Ich denke, der Streit ist eine Sache zwischen den beiden (Deiner Mutter und dem "Vater"), die beiden müssen für sich und gemeinsam eine Lösung finden, wie sie wieder miteinander in Kontakt kommen. Wenn sie das miteinander geregelt haben, geht es vielleicht als nächstes darum, die eigentliche Streitfrage zu klären (also wie geht das mit dem Freund), ist aber der zweite Schritt, erstmal müssen die beiden wieder miteinander können.

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Mutter nennt mich faul, was tun?

Hey...

ich bin 14, 9. Klasse Gymnasium

Meine Mutter und meine Schwester nennen mich ständig faul...zum Beispiel heute. Es ist sonntag und von um 9 bis um 17 Uhr habe ich durchgängig Hausaufgaben gemacht und anschließend noch mein Zimmer aufgeräumt. Also 8 Stunden. Als ich dann runter bin, weil ich ja den ganzen tag drin war etc. Wurde ich von meiner Mutter und meiner Schwester wieder als Faul bezeichnet, weil ich im Haushalt nicht mithelfen würde. Dann hab ich gesagt, dass ich den ganzen Tag nur gearbeitet habe, aber das war ihnen anscheinend egal...meine Schwester hat in ihrem Leben sowieso nichts zustande gekriegt und ist vielleicht einmal in der Woche „Hausfrau“. Meine Mutter ist den ganzen Tag mit denn haushalt beschäftigt kommt aber nie wirklich weiter.

Man muss dazu sagen, dass ich Klassenbeste auf denn gymi bin und würde ja meinen, dass sich meine Mutter darüber freuen würde und das unterstützt, aber anscheinend bin ich doch einfach nur faul, wenn ich den ganzen Tag arbeite, weil es die Lehrer mal wieder übertreiben...

Um zum Punkt zu kommen: Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Andere würden sich doch freuen, wenn man eine Tochter hat, die Klassenbeste ist, immer ihr Zimmer aufräumt etc. Aber selbst nach Stunden von Hausaufgaben (die meine Schwester nie gemacht hat) bin ich immer noch faul!!? und es ist ja nicht so, als würde ich nichts machen. Ich kümmere mich um unsere Katzen und um unseren Hund (Gassi gehen etc.) pass häufig auf das Kind meiner Schwester auf...ich weiß einfach nicht, was ich tun soll.

:(

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Hast Du mal versucht, Deiner Mutter und Deiner Schwester zu sagen, wie es Dir damit geht, wenn sie sowas zu dir sagen? Und dass Du ratlos bist, wie Du damit umgehen sollst, weil Du aus Deiner Sicht sehr viel tust? Vielleicht kommt ihr darüber in Kontakt und Du kannst besser einschätzen, was sie denn wollen, wenn sie sowas sagen, und für Dich überlegen, wie Du damit umgehen willst...

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Gut geeignet als Streitschlichter bist Du, wenn Du

- ohne Vorurteile auf andere Menschen zugehen kannst

- Zuhören kannst

- Dich selbst zurückhalten kannst(z.B. mit der eigenen Meinung, Ratschlägen, Urteilen)

- fremde Konflikte aushalten kannst ohne davor Angst zu haben oder selbst dadurch belastet zu werden

- verschwiegen sein kannst

In deiner Bewerbung könntest Du die Punkte aufgreifen und sagen, wie Du Dich selbst dazu siehst.

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Das Ziel von Mediation ist, alle Konfliktparteien dabei zu unterstützen, sich mitzuteilen, miteinander in Kontakt zu kommen, die eigenen Bedürfnisse und Wünsche zu benennen und die Bedürfnisse und Wünsche der anderen Beteiligten zu erfahren. Kommunikation kann damit wieder in Fluss kommen, um Störungen in den Beziehungen zwischen den Konfliktparteien zu bearbeiten, indem sie nicht nur auf der Sachebene, sondern auch auf der Beziehungsebene in einen Austausch kommen.

Auf dieser Grundlage kann es gelingen ein Basis zu finden, auf der Vereinbarungen möglich sind, die allen Konfliktparteien guttun (Win-Win).

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Negative Gefühle (wie zum Beispiel "Hass") kommen, wenn eines Bedürfnis bei uns nicht erfüllt ist.

Bedürfnisse gibt es viele.

Wenn Deine Begegnungen mit Menschen sich für Dich manchmal so negativ anfühlen, sind das unter Umständen ganz unterschiedliche Situationen mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen bei Dir, eine allgemeine Antwort ohne weitere Details ist daher glaube ich schwierig...

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Wenn es Dein Bedürfnis ist, die Zeit lieber nur mit ihm zu verbringen, kannst und darfst Du ihm das ruhig sagen. Umgekehrt kann es sein, dass er das Bedürfnis hat, seine Zeit anders zu verbringen, oder aufzuteilen zwischen seiner Freundin und Dir oder was auch immer.

Wichtig ist erstmal, dass ihr voneinander wisst, wer was will, dann fällt es viel leichter, einen Kompromiss zu finden, der für euch alle passt. Gedanken aussprechen hilft, weil keiner von uns Gedanken lesen kann... :-)

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Gut geeignet als Streitschlichter bist Du, wenn Du

- ohne Vorurteile auf andere Menschen zugehen kannst

- Zuhören kannst

- Dich selbst zurückhalten kannst(z.B. mit der eigenen Meinung, Ratschlägen, Urteilen)

- fremde Konflikte aushalten kannst ohne davor Angst zu haben oder selbst dadurch belastet zu werden

- verschwiegen sein kannst

Wenn Dir das schwerfällt, wird es Dir wahrscheinlich keinen Spaß machen, als Streitschlichter zu arbeiten. Dann würde ich lieber anderen Mitschülern den Vortritt lassen, die Ausbildung zu machen.

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Wenn ihr miteinander redet, klärt zuerst, um was es geht. Wenn das geklärt ist, bleibt bei diesem Thema.

Wenn einem von euch etwas unklar ist, fragt nach.

Wenn das Gespräch in Gefahr kommt zu eskalieren, beendet es für den Moment und vereinbart miteinander, wann ihr es fortsetzt.

Wenn ihr den Punkt / das Anliegen von euerem Gegenüber verstanden habt, sag es ihm/ihr - das bedeutet nicht, dass ihr seine/ihre Standpunkte übernehmen müsst.

Wenn ihr dem anderen zustimmen könnt, macht es! Sprecht es aus, so merkt ihr beide, dass es Gemeinsamkeiten gibt.

Zeigt euerem Gegenüber, dass er euch wichtig ist.

Geht aufeinander zu, sucht nach möglichen Kompromissen.

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