 1/2 Stunden am Tag sind nicht viel, aber seeeeehr wichtig.

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Da gibt es nicht mehr viel zu sagen. Ich denke die 1. und 3. Antwort ist die Lösung. Genau so würde ich es auch machen. Ist etwas zeitaufwendig, aber Ihr schafft das.

Dass sie Probleme mit den Ohren hat, kann natürlich auch sein, aber dann würde sie bei extremeren Geräuschen (Sirenen z.B.) ebenso reagieren. Klär das doch mal mit Deinem Tierarzt ab, dann bist Du auf der sicheren Seite.

Viel Glück und liebe Grüße!

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Ich bin absoluter Gegner der Anleinpflicht. Warum also soll man sich so etwas immer gefallen lassen? Es lohnt sich immer Widerspruch einzulegen, zumal die Gründe plausibel sind.

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So lange der Hund nur zu Besuch ist, kann Dir keiner was. Aber auf solche Nachbarn und Vermieter könnte ich gut verzichten. Am besten Du suchst Dir was Neues.

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Bosch

Bosch light - weil meine Janka schon etwas älter ist. Sie kommt super klar damit - ausserdem mischen wir noch 2 Löffel Frischkäse oder Hüttenkäse darunter. Bin wirklich erstaunt, dass Bosch hier so schlecht abschneidet, denn soooo teuer ist es auch nicht.

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