Da du keine echte Kamera installiert hast, hast du auch keine Persönlichkeitsrechte verletzt und musst gar nichts zahlen. An deiner Stelle würde ich das Schreiben ignorieren. Auf keinen Fall solltest du die Unterlassungserklärung unterschreiben...

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Im Falle des Geschlechtsverkehrs würde er sich strafbar machen - weil er ja nun weiß, wie alt du wirklich bist.

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Interessante Rechtsfrage! Geht das? Zweimal hintereinander verklagen wegen gleichem Grund?

Hallo, kann man zwei mal hintereinander für das gleiche angeklagt werden? Ok, das ist nicht ganz richtig ausgedrückt. Bitte nimmt mir dieses Beispiel nicht übel, ich möchte weder Gewalt verherrlichen, noch damit Menschen verletzen: angenommen, ein Mörder bringt zwei Menschen um, und man findet heraus, dass er es war. Aber die Polizei findet nur die erste Leiche, sie wissen nicht, dass der zweite Mensch vermisst wird, tot ist und von dem Mörder umgebracht wurde. Er wird also nur wegen dem Mord an einem Menschen verurteilt. Angenommen, dieser Mann muss nun ins Gefängnis. Was ist, wenn der Mann seine Strafe abgesessen hat und wieder auf freiem Fuß ist und die Polizei die zweite Leiche findet und herausfindet, dass der besagte Mann sie umgebracht hat, jedoch bevor er ins Gefängnis musste? Wird er dann wieder verurteilt, geschweige denn wieder ins Gefängnis? Noch ein Beispiel: jemand lädt illegal Musik herunter und gerade er wird dabei erwischt. So wird seine IP verfolgt, und er bekommt eine Anzeige und eine Hausdurchsuchung. Die Polizei findet illegale Musik. Daraufhin wird er verurteilt und, sagen wir mal, er bekommt ein Jahr auf Bewährung. Also geht er wieder nach Hause. In der Zeit wird gerade wieder eine IP geortet, die illegale Musik heruntergeladen hat. Die IP ist die des Mannes. Es stellt sich heraus, dass diese Musik vor dem Urteil heruntergeladen wurde, somit wurde der Mann also 2 mal erwischt. Nun hat er ja seine Strafe bereits bekommen, und zwar ein Jahr auf Bewährung. Bewährung heißt doch, dass wenn man in dieser Zeit wieder straffällig wird, d.h. mit dem Gesetz in Berührung, bekommt man eine härtere Strafe. Wird dieser Mann wieder verurteilt, oder hat der Mann seine Strafe wegen illegalen Downloads endgültig bekommen? Und hat der Mörder (siehe oben) seine Strafe fürs (allgemeine) Morden abgesessen? Oder werden beide wieder verurteilt?  Bitte denkt nichts falsches von mir, diese Frage stelle ich rein interessehalber. Ich denke, das erste Beispiel erklärt besser, was ich meine. Vielen Dank!

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Bei 2 Morden würde man auf eine sog. Gesamtfreiheitsstrafe erkennen - die dann wieder auf lebenslänglich lautet. Sollte er beim ersten Mord nach 15 Jahren vorzeitig entlassen worden sein, würde er wieder im Gefängnis landen - je nach Gefährlichkeitsprognose würde er dann wohl nach insg. ca. 20 bis 25 Jahren entlassen werden, sofern nicht sogar im 2. Urteil Sicherungsverwahrung angeordnet wird. Im Fall des illegalen Downloads würde ebenfalls eine Gesamtstrafe zusammen mit der ersten Verurteilung gebildet werden - die Bewährung wird nicht widerrufen, weil die 2. Tat ja vor dem ersten Urteil begangen wurde. Er würde - je nach Schwere der Taten - sicherlich wieder eine Bewährungsstrafe bekommen - allerdings würde die dann höher ausfallen als im ersten Urteil.

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Strafrechtlich ist das eine fahrlässige Körperverletzung, die erst in einigen Jahren verjährt. Wenn es aber nur um die schadensrechtliche Seite geht, hast du auch noch genügend Zeit, den Halter zu verklagen. Nicht jeder Hundehalter hat übrigens eine Hundehaftpflichtversicherung. Wenn er eine hätte, sollte er unverzüglich die Versicherung informieren. Wenn er evtl. Obliegenheitspflichten verletzt (z.B. nicht rechtzeitige Schadensmeldung an seine Versicherung), ist das sein Problem. Sollte deshalb seine Versicherung die Leistung verweigern, muss er eben selber zahlen. Ich denke, bei aller Freundschaft: aber solche Verletzungen müssen schadensrechtlich "geheilt" werden; vor allem dann, wenn man solche Narben beseitigen kann. Dafür sollte auch dein Kumpel Verständnis haben.

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Wenn du an der Tat nicht beteiligt warst, also nicht selbst mitgestohlen oder den Tatort abgesichert hast, um z.B. ungebetene Zeugen abzuwehren oder das Fluchtfahrzeug gefahren hast, kannst du auch nicht bestraft werden. Auch die Nichtanzeige solcher Straftaten ist nicht strafbar - lediglich geplante Verbrechen müssen angezeigt werden.

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Wenn du an der Tat nicht beteiligt warst, also nicht selbst mitgestohlen oder den Tatort abgesichert hast, um z.B. ungebetene Zeugen abzuwehren (Beihilfe), kannst du auch nicht bestraft werden. Auch die Nichtanzeige solcher Straftaten ist nicht strafbar - lediglich geplante Verbrechen müssen angezeigt werden.

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Das ist zwar Fahren ohne (erforderliche) Fahrerlaubnis, wird aber beim ersten Mal nicht gleich zum Fahrerlaubnisentzug bzw. zur Sperre für die Erteilung einer Fahrerlaubnis führen. Es ist schon ein Unterschied, ob jemand gar keine Fahrerlaubnis bzw. Genehmigung zum Fahren eines 25 km/h - Gefährts besitzt oder "nur" die falsche Klasse. Im Wiederholungsfall dürfte ein Entzug aber wahrscheinlich sein. Dann aber nicht gleich 3 Jahre, sondern 6 Monate bis max. 1 Jahr. Längere Entzugszeiten sind z.B. für Alkoholfahrten pp. gedacht.

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